Du durchsuchst gerade das Tagesarchiv für den Januar 25, 2009.

Gerade sehe ich bei Mona Lisa einen Bericht über das Burn Out Syndrom. Hier kann man sich testen, wie weit man selbst gefährdet ist. Ich verlinke mal eben, denn bekannterweise kann sich bei mir beruflich ja jederzeit etwas ändern. Und wer weiß, vielleicht möchte ich mich dann irgenwann mal überprüfen.

Mein aktuelles Ergebnis: Sie meistern Ihre Herausforderungen mit wirksamen Strategien und pflegen Ihr Leben und Ihr Umfeld. Gratulation! Danke, mir geht es auch gerade sehr gut.

Viel erlebt habe ich heute nicht, daher blähe ich meinen Eintrag über meinen schönen, entspannten Sonntag mal wieder mit Fotos auf. Begonnen hat er mit einem kleinen Frühstück am Sonnen beschienen Tisch.

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Tinschn hat sich getraut, mir einen Stock an den Kopf zu werfen. Bekannterweise bin ich ja eine “Ich beantworte aber nicht jeden Stock-Bloggerin”. Besonders bei denen mit mehr als fünf Fragen kann ich ziemlich zickig werden wählerisch sein. Aber Tinschns Stock ist a) nicht zu lang und b) auch ganz witzig. Ich überlege nämlich gerade den Zusammenhang dieser fünf Fragen, der erschließt sich mir noch nicht. Vielleicht haben Sie ja eine Idee. Derweil mache ich mich schon einmal an die Beantwortung der Fragen.

1. Kann man mit Dir Schuhe kaufen gehen?

Bekannterweise mag ich es nicht so sehr in vollen, engen, lauten Geschäften einzukaufen. Schuhe aber kaufe ich gern, daher kann man selbstverständlich mit mir Schuhe kaufen gehen. Sehr gut sogar. Erst einmal sei festgehalten, dass es fast nichts Wichtigeres zu kaufen gibt im Leben einer Frau als Schuhe. Dieser Erkenntnis verschließt sich auch Frau Landgeflüster nicht und nimmt deshalb die Unannehmlichkeiten von evtl. vollen, engen, lauten Geschäften in Kauf. Ein Vorteil beim Schuhekaufen ist ja, man kann zwischendurch sitzen und wenn es in dem Geschäft eine aufmerksame und geschäftstüchtige Schuhfachverkäuferin gibt, bringt sie einem sogar die Schuhe

2. Welchen Nachholbedarf hast Du?

Hm, überlege, überlege. Ich glaube, da fällt mir spontan nichts Gescheites ein. Nur so ein Quatsch wie: weil der Michelmann schon seit Stunden die Welt rettet, habe ich einen ganz großen Nachholbedarf an Küssen, Neckereien und gemeinsamen Singen  (habe ich schon einmal verraten, dass wir oft singen? Der eine erzählt irgendwas und dem anderen fällt zu einem gesagten Wort ein Lied ein und fängt an zu singen…)

3. Welche Farbe(n) haben Deine Wände?

vanillegelb, sonnengelb, mintgrün, dunkelrot, sunset (ein ganz helles Aprikot)

4. Wobei machst Du keine Kompromisse?

Ich bin wie ich bin und an dem, was und wie ich bin, habe ich lange und intensiv gearbeitet. Wer mich liebt, liebt mich wie ich bin, und wer mich nicht mag, mag mich nicht, weil ich so bin, wie ich bin. Das ist dann auch okay und ich werde mich nicht verbiegen, nur damit mich einer mag, der mich, so wie ich bin, nicht mag. Da mache ich keine Kompromisse.

5. Wofür schlägt Dein Herz höher?

Für den Michelmann, für mein Haus, für den Michelmann, für meinen Garten, für den Michelmann, für Tina, für den Michelmann, für Frankreich, für den Michelmann, für gutes Essen und Trinken, für den Michelmann, für gute Musik, Filme, Bücher und für den Michelmann.

6. Was tust Du, wenn die Krokusse blühen?

Mein Leben genießen.

So meine Damen, damit habe ich Ihnen wieder ein wenig über mich verraten. Bitte bedienen Sie sich selbst.

Also außergewöhnliches Strickmonster Strickwunder bin ich ab und zu auf Unterstützung angewiesen.  Daher habe ich mir in Braunschweig den Rat von einer anwesenden Strickerin geholt, die gerade fleißig in den Wollhaufen herumwühlte. (Eine Wollefachverkäuferin war leider weit und breit nicht zu sehen.) Sie machte einen seriösen und kompetenten Eindruck und so fragte ich sie, wie viele dieser wunderschönen himbeerroten Knäuel ich denn für meinen Schal bräuchte. Zwar hatte ich es mir bereits allein im Kopf anhand meines letzten Schals vorgerechnet, aber eine Bestätigung kann ja nicht schaden. Die Strickerin empfahl mir vier Knäuel, weniger als ich genommen hätte. “Damit kommen Sie locker aus!“, sagte die doofe Frau nette, aufgeschlossene Dame und ich dummes Ding habe ihr geglaubt. Nun habe ich das erste Knäuel verstrickt und  weiß jetzt schon, dass die Wolle nicht reichen wird. Na prima. Jetzt könnte ich das fertige Teil aufräppeln und einen schmaleren himbeerroten Schal stricken oder mit einer zweiten Farbe, die ich erst noch finden muss, ergänzen. Da steigt meine Motivation und Begeisterung wirklich rapide an.

Der Michelmann hat dazu natürlich wieder die passende Idee. Er meinte, ich könne doch den Schal so lassen, wie er ist, und ihn als Topflappen nehmen und aus dem zweiten Knäuel noch einen zweiten stricken… Bäh, das ist gar nicht lustig!

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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