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Nachdem Sie gestern mit den twitterähnlichen Einträgen vorlieb nehmen mussten, nutze ich die frühe Stunde am Morgen und berichte von Frau Landgeflüsters Erkenntnissen des gestrigen Abends. Der Michelmann schnarcht noch leise vor sich hin und von der Gastgeberfamilie ist nichts zu hören. Nur auf Frau Landgeflüsters innere Uhr ist wie immer Verlass, besonders, da es sich um die erste Nacht in der Ferne handelt.
Die Fahrt gestern war furchtbar, das wissen Sie bereits. Sie glauben gar nicht, wie viele Selbstmordattentäter als Autofahrer getarnt, gestern auf der Autobahn unterwegs waren. Ohne oder mit defektem Licht, viel zu schnell, na ja Sie kennen es selbst. Das Wenn-Engel-reisen-Prinzip Wenn-der-Michelmann-und-Frau-Landgeflüster-verreisen-ist-das-Wetter-großartig-Prinzip war gestern nicht so gegeben, aber das sollte wohl so sein. Sonst hätte ich mir die Fahrt auch nicht mit der vielen Bloggerei verkürzen können. Trotz des Schietwetters und der vielen, vielen Baustellen waren wir pünktlich nach 4 1/2 Stunden am Ziel.
Es war wie zuhause ankommen und das nicht nur, weil die Mama gerade am Herd stand und den wohl besten Grießbrei der Welt kochte. Nett ist’s hier und sehr gemütlich. Und so raste die Zeit ganz schnell bis wir gestern spät nachts heute früh ins Bett gingen. Es war 2 Uhr, als der Michelmann die Katzendame des Hauses vor die Tür setzte. Netterweise hat sie uns nämlich in unser Zimmer gebracht, gewartet, bis wir gewaschen und bettfertig waren, und uns eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt.
So war das gestern Abend, und heute geht es in die große Stadt. Und wenn sich die Gelegenheit bietet, melde ich mich auch zwischendurch wieder. So, wie Sie es von Frau Landgeflüster gewohnt sind.




Ihr Geflüster