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Das meinte auch meine funkelnagelneue Tasse, die mir meine SchwieMu zu Weihnachten geschenkt hat. Und stürzte sich in die Tiefe. Frau Landgeflüster hat sie mitten auf die Arbeitsplatte gestellt. Bestimmt! Die Tasse ist ganz allein an den Rand gewandert und heruntergestürzt! Schade, denn die Tasse war wirklich schön. Aber die Tasse wollte eben ein bisschen Glück beschwören und das ist, so kurz vor dem Jahreswechsel, ja auch ziemlich wichtig! Deshalb musste ich auch unbedingt noch einmal den Rechner hochfahren und habe jetzt doch ein bisschen Silvesterstress, denn ich möchte meine Nägel noch lackieren. Dunkelbraun, passend zur Tasse zum Silvesteroutfit.

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Aber wenn ich schon dabei bin, zeige ich noch schnell für Bini ein Spiegelfoto mit meinem heutigen Shirt. Das hat der Michelmann mir zu Weihnachten geschenkt (ja, er kauft auch ganz allein Klamotten für mich ein und trifft damit sogar meinen Geschmack!) Man achte auf die Schultern. Natürlich habe ich für die kalte Nacht noch eine fette Strickjacke mit.

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Jetzt aber wirklich fini! Alles Liebe für Euch!!!

Es ist Nachmittag, Silvesternachmittag, und die Vorbereitungen auf unseren gemütlichen Abend sind im vollen Gange.

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Die ersten Dinge sind zusammengepackt. Fehlen noch die Zutaten aus dem Kühlschrank, darunter das Wichtigste: der Käse. Aber das kommt erst kurz vor der Abfahrt.

Frau Landgeflüster wird sich gleich Silvester-fein machen und noch viele wollige Sachen für den Nachtspaziergang einpacken. Mein Schal ist leider nicht fertig geworden (hahaha, kleiner Scherz). Aber Handschuhe, Mütze und Schal müssen heute sein. Wer hätte gedacht, dass es ausgerechnet heute sooo kalt wird?

Ganz wichtig: wir müssen noch den Briefkasten aufschließen. Im ersten Jahr wurde unser erster Briefkasten an Silvester nämlich in die Luft gesprengt. Seitdem schließen wir ihn immer auf und die Dorfjungs suchen sich andere Opfer…

Ein Runde durch das Bloggerland schaffe ich leider nicht mehr, weil mir die Zeit heute Nachmittag weggerannt ist. Somit fallen auch die einzelnen Silvestergrüße in allen Blogs aus. Ich hoffe, Sie verzeihen mir, bin mir aber sicher, Sie haben Verständnis dafür, dass ich die Zeit gern mit dem Michelmann verbringen wollte.

Wir lesen uns dann im nächsten Jahr wieder. Bin gespannt, wer die aufregendste Silvestergeschichte  zu erzählen hat.

Wenn Sie mögen, können wir gedanklich um Mitternacht zusammen anstoßen und  das neue Jahr gemeinsam begrüßen.  Und wer weiß, vielleicht holen wir das echte Gläserplingen dann im nächsten Jahr im echten Leben nach.

In jedem Fall wünsche ich Ihnen einen schönen, ruhigen, angenehmen, gemütlichen, lustvollen, fröhlichen, entspannenden Jahreswechsel und für das neue Jahr nur das Beste. Der Michelmann ruft mir gerade zu, ich solle bloß nicht vergessen, auchvon ihm schöne Grüße zum Jahreswechsel zu bestellen!

Alles Liebe und Gute für 2009

wünschen der Michelmann und Frau Landgeflüster

… noch neun Tage…… dann verreise ich das erste Mal im neuen Jahr!

… kann ich den Schal, wenn ich beide Enden mit den Händen festhalte, schon um den Hals schlingen!

Jetzt ist es halb zwölf und die kleine Familie sitzt frohgelaunt und gut genährt am leergefutterten Frühstückstisch.  Der Michelmann spielt mit seiner Kamera und versucht die ein oder andere Einstellung, Frau Landgeflüster schaut sich derweil die Fotos aus dem Garten heute morgen an. Ein Blick auf das Thermometer gerade eben verrät, dass es noch immer minus 7  C sind. Das ist ganz schön kalt und schreit nach einem wärmenden Kaminfeuer. Ansonsten freuen wir uns beide, dass wir nicht mehr los müssen, um irgendetwas einzukaufen oder sonstiges zu erledigen. Sicherlich werden wir heute noch einmal eine Jahresabschiedsrunde durch das Dorf spazieren, um uns danach wieder am Kamin bevorzugt mit Trinkschokolade aufzuwärmen. Irgendwann am Abend fahren wir dann zur liebsten Freundin, um dort den letzten Abend im Jahr zu verbringen. Den werden wir übrigens nicht wie geplant im Garten verbringen, sondern dem rebellischen Wirbel zu Liebe im Warmen beim spießigen Racletteessen. Für mich eine sehr tolle Alternative, weil ich ja so gerne Käse esse.

Heute Nachmittag werde ich mich sicherlich noch einmal melden um ein lautes “Guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr” in die Runde zu rufen. Allen, die jetzt und nur jetzt vorbei schauen, wünsche ich bereits jetzt ein wunderschönes, zufriedenes, glückliches, fröhliches und gesundes neues Jahr mit ganz vielen Glücksmomenten. Ich freue mich auf ein weiteres gemeinsames Bloggerjahr mit Ihnen und sage danke für Ihre Treue und Anteilnahme. Es macht Spaß mit Ihnen!

Frau Landgeflüster, live aus der Lüneburger Heide für BBC London.

(zwei “jetzt” müssen wir abziehen!)

Frau Landgeflüster liegt im Bett, die Heizung mollig warm, den Laptop auf dem Bauch, schreibenderweise.

Zur gleichen Zeit steht der Michelmann in der Küche, um das Frühstück vorzubereiten, nachdem er im Garten war, und wunderschöne Reiffotos geschossen hat. (Mein Smartie ist kein Auto mehr, sondern eine Eiskugel!)

Kleine Rückblende: Um 5 Uhr erwacht Frau Landgeflüster niesenderweise und – plink – ist von einer Sekunde zur nächsten hellwach. Neben ihr, der Michelmann, der mit munterer Stimme sagt: “Ich bin auch schon lange wach.” Ja, hallo? Haben wir uns unseren freien Tag so vorgestellt? Also beide wieder krampfhaft die Augen geschlossen, Dösen einstellen und irgendwann wieder einschlafen. Um 9:28 Uhr erneut ein Geräusch aus dem Bett vom Michelmann, der sich reckt und streckt. Frau Landgeflüster erwacht ebenfalls und fragt wie immer als erstes, wie spät es wäre. Gut, mit dieser Aufwachzeit können wir beide leben. Also beginnt das erste Gespräch zwischen den beiden Hauptdarstellern unseres Berichts. Solange, bis der Michelmann unverhofft aufspringt, um hinaus in die Welt zu blicken und den wunderschönen weiß bereiften Garten zu bestaunen. Frau Landgeflüster hatte gleich diese glorreiche Idee, dass der Michelmann sich fertigmachen, anziehen und in den Garten laufen könne, um ein paar schicke Fotos zu knipsen. Die Anregung nahm der Michelmann witzigerweise ohne Widerspruch oder Finger an die Stirn tippend an. Um nicht weiter faul im Bett zu liegen, hat Frau Landgeflüster ebenfalls ihren Hintern erhoben die Heizung aufgedreht und sich den Laptop geschnappt, um ein fröhliches “Hallo” in die Welt zu rufen.

Soweit die erste Liveschaltung in das Häuschen in dem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide. Frau Landgeflüster, BBC London.

Im Garten ist ganz schön was los. Jetzt, wo die Sonne so fleißig scheint, leuchtet es ziemlich toll in jeder Ecke. Und der Michelmann ist ständig unterwegs, um mit seiner neuen Spiegelreflex diese schönen Dinge festzuhalten. Sehen Sie selbst:

Und die weiteren Fotos gibt es (jetzt wieder regelmäßig) in meinem Gartengeflüster.

Zwei Tage arbeiten ist wirklich prima, finde ich, dann zwei Tage frei, einen Tag arbeiten, wieder zwei Tage frei. Und so das ganze nächste Jahr durcharbeiten. Aber leider arbeite ich nicht bei “Wünsch Dir was“. Schade eigentlich.

Der heutige Arbeitstag war lang (9 Stunden) und sehr kalt. Leider ist bei uns die Heizung ausgefallen und bis zum Feierabend ist auch kein Heizungsmonteur erschienen. Jetzt hoffe ich ja, dass heute noch irgendetwas passiert, denn wenn ich mir überlege, dass das Gebäude zwei weitere Tage ungeheizt bleibt… Würde ganz schon kalt sein, am Freitag…. Schon heute habe ich den ganzen Tag in Handstulpen und Notfallstrickjacke gearbeitet.

Gibt es eigentlich so etwas wie kältefrei? Ab welcher Temperatur darf ich die Arbeit verweigern? Bestimmt erst, wenn ich blau anlaufe und so zittere, dass ich nicht mehr sprechen kann. Warm wurde mir erst, als ich von der Mittagspause wieder ins Büro kam. Da draußen Minusgrade herrschen, war es in den ersten Minuten wirklich mollig warm. Aber nur in den ersten Minuten.

Na egal, der Arbeitstag ist überstanden und ich bin in unserem warmen kleinen Häuschen. Mindestens 13 Mal habe ich schon zum Michelmann gesagt, wie toll es ist, dass wir beide (!) jetzt zwei Tage frei haben. In diesem Sinne ist heute irgendwie auch Lieblingstag und das ist toll.

Januar:

häuslich, renovierend, gemütlich, stürmisch.

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Ein achtstündiger Arbeitstag, viel zu früh beginnend, und der Besuch der Schwiegereltern hat mich um Tage Stunden zurückgeworfen und deshalb wärmt der Schal immer noch nur die Blumenvase und nicht Frau Landgeflüster.

Schmerztabletten stellten heute den rebellischen Wirbel ruhig und machten Frau Landgeflüster sehr müde. Entsprechend träge verlief der Tag. Mein Spiegelbild gefällt mir heute nicht, aber da ich Ihnen nichts Besseres bieten kann, zeige ich es trotzdem. Es war auch noch vor sechs Uhr, das zur Ausrede Entschuldigung.

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Frau Landgeflüster hätte gern einen Rock und Stiefel getragen, aber es war heute so arschkalt eisig kalt, da habe ich doch lieber einen dicken Rollkragenpulli mit Röhrenjeans und Stiefeln im Gestiefelter-Kater-Look angezogen. Die dunkelbraunen Stiefel sind kaum zu erkennen.

Ich denke, das war das letzte Spiegelfoto.  Die wenigen Fotos, die Sie bisher gesehen haben, zeigen schon fast ziemlich genau, was ich so trage. Entweder Jeans und Cowboystiefel, kurze Röcke oder Kleider mit witzigen Strumpfhosen und Stiefeln oder enggeschnittene Hosen (schwarz oder Jeans und neuerdings auch dunkellilö) mit Stiefeln, dazu rustikale Pullis oder witzige Shirts.

Sollte ich einmal einen neuen Spiegel bekommen, kann ich die Serie ja wieder aufleben lassen, aber jetzt ist erst mal Schluß mit so vielen persönlichen Einblicken. Wahrscheinlich finden Sie es auch langweilig. Aber da mussten Sie jetzt durch.

Und sonst? Übernimmt der Michelmann heute die Küche und ich schone den Rücken. Auf das Essen freue ich mich schon gar so sehr. Es gibt etwas Fischiges und ich werde mich jetzt mal um den Tisch kümmern. In diesem Sinne: bis später.

Ich habe Ihnen den Besuch der ehrwürdigen alten Gebäude versprochen, die zum Sightseeing in London einfach dazugehören.

St. Pauls Cathedrale

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Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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~japanische Weisheit~

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