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Großartige drei Wochen liegen vor mir. Ich habe Ihnen bereits verraten, dass ich jede Minute auskosten und in vollen Zügen genießen möchte. Ich möchte ganz viele tolle Dinge tun, aber auch ganz fleißig im Garten werkeln. Und ich möchte mich erholen. Er.ho.len. Ich möchte mich viel bewegen, gut durchatmen und soviel wie möglich an der frischen Luft sein. Also richtig abschalten. Von der Arbeit und auch ein bisschen von meiner Blogleidenschaft. Es ist ja wie es ist: ich verbringe doch recht viel Zeit am IwiPhone oder Laptop. Das ist die Zeit, in der der Michelmann die Welt rettet oder Fußball guckt etwas anderes macht. Die gemeinsame freie Zeit, die nun vor uns liegt, möchte ich natürlich mit ihm verbringen, also habe ich beschlossen, im Urlaub das Internet Internet sein zu lassen. Frau Antonmann ist da ein sehr gutes Vorbild. Sie lässt den PC in den Sommerferien sogar sechs Wochen lang aus. Mein Urlaub dauert leider nicht sechs Wochen, aber immerhin 23 Tage und ein bisschen. An diesen 23 Tagen werde ich sicherlich acht- bis dreizehnmal am Tag denken “Das blogge ich nachher”. Aber nein, ich werde es nicht tun. In den siebziger und achziger Jahren ging es auch ohne Blog und Internet. Und was war das für eine schöne Zeit! Eigentlich wollte ich Ihnen zum Abschied dieses Foto einstellen. Stattdessen zeigen ich Ihnen eins aus dem Jahr 1979. So ungefähr können Sie sich Frau Landgeflüster 30 Jahre später auch vorstellen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit und hoffe, wir lesen uns in drei Wochen wieder. Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster.
Frau Landgeflüster hat ihr Tai Chi verschlafen! Jawohl, Sie lesen richtig. Ver.schla.fen! Nur einmal kurz die Augen wollte sie schließen und dann schlief und schlief sie. Und der Michelmann wohl froh endlich seine Ruhe zu haben, ließ sie schlafen. Oder hat er sie vergessen? Keine Ahnung, dass muss ich noch klären, jedenfalls bin ist Frau Landgeflüster jetzt ruhig und entspannt ganz ohne irgendetwas dafür tun zu müssen. Oooooooooooooohm.
Zufälle gibt es! Unglaublich! Wir haben den Termin für unsere Mamma Mia Party damals ziemlich spontan festgelegt. Sie wissen, dass der Michelmann oft am Wochenende die Welt rettet und auch Frau Landgeflüster ab und zu am Wochenende arbeitet. Als wir mit den Planungen begannen, hatten wir nur an einem Wochenende in jedem Monat gemeinsam beide Tage frei. Also war die Terminauswahl ziemlich eingeschränkt und der 18. Juli 2009 wurde auserwählt. Während ich den letzten Eintrag schrieb und im Archiv wühlte, fiel mir etwas auf. Schauen Sie einmal, was ich am 18. Juli 2008, also ein Jahr vor unserer großen Party, gebloggt habe. Und nun kommen Sie!
Bei Frau Ami las ich über das nahende Ende dieses Sommers. Einerseits denke ich: “Hey, meine Sommerferien fangen doch gerade erst an!” Anderseits sehe ich es selbst in meinem Garten wie der Sommer langsam endet und es jeden Tag ein bisschen herbstlicher wird. Frau Berliner Luft hat sogar schon die ersten Lebkuchen im Supermarkt entdeckt.
Mein Sommer dauert durch meinen Urlaub mindestens noch drei Wochen. Jedenfalls theoretisch. Wettertechnisch bestimmt noch einige Tage. Aber ein ganz klein wenig melancholisch werde ich schon, denn ich finde, es war wohl auch einer der schönsten Sommer meines Lebens. Allein, wenn ich an die erste Gartenparty denke, durchströmt mein Herz ein wohliges Glücksgefühl. Unfassbar, was sich aus einem Eintrag über den wohl schönsten und stimmungsvollsten Film der Welt einen netten Film entwickelt hat. Und die anderen unbeschreiblich schönen Glücksmomente wie die Alsterkreuzfahrt an meinem Geburtstag oder der schöne Sonnenuntergang bei der Einlösung des letzten Gutscheins. Es sind viele Augenblicke, die diesen Sommer ausmachen, so viele, dass sie die wenigen doofen Dinge, wie zum Beispiel der unnötige Stress mit dem Rebellen, gedanklich zumindest vollständig auslöschen. Vielleicht finden Sie, dass es zu früh ist den Tag Sommer vor dem Abend zu loben, weil mein Sommer doch noch mindestens drei Wochen dauert. Wenn ich aber über den Jahresbginn und den Frühling bis zum Sommer nachdenke, die ebenfalls sehr toll waren (Krefeld, London, St Peter-Ording, Usedom, Frauentage, Kino, Michelmann, na, Sie haben es selbst vielleicht selbst gelesen.), dann glaube ich sogar, das ganze Jahr wird eines der wohl schönsten und aufregendsten überhaupt werden. Und es steht noch einiges auf dem Programm, das für diese These spricht. Daher finde ich es zwar schade, dass der Sommer bald vorbei ist, aber freue mich schon auf einen kuscheligen Herbst und Winter (Kerzen. Tee, Kamin, Frauenabend mit Laith, Frankfurt und alles anderes, das spontan passiert). Adieu Sommerabschiedsschmerz, das Leben beginnt geht weiter!
grey’s oder Garten, das ist hier die Frage!
Wenn der Michelmann Sie mal entführt und in seinem Kofferraum versteckt, ist das gar nicht so schlimm. Das habe ich eben herausgefunden. Der Michelmann hat nämlich gerade alle Türen seines großen Autos geöffnet, um ein wenig Luft ins Auto zu lassen oder so. Und Frau Landgeflüster hat sich dann schnell einmal kurz in den Kofferraum gelegt, um zu testen, ob es für Sie als iPhone-Besitzer schlimm wäre, von ihm entführt zu werden. Ist es aber, wie bereits erwähnt, gar nicht. Denn stellen Sie sich vor, im Kofferrraum ist ein Zigarettenanzünder! Wenn Sie also Ihr Ladekabel dabei haben, können Sie ununterbrochen bloggen, telefonieren, im Internet lesen oder was auch immer. Toll, oder? Es ist also gar nicht schlimm, wenn der Michelmann Sie entführt!
Frau Landgeflùster würde so gern ihren Feierabend in Ruhe auf der Terrasse im Garten genießen. Aber leider kann sie das nicht, denn sie besitzt gar keine. Diesen Makel hatte ein Freund vom Michelmann bekannterweise bei seinem ersten Besuch hier aufgedeckt. Und so sitzt Frau Landgeflüster auf der Bank vor dem Küchenfenster, lauscht den Stimmen der Natur und denen der vorbeigehenden Dorfbewohner, denkt noch ein wenig nach über das Telefonat mit der lFF und wartet darauf, dass der Michelmann seine Wettschuld aus der letzten Woche einlöst. Davon berichte ich dann später. Denn zunächst möchte ich Ihnen zeigen, welchen Anbkick die arme terrassenlose Frau Landgeflüster ertragen muss. Sehen Sie selbst:
Im Kühlschrank der kleinen Familie Landgeflüster gibt es ein Eisfach. In dieses Eisfach passen ca. 60-70 Eis am Stiel. Nicht immer liegen dort so viele Eis äh Stiele mit Eis. Manchmal befindet sich dort eine Kollektion diverser Wasservögelmitvpick-Eissorten direkt aus der Fabrik in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes. Gespannt erwartet Frau Landgeflüster das selbstgezauberte Eis vom Michelmann, das er ihr versprochen hat, nach dem Urlaub, wenn die Herbstruhe einkehrt, regelmäßig herzustellen.
Bei unserer letzten Gartenparty hatte der Michelmann die Schublade mit 50 Eisstielen gefüllt und im Laufe der Feier wurde fleissig zugegriffen. Drei oder vier blieben übrig, die wir inzwischen natürlich schon längst verspeist haben. Ist ja auch nicht schlimm, dachte sich Frau Landgeflüster und war ganz überrascht, als der Michelmann ihr gestern ein bis dato unbekanntes, dafür um so leckereres Eis am Stiel brachte. Und nun zeige ich Ihnen, was der Michelmann mir heute gezeigt hat:
Der Urlaub kann kommen!
Dann hat der Michelmann Urlaub. Und Frau Landgeflüster Feierabend.
Nur mal so geschrieben.






