Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den Juni 2009.
Haben Sie schon einmal versucht, mit PhotoImpact eine Eule zu zeichnen? Gar nicht so leicht, aber ich hoffe, man erkennt sie.

(Liebe Eule, während ich die Eule male, sehe ich Deinen Kommentar. Ein schöner Zufall! ♥)
- eine Kuh
- zwei Hängebauchschweine
- zwei Esel
- ein Hund
- eine Katze
- zwei schneckenfressende Laufgänse
- ein passendes Heim für diese Tiere
- und im Urlaub jemanden, der auf die Tiere aufpasst.
mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen. (Guy de Maupassant)
Dieser schöne Spruch begleitet meinen Blog seit mindestens sechs Jahren und ich finde ihn immer noch schön und passend. Deshalb konnte ich gestern bei unserem Besuch des offenen Gartens in Ostedt auch nicht widerstehen. In einer dort ansässigen Töpferei habe ich mir diesen Schwimmstein gekauft:

In Natur sieht er natürlich viel toller blauer aus. Ob ich ihn schwimmen oder liegen lasse, weiß ich noch nicht. Da ich noch einen zweiten Stein mit einem anderen Vers gekauft habe, bin ich da sehr flexibel.
erinnern mich an meine Kindheit.
Lecker.
Alle.
Schade.
wurde ich gerade gefragt: „Was macht denn eigentlich der heilige Rasen?“
Danke, der Nachfrage. Es geht ihm sehr gut, er wächst und gedeiht. Der Michelmann hat mir vor einigen Tagen einen meisterschaftsgrünen Topf gekauft, damit der Rasen standesgemäß wachsen kann. Und wie es immer so ist, wurde das natürlich auch gleich in einem Foto festgehalten.
Zur Erinnerung: So sah der Rasen aus, den der Michelmann mit bloßen Händen ausgegraben und einen Tag später einepflanzt hat:

Und so sieht er jetzt aus:

Ich glaube, wir können bald Rasenmähen.
Darf ich mal so richtig jammern? Wenn Sie das jetzt nicht lesen möchten, klicken Sie nicht weiter.
Den 21. Gutschein haben gestern in Wittingen eingelöst. Bereits in den letzten Jahren sind wir gern zum Sommerfest nach Wittingen gefahren, weil es dort immer sehr nett war. Dazu gehört auch jedes Mal das Essen beim Griechen. So entstand die Idee für diesen Gutschein:

Am Hintergrund dieser Collage erkennen Sie bereits, dass das Stadtfest in diesem Jahr nicht so toll war. Den Abend haben wir hauptsächlich bei meiner Freundin verbracht. Der Abend begann sehr vielversprechend zunächst mit dem obligatorischen Glase Sekt für die Damen. Weil der Michelmann heute so früh aufstehen musste, hat er sich bereit erklärt, den Fahrer zu spielen. Nach dem Sekt dann zum Griechen, der uns mal wieder mit dem sehr guten Essen begeistert hat. Die Begeisterung ließ schnell nach, weil wir keine Gelegenheit mehr hatten, Getränke zu bestellen und auch nach langer Wartezeit die Rechnung zu bekommen. Schlechter Service. Und auch keine Geschäftstüchtigkeit. Lebt ein Restaurant nicht auch von den Getränken? Wir haben jedenfalls kein weiteres Getränk mehr bekommen. Also sind wir durstig zum Stadtfest gegangen. Dort die nächste Enttäuschung. Obwohl wir zu besten Zeit dort ankamen, es war nichts los. Gar nichts. Zwei Livebands spielten auf zwei Bühnen, davor eine Anzahl Menschen, die man an sechs Händen abzählen konnte. Schade. Wir sind dann noch einmal hoch und runter gelaufen und danach wieder zu meiner Freundin gefahren und haben dort den Rest des Abends verbracht.
Heute haben wir dann zwei weitere Gutscheine eingelöst. Eigenlich wollten wir auf dem Weg einen dritten Gutscheines einlösen. Den Besuch bei den Eseln, aber leider waren die Eselherde nicht auf der Weide.

Stattdessen grasten dort heute drei Pferde. Ich hoffe, die Esel sind nur verrübergehend umgezogen, damit wir den Gutschein zu einem späteren Zeitpunkt einlösen können. Auf dieser Weide stehen sonst immer um die 30 Esel in allen Größen und Farben. Zu süß. Deshalb musste der Michelmann auch schon ganz oft mit mir dorthinfahren.
Wir sind also gleich weiter und haben stattdessen den Gutschein für den „Tag der offenen Gärten“ eingelöst. Wir konnten heute leider nur einen Garten besuchen, weil der Michelmann heute so lange unterwegs war. In den letzten Jahren haben wir immer eine kleine Rundreise gemacht.

Aber der Besuch hat sich gelohnt. Wir waren in Ostedt, einem kleinen Dorf in der Nähe. Überraschenderweise kannte der Michelmann den Besitzer von früher und wir haben eine ausführliche Führung bekommen. Es gab eine Menge zu sehen in diesem Traumgarten, der meinem eigenen Stil 100%ig entspricht. Soviel Natur wie möglich im Kontrast zu gestalteten Elementen.

Besonders gefreut habe ich mich, dass das Wetter so schön mitgespielt hat. Während wir den Garten noch bewunderten, wurde es richtig sonnig, und als wir nach über einer Stunde zum Auto gingen, entschlossen wir uns den nächsten Gutschein einzulösen:

Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren. Der Michelmann muss in der nächsten Woche bis nachts die Welt retten, deshalb haben wir die Gunst des guten Wetters genutzt, den Gutschein doch noch einzulösen. Schließlich haben wir nur noch sechs Monate und neun Tage Zeit für die letzten 57 Gutscheine.
Nein, es gießt. Und deshalb wühlt Frau Landgeflüster nicht im Garten, sondern backt Muffins.
Frau Sterntau hat Frau Landgeflüster beim Skypen die Muffins von Frau Antonmann empfohlen. Frau Landgeflüster weiß bereits, dass Frau Antonmann öfter wirklich nette Sachen macht (zum Beispiel Gelkerzen, Hefezöpfe oder Gartypartysteine). Deshalb denkt sich Frau Landgeflüster, dass es sich bestimmt lohnt, den Tipp von Frau Sterntau auszuprobieren und so backt Frau Landgeflüster jetzt eben Muffins von Frau Antonmann. Da freut sich dann bestimmt auch der Michelmann.
Spontanes Backen im Hause Landgeflüster scheitert oft an fehlenden Zutaten. Auf dem ersten Blick scheint es, als hätten wir alle Zutaten für diese Muffins zuhause. Na gut, die Schokostreusel fehlen, aber auf die kann ich wohl großzügig verzichten. Also werden erst einmal alle Zutaten und das Rezept in der Küche aufgestellt:

Da wir zu zweit nicht unbedingt 12 Muffins zum Kaffee benötigen, reicht wohl die Hälfte des Teiges, denkt sich Frau Landgeflüster. Eine weise Entscheidung wie sich später herausstellen wird.

Ein unberührtes Glas Nutella. Ein toller Anblick. Das Zugeben der Milch und des Öls ist eine Pimaldaumenentscheidung, weil ich keinen Messbecher habe, der so kleine Mengen anzeigt. Wird schon passen. Alle Zutaten werden verrührt, zum Schluß das Backpulver und als allerletztes das Mehl. 125 Gramm sollen es werden. Mal gucken, was mein Mehlglas noch hergibt:

126 Gramm. Wie gut, dass ich mich für die Hälfte des Teiges entschieden habe, und inzwischen sind die Muffins auch fertig:

Hm, wie lecker sie duften. Jetzt fehlt nur noch eins: mein rechter, rechter Platz ist leer, ich wünsche mir den Michelmann her.
Und dann darf es auch aufhören zu regnen, damit wir noch einen von vielen Gutschein einlösen können.
Nachtrag: Der Michelmann schickt viele Grüße an Frau Antonmann. Er ist sehr begeistert von diesem Rezept.
Sonntag Vormittag in einem kleinen über 120 Jahre alten roten Backsteinhäuschen in einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide.
5:29 Uhr: Der Michelmann und Frau Landgeflüster schlafen tief und fest
5:30 Uhr: Der Wecker klingelt, der Michelmann und Frau Landgeflüster werden wach und stöhnen kurz.
6:00 Uhr: Der Michelmann steht auf, Frau Landgeflüster bleibt liegen. Normalerweise steht sie immer mit auf, um ihm einen Kaffee zu kochen. Diesmal war sie sehr dankbar, als er vorschlug, liegenzubleiben. Sie wissen schon, dass Stadtfest mit der Freundin und dem Sekt vorher, während, nachher.
Irgendwann zwischen 6:00 Uhr und 6:10 Uhr Frau Landgeflüster schläft tief und fest, der Michelmann ist im Bad.
7:00 Uhr: Der Michelmann rettet die Welt, Frau Landgeflüster schläft immer noch.
8:30 Uhr: Der Michelmann rettet immer noch die Welt, Frau Landgeflüster erwacht.
9:00 – 9:30 Uhr: Der Michelmann rettet immer noch die Welt, Frau Landgeflüster steht auf, kocht Kaffee, fragt Sie, ob Sie mitfrühstücken. Und Sie wollen nicht!
9:40 Uhr: Der Michelmann rettet immer noch die Welt, freut sich über die Mail, die ihr der Michelmann auf das IwiPhone geschickt hat. Ja, tolle Idee, bitte buche uns das Hotel. An dem Wochenende habe ich Zeit und ganz viel Lust mit Dir ans Meer zu fahren.
Edit: Der Michelmann bucht eine Hotelzimmer am Meer (Strandpromenade!) für ein Kurzwochenende, Frau Landgeflüster bekommt die Bestätigungsmail und freut sich den Arsch ab.
9:45 Uhr: Der Michelmann rettet immer noch die Welt, Frau Landgeflüster sitzt im Esszimmer, eine riesige Tasse Kaffee und die LaLu vor sich. Der Teller ist bereits leer, aber der Magen fordert noch ein wenig Nachschub. Man ist sie heute wieder gefrässig.
Voraussichtlich bis 15:00 Uhr: Der Michelmann rettet immer noch die Welt, Frau Landgeflüster wird sich je nach Wetterlage beschäftigen.
15:15 Uhr: Der Michelmann kommt nach Hause, Frau Landgeflüster begrüßt ihn freudestrahlend mit einem Kaffee und frischgebackenen Muffins.
16:00 Uhr: Wenn es das Wetter zulässt, wird die kleine Familie noch den ein oder anderen Gutschein einlösen.
Geht es bei Ihnen auch immer so ungerecht zu?
Möchten Sie zum Frühstück vorbeikommen? Der Kaffee ist gleich fertig.


Ihr Geflüster