Nach einem traumhaften eisig sonnigen Wintertag gestern, ist es heute weiß. Nur ein bisschen, aber ausreichend, um sich über dieses schöne Wintergefühl zu freuen. Jetzt, um 5 Uhr in der Lüneburger Heide.

Immer wieder

Eichblattsalat mit Ei, Kiwi, Walnüssen, angemacht mit Olivenöl und Balsamico. Dazu Datteln und Pflaumen mit Mandeln im Speckmantel, frisch aus der Pfanne. Und für den Michelmann ein Laugenbrötchen, dass ich ihm mitgebracht habe, weil er es so liebt und schnell wieder gesund werden soll. Schon lecker.

Zum zwölften Mal wird in diesem Jahr im Hause Landgeflüster gefastet. Kein Heilfasten, sondern nur das Verzichten auf einige geliebte Speisen und Getränke. Ich nenne es trotzdem „Fasten“

In der Zeit vom 22. Februar bis zum 8. April werde ich wieder auf Alkohol, Fleisch, Zigaretten, Drogen, Süßwaren (auch Desserts, Kuchen usw.) und Kaffee verzichten. Dabei wird mir der Verzicht auf Kaffee am schwersten fallen, weil er mein Wachmacher am frühen Morgen ist. Vielleicht sollte ich auch auf Gemüse verzichten, das würde mir nämlich richtig schwer fallen. Aber sieben Wochen keine Gemüse? Das, geht nun wirklich nicht. Glück gehabt!

Ich suche mir beim Fasten keine Alternativen, sonst wäre es ja kein richtiger Verzicht. Wenn ich also am Nachmittag auf meinen Kuchen verzichte, esse ich stattdessen kein Käsebrot, um diese Lücke zu schließen. Und ich trinke auch kein alkoholfreies Bier als Ersatz für normales Bier. Alkoholfreies Bier oder alkoholfreien Sekt trinke ich übrigens gar nicht. Auch außerhalb der Fastenzeit nicht. Ich finde Getränke ganz ohne Alkoholgeschmack, -gehalt und -aussehen sind eine bessere Alternative.

Glücklicherweise gibt es inzwischen keine Diskussionen mehr, wenn ich die Einzige bin, die an der Kaffeetafel einen leeren Teller vor sich hat, oder bei der Party als Einzige keinen Begrüßungssekt trinkt. Das war in meinen ersten Fastenjahren leider nicht so. Besonders die Familie vom Michelmann kam damit gar nicht klar. Aber nach nun mehr als zehn Jahren hat es sich überall herumgesprochen und ich werde nicht mehr genötigt. Keine Rechtfertigungen und Entschuldigungen mehr, damit lässt es sich viel einfacher fasten. Schließlich liegen in der Fastenzeit viele Geburtstage im Familien- und Freundeskreis und da ist die Verführung eh schon groß genug.

Das Letzte, das Aktuelle, das Nächste.

Das Buch von Frau Schmidt habe ich letztens spontan im Bahnhofsbuchlädchen gekauft, als sich abzeichnete, dass der Zug Verspätung haben würde und mein letztes Zugbuch (Mordshunger von Herrn Schätzing – ein tolles Buch!) für die Heimfahrt nicht reichen könnte. Es ist in Interviewform geschrieben und gibt einen interessanten Einblick in Frau Schmidts Leben als Kanzlergattin. Sie war eine wirklich beeindruckende Frau.

Noch bevor ich das Buch zu Ende gelesen habe, hatte ich mir schon vorgenommen, kein neues Zugbuch mehr zu kaufen. Sparen ist angesagt. Jedenfalls solange es im Hause Landgeflüster Bücher gibt, die ich noch nicht gelesen habe.

Vor zwei Jahren hat der Michelmann mir die Biografie von David Bowie zu Weihnachten geschenkt. Als Zugbuch recht unhandlich, aber zuhause komme ich einfach nicht zum Lesen. Ist ja klar, bei einer täglichen Fahrzeit von drei Stunden möchte die verbleibene Freizeit nicht auch noch mit Lesen verbringen. Jetzt habe ich mir das Buch aber als neues Zugbuch auserkoren, dafür bleibt das Netbook zuhause. Und so lese ich seit letzten Freitag den spannenden Lebenslauf von Herrn Bowie.

Mein nächstes Zugbuch wird das Buch von Tine * sein. Auf das Buch freue ich mich schon sehr. Ich finde, wenn ein Buch so wundervoll aussieht wie dieses, ist die Vorfreude darauf noch viel größer. Und überhaupt: Bücher sind etwas ganz Feines!

* Caroline Vermalle: „Denn das Glück ist eine Reise“

„Geboren um zu leben“ von Unheilig oder „Who wants to live forever“ von Queen, das sind Lieder, bei denen ich Gänsehaut bekommen. Heute besonders.

Zufall, dass sie gerade heute im Radio gespielt werden?

„Dinkelbrot wird nie mein Lieblingsbrot werden, aber es schmeckt besser als das vom Bäcker“, meint der Michelmann zu meinem neusten Backversuch. Na, wenn dies kein Grund ist, das Rezept als Erinnerung zu bloggen.

Ich habe 285 Gramm Dinkelvollkornmehl mit 225 Gramm Weizenvollkornmehl, 1 TL Salz und 1 TL Zucker vermischt. Dazu einen Beutel Trockenhefe geben und alles mit 350 ml Wasser zu einem Teig verkneten.

Danach wie immer: den Teig gehen lassen, bis er doppelt so groß ist, dann in die Form geben (nicht erneut kneten! Evtl. noch Sesam darüberstreuen) und noch einmal gehen lassen. Den Backofen auf 250 ° vorheizen, das Brot 10 Minuten backen und weitere 35 Minuten bei 200 °. Die Wasserschüssel nicht vergessen.

Jetzt ist das Dinkelvollkornmehl alle und ich werde mich wieder den Roggenbroten zu wenden. Es schmeckt uns einfach besser.

Unsere heutige Abendspeise kann ich Ihnen leider nicht auf einem Foto zeigen. Und leider, leider kann ich auch den Duft und den Geschmack bloggen. Aber es war so lecker!

Stellen Sie sich unsere großen Teller mit dem fliederfarbenen Rand, die Sie schon oft im Landgeflüster gesehen haben, mit Basmatireis vor. Darüber etwas Oregano in zerlassener Butter, daneben Kräuterseitlinge, Champignons und Zwiebeln, frisch gebraten in der Pfanne. Frisch aus dem Ofen zwei Auberginenscheiben, gesalzen, gepfeffert, mit Olivenöl beträufelt und mit geriebenem Bockshornkäse mit Walnüssen überbacken.

Eine Geschmackskomposition ohne Gleichen und ein schönes leichtes, vegetarisches Essen. So wie ich es am allerliebsten habe. Guten Appetit.

(Liebe Frau Glasgeflüster, es tut mir leid, aber ich musste mir Ihren Namen borgen. Es gab keinen Passenderen.)

Glas und Porzellan mag ich viel lieber als Plaste und Elaste.

Hell und strahlend, …

neutral und sachlich, ….

vielseitig dekorier- und kombinierbar.

Hier stehen sie und warten….

auf den nächsten Einsatz.

Die Auswahl ist groß…

und irgendwas ist immer in Gebrauch.

Ich finde es doof, dass ich bei vielen Blogs nicht mehr kommentieren kann. Bis vor wenigen Monaten ging es noch, dann plötzlich nicht mehr. Dabei ist es egal, mit welchem Rechner ich es probiere und auch, ob ich mit dem Fire*fox, Internet*Explorer oder Google*Crome ins Internet gehe.

Könnte ich heute bei Euch kommentieren, würde ich Dir, Frau FrischeBrise schreiben, dass ich es bei uns heute witzigerweise auch „apple crumble“ gab und Dir, liebe Susanne, dass ich Deine neusten Kreationen ganz zauberhaft finde. Dir liebe Svenja, würde ich schreiben, dass ich Deinem Kollegen auch regelmäßig zusehe, aber leider meistens dabei einschlafe und ich auch finde, Qualität geht über Quantität. Auch Frau Zausel darf ich nichts mehr schreiben und einigen Anderen auch nicht. Alles Blogs, die über go*ogle bloggen.

Ich schreiben Ihnen das nur noch einmal zur Erinnerung. Den Meisten von Ihnen habe ich es bereits irgendwann auch schon einmal per Mail oder in einer Antwort zu einem Kommentar im Landgeflüster erzählt. Ich finde es ganz blöde, dass Sie mir so oft schreiben und ich Ihnen nicht. Also, ich finde es nicht blöde, dass Sie mir so oft schreiben, sondern dass ich Ihnen so wenig schreibe. Aber seien Sie gewiss, ich besuche Sie regelmäßig und nehme Anteil an Ihrem (Blogger-) Leben.

Und deshalb grüße ich heute alle Blogger/innen, die mich vielleicht gern lesen würden, aber mich nicht lassen. Und wenn es irgendeinen Trick gibt, dann verraten Sie ihn mir bitte. Sie wissen ja, wie sehr ich die Kommunikation über unsere Blogs liebe. Deshalb vermisse ich die Möglichkeit bei Ihnen auch so sehr.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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