tomate

konfituere

pizza

Das mag ich alles.

Ich mag Zug fahren. Das wissen Sie bereits.

Die Doitsche Barn hat in den letzten fünf Wochen auf der Strecke zwischen meiner großen Stadt und der schönsten Stadt im Norden fleißig gebaut.  Damit der Güterverkehr den Personenverkehr nicht mehr so viel beeinträchtigt und es zu weniger Verspätungen kommt. Dafür sind Züge ausgefallen und ganz schön viele Züge verspätet gefahren.  Mein Heimweg hat deshalb manchmal bis zu siebzig Minuten länger gedauert.

Aber nun gut,  was sind fünf Wochen,  wenn danach alles besser wird?

Am Montag war es soweit: der Fahrplan ist wieder der alte und wir dürfen uns auf noch mehr pünktliche Züge freuen!

Soweit die Theorie. Ich erlebe gerade die  vierte Verspätung am dritten Tag der Woche.  Gefühlt sind das mehr als in den sechs Monaten vor der Baustelle.

Ich bin immer recht großzügig mit meiner Zeit,  wenn ich sie sinnvoll zum Entschleunigen nutzen kann und ich keinen Termin habe.

Doof finde ich aber,  wenn die Doitsche Barn behauptet, ihr Zug wäre pünktlich, und just in dem Moment,  in dem der blau-gelbe Bummelzug losfährt,  anzeigt,  dass der Zug doch 25 Minuten Verspätung hat.  Hätte die Doitsche Barn es nur zwei Minuten eher zugegeben, hätte ich diesen Zug genommen und wäre 30 Minuten eher zuhause. Die beiden Züge sind fast zeitgleich in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes, nur fährt der Bummelzug zwanzig Minuten eher los. Er ist nicht so bequem und es stinkt dort immer ganz furchtbar,  weil so viele Reisende dort ekelig stinkende Dinge verspeisen. Deshalb nehme ich lieber den schnelleren Zug. Außerdem muss der Bummelzug auch die schnelleren Züge durchlassen,  wenn er wieder an einer Milchkanne hält und ein verspäteter Zug vorbei kommt. Aber im Ausnahmefall….

Heute nutze ich also die geschenkte Zeit im Zug und blogge für Sie dieses Geflüster. Gestern bin ich gar nicht dazu gekommen,  meinen Rechner anzumachen. Da stand Erholung und Rumlümmeln mit dem Michelmann auf dem Programm. Schließlich hatte ich meinen langen Tag in der großen Stadt.

Heute habe ich übrigens einen Termin. Eine Verabredung. Deshalb hoffe ich,  es bleibt bei den zehn Minuten Verspätung.  Vielleicht drücken Sie mir die Daumen. Bitte. Danke.

… das ich vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen im Garten verbracht habe. Das Wetter war überraschenderweise grandios. Kein Regen, kein Gewitter, nur Sonne und blauer Himmel. Ich habe ganz viel fotografiert, weil ich Ihnen viele schöne Dinge von meinem perfekten Urlaubswochenende im eigenen Garten zeigen wollte. Leider hat meine Kamera aber die meisten Fotos zerschossen. Ein paar wenige konnte ich aber retten. Witzigerweise sind es fast nur Speisefotos. Als hätte der Fotoapparat sie sortiert: Alle Pflanzen-, Tier- und Himmelsfotos raus – das, was mit Essen zu tun hat rein. Dabei waren wir gar nicht so gefräßig.

Unser Wochenende war großartig! Ich habe am Samstag bis um sechs geschlafen. Immerhin eine Stunde länger als in der Woche. Das gilt wohl auch schon als Ausschlafen. Ich bin einfach noch liegengeblieben, habe dem Michelmann beim Atmen zugehört und noch ein bisschen gedöst. Natürlich haben wir im Garten gefrühstückt und die ersten Sonnenstrahlen begrüßt. Ich selbst habe unser Gundstück das ganze Wochenende nicht verlassen. Der Michelmann hat den Einkauf auf dem Markt übernommen und an beiden Tagen auch eine kleine Tour gemacht. So hatte ich viel Zeit für all das, was mich immer sehr entspannt: lesen, ein wenig in den Beeten zuppeln, Tiere beobachten, fotografieren, in der Küche werkeln (dafür habe ich dann doch mal den Garten verlassen), solche Dinge eben.

Am Sonntag habe ich sogar bis nach acht geschlafen. Der Tag glich ansonsten dem Vortag und war genauso erholsam für mich. Ich habe auch wieder ein wenig in der Küche gewerkelt und meine getrockneten Kräuter zu Tee, Gewürzen und Gewürzmischungen verarbeitet. Wie toll es in der Küche roch! Kulinarisch haben wir uns sehr verwöhnt, mit einem Süppchen und Salat zum Mittag, Mangold-Cannelonis und Pizza zum Abendessen. Leichte vegetarische Sommerküche, so wie ich es mag.

Wochenende

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Am Abend haben wir den Garten in Kerzenlicht getaucht. Das sieht mit dem alten Stall als Kulisse immer sehr schön aus. Auch im Gartenwohnzimmer haben wir es uns gemütlich gemacht. Bis spät in die Nacht haben wir auf dem Sofa herumgelümmelt. Ich habe deshalb auch noch einen Filmtipp für Sie: “Elisabethtown” ist ein schöner ♥-Film, der mir sehr gefallen hat.

Wochenende

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Ich hoffe, Sie hatten auch so ein schönes erholsames Wochenende und sind heute gut in die neue Woche gestartet?

… und deshalb haben wir den Start ins Wochenende im Gartenwohnzimmer genossen. Da ist es auch an einem verregneten Sommertag gemütlich. Mit dem obligatorischen “Hallo-wir-sind-wieder-zuhause-Kaffee” haben wir den frühen Feierabend am Lieblingstag begrüßt. Schon um zwei waren wir heute beide zuhause und haben den ganzen Nachmittag quatschender und lesender Weise im GWZ verbracht.

Mir ist es auch ziemlich egal, wie das Wetter morgen sein wird. Denn eins habe ich mir unbedingt vorgenommen. Ich möchte ausschlafen. Richtig lange schlafen. Am liebsten bis um acht. Danach werden wir ausgiebig frühstücken. Ich habe heute die erste Mirabellenkonfitüre gekocht und für morgen gleich ein kleines Schälchen zur Seite gestellt. Ich habe sie gleich probiert und sie schmeckt sehr lecker. Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn zum Frühstück die Sonne scheint. Dann werden wir nicht im, sondern vor dem Gartenwohnzimmer frühstücken.

Mirabellenkonfitüre

Auf dem Foto oben sehen Sie meine heutige Küchentätigkeit. Hinter dem Hirschen sehen sie unser Dessert, eine Quarkspeise mit Früchten.

tomaten

Und diese prachtvollen Tomaten haben wir heute geerntet. Ich finde sie traumhaft schön und freue mich schon darauf, sie zu vernaschen. Was brauche ich Austern und Kaviar, wenn ich solche Köstlichkeiten auf dem Teller habe?

Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende. Und seien Sie nicht traurig, wenn das Wetter nicht so schön sein sollte, wie Sie es sich vielleicht wünschen. Lachen Sie den Regen einfach weg, so werden wir es auch machen.

Bereits am späten Nachmittag setzte er ein, der wunderschöne Landregen. Vorher haben wir noch gemütlich im Garten gesessen, Kaffee getrunken und geplaudert. Über den Landregen freut sich der Garten riesig und wir auch, weil wir das Gemüse heute nicht gießen müssen. Die Regenpause haben wir genutzt für die Zubereitung und das Verspeisen eines vegetarischen Drei-Gänge-Menues. Es macht uns immer sehr viel Spaß, ein spontanes Essen aus den Dingen zuzubereiten, die wir in unserer Küche und im Garten dafür finden.

zucchiniblueten

zucchinis

Heute ist aus unser Kochlust dieses Menue entstanden, das uns beide sehr glücklich gemacht hat:

suppe

Schnittlauchcremesuppe.

zucchinibluete

Ausgebackene Zucchiniblüten.

zucchini

Gefüllte Zucchini mit Walnüssen, Zwetschgen, Champignons und Oliven.

In diesen Tagen ist spürbar, dass die Nächte bereits wieder länger werden. Morgens um fünf brauchen wir jetzt schon Licht und heute Abend beim Abendessen war es im Hause so dunkel, dass es mit den Kerzen richtig gemütlich wurde. Ich mag das, deshalb stören mich solche Regentage auch nicht. Zuhause finde ich es immer schön. Und wenn wir dann so leckere Speisen serviert bekommen, weiß ich auch, warum wir so selten essen gehen.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

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