Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den Februar 2009.
Carola hat so Recht! Gelb ist eine wunderschöne Farbe, besonders im Februar! Ich möchte auch ein wenig Farbe in Ihr Leben bringen. Extra für Sie, meine Damen und Herren und besonders für Carola!
Donnerstags geht der Michelmann immer zum Fitnesstraining. Also immer dann, wenn er nicht gerade die Welt retten muss. Frau Landgeflüster macht, Sie wissen es bereits, donnerstags Tai Chi. Und weil wir beide dafür in die Kleinstadt vor den Toren unseren Dorfes müssen, fahren wir manchmal zusammen. Da es bei uns ganz dolle schneit und die Straßen sehr glatt sind, hat mich der Michelmann heute wieder mitgenommen. Mein Training dauert länger und deshalb ist der Michelmann noch einkaufen gefahren in den Supermarkt seines Vertrauens, bevor er mich wieder eingesammelt hat. Ich wette, Sie raten nie, was er mir gekauft hat. Ich verwette meine Arsch Hintern, dass Sie da nicht darauf kommen. Zwei Dinge, eins zum Essen, das andere zum Trinken. Na, raten Sie wieder mit?
- ich will euch platzen sehen
- luca toni beim schokolade essen
- erklär mir wörter…
- fragt mich..
- sie vermisst mich
- was ich gut kann
- ich möchte eine frau was schreiben
- liebe mein schwiegervater
- hey jungs
- als heide ins kloster
- lob auf die hausfrau
- mama mama hab ich wirklich so
- welcher tag war der erste advent 2008
- ben 10 wo der rote mit dem vier armen
- ekeligen backschinken
- wenn ein 18 eine 15 liebt ist es erlaubt
- huren stiefel
- chips -tier -tierarzt -hund -katze
- wetterbericht witzig
- hängende wangen
- na ihr beiden
- muß wohl
- familie ist das wichtigst gedicht
- mamma mia das kind ist 20
- schlimmer haushalt
- strumpfhose aus dem müll
- müde fernseher gucken
- egal
- dicke-fette-nackte frauen kostenlos
- was essen arme leute?
- besser nicht
- der wärmste pullover
- erste hilfe bei einer frau
- eier quetschen
Nur mal so geschrieben. Vielleicht fällt Ihnen ja etwas Passendes dazu ein.
„Jetzt habe ich gar nichts zu naschen für Dich zum Kaffee.“ sagt der Michelmann, als er gerade den „Hallo, ich bin wieder zuhause-Kaffee“ aufgießt. „Das ist echt fies“, mault Frau Landgeflüster: „Ab nächsten Mittwoch darf ich gar nichts mehr naschen und jetzt haben wir schon nichts mehr im Haus. Das ist soho gemein!“ Aber wir haben Tante Emma, also fragt der Michelmann: „Möchtest Du einen Nougatring?“ und Frau Landgeflüster schreit: „Jaaaaaaaaaaaaaaaaa!“
So war das heute Nachmittag im Hause Landgeflüster.
Diese Zeit ist meine Fernsehzeit! Ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich in diesen Tagen alles gucken soll bei dieser grandiosen Auswahl. Schade, dass einige Sendungen gleichzeitig laufen. Das könnten die Programmchefs wirklich besser verteilen, damit könnte ich die Zeit noch viel entspannter genießen.
Am Samstag habe ich zuerst „Karneval Hoch Drei“ geschaut und danach noch einmal umgeschaltet auf „Fastnacht in Franken“. Die Sendungen haben sich überschnitten, aber trotzdem konnte ich sie genießen.
Sonntag gab es eine Menge für mich zu sehen. Erst habe ich „So lacht NRW“ gesehen und zwischendurch immer wieder umgeschaltet auf „Hessen lacht zur Fassenacht“. Im Anschluß daran gab es „Das NRW Duell Extra-Karneval“ und danach „Bädisch-Pfälz. Fastnacht aus Frankenthal“.
Montag war toll, da gab es schon am Nachmittag was zu sehen und zwar „Närrisches aus Franken“. Abends ging es dann weiter. „Mittgemacht und mitgelacht-Frankfurt feiert Fassenacht“ und „Bütt on Bord“.
Dienstag hatte ich wieder ziemlichen Stress, weil ich immer hin und her geschaltet haben zwischen „Karnevalissimo“ , „Die hessische Weiberfastnacht“ und „Narrhallamarsch“.
Weil der Michelmann heute wieder so lange die Welt rettet, brauche ich heute kein Fußball gucken, sondern kann mir „Düsseldorf Helau“ reinziehen. Toll! Zwischendurch schalte ich natürlich immer wieder um auf „Fastnacht in Franken“.
Und die nächsten Tagen geht es immer so weiter. Juhuu. Stundenlang kann ich diese Sendungen sehen, mitschunkeln, mitsingen und zusammen mit den Mariechens die Beine noch oben schwingen. Ich liebe die Faschingszeit! Helau! Alaaf!
ich freue mich auf die Fastenzeit.
Ich sitze hier gerade in dem Zimmer vom Michelmann, der leider noch bis Mitternacht die Welt retten muss. Vor mir steht mein Abendessen. Ich wette, Sie kommen nie darauf, was es ist. Es ist etwas, dass ich nur esse, wenn ich nicht mit dem Michelmann zusammen esse. Na, raten Sie mit?
Ach, Sie brauchen möchten noch ein paar Hinweise? hmmm, also….
- echte Kerle essen so etwas nicht
- immer mehr Menschen vertragen es nicht
- dieses Essen begleitet mich seit, wahrscheinlich meinem ersten Lebensjahr, bestimmt.
- es sieht ein bisschen aus wie schon gegessen.
So, jetzt ist es doch schon ziemlich eindeutig, oder?
Die Detektivin Frau Landgeflüster hat sich auf Spurensuche gemacht und ist fündig geworden! Widerspruch ist zwecklos!
Irgendwas.
Zum Beispiel einfach mal den Rechner auslassen. Mal gucken was passiert. Und, was passiert? Nichts! Ich habe nichts vermisst, Sie haben mich weiterhin besucht. Das sehe ich an den gleichbleibenden hohen Besucherzahlen. Sie kamen also wie gewohnt vorbei, schauten sich um und gingen wieder. Ähnlich habe ich es auch getan. Ich bin jeden Tag zu meinem Rechner gegangen, habe ihn begrüßt und ihm erzählt, dass er noch ein wenig ausbleibt. Am Sonntag. Am Montag. Am Dienstag.
Was habe ich stattdessen gemacht? Am Sonntag einen zwar kurzen, aber sehr tollen Frauentag. Ein gemeinsames Frühstück, das fast fünf Stunden dauerte. Ein Frühstück mit Sekt, tollen Gesprächen, gemeinsames Zeitschriftenblättern, dem Planen vieler gemeinsamer Essen und Aktiviäten für das Jahr und schöner Musik, aus der guten alten Jugendzeit.
Und sonst? Tolle Filmabende mit dem Michelmann, Lesen vor dem Kaminfeuer und neue Rezepte ausprobiert. Dazu noch viel in den alten CDs gekramt, die ich lange nicht mehr gehört habe, und mein täglicher kurzer Spaziergang. Eben alles wie immer, nur eben ohne Internet.
Gefreut habe ich mich sehr über Ihre Nachfragen per Kommentar oder Mail, und ich habe gemerkt, es wird Zeit zu schreiben, dass es mir gut geht. Und nein, es war kein Test für die Fastenzeit. Auf meinen Blog verzichte ich keine 40 Tage!
sind der Michelmann und Frau Landgeflüster heute stundenlang durch das Dorf gestiefelt und haben danach den Garten nach Spuren abgesucht. An den Büschen und Sträuchern sind Knospen zu sehen, wie diese Weidenkätzchen, die wir am Wegesrand gefunden haben. Ein Zeichen für den Frühlingsbeginn? Anderes haben wir nicht gefunden, weil ja überall noch Schnee liegt.

Die Luft war klar und der Spaziergang schön. Der Michelmann hatte seine Kamera mit und hat fleißig fotografiert.

Trotz des Schnees war es in der Sonne angenehm warm. Die Plantane im Schloßpark ist mein liebster Dorfbaum. Klar, dass wir ihn auch besucht haben.

Der Michelmann hat seine Kamera im Schloßpark ganz ausgiebig getestet und, weil es so still und menschenleer im Park war, habe ich die freie Fläche genutzt, um meine Tai Chi Formen zu üben. Klar, dass dies nicht unbemerkt beim Michelmann blieb und, weil Sie im letzten Tai Chi Eintrag davon schrieben, stelle ich ein Foto für Sie ein.

Hahaha, nicht sehr aussagekräftig, dieses Paparazzifoto, ich weiß. Aber ich kann kein anderes bieten. Zuhause sind wir noch einmal durch den Garten spaziert, aber auch dort noch nichts wirklich Frühlingshaftes, außer eben die Knopsen an allen Sträuchern. Immerhin konnte ich feststellen, dass die Gartenpflege meiner Eltern wirklich nur im Traum stattfand. Ich habe mir einige Forsythienzweige geschnitten und ich bin mir sicher, Ihnen in den nächsten Tagen den Frühling im Hause Landgeflüster präsentieren zu können.
Wieder im Hause brannte das Kaminfeuer noch und so haben wir es uns wieder vor dem Kamin gemütlich gemacht. Mit Trinkschokolade! Der Michelmann hat sich den Wintersport angesehen, während ich meine LaLu einmal durchgeblättert und angelesen und mir danach ein Buch geschnappt habe. „Gut gegen Nordwind“. Das Buch liest sich so locker und leicht, dass es spätestens morgen Vormittag durchgelesen ist. Der Michelmann muss morgen ja bereits um 6 Uhr die Welt retten, und falls ich nicht wieder einschlafen kann, werde ich es mir in meinem Bett gemütlich machen und die zweite Hälfte des Buches lesen. Zum Frühstück bin ich mit der liebsten Freundin verabredet, sozusagen zum Fasten-Abschiedssekttrinken. Wir haben es im letzten Jahr zur Einleitung der Fastenzeit ähnlich gemacht. Der nächste gemeinsame Frauentag findet dann sicherlich noch in der Fastenzeit statt. Das kann dann so aussehen. Aber soweit ist es ja noch nicht. Sie haben noch 11 Tage Zeit, sich den Gelüsten uneingeschränkt hinzugeben. Danach wird Frau Landgeflüster streng über Ihre Fastenliste wachen! *) In diesem Sinne: genießen Sie den Abend. hahaha.
*) Wie ist eigentich Ihre Taktik? Von 100 auf 0 oder beginnen Sie jetzt schon, die auserwählten Genussmittel langsam herunterzufahren?
lesen Sie gar keine Bücher mehr?„, wurde ich letztens gefragt. „Früher haben Sie uns oft verraten, was Sie gerade lesen und jetzt gar nicht mehr.“ Mit der Beantwortung dieser Frage verrate ich Ihnen noch eine Eigenschaft von mir. Ich lese auch jetzt ab und zu noch in einem Buch. Aber, Sie haben Recht, zur Zeit nicht so häufig und lange wie zu anderen Zeiten. Das liegt nicht daran, dass ich so viel Zeit mit meinem Blog verbringe, sondern an der Tatsache, dass ich eine Sommerleserin bin. Lesen ermüdet mich in Zeiten, in denen ich schon selbst müde und träge bin, also im Winter, wenn es lange dunkel ist und früh dunkel wird. Außerdem brauche ich zum Lesen Ruhe und Zeit.
Die Zeit, die ich im Winter vor dem Kamin verbringe, nutze ich lieber für einen schönen Film, das Blättern und Lesen in Zeitschriften, dem ins Feuerstarren und den Gesprächen mit dem Michelmann, wenn er denn da ist. Das sind alles Dinge, die mich nicht ermüden. Im Frühling, wenn die Tage länger werden und im Sommer, wenn ich die meiste Zeit im Garten verbringe, beginnt meine Lesezeit. Dann kommt es vor, dass ich an jedem zweiten oder dritten Tag ein neues Buch beginne.
Von den drei Büchern meines letzten Einkaufs, irgendwann im Dezember, habe ich bisher nur eins gelesen. Aber ich freue mich schon auf die anderen beiden.

Im letzten Jahr habe ich viele meiner alten Bücher ein weiteres Mal gelesen und um die 400 aussortiert und verschenkt, die ich garantiert nicht noch mal lesen werde. Die 400 habe ich natürlich nicht alle im letzten Jahr gelesen, von einigen wusste ich es auch so. Diese Aktion hat wieder Platz geschaffen und wenn ich beginne, regelmäßig mit dem Zug zur Arbeit zu fahren, werde ich dies fortsetzen. Denn dann habe ich viel Zeit, die ich gut nutzen möchte. Auf meiner Homepage sind einige von meinen Lieblingsbüchern aufgelistet. Vielleicht setze ich die Liste auch noch einmal fort.

So, nun wissen Sie also auch, dass Frau Landgeflüster Bücher liebt und immer noch liest. Sie sammelt weiterhin alle Bücher, die sie öfter als ein oder zwei Mal lesen mag und hat ein eigenes Lesezimmer, das wir auch als Gästezimmer nutzen.
Und Sie so? Was lesen Sie gerade?







Ihr Geflüster