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An so einem schönen Tag geht das gar nicht anders. Erst sechs Kilometer mit dem Radl zur Arbeit, in der Mittagspause 30 Minuten spazierengegangen, nach der Arbeit wieder 6 Kilometer zurückgeradelt und dann sofort in den Garten und fleissig in den Beeten gebuddelt. Frischluft ohne Ende. :-) )

Jetzt warte ich auf den Michelmann, der bis um 23 Uhr die Welt retten muss, und werde mir langsam überlegen, welchen Snack ich ihm heute noch kredenzen werde… Hoffentlich schlafe ich vorher nicht ein. Irgendwie bin ich ziemlich müde. Gleich kommt die Wiederholung von Dittsche, vielleicht macht mich das wieder munter. In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Abend!

Den Tag haben wir sehr gut überstanden. Besser als erwartet ;-) ) Manchmal kann so eine Familienfeier ja sehr anstrengend sein, aber diesmal lief es sehr gut. Der Kommunionsgottesdienst war kindgerecht und nicht so anstrengend, wie die wenigen katholischen Gottesdienste die ich bisher zu verschiedenen Anlässen miterlebt habe (es gab auch kein Weihrauch!).

Auch die Feier, die in einem Hotel mit einem ausgiebigen Brunch begann und bei der Gastgeberfamilie im Garten endete, war nett. Dennoch bin ich jetzt sehr froh, zuhause zu sein. Letzte Nacht konnte ich ganz schlecht schlafen und bin jetzt total müde und kaputt. Ich werde mich also jetzt auf mein Sofa verziehen und wahrscheinlich schon bald einschlafen… In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Wochenendausklang.

Im Laufe des Nachmittags haben mich meine Kopfschmerzen verlassen. Dafür hat mich meine Freundin zum Kaffeetrinken besucht. Nett war es. Danach wurde das Wetter richtig klasse und ich bin noch einmal bis abends in den Garten gegangen. Ich war richtig fleißig.

Morgen ist eine Familienfeier in der Familie vom Michelmann angesagt.  Die Tochter meiner Schwägerin hat Erstkommunion. So eine Feier habe ich noch nie miterlebt und ich weiß nur, dass die Mädels alle in hochzeitskleidähnlichen Gewändern gekleidet sind. Jedenfalls war es wohl früher so. Na mal gucken. Ich hoffe nur, dass in der Kirche nicht zuviel Weihrauch verwendet wird. Bei der katholischen Hochzeit meiner Schwägerin war es ganz heftig und mir wurde ganz übel von dem Zeug. Damals waren über 30 ° C und von dem Weihrauch bekam ich Atemnot und musste aus der Kirche geführt werden. Peinlich, peinlich. Danach wurde ich ständig gefragt, ob ich schwanger wäre… Naja, die Zeiten sind vorbei ;-) ) Außerdem ist es morgen ja kühl und ich bin vorgewarnt und werde mich weit genug von dem weihrauchschwenkenden Ministranten entfernt halten.

Ich lach mich scheckig: nachdem ich dem Michelmann gerade erzähle, was ich hier schreibe, sagte er mir, dass er vor 31 Jahren bei der Erstkommunion seiner Cousine ohnmächtig wurde und ebenfalls die Kirche verlassen musste. Das hat er mir damals verschwiegen. tztztz. Die Katholiken sind schon ein lustigs Völkchen….

Wenn ich der Michelmann zum gemeinsamen Frühstück bereit ist,

wenn meine fiesen Kopfschmerzen vorbei sind (los weg, marsch, marsch),

wenn die dünne Wolkendecke aufreißt,

wenn ich diesen Eintrag beendet und mein Läppi ausmache,

dann beginnt

mein Wochenende

Unser gemeinsames freies Wochenende!

(Bis auf Punkt 2, ist alles jetzt soweit. Und Punkt 2 werde ich jetzt ganz kräftig ignorieren.)

in der Nachspielzeit, besser als keins. Auf geht’s, Wolfsburg schießt ein Tor…

Heute musste ich zum KinderNeffengeburtstag. Eigentlich hätte ich ja gehofft gedacht, dass er gut und gern auf den Tantenbesuch verzichten möchte. Aber nein, er hat auch in diesem Jahr (seinem 12. Geburtstag) auf einen Besuch bestanden. Ich liebe meine drei Neffen und meine Nichte heiß und innig, finde aber solche Verwandtengeburtstagsfeiern für sie und für mich immer etwas langweilig. Letztendlich verziehen sich die Kinder sowieso und der Michelmann und ich sitzen bei den Erwachsenen und müssen uns (meist) über Kinder, Schule, Erziehung etc. unterhalten. Diesmal war das aber ganz anders. Der Michelmann und ich mussten länger als die Teilzeitmuttis arbeiten und hatten bei 80 Kilometern die längste Anfahrt. So waren wir auch erst um fünf da. Alle anderen waren mit Kaffee und Torte natürlich schon fertig und saßen bereits auf den Sofas. Die Kinder hatten sich auch schon verzogen. Als wir aber ankamen, dem Geburtstagsneffen gratuliert hatten und an der abgefutterten Kaffeetafel Platz nahmen, setzte sich mein Neffe unaufgefordert von seinen Eltern zu uns, verspeiste aus Solidarität noch ein Stück Torte mit uns und gab sich als charmanter und amüsanter Gesprächspartner. Das fand ich schon klasse und ungewohnt.

Nach dem Abendessen begann ganz zufällig und spontan eine Runde „Stille Post“. Zufällig, weil der Geburstagsneffe seinem Cousin etwas sagen wollte und der es dem Geburtstagsbruder weitersagen sollte. Der hat das Gehörte dann aus Jux seiner Mutter ins Ohr geflüstert mit der Aufforderung es weiterzusagen. Und so haben alle Kinder und die sieben Erwachsenen in bunter Reihenfolge ausgiebig „Stille Post“ gespielt und sich köstlich amüsiert.

Die Nachhausefahrt, wieder 80 Kilometer, war dann weniger amüsant. Zwei Wildwechsel, ein hochgradig betrunkender Autofahrer, der glücklicherweise im nächsten Ort gesund und munter angehalten hat, und ein Unfall mit vier beteiligten Autos, aber glücklicherweise ohne Personenschaden, waren ein bisschen viel auf einmal. Deshalb erst mal Entspannung auf dem Sofa pur. In diesem Sinne wünsche ich einen guten Start ins Wochenende!

2008_0327

Ich mag Tapas.

Ich mag Kochbücher.

Ich mag dieses Tapaskochbuch. Seit heute in meinem Besitz. Ich freue mich auf viele Experimente ;-) )

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

huwwdbt

Die Rote Schleife

 

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