… ist Fußballfan. Eindeutig. Jetzt weiß ich auch, wo die Sonne ist.
Der Wettermann meinte es gut mit uns. Statt des angekündigten morgendlichen Regens spendierte er etwas Sonnenschein. Deshalb sind wir ein bisschen schneller aufgestanden, haben etwas rascher gefrühstūckt und waren auch früher mit den Einkäufen auf dem Wochenmarkt in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes fertig. Danach ging es gleich in den Garten, die letzten Frühlingsblumen einpflanzen. Während ich die letzten Fleißigen Lieschen gepflanzt habe, hat der Michelmann die freien Quadrate unter dem Tomatenunterstand vorbereitet und so durften auch die vier Tomatenpflanzen heute umziehen. Mittags begann es dann zu regnen. Deshalb habe ich mir die Sonnenblumen für die nächste Regenpause aufgehoben.

Da das Wetter aber besser als gedacht war, haben wir mehr geschafft als geplant und weil wir so fleißig waren, haben wir uns das Mittagessen auch wirklich verdient.

Es gab, wie im Frühling und Sommer so oft, einen bunten Salat. Den Blattsalat habe ich heute auf dem Markt gekauft. Der nächste wird der erste aus dem Quadratbeet sein. Hach, auf den freue ich mich schon sehr. Eigene Ernte ist für mich immer noch etwas ganz besonderes.

Zum Salat die leckersten Brötchen vom Lieblingsbäcker, Dinkelecken. Mehr braucht es nicht, mich zufrieden und satt zu machen.

Da der geplante Krankenbesuch leider ausfällt, habe ich statt der Mitbringmuffins eine kleine Zitronenrolle gebacken. Die hat der Michelmann sich gewünscht. Ich finde es ja toll, dass er immer konkrete Wünsche hat und nicht “is’ egal” zum Kaffee möchte. Das Rezept das gleiche wie beim letzten Mal, nur statt der Kaffeesahne eben Zitronensahne, verziert mit verunglückten Sahnetuffs und kleinen Zitronenmelissenblättern. Ich habe nämlich endlich einen Spritzbeutel. Noch steht die Biskuitrolle im Kühler, aber gleich gibt es Kaffee. Und später werde ich noch kurz in mein Fitness Studio gehen.

An diesem Wochenende hat in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes der alljährliche Weinmarkt eröffnet. Aber da das Wetter nun alles andere als einladend ist, werden wir wohl heute Abend doch zuhause bleiben und Fußball gucken. Es ist also wieder ein herrlich gemütlicher Samstag im Hause Landgeflüster. Unaufregend, aber dafür entspannend.
Ihnen wünsche ich ein wundervolles Wochenende. Haben Sie auch viel Spaß und Freude an dem, was Sie tun. Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster.
Mit Frauenfußball habe ich ja so gar nichts am Hut. Aber als Fan der männlichen Wölfe muss ich es wohl doch mal erwähnen: Der VfL Wolfsburg ist nicht nur Deutscher Meister – äh, beim Frauenfußball heißt das bestimmt Deutsche Meisterin – geworden, sondern auch Pokalsiegerin und Gewinnerin der Champions League. Bei den Kerlen hat das in dieser Saison zwar nicht geklappt, aber vielleicht ist dieses Tripel der Vereinskolleginnen ja eine schöne Motivation, es in der nächsten Saison nachzumachen. Hahaha, stellen Sie sich das mal vor!
… meint der Michelmann und lacht, als ich ihm mein fertiges schokobraunes Sommertuch zeige. Hahaha, ganz so grobmaschig ist es aber nicht. Dafür aber locker und leicht und trotzdem kuschelig warm. Gerade heute, an diesem kühlen Tag (heute früh waren es 3 Grad!), an dem mein Rebell so fies rumzickt. Der Arsch Doofe ist eben kälteempfindlich. Da ist es ist ein Nachteil, dass die Fahrt von der Arbeit nach Hause je nach Zug bis zu zwei Stunden dauert und ich nicht mal eben zu meiner Ärztin kann. Aber für solche Fälle habe ich ein Notfalltablettchen und mit dem habe ich den langen Donnerstag gut überstanden.
Jetzt darf ich faul auf dem Sofa liegen und mich vom Michelmann verwöhnen lassen. Mit Backofengemüse und dem leckeren Blätterteigteilchen, das gestern für jeden von uns übrig geblieben ist. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Abend. Hoffentlich haben Sie auch jemanden in der Nähe, der Sie heute verwöhnt. Und wenn nicht, dann verwöhnen Sie sich bitte selbst. Sie haben es sich verdient!
Gestern gab es bei uns ein ganz feines Abendessen. Das war sohooo lecker, deshalb muss ich das “Rezept” gleich in meinem Küchengeflüster festhalten. Schon länger schwirren diese leckeren Teilchen in meinem Kopf herum, seitdem ich davon in irgendeinem Lieblingsblog las. Leider weiß ich nicht mehr genau, wo, sonst hätte ich den Eintrag verlinkt. Nun ist aber noch keine Apfelsaison, deshalb habe ich die Apfel-Rosmarin-Variante bisher nicht ausprobiert, aber mich von der Idee inspirieren lassen.
Nachdem wir nun im Garten Landgeflüster erfolgreich die erste Ernte eingefahren haben, müssen wir Platz im Tiefkühlschrank schaffen. Also haben wir die Fächer durchgeschaut und drei Tüten mit grob geraspelten Kürbis gefunden. Prima, das Wetter ist doch perfekt für einen schönen deftigen Eintopf, dachten wir, und tauten die erste Tüte auf. Dann fielen mir gestern wieder die leckeren Blätterteigteilchen ein und so kreierte ich diese deftige Variante. Sie hat uns beide ganz und gar begeistert.

Als erstes den Blätterteig auftauen lassen. Bei unserem BioWio gibt es quadratische Blätterteigplatten, die perfekt in die Muffinsform passen.

Nun Ingwer und frischen Knoblauch ganz fein hacken, Schnittlauch in kleine Röllchen und Bacon in kleine Würfel schneiden. Dies alles mit den Kürbisraspeln vermischen und mit Salz & Pfeffer würzen. Den Blätterteig vorsichtig in die gut eingefettete Muffinsform drücken und die Kürbisfüllung hineingeben. Nun 1 Ei mit etwas Sahne verquirlen und auf der Füllung verteilen.

Die Muffinsform in den vorgeheizten Backofen stellen und bei 200 °C etwa 20 Minuten backen. Die Kombination Kürbis mit Knoblauch, Ingwer und Bacon ist ein Geschmackserlebnis ohne Gleichen. Hmmmm.

Als Beilage habe ich die restlichen Kürbisraspel mit grob gehackten Zwiebeln gedünstet. Dazu ein wenig Bacon, Salz und Pfeffer. Mehr nicht. Der Michelmann hat noch ein männerfreundlichen Schnitzel bekommen.

Allerorts wird über das Wetter geschimpft. Dabei ist es doch gar nicht so schlimm. Jedenfalls ist es nicht schlechter als im November oder Dezember und das ist doch auch schon was. Der Michelmann und ich haben jedenfalls beschlossen, uns nicht davon stressen zu lassen. Also verbringen wir diese Tage mit Sport, Entspannung und Essen. Gutes für die Seele. Heute besonders wichtig, denn es ist wieder so ein Tag, an dem eine traurige Nachricht alles andere überschattet. Schade, dass ich nicht zaubern kann. Ich wünschte, ich könnte auch das Leben anderer ein wenig positiv beeinflussen….
Dinkelvollkorn-Haselnuss-Muffins

Der Teig: 100 gr. Butter, 2 Eier und 100 gr. Zucker verrühren, da hinein 90 gr. nicht zu fein gehackte Haselnüsse, 60 gr. Dinkelvollkornmehl und 1 TL Backpulver geben und alles gut verrühren. Bei 180 °C ca. 20 Minuten backen.
Mokka-Biskiutrolle

Da wir eine kleine Familie sind, habe ich nur einen etwa 20×30 cm großen Biskuit gebacken. Dafür 2 große Eier trennen. Das Eiweiß mit 1 Prise Salz steifschlagen. Zwischendurch, bevor das Eiweiß ganz steif ist, 30 gr. Zucker reinrieseln lassen und weiterschlagen. Danach das Eigelb mit 20 gr. Zucker schaumig rühren. Nun auf das Eiweiß etwa 40 gr. Mehl, 15 gr. Speisestärke und eine Messerspitze Backpulver sieben. Das Eigelb hinzufügen und alles vorsichtig unter das Eiweiß heben, bis das Mehl komplett verrührt ist. Die Masse soll schön fluffig bleiben. Den Teig jetzt auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech verteilen und etwa 10 min. bei 180 ° C im vorgeheizten Ofen backen. Zum Auskühlen mit dem Backpapier nach oben auf ein mit Zucker bestreutes Küchentuch legen.
Für die Mokkasahne 2-3 TL lösliches Kaffeepulver in etwas Sahne auflösen. Nun etwa 300 ml Sahne steifschlagen und vorsichtig mit der Kaffeesahne verrühten. Das Backpapier vorsichtig lösen, Mirabellengelee oder ein anderes fruchtiges, nicht zu süßes Gelee auf den Teig streichen und darauf die Sahne gleichmäßig verteilen. Nun eine Rolle drehen und die Kante je nach Wunsch mit Sahne dekorieren. Wer es richtig süß mag, kann die Rolle noch mit Puderzucker bestreuen. Darauf habe ich aber verzichtet Bis zum Servieren kühlstellen.
Das Wetter ist nicht so, dass es uns Menschen Spaß macht, im Garten zu sein. Aber für den Garten ist es perfektes Wachstumswetter. Also haben wir an diesem Feiertag heimlich einen kurzen Gartentag eingelegt und die Paprikapflanzen ins Gewächshaus gepflanzt. Danach kamen die Kürbis- und Zucchinipflanzen in den Bauerngarten und ein paar Wunderblumen und das Männertreu in das Beet vor dem Gartentor.
Als nächstes stand die Beilage für unser heutiges Kaffeetrinken auf dem Programm. Der Michelmann wünschte sich schon wieder etwas “Mokkariges” und Frau Landgeflüster etwas ganz Fluxes. Das Ergebnis ist eine Mokka-Biskuitrolle, die jetzt im Kühler auf uns wartet.
Der Pfingstmontag findet gerade auf dem Sofa statt, auf dem wir beide herumlümmeln. Nach dem Kaffee planen wir einem Besuch in meinem Fitness Studio. Und dann, mal sehen. Vielleicht wird das Wetter ja noch so überraschend schön wie gestern Abend. Da verschwanden plötzlich alle Wolken und es wurde so mild, dass wir noch einmal durch das Dorf spazierten und danach noch lange auf unserem Lieblingsplatz saßen und von oben die Welt beobachteten.
Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Feiertag. So gemütlich und entspannend wie bei uns.
Als wir heute noch länger geschlafen und gefrühstückt haben als gestern, war von der Sonne nichts zu sehen. Aber immerhin auch nichts mehr von dem Landregen, der uns den ganzen gestrigen Tag begleitete. Es war kühler als versprochen und so gingen wir zuerst zum Quadratbeet um zu schauen, ob es etwas zu ernten für uns gab. Und das gab es! Sechs Radieschen, eine Menge Mangold und der Schnittlauch war bereit, zum zweiten Mal komplett abgeerntet werden.

Den Schnittlauch haben wir zuerst verarbeit. Klein geschnitten und eingefroren wird er uns den Winter über begleiten. Den Mangold haben wir blanchiert und danach die weißen Stunke und die kleineren Blätter ebenfalls eingefroren.

Aus den großen Mangoldblättern haben wir kleine Mangoldrouladen zubereitet, von denen wir die Hälfte heute Abend verspeist haben, zusammen mit Kartoffeln und einer leckeren Sauce, die der Michelmann aus einem leckeren Gemüsefond gezaubert hat. Es geht eben auch ohne fertige Brühe.

Unser Mittagessen war ein leckerer Salat, locker und leicht.

Leider tauchte die Sonne auch mittags nicht auf. Trotzdem haben wir unsere restlichen Muffins eingepackt und eine schöne Tour durch das Wendland bis nach Hitzacker an die Elbe gemacht. Den Kaffee zu unseren Muffins haben wir aus einem niedlichen Bio-Café geholt, weil wir für eigenen keinen Platz in der kleinen Gepäckrolle hatten. Es war ein wundervoller Tag, auch wenn es ein bisschen wärmer und sonniger hätte sein dürfen. Doch während ich dies schreibe, reisst der Himmel auf und zeigt, dass er in echt blau und nicht grau ist. Also hat sich das Warten auf die Sonne doch gelohnt.
