Ich hatte mich gestern schon am Tage auf das Schlafengehen gefreut. Denn (wie langweilig) wir haben uns neue Kissen und Decken geleistet. Na, wird der ein oder die andere jetzt sagen, und was ist daran so toll?

Tja, ich freue mich eben auch über banale Dinge. So finde ich ganz neue unberührte und ganz fluffige Decken und Kissen echt klasse. Ich mag schon frisch bezogene Betten gar sehr so sehr, aber so rundum erneuert, finde ich es noch viel, viel toller. Und weil wir uns nicht oft neue Decken und Kissen kaufen (war ich erschrocken über den Preis!), ist die erste Nacht darin auch etwas ganz Besonderes!

Am Freitag schon hatten wir die Decken und Kissen aus dem Geschäft unseres Vertrauens in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes geholt und einen Tag entfalten lassen. Und weil unsere Bettdecken jetzt andere, größere Maße haben (1,50×2,20m) brauchten wir auch neue Bettwäsche. Die erste Garnitur hat der Michelmann vor einigen Wochen gekauft. Das hat er ganz prima gemacht so ganz allein, denn sie sieht sehr toll aus. Und überhaupt sah des Bett gestern, nachdem ich es bezogen hatte, schon so einladend aus, dass der Michelmann und ich nachmittags unbedingt ein Probeliegen machen mussten. Und seit dem Moment habe ich mich auf das Schlafengehen gefreut. ;-) )

Die Einweihungsnacht verlief zunächst enttäuschend. Ich konnte schlecht schlafen, wachte immer wieder auf und habe ziemlichen Mist geträumt. Um Viertel vor drei war ich das letzte Mal wach, bevor ich dann endlich richtig schlafen konnte. So tief und fest, dass ich noch nicht einmal den Wecker um halb fünf oder den aufstehenden Michelmann gehört habe. Tja, und so bin ich dann um neun Uhr wiedererwacht und weil es draßen gar so grau aussieht, liege ich jetzt immer noch im Bett. Jetzt mit Kaffee und Laptop.