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Donnerstag ist der Tag, an dem Frau Landgeflüster zum Tai Chi darf. Darauf freut sie sich die ganze Woche und wenn es soweit ist, dann genießt sie die zwei Stunden ohne Ende. Heute war es richtig schön. Weil es die letzte Trainingseinheit in diesem Jahr, also auch vor Weihnachten war, haben wir zum Abschluss noch bei Kerzenschein gemeinsam ein Lied gesungen. Ungewöhnlich, aber nett. Nun werde ich also die nächsten vier Wochen allein zuhause üben und dann im neuen Jahr neu durchstarten.

Wenn Sie etwas suchen, brauchen, möchten, das sie total entspannt und richtig gut für die Seele ist, dann empfehle ich Ihnen Tai Chi. Sollten Sie, wie ich damals, die Möglichkeit zu einem Probetraining haben, nutzen Sie die Chance. Es wird Ihnen gut tun.

Ich gebe zu, mein Rätsel ist nicht ganz einfach, auch wenn der Michelmann meint, es wäre ziemlich leicht, weil ich so eindeutige Tipps gegeben habe. Dabei bedenken Sie bitte, dass unsere Familie immer Schlager hörte, keine Chansons. Jaques Brel also nicht. Und auch nicht die Piaf.

Mehr Hilfe gibt es erst einmal nicht, aber Sie haben ja noch zwei Wochen Zeit…. Und weil Sie so fleissig raten, werde ich dem Ratefuchs, der als erstes den Titel errät, ein kleines Geschenk machen.

In diesem Sinne: viel Spaß beim Raten und viel Erfolg, Ihre Frau Landgeflüster

Ab und zu verrate ich hier ja meine dunklen Geheimnisse. Damit Sie sich während meiner Abwesenheit nicht langweilen, habe ich mir ein kleines Rästel für Sie ausgedacht. Wenn Sie mögen, machen Sie doch mit.

Die Geschichte zu diesem Rästel geht wie folgt: Meine Eltern haben früher immer gern Schlager gehört und haben sich auch gern aktuelle Langspielplatten gekauft (bedenken Sie, es war die Zeit weit vor der Erfindung von CD und DVD). Folglich bin ich mit Schlagermusik aufgewachsen. So hieß z.B. das einzige Meerschweinchen, dass wir jemals besessen haben, Conny. Klar, wegen dem “Tag an dem Conny Kramer starb“. Leider verstarb es auch, an Krebs. Aber das ist eine andere Geschichte und hat nichts mit dem Rätsel zu tun.

Fakt ist, dass ich damals Schlager ebenso geliebt habe wie der Rest der Familie und, Achtung jetzt beginnt die Beichte, ich höre Schlager ab und zu immer noch ganz gern. Den Michelmann macht es manchmal etwas fassungslos, aber inzwischen hat er sich daran gewöhnt, dass ich besonders gern zu einem bestimmten Lied (das er im Übrigen gar furchtbar findet) Hausarbeiten erledige.

Nun die Frage: zu welchem Lied bügelt Frau Landgeflüster am liebsten oder putzt dazu das Haus?

Nun noch ein paar Tipps von mir für Sie.

Es ist ein Schlager, zu dem man laut mitsingen kann und der vom Text her sehr viel Lebensmut ausstrahlt. Er stammt aus dem Jahre 1975 (ich glaube jedenfalls, dass ich ca. 8 Jahre alt war, als ich es kennenlernte) Es ist auf französisch gesungen, aber auch auf deutsch sehr bekannt.

Das muss reichen. Sie kommen da eh nie drauf. Denn diesen Musikgeschmack traut mir garantiert niemand zu!

Während ich hier mit meiner Lieblingstasse gefüllt mit Trinkschokolade sitze und meine Mails lese, fotografiert der Michelmann gerade die heutige Briefkastenausbeute.

- Pause -

Schauen Sie einmal, was wir heute vorgefunden haben:

2008_1204

Den diesjähren Teddy der AIDS-Hilfe, in diesem Jahr aus München. Normalerweise kaufe ich den am 01. Dezember am Welt-Aids-Tag direkt in Hamburg beim Hamburger Leuchtfeuer. Aber in diesem Jahr haben wir es nicht hinbekommen, unseren Kennenlerntag in Hamburg zu feiern. Und da ich den Bären nicht über das Internet beim Leuchtfeuer bestellen konnte, habe ich ihn aus München kommen lassen. So ein Bayernbär bringt vielleicht ein bisschen Stimmung in die hanseatische Ruhe der anderen Bären.

Sie können sich denken, dass wir den Teddy nicht direkt im Briefkasten vorgefunden haben. Nein, stattdessen lag dort eine Abholkarte. Der Michelmann ist also zur Postabholstelle im Dorf gegangen (eine Post gibt es hier nicht) und hat den Kleinen dort abgeholt. Leider raucht Herr G. in seinem Laden, so dass der arme Bäre sehr unangenehm stinkt. Deshalb hat Frau Landgeflüster ihn zwischen vier Duftkerzen gesetzt, damit der kleine Bayer bald wieder gut riecht. Süß ist er ja, der kleine Stinker.

Wenn Sie ganz frei entscheiden dürften, wer Ihre selbstproduzierte Sendung moderieren darf, welchen Moderator würden Sie engagieren?

Mein Favorit ist, ganz spontan entschieden, Jörg Thadeuz.

Nun bin ich aber gespannt!

Sind Sie verwundert über meine Frage? Diese fiel mir ein, als ich gestern eine Vorschau für eine Sendung mit Herrn Gottschalk sah. Mein gestörtes Verhältnis zu diesem Herren kennen Sie bereits (wenn nicht geben Sie Gottschalk in die Suchanfrage links unten ein, dann können Sie es nachlesen, wenn Sie es möchten). Erwartungsgemäß werden jetzt auch auf AhErDe und ZettDeEff die Jahresrückblicke folgen. Mögliche Kandidaten dafür sind wie immer mal wieder Herr Beckmann und Herr Kerner. Ich habe diese Sendungen früher, vor dem Erscheinen dieser Moderatoren Gesellen immer sehr gerne gesehen. Jetzt trauere ich meiner GEZ-Gebühren nach und boykottieren diese Sendungen. Sie merken bereits, auch ich würde mich für den äußert chamanten, attraktiven und kompetenten Herrn "Nr. 4" entscheiden.

Später am Abend fiel mir auch noch Herr Lanz dazu ein, den ich fast noch schlimmer finde, als Herrn Kerner oder Herr Beckmann. Stände der auf der Liste, wäre mein Kandidat Herr "Nr. 5"

Ich danke Ihnen/Euch gar sehr für Eure ehrlichen Meinungen. Vielleicht fällt mir ja während meines Urlaubes eine ähnlich knifflige Frage ein.

Sollten Sie sich wundern, aber wahrscheinlich merken Sie es gar nicht, dass Frau Landgeflüster bereits um sechs Uhr in der Früh so fleißig bloggt, so kann ich Ihnen diesen Umstand gern erklären.

In dieser Woche bildet sie eine Fahrgemeinschaft mit dem Michelmann. Und der muss bereits um sechs Uhr die Welt retten, während ich frühstens um sieben Uhr beginnen darf. Also leihe ich mir den Internetzugang meines Chefs und schicke einen nächtlichen morgendlichen Gruß in die Welt. Also an Sie.

Danach werde ich die dicke "2" in meinem Kalender durchstreichen, was bedeutet, dass ich nur noch einen Tag und den Rest von heute arbeiten muss. Aber vorher schreibe ich Ihnen noch flux etwas zu der Entscheidungsfrage von gestern!

Ich wünsche uns allen einen schönen Tag mit vielen Glücksmomenten.

Liebe Kerstin, ich nehme Deinen gestrigen Kommentar einmal zum Anlass, Deine Frage zu beantworten, denn die Frage nach dem "Du " oder "Sie " ist eine, die mir häufig gestellt wird.

Es ist ganz egal, ob "Du " oder "Sie ", das macht jeder so wie er möchte. Denn das "Sie " hat gar keine andere Bedeutung als das "Du " in meinem Blog. Einige schreiben "Frau Landgeflüster " und "Sie ", andere wiederum benutzen meinen Vornamen und das "Du ". Ich finde beides gleich toll, denn ich freue mich einfach über jeden Eurer Kommentare unabhängig von der Anrede! In Verbindung mit Bini oder Kerstin würde sich ein "Sie " etwas komisch anhören, während es bei Frau Rotkraut und Frau Sterntau schön klingt, finde ich.

Also bitte einfach darauf losschreiben, ohne sich Gedanken über die Anrede zu machen. Bitte. Danke.

Und danke auch, dass Ihr Euch alle immer so rege mit mir unterhaltet. Ich genieße das sehr!

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

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~japanische Weisheit~

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