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Mein Job ist manchmal ziemlich anstrengend. Wohl wie die meisten Berufe, in denen man direkt mit Menschen arbeitet. Denn andere Menschen sind unberechenbar und funktionieren nicht immer so, wie man es selbst gern hätte. Manchmal muss man auch mit Entscheidungen von großen und wichtigen Menschen leben, die man falsch, ungerecht und demotivierend findet. Auch das macht die Sache nicht einfach.
Vor einigen Wochen hat mich meine Arbeit richtig fertig gemacht. Das wollte ich aber nicht zulassen und habe alles daran gesetzt, diesen Zustand zu ändern. Mein Urlaub im Juni kam gerade zur rechten Zeit. Deshalb ist es mir glücklicherweise auch geglückt. Der aufmerksame Leser weiß, dass ich diesen Urlaub genossen habe ohne Ende. 10 Stunden Schlaf täglich, die Magie der leichten, abwechslungsreichen und gesunden Küche und sonst nur Laisser faire. Die einzigst wahre Entspannungstherapie, die es gerade in diesem Moment für mich geben konnte. Sie war so erfolgreich!
Nach dem Urlaub habe ich mir geschworen, dass ich dieses Urlaubsfeeling ganz lange, idealerweise bis zum nächsten Urlaub mitnehme. Und deshalb geht meine Entspannungstherapie weiter. Ganz stringend und konsequent.
Diese Therapie beinhaltet folgende Dinge :
* morgens ein paar Minuten früher aufstehen für ein gemütliches Frühstück mit dem Michelmann
* mit dem Fahrrad zur Arbeit radeln und jeden, der entgegen kommt anlächeln. Die erstaunten Blicke machen gute Laune.
* ein paar Minuten früher bei der Arbeit ankommen, um den Arbeitstag langsam zu beginnen. Bevorzugt mit einer Tasse Kaffee.
* mittags in den 30 Minuten Mittagspause das Gebäude verlassen und einen kleinen Spaziergang machen (ganz wichtig!)
* kurz vor Feierabend überlegen, ob alles erledigt und alles geschafft ist. Wenn nicht, kurz notieren, was am nächsten Tag unbedingt erledigt werden muss. Dann kann ich es getrost abharken.
* auf dem Nachhauseweg überlegen, was man denn am liebsten zuhause machen möchte. Dann habe ich keine Zeit, über die Arbeit nachzudenken.
* Gartenarbeit, wann immer es die Zeit und das Wetter zulässt. Manchmal bis abends um neun. Oder auch nur das Buch schnappen und im Garten lesen. Irgendwann juckt es dann in den Fingern und die Gartenarbeit beginnt.
* morgens grey’s anatomy aufzeichnen und abends gucken
* am frühen Abend Venus und Apoll auf ARTE schauen, wenn nicht gerade Gartenarbeit anliegt
* im Lieblingskatalog, der vor zwei Wochen im Briefkasten lag, schöne Kleidungsstücke auswählen, die man un.be.dingt in diesem Herbst braucht.
* für die Pausen am nächsten Arbeitstag schöne Obstspeisen und Salate kreieren
* in den Lieblingsblogs lesen
* in den Gartenzeitschriften blättern, die man sich im Mai aus Paris mitgebracht hat
* und immer mal wieder die LaLu durchblättern, auch die alten Ausgaben
* nette Telefonate führen
* Mails lesen und schreiben
* aber manchmal auch gar keinen Kontakt suchen
* Sudoku online, eins jeden Abend. Ist gut für die grauen Zellen.
* dienstags Sport (Fitness & Kondition) und nach den Sommerferien Tai-Chi am Donnerstag
* und, am allerwichtigsen, soviel Zeit wie möglich mit dem Michelmann verbringen. Wenn er nicht mal wieder bis 23 Uhr oder sogar die ganze Nacht die Welt retten muss.
Bestimmt habe ich noch das ein oder andere Mittelchen vergessen, man möge es mir verzeihen.
Mein Urlaub ist jetzt schon drei Wochen vorbei und ich fühle mich noch genauso entspannt, gelassen und ruhig. Ooooooooooooooooohm. In der Ruhe liegt die Kraft
)
In diesem Sinne wünsche ich Euch eine entspannte Zeit mit viel guter Laune und Spaß. Lasst es Euch gut gehen!

Ihr Geflüster