Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den November 2009.
… gibt es eine weihnachtliche Zeitschrift, die Sie mir empfehlen können? Die Zeitschrift sollte folgende Kriterien erfüllen:
- so bis Freitag muss es sie mindestens zu kaufen geben, denn vorher komme ich in kein Geschäft
- sie sollte wenig Werbung und viele Dekorationstipps für innen und außen enthalten
- bitte keine Diätvorschläge, leckere Rezepte gern, muss aber nicht sein
- schöne Texte, schöne Bilder, für die Seele und das Herz
- sie soll ganz toll sein
Ich kaufe mir so gut wie nie Zeitschriften, weil sie mir meist zuviel Werbung und zu viele Diätvorschriften enthalten. Außer die LaLu, aber das brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Zur Weihnachtszeit allerdings, da blättere ich gern durch Zeitschriften, in denen ich mich inspirieren lassen kann. In den letzten Jahren kaufte ich mir zum Beispiel oft die Zeitschrift mit dem Frauenvornamen, der mit „B „anfängt und „rigitte“ aufhört. Allerdings nur die mit der Plätzchenrezept-Beilage. Ganz früher gab es in dieser Zeitschrift auch eine Beilage mit Weihnachtsdekorationen, teilweise zum Selbstbasteln, die waren auch meist sehr nett.
So belesen, wie Sie bestimmt sind, haben Sie sicherlichen einen guten Tipp für mich. Her damit. Bitte. Danke.
oder in den Osten. Und wenn dieser Zug am Bahnhof in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes eine Zwischenstation macht und der wohl liebste Fahrgast im ganzen Zug dies rechtzeitig nebenbei erwähnt, dann kann es passieren, dass Frau Landgeflüster am Bahnsteig steht und winkt. Mehr ist bei fünf Minuten Aufenthalt dann leider kaum möglich. Wenn sie aber extra einen Zug früher nimmt und so eine ganze Stunde Zeit hat, dann nimmt sich Frau Landgeflüster auch die Zeit für einen Kaffee und einen Plausch im Bahnhofscafé. Wenn es während der Arbeitszeit ist, dann ist es zwar nicht so einfach, aber eben auch nicht unmöglich. So schön, dass es geklappt hat!
Es war sehr nett mit Dir in dem Bahnhofscafé.
Schade, dass die Zeit so schnell verflogen ist.
Schöne Heimreise, liebe Tine. ♥
Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich finde den diesjährigen November toll. So ruhig, gemütlich und dabei doch so abwechslungsreich habe ich ihn schon lange nicht mehr erlebt. Mir gefällt ja bekannterweise jede Jahreszeit, aber in diesem Jahr fühle ich mich mehr denn je bestätigt, dass auch der November ein schöner Monat ist.
Noch sitze ich hier auf dem Sofa, eine riesige Tasse Kaffee und drei Kekse vor mir, den Michelmann lesenderweise an meiner Seite, der darauf wartet, dass ich meinen Eintrag fertig schreibe. Dann wollen wir uns einen Film ansehen. Nachdem der letzte Film wieder so gut war, und das, obwohl Brad Pitt mitspielt, bin ich ganz gespannt, was der Michelmann jetzt zeigen wird. Der letzte Film war übrigens „Babel“ und hat mich sehr gefangen genommen und angenehm überrascht. Zu beschreiben ist das Gefühl nicht, Sie müssen ihn sich selbst sehen, dann verstehen Sie, was ich meine. Ach, ich genieße unser Heimkino total. Egal, ob am Nachmittag, um nach einem anstregenden Arbeitstag abzuschalten oder abends.Was brauche ich noch die Fernsehprogramme? Das wenige, was mich dort wirklich interessiert, darf der Michelmann mir aufnehmen, wie zum Beispiel die neue Staffel „Inas Nacht“, die gestern Nacht angelaufen ist. Einige der alten Folgen habe ich in den letzten Tagen angeschaut und es ist, wie es ist: sie machen einfach gute Laune.
Nach dem Film werden wir einen Spaziergang machen. Ich liebe es, im Dunkel durch das Dorf zu spazieren. Es sieht so gemütlich aus. Schon als Kind habe ich es geliebt, besonders zur Weihnachtszeit. Über das, was ich noch in der Weihnachtszeit liebe, werden Sie bestimmt in den nächsten Tagen öfter lesen. Sie erinnern sich vielleicht, dass ich der totale Weihnachtsmensch bin.
Also dann, machen Sie es fein. Ich gehe jetzt ins Kino….
Die Kürbiswoche ist vorbei und ich habe einige von den Rezepten ausprobiert, die ich mir vorgenommen habe. Die Kürbisrezepte aus der LaLu sind wirklich klasse zur Inspiration geeignet. Allerdings hat sich Frau Landgeflüster mal wieder so gar nicht an die Mengenangaben gehalten, sondern die Zutaten locker und flockig aus dem Handgelenk zusammengewürfelt, je nachdem, was sie zufällig zuhause hatte. Auch hat sie sich nicht an die Vorschläge gehalten, Hokkaido und den Modekürbis des Jahres Butternut zu verwenden. Sie hatte ja das Fleisch des riesigen Gesellen im Kühlschrank liegen und der eignet sich natürlich ebenfalls wunderbar.
Für Sie, die Sie die LaLu nicht lesen, aber die Rezepte doch interessant finden, hier die drei Rezepte, so wie Frau Landgeflüster sie umgesetzt hat. Beginnen wir mit dem Kürbisgratin:
- Kürbisfleisch würfeln und in Mehl wenden
- Knoblauch fein hacken
- Petersilie, Schnittlauch, Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut und Oregano säubern und fein hacken bzw. zupfen.
- Portionsauflaufformen großzügig mit Butter einfetten
- Kürbiswürfel in die Form geben, mit Knoblauch und den Kräutern bestreuen. Salzen und pfeffern.
- Ein Becher Sahne übergießen
- Parmesan über den Gratin reiben.
- Semmelbrösel reiben und dünn über den Auflauf streuen (dünn, wegen der Kohlenhydrate. Der Michelmann hat in dieser Woche bis nachts die Welt gerettet, entsprechend spät haben wir gegessen. Es war trotzdem schön knusprig)
- Im vorgeheizten Ofen 30 Minuten bei 200 ° backen.
Ein Foto habe ich leider nicht anzubieten. Das gibt es dafür aber vom Kürbis-Mozzarella-Auflauf:

- Knoblauch und Zwiebeln hacken und in Öl dünsten
- Kürbisfleisch würfeln und dazugeben
- mit Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut und Oregano würzen
- Tomaten in Scheiben schneiden
- Büffelmozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden
- Auflaufform großzügig mit Butter einfetten.
- Semmelbrösel reiben und in die gefettete Form streuen
- Nun abwechselnd Kürbis, Tomaten und den Mozzarella in die Auflaufform schichten (Sie sehen auf dem Foto, Frau Landgeflüster hat dick geschichtet)
- Sahne aufgießen
- Parmesan hobeln und auf dem Auflauf verteilen.
- Im vorgeheizten Ofen 30 Minuten bei 200 ° backen
Auch dieser Auflauf war sehr lecker.
Das dritte Rezept ist das Kürbis-Geflügel-Ragout:
- Zwiebeln und Knoblauch in Öl dünsten
- Kürbisfleisch würfeln und dazugeben
- mit Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut und Oregano würzen
- Hähnchenfleisch würfeln, in Fett scharf anbraten, salzen und pfeffern
- Zwiebeln würfeln und dazugeben
- Geflügelbrühe dazugeben und 10 Minuten köcheln
- eine Mehlschwitze herstellen und mit Milch zu einer glatten Sauce verrühren
- Mit Salz, Pfeffer, Ananascurry und Dijonsenf poivre vert würzen
- Crême fraîche und etwas Buttermilch unterrühren (im Originalrezept stand natürlich nur Crême Fraîche, aber davon hatte ich nicht genug)
- Mandelblättchen in einer Pfanne rösten
- Alles unter das Ragout heben
- geröstete Zwiebeln hinzufügen
- Da wir dieses Ragout am Sonntag zum Mittag gegessen haben, gab es Basmatireis dazu.

Wenn Sie Kürbis mögen und auf leichte Speisen stehen, kann ich Ihnen die Rezepte nur empfehlen. Der Michelmann war sehr begeistert und Frau Landgeflüster findet auch, die Speisen schmecken alle so unterschiedlich, da war es nicht schlimm, dass es jeden zweiten Tag Kürbis gab.
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Leider musste der Michelmann auch am Wochenende bis spät nachts die Welt retten und so hatten wir dies ganz Woche nur ganz wenig Zeit füreinander. Diese Zeit haben wir weitesgehend ohne Fernseher und Internet verbracht. Stattdessen haben wir ein wahres Filmfestival veranstaltet. Einige Filme beteiligten sich an dem Wettbewerb um die Goldene Flüstertüte. Es gibt so großartige Filme und die Jury ist stolz, einen ganz besonderen Film mit dem begehrten Filmpreis auszeichnen zu dürfen. And the winner is: „State of Play“ Also, diesen Film müssen Sie sich unbedingt ansehen. Obwohl Russell Crowe mitspielt, ist der Film toll. Ein großartiger Film, spannend, realistisch und gut gespielt. Es gibt nur wenige Filme, die mich vom Beginn bis zum Ende durchgehend überzeugen. Kein bisschen überzogen oder albern, wie es leider fast immer so oft bei amerikanischen Filmen der Fall ist. Die Filmkritikerin Frau Landgeflüster empfiehlt: Unbedingt anschauen!
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Auch andere schöne Dinge brachten die letzten Tage für Frau Landgeflüster. Einen besonderen Gruß schicke ich über den großen Teich. Vielen Dank für die wundervolle Post, liebe Frau Tonari. Nicht nur, dass Sie uns täglich an Ihrem schönen Urlaub teilhaben lassen. Nein, Sie schicken sogar noch persönliche Grüße. So lieb! Auch Dir liebe Tine, schicke ich viele Grüße. Wer hätte gedacht, dass es so schnell passiert? Hach, ist das toll. Ich freu mich auf Dich! Und ich freue mich auch auf die Verabredung mit der lieben Frau Rotkraut. Auch an Sie einen lieben Gruß. Ein Essen mit ehemaligen Kollegen, ein ausgefüllter Tai Chi Abend, ein frühlingshaftes Wochenende im Garten, ein ausgiebiger Spaziergang am Sonntag ganz allein, ganz viel Ina Müller (fast täglich sogar) und eine Blutspende bereicherten ebenfalls meine Woche. Und jetzt sind es nicht einmal mehr zwei Wochen bis zum ersten Advent und drei Wochen bis zu meinen Weihnachtsurlaub. Großartig. Frau Landgeflüster steckt schon mitten in den Vorbereitungen für diese schöne Zeit. Hach.
Hätte ich geahnt, was sich im Laufe des gestrigen Tages in den Medien abspielen wird, hätte ich meinen Eintrag von gestern nicht veröffentlicht. Den Abend zuvor wurde ich von der Nachricht per kurzer Einblendung in der Sendung meine Lieblingsmoderatorin Ina Müller darüber informiert und war sehr betroffen, ohne überhaupt die näheren Umstände zu kennen. Am nächsten Morgen, als wir vor dem Aufstehen wie immer noch ein wenig im Bett liegen blieben, um bei Radiomusik und Nachrichten langsam wach zu werden, wurden wir mit den Details des tragischen Ereignisses konfrontiert. Diese Details zusammen mit der Musik erschütterten mich sehr und aus diesen Gefühlen heraus entstand der letzte Eintrag, den ich in der Pause bei der Arbeit schrieb. Es ist manchmal schwierig seine Gefühle in Worte zu fassen, besonders, wenn sich die Gedanken wie gestern bei mir ständig im Kreis drehen. Ihre Kommentare aber zeigen mir, dass einige wohl ähnlich dachten. Vielen Dank für alle Ihre Gedankenanregungen, die Sie mir da gelassen haben. Ich habe intensiv über jeden einzelnen Ihrer Kommentare nachgedacht.
Gestern Abend, nachdem ich zuhause bei mir selbst angekommen war, also nach all dem, was ich brauche, um nach einem extrem anstrengenden Tag wieder zur Ruhe zu kommen, habe ich irgendwann den Fernseher angemacht. Gleich auf dem ersten Sender konnte ich einen kleinen Ausschnitt aus der Pressekonferenz mit der Ehefrau sehen. Ich war schockiert und schaltete um. Dort das gleiche Thema, nur war es diesmal die Konferenz mit dem Manager der Nationalmannschaft. Und ich schaltete von einem Sender auf den nächsten um, immer weiter, immer schneller. Kein Sender, der in diesem Augenblick nicht das gleiche Thema zeigte. Ich hörte hier die Ankündigung einer Sondersendung und auch da und dort. Beim nächsten Programm ein Interview mit jemanden, der irgendwann einmal irgendwo Kontakt hatte und nun meint, ein Urteil abgeben zu können. Es war unglaublich. Ich habe mich für unsere Mediengesellschaft geschämt und den Fernseher ausgemacht. Und bitter bereut, meinen Eintrag veröffentlicht zu haben. Denn auch ich habe geschrieben, über etwas, das ich gar nicht beurteilen kann. Habe beklagt, das er keine Rücksicht genommen hat auf die beiden Zugführer. Natürlich meine ich immer noch, dass sich jeder, der sich selbst tötet, andere bei der Tat nicht hineinziehen sollte. Aber ist diese Forderung nicht vielleicht furchtbar anmaßend von mir? Was löst diese schreckliche Krankheit in einem Menschen aus? Im Laufe der vielen Jahre des Leidens und besonders gerade in diesem Moment, in dem der Entschluss zur Handlung wird? Wie kann ich ihn für eine Tat verurteilen, wenn ich nicht weiß, ob er gerade in diesem Moment überhaupt wusste, das er etwas macht und was er da tut? Auch andere Fragen werden für immer unbeantwortet bleiben, auch wenn in diesen Tagen sehr viele „Antworten“ dazu gegeben werden. Was brachte das Fass zum Überlauf? Warum konnte die Liebe nicht helfen? Warum stand das private Glück nicht im Vordergrund? Fragen, die nie beantwortet werden. Da können noch so viele Menschen meinen, eine unqualifizierte Antwort geben zu müssen.
Die Pressekonferenz der Ehefrau hat mich entsetzt, weil ich es mich schockierte, dass die arme Frau so schnell an die Öffentlichkeit ging und, wie sie auftrat. Aber auch dies möchte ich gar nicht beurteilen. Wenn sie das Bedürfnis hatte, sich der Öffentlichkeit zu erklären, finde ich den Auftritt gut, sehr mutig und bewundernswert. Wurde sie von Beratern dazugedrängt, tut sie mir sehr leid. Aber auch dann finde ich es bewundernswert, dass sie das so tapfer ertragen hat. Ich selbst wäre sicherlich nicht in der Lage dazu. Eines hat sie in jedem Fall erreicht: sie hat das Thema Depressionen öffentlich gemacht, hat der Krankheit ein Gesicht und viele Gefühle gegeben. Dafür bin ich ihr dankbar und ich hoffe, dass ihre Worte das Bewusstsein unserer Gesellschaft verändert.
Ich wünsche der Familie von ganzen Herzen die Kraft, diese schwere Zeit zu überstehen und wünsche ihr alles Gute für die Zukunft. Möge sie die Ruhe und Unterstützung finden, die sie zum Trauern und zum Verarbeiten braucht. Ihm wünsche, dass er seinen Frieden findet und uns allen in guter Erinnerung bleibt. Uns allen wünsche ich, dass unsere Gesellschaft erkennt, dass es kein Schweigen und kein Verschweigen über diese furchtbare Krankheit geben darf. Mögen wir alle aus diesem tragischen Tod lernen und mögen wir uns jetzt alle zurückhalten, weiter zu (ver)urteilen, zu spekulieren, zu hetzen, die Einschaltquoten nach oben pushen und Profit aus diesem Geschehen herausschlagen zu wollen. Lassen wir ihm seinen Frieden. Er hat es verdient.
Der Tod gehört zum Leben dazu, heißt es. Klar, so ist es auch und täglich lese ich in der Zeitung darüber. Unfallberichte mit Todesfolgen, Verbrechen, Todesanzeigen oder Berichte über prominente Verstorbene. Dennoch mache ich mir immer Gedanken über die Person, die hinter der Todesmeldung steckt. Besonders betroffen bin ich, wenn Menschen ganz jung oder tragisch sterben, egal, ob sie mir persönlich bekannt sind oder nicht. Noch viel, viel mehr erschüttert mich die Todesnachricht, wenn dieser Mensch für sich keinen anderen Ausweg mehr sah, als sich selbst das Leben zu nehmen. Wie verzweifelt muss dieser Mensch gewesen sein? Wie furchtbar muss es nun für die Angehörigen und Freunde sein, aber auch für die Kollegen, Vorgesetzte und anderen Menschen, die vorher noch Kontakt mit der verstorbenen Person hatten? Mein Mitgefühl gilt Frau Enke mit ihrer kleinen Tochter und den anderen Angehörigen. Genauso aber denke ich die ganze Zeit an die beiden Zugführer und die Rettungskräfte, die unfairerweise in diese Tragödie hineingezogen wurden. Ich bin der Meinung, jeder Mensch ist ab eines gewissen Alters für sein Leben selbst verantwortlich und hat somit auch das Recht, sein Leben selbst zu beenden. Kein Verständnis habe ich allerdings dafür, wenn bei dieser Entscheidung andere zu Opfern werden. Kein Mensch hat das Recht das Leben eines anderes zu zerstören und wer meint, freiwillig aus dem Leben zu scheiden, der soll diese Tat auch allein umsetzen und nicht andere hinzuziehen. Ich wünsche allen Beteiligten viel Kraft, dass Geschehene zu verarbeiten und wünsche mir von tiefsten Herzen, dass die beiden Zugführer ganz viel Unterstützung und professionelle Hilfe erfahren, damit ihr eigenes Leben lebenswert bleibt.
Nachtrag: es ist schon bemerkenswert, mit welchem Geschick der Radiosender heute morgen die Nachricht behandelte. Morgens nach dem Aufwachen hörten wir eine Meldung über den Tod von Herrn Enke, danach wurde ein Lied von Laid Back gespielt, in der die Liedzeile „Nighttrain is coming…“ vorkommt. Dann folgten weitere Worte über das Geschehene, bevor das Lied „So soll es bleiben“ von Ich&ich kam, das mit den Worten „Ich warte schon so lange auf den einen Moment“ beginnt. Blöder Zufall. Richtig doof aber fand ich, dass auch das Lied „I just died in your arms tonight“ von Cutting Crew gespielt wurde. Das finde ich wirklich daneben!
Meine alte Heimat ist eine Stadt, die erst vor 71 Jahren gegründet wurde. Entsprechend wenig Traditionen und Geschichte habe ich dort als Kind erleben dürfen. Deshalb rühren mich Erinnerungen wie diese immer sehr. Und müsste ich mich morgen zwischen einem Martinszug und einer Karnevalsfeier entscheiden, na, dann wüsste ich genau, was ich machen würde!
Schade, dass der Michelmann auch morgen bis nachts die Welt rettet. Sonst wäre ich mit ihm heimlich dem Laternenumzug durch das Dorf hinterhergestiefelt.
Frau Landgeflüster geht nicht impfen. Dafür aber am Montag Blutspenden. Das ist doch auch schon mal was.
.. dreht Frau Landgeflüster als erstes die Heizung hoch. Besonders in den Wochen, in denen der Michelmann bis 23 Uhr die Welt rettet und bis zum frühen Nachmittag zuhause ist, kann es passieren, dass es schweinekalt doch recht kühl in einigen Zimmern ist. Und zwar genau in den Zimmer, in denen er sich bis zum frühen Nachmittag aufgehalten hat. Da ich in meinem früheren Leben ein Detektiv war, kann ich so seinen Tagesablauf rekonstruieren. Natürlich nicht wirklich, aber weil er ja sich ja gern in einer anderen Klimazone aufhält und in seinem Zimmer die Heizung fast komplett heruntergedreht war, hat er heute Vormittag die Hanteln geschwungen. „Na und?“, werden Sie jetzt vielleicht fragen: „Ist doch sein Zimmer.“ Ja, schon, aber das Zimmer hat doch das bequemste Liegesofa. Und weil Frau Landgeflüster morgen einen 12stündigen Arbeitstag und schon um halb fünf aufstehen muss, wird sie sich gleich gemütlich niederlegen, ein wenig fernsehen und bestimmt auch bald schlafen bis der Michelmann sie weckt. Und deshalb muss es kuschelig warm sein.
Ich schaue hier nebenbei Fernsehen und wie gern wäre ich heute in Paris gewesen. Haben Sie zufällig gerade in den Nachrichten die tolle Feier auf dem Place de la Concorde gesehen? So schön.Und nun kippen die Mauersteine in Berlin! Großartig. Mir treiben diese Bilder übrigens immer noch Tränen in die Augen.
Ihnen allen einen schönen Abend.
Seit 1998 bekomme ich jedes Jahr Nachwuchs. Bereits im letzten Jahr habe ich Ihnen davon berichtet. Damals kam der Kleine aus München, in diesem Jahr aus Braunschweig, gekleidet mit einem Fellpullover mit Kaputze.

Er ist sehr süß und sooo weich und verträgt sich wunderbar mit den anderen Jungs, die sich extra für dieses Foto auf das Sofa bequemt haben.

Nein, ich sammle keine Teddybären im üblichen Sinne. Ich finde nur die Idee einfach schön, für ein bisschen Geld die AIDS-Hilfe zu unterstützen. Den Rest des Jahres sitzen die Bären zusammengepfercht auf dem Regal im Arbeitszimmer und dienen als Spielzeug für Besucherkinder, die noch Teddys mögen.
Weitere schöne Produkte gibt es beim „Hamburger Leuchtfeuer„. Hier habe ich früher meine Teddys und auch schon andere tolle Dinge gekauft, zum Beispiel ein großartiges T-Shirt mit dem Engel, der aktuell das „Skincare Set“ von Wolfgang Joop ziert. Die Unterstützung der AIDS-Hilfe ist mir ein persönliches Anliegen, daher bestelle ich in diesem Jahr auch noch die Weihnachtskarten von Herrn Joop, dessen Zeichnungen ich gar sehr so sehr liebe.
Warum mir das Thema AIDS so am Herzen liegt? Ein Bekannter von mir ist vor ungefähr 17 Jahren qualvoll an AIDS gestorben. Sein Leiden, der Zerfall seines Körpers, seine Schmerzen – diesen Anblick, seine Schreie, ich werde sie nie vergessen.





Ihr Geflüster