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Gerade sehen wir die Nachrichtensendung auf ZettDeeEff und der Mann im Fernsehen sagt uns, dass der Martin mit 133 Metern die Silbermedaille gwonnen hätte. Der Sieger sei nur einen halben Meter weitergesprungen. Daraufhin sagt Frau Landgeflüster: “Hätte ich mitgespielt, wäre ich einen Meter weitergesprungen. Und Du?” Antwortet der Michelmann: “Ich auch.” “”Oh, Du bist ja lieb, dann bekommen wir ja beide die Goldmedaille!”, jubelt Frau Landgeflüster. Darauf der Michelmann:”Ich hätte aber bessere Haltungsnoten bekommen.“
So meinen Damen, was sagen Sie nun?
Nach acht Jahren haben zumindest meine Kollegen begriffen, das und warum ich faste. Sehr gut! Damit fallen die Diskussionen tagsüber schon einmal weg. Erste Anzeichen von Mitleid spüre ich allerdings.
Die Versuchungen des Tages:
- ein riesiges Abschiedsfrühstück einer Kollegin inklusiver toller Wurst- und Fleischplatten, Kuchen, Salaten mit Fleischeinlagen
- eine weitere Tafel Schokolade mit ganzen Nüssen spendiert vom Kollegen und weiterer Süßigkeiten bei der Arbeit
Fazit: noch alles im grünen Bereich!
(Einzahlung auf das Fastenkonto heute (bisher): Nutella, drei Tassen Kaffee, Dessert, Espresso, Knabberspaß)
(Einzahlung auf das Fastenkonto insgesamt: 3x Nutella, 10 Tassen Kaffee, 3x Dessert, 3x Espresso, 3x Knabberspaß am Abend)
Drei Tage ohne Alkohol, Fleisch, Süßwaren, Kuchen, Softgetränken.
Nachtrag: Mein Abendessen:

(Minipizza (vegetarisch), gemischter Salat, ein bisschen Kartoffelauflauf)
Frau Landgeflüster ist nicht so die Sammlerin. Früher als Kind klar, da habe ich auch gesammelt. Das machen wohl alle Kinder. Lackbilder und anderes unnützes Gedöns. Aber im Laufe der Jahre beschränkt sich meine Sammelleidenschaft auf praktische Dinge. Sie wissen bereits, dass ich mich im Laufe der Jahre von “unnützer Balast” befreit habe und regelmäßig dafür sorge, dass es auch so bleibt. Bücher, Musik und Filme, die sammle ich auch irgendwie, aber die zähle ich jetzt mal nicht mit.
Aber was ist das Praktischte überhaupt, was man sammeln kann? Logo: nur Bares ist Wahres. Wir sammeln ausländische Euros. Praktisch, oder? Wenn wir keine Lust mehr haben, hauen wir die einfach auf den Kopf. Geben Sie zu, das ist doch eine schlaue Idee, oder? Vielleicht möchten Sie auch wissen, wie wir darauf gekommen sind? Als der Euro eingeführt wurde, habe ich meine Familie eingeladen, Sie wissen ja wie gerne ich wette, mit mir ein Spiel zu spielen und so entstand die Euro-Wette: Vom Heiligabend 2001 bis Ostern 2003 galt es aus jedem Euroland von jedem Euro und Eurinchen (Cent) ein Exemplar zu sammeln. Sieger war, wer die meisten Münzen zusammengesammelt hat. Der Siegerpreis: das ganze zusammengesammelte Geld und die Ehre, daraus eine Party für alle zu organisieren ;-) Alle haben die ganze Zeit eifrig Münzen gesammelt (kaufen galt natürlich nicht!) und raten Sie mal, wer Sieger wurde? Frau Landgeflüster und der Michelmann! Wir hatten aber auch einen klaren Vorteil, weil wir zwei bis drei Mal im Jahr außerhalb Deutschlands Urlaub machen.
Inzwischen haben wir sogar einige slowenische Münzen und die aus Zypern und Malta komplett. Aus dem Vatikan habe ich keine Münzen und aus Monaco nur das 1 € Stück. Mehr wurde nicht in den Umlauf gegeben, sondern teuer verkauft. Das Gleiche gilt eben auch für die Münzen aus dem Vatikan. Was ja ziemlich blöde ist, wenn man für Geld mehr ausgibt, als er wert ist. Leider fehlt mir aber auch noch das ein und zwei Cent Stück aus Finnland. Wenn Sie vielleicht eins überhaben?
Schön finde ich die Sonderprägungen des 2 Euro Stücks, das es jedes Jahr von einem Bundesland gibt und die für besondere Ereignisse. Wenn ich davon zufällig eines bekomme, freue ich mich immer gar sehr. Wir haben auch schon in Frankreich eine Sonderprägung bekommen. Zufällig hat der Michelmann beim Ausprobieren seiner neuen Spiegelreflex die Münze anlässlich “10 Jahre Euro” fotografiert. Sieht doch nett aus, oder?

So, Sie sehen also, bei mir erwarten Sie keinen 64537 Schweine oder 725739 Schneekugeln. Und das Geld liegt sicher im Garten vergraben.

