Die Kollegin trägt einen scheinbar identisch aussehenden Pullover wie ich heute.  Sie hat ihn vor drei Wochen gekauft,  ich meinen vor dreißig Jahren.  Da war sie gerade geboren. Manches geht immer.

Bereits gestern Nachmittag wollte ich mit dem Bus vom Bahnhof der Kleinstadt in unser Dorf fahren. Aber das Wetter war mir zu schön, um eine Dreiviertelstunde zu warten und weitere 20 Minuten im Bus zu sitzen. Also bin ich die sieben Kilometer zu Fuß spaziert. Dieses Foto habe ich auf meinem Weg gemacht.

heimweg

Heute hatte ich meinen langen Arbeitstag und so bin ich erst abends im Dunkeln in der Kleinstadt angekommen. Da mein Heimweg am Waldesrand entlang führt und ich meinen Rebell etwas spüre, hatte ich geplant, dieses Mal doch auf den Bus zu warten. Mein Sommerauto Smartie war heute morgen nämlich so dick eingefroren, dass mich der Michelmann morgens zum Bahnhof gefahren hat. Aber das Glückskind, also ich, hat einen Kollegen im Zug getroffen und der war so nett, mich mit dem Auto nach Hause zu fahren. Ich habe mich riesig gefreut, denn so war ich schon um kurz nach sechs zuhause.

Dort haben mich unsere Herrnhuter Sterne begrüßt. Die hat der Michelmann heute angeschlossen. Dank der Zeitschaltuhr leuchten sie, sobald es dunkel wird. Da hat mein Herz wieder einen kleinen Satz vor Freude gemacht. Ich liebe dieses anheimelnde Licht, das unseren Hof in ein wundervoll warmes Licht taucht. Ich werde in den nächsten Tagen noch einmal ein Foto für Sie machen. Dieses aus dem Gartenwohnzimmer habe ich nur huschhusch mit meinem Mobilfunktelefon fotografiert.

gwz

Im Haus der nächste Glücksmoment. Ein Brief von der lieben Mirjam mit einem neuen Adventskalender. Ich liebe diese zauberhaften Kunstwerke so sehr und freue mich riesig, dass Mirjam mich jedes Jahr damit beglückt. So viel Geduld und Disziplin bei dieser filigranen Bastelei. Ich habe ehrlich größte Hochachtung davor.

adventskalender

Im Ofen begrüßte mich ein superleckerer Kartoffelpü-Gemüseauflauf mit Walnüssen. So lecker, was mir der Michelmann zubereitet hat, bevor er zum Weltretten gefahren ist. Leider muss er bis nachts die Welt retten, deshalb habe ich allein gegessen. Trotzdem habe ich mich riesig gefreut, dass ich so verwöhnt werde.

Beim Nachlesen dieses Eintrags fällt mir auf, wie oft ich mich heute freue und irgendwas liebe. Ich bin jetzt aber zu müde, um mir noch Gedanken zu machen, wie ich die Sätze noch einmal umformulieren kann. Normalerweise achte ich darauf, Wiederholungen zu vermeiden. Aber heute bin ich dafür zu müde und unkonzentriert. Bitte seien Sie deshalb nachsichtig mit mir und freuen Sie sich einfach, dass ich mich so freue. Bitte. Danke.

Für heute alles Liebe. Haben Sie einen schönen Abend und eine gute Nacht. Ihre Frau Landgeflüster.

Ein durchaus empfehlenswertes Café in der schönsten Stadt im Norden.

fruehstueck

Danach hat uns die Familie Kaiser ein ganz feines Geschäft gezeigt. Hier haben wir gemeinsam eine gar wundervolle Speise gekostet und auch ein Sonntagsabendessen für uns gekauft.

kochhaus

Nach dem Abschied von meiner Seelenschwester und ihren Jungs sind der Michelmann und ich nach Ohlsdorf gefahren. Dort haben wir trotz des leichten Regens einen langen Spaziergang auf dem Friedhof gemacht. Ich liebe diesen Park zu jeder Jahreszeit und deshalb habe ich mich gefreut, dass wir gestern für diesen Besuch noch Zeit hatten.

Friedhof Ohlsdorf

Den wunderschön sonnigen Novembertag am Sonntag haben wir ganz gemütlich gestartet: wir haben lange geschlafen, ausgiebig gefrühstückt und unsere herrliche Heimat erkundet ….

Ausflug über das Land

Danach hat der Michelmann eine kleine Tour gemacht, während ich einen Kuchen gebacken habe und im Garten spaziert bin.

Kuchen

Am Abend sind wir noch einmal gemeinsam durch unser Dorf spaziert. Das schöne Wetter wollten wir natürlich bis zum Abend auskosten.

sonnenuntergang

Wieder zuhause haben wir das Abendessen aus Hamburg gekocht, ein Limetten-Erndnusscurry mit Zitronengras und Koriander. Es war köstlich. Dass die Portionen so üppig berechnet sind und wir auch heute davon satt werden, finde ich prima.

Limetten-Erdnusscurry mit Zitronengras und Koriander

Auch ein Nussbrot haben wir noch gebacken. Inzwischen haben wir den Dreh raus, wie der Teig noch besser aufgeht. Erst den Teig ohne Nüsse und Körner gehen lassen und dann ein zweites Mal mit den Körnern. Ich habe das Rezept deshalb noch einmal angepasst. Am späteren Abend haben wir einen Schallplattenabend veranstaltet. Wenn Sie bereits länger im Landgeflüster lesen, kennen Sie diese Abende bereits. Wenn nicht, können Sie hier oder hier und hier davon lesen. Es gibt bestimmt noch einige andere Beiträge, weil ich Musik ja so sehr liebe. Ich habe ein glückliches Händchen erwiesen und dem Michelmann genau die richtigen Zahlen zum Plattenzählen genannt. Gar wundervolle Lieder hat er mir vorgespielt. Wenn die Kids von heute wüssten, was für geniale Musik wir in ihrem Alter hörten…. Klar, dass wir gestern auch fleissig tanzten. Glücklicherweise hat der Rebell mitgespielt.

Ich hoffe, Sie hatten auch so ein großartiges Wochenende wie ich. Ich habe so unendlich viel Kraft getankt, obwohl oder gerade weil wir Einiges gemacht haben. Das liegt wohl daran, dass jeder Moment so schön war. Es war gleichzeitig das letzte Wochenende vor meinem Weihnachtsentstressungsurlaub. Deshalb bin ich natürlich auch ganz entspannt in diese Woche gestartet. Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und eine wohlige Vorfreude auf den ersten Advent. Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster.

… vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Impressionen zum Totensonntag vom Ohlsdorfer Friedhof

Gestern ein richtig früher Feierabend und eine sehr angenehme pünktliche Zugfahrt. So konnten wir den Krankenbesuch bei der kleinen Schwester und den gemeinsamen Ausflug richtig auskosten. Es war ein schöner Nachmittag, der bei heißer Schokolade und Torte im Café endete. Und beim nächsten Besuch bin ich im Weihnachtsentstressungsurlaub, dann haben wir noch viel mehr Zeit. Das wird fein.

Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Freitag. Starten Sie gut ins Wochenende. Auf unseres freue ich mich gar sehr. Mit der Seelenschwester in der schönsten Stadt im Norden. Und unsere Liebsten sind auch dabei. Kann es etwas Schöneres an diesem Novembersamstag geben?

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

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