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Würg- und Kotzgeschichten
Heute: Der Postwinkel
Kennt Ihr nicht? Macht nichts! Erklär ich Euch!
Der Postwinkel ist ein ganz reicher Mann und, weil das so ist, will er immer reicher werden. Wie geht das? Ganz einfach! Man gibt einfach an, nicht so viel zu verdienen und bringt den Rest nach Lichtenstein.
Nach Lichtenstein darf man nämlich sein ganzes Geld bringen, was der Staat nicht kriegen soll. Muss man aber heimlich machen.
Aber, blöd gelaufen. Hab’n se doch rausgekriegt und den Postwinkel ausgeschimpft. Meint der Postwinkel: Tschuldiugung, wollt ich nicht. Tut mir leid.
Sagt der Richter: Ist okay. Macht nichts. Zahlst ‘n bisschen und dann gut.
Haben sich alle wieder lieb.
Heute würde ich Ihnen ja gern ein wenig von der Arbeit berichten, weil ich einen sehr tollen Tag hinter mir habe. Aber das, was Frau Landgeflüster heute erlebt hat, gehört nun wirklich nicht in einen öffentlichen Blog. Doch glauben Sie mir, es ist schon ein tolles Gefühl vor dem Chef zu sitzen und ihm die Spielregeln für die nächsten Monate zu diktieren. Und wenn es nötig ist, kann Frau Landgeflüster absolut cool und souverän sein und durchsetzen, was sie möchte.
Heute musste ich wirklich lange arbeiten, bis um 20 Uhr. Daher habe ich auch gar nichts erlebt, was ich Ihnen berichten könnte. Ich habe heute auch wirklich nur gearbeitet und gegessen. Aber immerhin: unser Abendessen war heute richtig lustig. Wir haben morgens vier eingefrorene Pakete mit Resten aus dem Tiefkühlfach geholt, ohne genau zu wissen, was darin ist. Den Inhalt haben wir vorhin in unsere Portionsauflaufformen gefüllt und mit Käse überbacken. Es war ein wahres Geschmackserlebnis. Würzig, pikant, süß, lecker. Dazu ein leckerer Rotwein. Ein einfaches, aber effektives candle light dinner.
Und weil alles so simple und einfach war, nenne ich den Tag “Einfachtag”.


Ihr Geflüster