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Habt Ihr schon einmal einen 0,90 x 1,00 Meter großen Spiegel an die Wand geklebt? Wir ja. Und weil Ihr bei mir auch mal was lernen sollt, zeige ich Euch, wie es geht.

Bisher hingen zwei kleine unauffällige Spiegel über den beiden Waschbecken im Gästebadezimmer. Da Spiegel bekannterweise einen Raum vergrößern, wollte ich schon länger einen großen Spiegel, der über die ganze Wand geht. Unser Gästebadezimmer ist ca. 9 m² groß und für eine Gästetoilette schon relativ groß. Aber ich sag Euch, jetzt sieht es noch viel größer aus. Leider habe ich kein Foto von vorher und auch nicht daran gedacht, eins zu machen. Daher kann ich nur das nachher-Ergebnis zeigen.

Also gut, los geht es:

1. Der Spiegel noch halb verpackt:

2. Spiegel vorsichtig auspacken, die Rückseite und die Wand mit Spiritus säubern, danach das Silikon verteilen. Für den Spiegel eine Stütze von unten bereithalten, die verhindert, dass der Spiegel abrutscht. Unkomplizierterweise haben wir Videokasseten und eine lange Holzlatte genommen.

3. Den Spiegel an die Wand bringen, vorsichtig an die Wand drücken und von unten abstützen:

4. Nach 36 Stunden haben wir die Stütze vorsichtig entfernt. Voilà. Fertig. Jetzt noch die ollen Porzellanablagen abmontieren und Foto machen ;-)

Und jetzt warten wir mal ab, ob der Spiegelkleber hält, was er verspricht.

Das war ein Tag! Begonnen hat das Grauen heute Nacht, als ich nachts aufwachte, weil ein unbeschreiblicher Schmerz meinen Kopf malträtierte. Ich habe ja schon eine Menge erlebt, aber so einen Schmerz noch nie. Heulenderweise habe ich mir vom Michelmann Schmerzmittel einflössen lassen, um erst einige Stunden vor mich hin zu vegetieren, bevor ich endlich wieder einschlafen konnte. Heute morgen spürte ich nur noch einen leichten Schmerz und bin folglich wieder zur Arbeit gefahren. Dort war es erwartungsgemäß richtig doof! So doof, dass ich mir heute Nachmittag Gleitzeit gegönnt habe und früh nach Hause gefahren bin. Da es draußen in Kübeln goß, gießt und wahrscheinlich für immer gießen wird, habe ich mir eine Frischlufttherapie erspart und mich auf drei (!!) Schränke gestürzt, die schon immer mal ausgemistet werden wollten. Zwischendurch habe ich mir eine Tasse Kaffee und einen Riegel Schokolade gegönnt. Und nun ist wieder gut.

Verschrieben hat mir die Schokolade übrigens Prof. Dr. Michelmann:
2008_0121_011

(Antikopfschmerzmittel für Evi: 2 x tgl. 1 Riegel)

Na, das muss doch helfen ;-) )

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

huwwdbt

Die Rote Schleife

 

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