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Echt. Ich bin ganz durcheinander. Ein Lebensabschnitt geht vorbei, ein neuer wird beginnen. Scheiße

(bin ich froh, dass ich wenigstens den Michelmann habe.)

Sie entspannt sich so dermaßen beim Tai Chi, dass sie einen Kreislaufzusammenbruch bekommt. Öhmmm. Wie beruhigend, dass ich nicht die Einzige bin, der das passiert. Genauso schnell wie ich darniederlag, ging es mir wieder gut und ich konnte meinen Bogenschritt weiter üben.

Also, ich verrate jetzt mal was: Tai Chi ist die wohl faszinierendste Sportart der Welt. Glaubt mir. Ich bin soohoooohooo gespannt, wo ich in einem Jahr stehe. Das, was die Trainingsgruppe mit den Mädels, die bereits ein Jahr dabei sind, vorführt, ist wirklich beeindruckend. Ob ich da auch in 12 Monaten bin? Noch unvorstellbar, nach dem zweiten Training. Aber ich werde alles daran setzen! Mein Glück ist, dass es beim Training drei Gruppen gibt. Eine, die bereits drei Jahre dabei ist, die andere Gruppe ist ein Jahr dabei und ich, die Neue. Und weil ich ganz allein als Neuling angefangen habe, habe ich meine Trainerin für mich allein. Luxus, oder, so eine Personaltrainerin?

Meine Lieben machen Sie sich darauf gefasst, dass Sie jetzt regelmäßig an meinem Tai Chi-Leben teilhaben werden. Meine Trainingserfolge oder Misserfolge und meine Fortschritte. Und in 12 Monaten verrate ich Ihnen, ob ich da bin, wie meine Trainingskolleginnen heute sind. Egal, ob es Sie interessiert oder nicht. Versprochen.

wenn ich Euch nicht hätte….

Meine echten drei Freundinnen wohnen oder arbeiten 200 bis 400 Kilometer von mir entfernt. Entsprechend selten sehe ich sie. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich ziemlich allein bin. Klar habe ich den weltbesten Michelmann an meiner Seite, den tollsten Mann der Welt, mein bester Freund, mein Leben, meine Liebe. Aber auch er ist nicht immer bei mir, weil sein Chef meint, er müsse immer gerade dann die Welt retten, wenn ich allein zuhause und schlecht drauf bin. Und manchmal habe ich das Gefühl ein bisschen weinen zu müssen, weil ich so einsam und verlassen bin. Dann schaue ich in mein Laptop und finde liebe Kommentare oder großartige Mails von Ihnen. Und dann denke ich: “Frau Landgeflüster, schauen Sie mal, was für tolle Menschenskinder Sie kennengelernt haben. Sie brauchen doch nun wirklich nicht traurig zu sein. Lächeln Sie und seien Sie dankbar.” Und das stimmt. Gerade heute habe ich das wieder festgestellt. Und deshalb sagt Frau Landgeflüster heute einfach:

Danke!

So ein Tag in der alten Heimat ist doch immer wieder etwas Feines. Unsere erste Station war das Phaeno, für das wir vorletztes Jahr zu Weihnachten Eintrittskarten geschenkt bekommen haben. Immer wieder vorgenommen und genauso häufig verschoben, haben wir uns mal wieder ziemlich spontan entschieden, die Karten gestern nun einzulösen. Das war aber gar nicht möglich. Wir sind zwar in das futuristische Gebäude gegangen und sind der Anweisung „Wenn Sie bereits Eintrittsgutscheine besitzen, können Sie direkt mit der Rolltreppe nach oben fahren…“ gefolgt.

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und ein toller Tag neigt sich dem Ende zu. Wir sind gerade erst nach Hause gekommen und ich bin gahaanz müde. Deshalb nur kurz: meinen Tag habe ich mir durch nichts vermiesen lassen; er war einfach großartig.

Doch die Krönung des Tages war mein Geschenk, das ich eben im Briefkasten entdeckte. Danke, liebe Otti. So lieb, so schön! Und es riecht so toll! Danke, danke. Morgen zeigen ich es!

Euch allen eine gute Nacht!

und im übrigen nervt sich Frau Landgeflüster heute selbst. Ziemlich doll sogar. Mit dem, was sie seit drei Nächten träumt, mit ihren Gedanken, die immer wieder an die gleiche Stelle schweifen und mit dem unguten Gefühl, dass sich in ihr breit macht. Dabei betrifft sie das alles gar nicht. Jedenfalls nicht ihre Person. Manchmal ist es eben doch leichter gesagt, als getan. In so einem Moment wünsche ich mir einen Knopf zum Abschalten. Denn, wenn ich mir diesen doch so wunderschönen Tag damit vermiese, dann ist da gar nicht schön. Also, Frau Landgeflüster, konzentrieren Sie sich bitte: Das Leben ist schön, die Sonne scheint, der Michelmann prima, der Kopf ist leer, der Kopf ist gaaanz leer, der Kopf ist so was von leer, oooooooooooooohmmmmmmmmmmmmm.

Noch sitzt sie vor ihrem Laptop und beobachtet, wie der Michelmann unser Frühstück vorbereitet. Es gibt obligatorisch Kaffee, frischen Orangensaft, ein Ei, diesmal gekocht, und ein Brötchen. Eine Hälfte belegt mit geräucherter Forelle, die andere mit Nutella. Frau Landgeflüster liebt es, sich verwöhnen zu lassen.

Nachtrag: Frau Landgeflüster freut sich über das wunderschöne Wetter. Schade findet sie allerdings, dass gestern noch Scheiß nicht so schönes Wetter angekündigt war. Denn ursprünglich hatten wir geplant, wenn das Wetter toll ist, fahren wir nach S-PO. Gestern aber haben wir uns dann aufgrund der angekündigten Wetterlage umentschieden.

Schade, aber es gibt Schlimmeres. Und so macht sich Frau Landgeflüster im Phaeno schlau. Das wird bestimmt hochinteressant. Das schöne Wetter genieße ich während der Fahrt. Meinen Smartie überlasse ich dem Michelmann, während ich meinen Blick in die leuchtende Natur schweifen lasse. Na, und das Shopping macht bei Sonnenschein ja auch viel mehr Spaß. Und Fußball sowieso.

S-PO bleibt aber auf jeden Fall vorgemerkt!!!

In unserem Dorfe gibt es seit einigen Jahren einen Verein der es sich auf die Fahne geschrieben hat, das Leben in unserem Dorfe lebenswerter zu machen. Tolle Dinge hat der Verein schon organisiert. So zum Beispiel das alljährliche Rockkonzert unter freiem Himmel (inzwischen leider nicht mehr im Schloßpark sondern am Schützenplatz) oder den Weihnachtsmarkt. Wir haben auch schon Krokuszwiebeln in dem öffentlichen Grünstreifen vor unserer Haustür gesteckt, die der Verein uns zu diesem Zwecke geschenkt hat. Im Frühjahr blühen sie jetzt die ganze Dorfstraße entlang. Bänke am Dorfteich und ein Rodelberg gehören ebenso zu der Errungenschaften wie der Familienpark, der gerade am Entstehen ist.

Der Familiepark ist eine feine Sache, denn dort werden Obstbäume (Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen) wachsen und jeder kann sich dort bedienen. Ein Teil der Bäume wurde an Pflanztagen im letzten Jahr gepflanzt und weitere folgen am 01. November. Jeder, der möchte, kann Baumpate werden und wenn nichts Unerwartetes dazwischenkommt, werden der Michelmann und ich auch einen Baum pflanzen. Ich möchte gern einen Apfelbaum und zwar eine alte Sorte, am liebsten den Uelzener Rambour. Diese Sorte haben wir auch bei uns im Garten, einen schon sehr alten Baum. Deshalb fühle ich mich dieser Sorte besonders verbunden. Ich finde, sie wäre der richtige Beitrag von uns für das Dorf und ein schönes Erbe für die nachfolgenden Generationen. Den Familienpark stelle ich spätestens nach dem Pflanztag mit Fotos vor.

Da habe ich gerade mal meine Refrereer angeschaut und stelle gerade fest, dass es eine website Bielefeld*Digi*City gibt. So weit, so gut. Aber warum müssen die ausgerechnet eine Suchmaschine auf ihre Seite einbauen, in der automatisch Seiten angezeigt werden, die über Bielefeld schreiben. Und warum müssen die ausgerechnet diesen Eintrag von mir auflisten? Öhm, wollen die Bielefelder dies wirklich lesen???

… Ballerballack darf sich entschuldigen und wieder mitspielen. Schweini darf Kapitän sein. Bitte. Danke.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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