Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den Juli 2009.

  • Großartige Urlaubsfotos aus den Gärten Englands per Mail bringen mich zum Träumen.
  • Eine Anfrage zu unseren Urlauben in der Bretagne weckt meine Sehnsucht.
  • Gedanken an Kerstin machen mir Lust auf eine Fahrt nach Hamburg.
  • Ein Anruf von meinem Vater macht mir Appetit auf Pflaumenkuchen mit Sahne und bringt mir Vorfreude auf morgen.
  • Das Lachen vom Michelmann lässt mein Herz hüpfen.

Es gibt Schlimmeres.

Deine Karte hat mein ♥ erfreut. Vielen Dank dafür. Weißt Du, der Tag fing heute so unerfreulich für mich an. Manchmal fühle ich mich bei der Arbeit irgendwie an die Zeit meines Praktikums im Kindergarten vor 28 Jahren erinnert. Nur waren die Hauptakteure damals 3 bis 4 Jahre alt und meine Zeit daher nicht verschwendet. Im Laufe des Tages wurde es unverhofft doch noch erfreulich. Sogar richtig gut, weil eine Nachricht kam, die mich wirklich erleichtert hat. Es wird für mich jetzt besser werden. Für die anderen auch, nur die erkennen das leider nicht.

Alles in allem war es ein komischer Tag, der erst wieder normale Bahnen nahm, als ich mein Heim bzw. meinen Garten betrat. Als der Michelmann mir dann Deine Karte brachte und ich Deine Worte las, war es dann wieder richtig gut. Schön, dass es Dir dort auch so gut geht. Ich denke auch gern an unser Kennenlernen zurück und in Gedanken bin ich oft bei Dir. Ich wünsche Dir alles Liebe, Deine Frau Landgeflüster.

für Frau Landgeflüster. Für den Michelmann leider nur Feierabend, weil er das ganze Wochenende die Welt retten muss. Aber so feiern wir eben unseren gemeinsamen Feierabend. Mit Smoothy-Eis. Sehen Sie selbst:

Na, wenn das keine tolle Überraschung ist, Frau Landgeflüster! Mit der lassen sich die fünf Stunden bis zum Wochenende super einfach aushalten!!! Wie toll, wie toll, wie toll! Ich freu mir den Arsch ab!

(Leider kann ich nichts Genaueres schreiben, hat was mit meinem Job zu tun.)

…was das noch werden soll. Feierabend. Bitte. Jetzt

Noch sechs Stunden.

Bei dem Sturm in dieser Nacht war es das Wandelröschen.

Habe ich schon verraten, dass ich den Wind im eigenen Garten nicht mag? Dafür gibt es die Küste!

Das war ja klar. Länger als zwei Tage schöne Wetter geht nicht mehr. Draußen tobt der Sturm, der Fernseher fällt immer wieder aus. Und überhaupt, ist Ihnen schon aufgefallen, wie früh es jetzt schon wieder dunkel wird? Es ist noch keine 22 Uhr und schon stockfinster.

Heute ist so ein Tag. Ich habe viel Zeit. Mein Arbeitstag war anstrengend. Der Michelmann hat keine Zeit, mich aufzumuntern. Ich bin müde und möchte nicht denken. Möchte mich nur berieseln lassen. Und was gibt es Besseres dafür als diese Prollsendung? Ja, ja, ich weiß, es gibt 1000 andere tolle, wichtige, aufregende Dinge, mit denen ich meine Zeit ausfüllen kann. Aber heute gönne ich eben mal schlechte seichte Unterhaltung. Natürlich gucke ich jetzt nicht nur Fernsehen, nein, ich spaziere jetzt mal ganz ausgiebig durch das Bloggerland und werde alles nachlesen, was ich in den letzten Tagen nicht geschafft hatte.

Immerhin, ich gebe es zu, dass ich diesen Scheiß diese Sendung gucke… Jedenfalls so lange, bis es wirklich zu hohl wird.  Dann kann ich mir ja eine politische Disskusion oder Fußball anschauen.

So ein IwiPhone ist schon klasse für das Livebloggen. Jetzt kommen wir nach Hause und finden vor der Küchentür die Sachen, die wir den Schwiegereltern für die Party geliehen haben.

Und noch ein bisschen mehr. Erkennen Sie das nette Goldene dort in der Ecke?

Da wir einige Dinge brauchen, die es bei Tante Emma nicht gibt, kaufen wir auch den Joghurt hier. Leider gibt es nur den doofen fettreduzierten, keinen Vollmilchjoghurt. Also nörgelt Frau Landgeflüster herum und überlegt den Joghurt zuhause mit Sahne zu mischen. Da sagt der Michelmann doch: “Ist schon gut so, wir sind fett genug.” Aha. Nun haben wir bezahlt und sind beim Bäcker. Beim Anblick des Frankfurter Kranzes leuchten die Augen vom Michelmann auf. Klar, dass Frau Landgeflüster ihr Bedauern darüber äußert, dass beide ja leider zu fett sind. Darauf der Michelmann: “Bitte? Wir sind ja wohl beide schlank und rank!” Na gut, wenn das so ist, bekommt der Michelmann seinen Kuchen. Dafür darf er zuhause auch den Kaffee kochen. Ich esse dazu lieber ein Eis.

Und jetzt noch ein Foto von hier am Eingang des Supermarktes. Wenn Sie das Schild erkennen können, verraten Sie mir bitte, ob Sie ohne diesen Hinweis Platz genommen hätten.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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~japanische Weisheit~

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