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16:00 Uhr. Feierabend. Es schneit noch immer. Wieder zuhause. Schön.

Kaffee, Berliner, Kamin. Auch schön.

Knaller liegen bereit. Silvester kann kommen.

Kommen Sie gut ins neue Jahr.

Um die 10 cm Neuschnee! So schön! Der einzige Nachteil, weil mussten etwas früher aufstehen, damit wir den Gehweg vor der Arbeit noch einmal anstandshalber freischieben und mit Sand abstreuen.

Das wiederum hat den Vorteil, dass wir viel schneller als erwartet mit dem Schieben fertig waren und Frau Landgeflüster vor der Arbeit auch noch Fotos machen und bloggen kann wir noch viel länger ganz gemütlich frühstücken können.

Dominick hat mich gestern auf ein entscheidenes Detail hingewiesen und weil wir ja genug Versuchsobjekte haben, konnten wir den perfekten Mord noch einmal perfektionieren. Urteilen Sie selbst:

1. Die Entführung des Opfers

2. Die Tat:

3. Vertuschung aller Spuren:

Und nun kommen Sie!

Wie schön, dass es in diesem Jahr noch mit der Einlösung eines Gutscheines klappt. Danke, lieber Wettermann. Und so sieht es bei uns im Garten aus: so.

und dazu “Elements of Crime” – eine perfekte Mischung.

Am wohl leckersten Weihnachtsmann der Welt.

Endlich lohnt es sich wieder “vernünftig” zu kochen. In dieser Woche sind wir beide am Nachmittag zur gleichen Zeit zuhause und können endlich mal wieder gemeinsam kochen und speisen. Also haben wir uns ein Essen ausgewählt, dessen Zubereitung ein wenig länger dauert. Weniger wegen der Schnippelei, sondern wegen des langen Kochvorgangs. Es gab ein indisches Curry und das schmeckt einfach besser, wenn es lange vor sich hinköchelt.

Beim Currymachen sind wir ein eingespieltes Team: Der Michelmann würfelt die Zwiebeln, den Ingwer, zerkleinert die Ananas und mischt die Gewürze, Frau Landgeflüster hackt derweil den Knoblauch und schnippelt das Gemüse (“Die Möhren aber ganz klein, Frau Landgeflüster! Gaaanz klein!” – Zitat vom Michelmann). Die Sahne und Kokosmilch darf der Michelmann dazugeben.

Zum Curry gab es wie meistens Basmatireis und, was soll ich sagen? Es hat großartig geschmeckt. An diesem für das Abendessen frühen Blogeintrag merken  Sie, dass wir wegen der Kohlenhydrate sehr früh gegessen haben. Und wenn das nicht bis zum Schlafengehen ausreicht, haben wir noch ein Stück vom leckeren Weihnachtskäse im Kühler. Und nun bitte noch einen Espresso.

sagt der Michelmann, kurz nachdem er wieder nach Hause gekommen ist. Neugierig wie sie immer so ist, geht Frau Landgeflüster zum Michelmann in die Küche und sieht dies:

Das bekommt man vom Chef, wenn man der letzte Weltretter der Weihnachtswoche ist.

Weihnachten finde ich toll, das wissen Sie bereits. In diesem Jahr war Weihnachten sogar noch ein wenig schöner als sonst. Das lag zum einen daran, dass wir Heiligabend im Kreise der Familie feiern konnten, zum anderen hatten wir aber auch viel Zeit für uns. Eine schöne Mischung. Auch der zweite Weihnachtstag war sehr nett. Wie in jedem Jahr hat sich eine ganz gemischte Runde bei meiner Cousine eingefunden, um Weihnachten ausklingen zu lassen, zur Kaffeezeit bis in die Nacht.  Diese Treffen sind immer sehr amüsant und anregend, da sich Alt und Jung treffen, einige von uns nur einmal im Jahr eben an diesem Tag. Gemeinsame Begebenheiten mit gemeinsamen Verwandten und Bekannten werden besprochen, Erinnerungen ausgetauscht, Neues geplant. Eine schöne Tradition, die ich nicht mehr missen möchte. Und stellen Sie sich vor, der Michelmann konnte schon um 18 Uhr Feierabend machen! Gerade rechtzeitig, um beim abendlichen Weihnachtsresteessen dabei zu sein. Großartig, oder?

Wie immer, als der Abend sich dem Ende zu neigte, habe ich in einer stillen Ecke Weihnachtsgeschenke mit der liebsten Freundin ausgetauscht. Ein wunderschöner Sektkübel mit Sekt, dazu ein farblich perfekt in die Küche passendes Blechschild.

Tolle Geschenke habe ich dieses Jahr bekommen, schöne persönliche Dinge. Von dem Scherenschnitt von Frau Rotkraut und der schönen Weihnachtskarte vom Michelmann hatte ich ja schon berichtet. Über die Geschenke meiner Mutter noch nicht. Sie hat mir nicht nur zwei Paare neue Tai Chi-Socken gestrickt, sondern auch noch zwei Wollkragen aus der vorletzten LaLu! Die sind so kuschelig und wärmend, hach. Da ich von ihr auch jedes Jahr ein neues LaLu-Abo bekomme, darf sie sich die Zeitschrift natürlich auch immer ausleihen und ist so immer gut informiert, über das, was sich Frau Landgeflüster stricken würde, wenn sie es denn könnte. Natürlich habe ich ihr auch verraten, wie toll ich die Muffs aus der letzten LaLu finde. Vielleicht sucht sie ja schon ein Weihnachtsgeschenk für das nächste Jahr.

Gefreut habe ich mich auch sehr über eine Mail von meiner Freundin aus dem Norden. Nachdem sie schon ganz lange allein lebt, hat sie vor einigen Wochen den Mann kennengelernt, mit dem sie sich vorstellen könnte, das Leben zu teilen. Eine tolle Weihnachtsüberraschung. Ich freue mich wirklich für sie. Witzigerweise hat er den gleichen Vornamen wie der Michelmann. Ein Zeichen?

Den heutigen Tag lasse ich ganz ruhig vorbei ziehen. Der Michelmann rettet auch heute die Welt und ich sitze im Kaminzimmer, höre auch heute die neuen CDs, auch die Bela B. und Entwine vom Michelmann. Nachher werde ich aus den Fotos aus diesem Jahr eine CDs für die liebste Freundin zusammenstellen. Wie in jedem Jahr tauschen wir unsere Fotos mit allen gemeinsamen Aktivitäten aus. Da wir beide gern fotografieren, kommen immer eine Menge Fotos zusammen. Gebrannt wird die CD allerdings erst im neuen Jahr, weil wir auch Silvester wieder  gemeinsam feiern und noch einige Fotos nachkommen werden. Normalerweise planen wir Silvester immer erst am 30. oder 31. Dezember, wenn wir genau wissen, wie unsere Lust und Laune ist. Wir sind alle nicht so die “Es ist Silvester, also sind wir lustig und feiern eine Party”-Menschen, sondern feiern auch gern ruhig in kleiner Runde oder gar nicht. In diesem Jahr allerdings, da ist alles anders, und so wissen wir schon seit dem ersten Weihnachtstag, was wir Silvester machen werden. Nachdem wir das neue Jahrtausend in Berlin begrüßt hatten, werden wir das neue Jahrzehnt beim Feuerwerk im Hamburger Hafen begrüßen. Unser Dorf liegt strategisch sehr günstig und vorgenommen haben wir uns ein Silvester in Hamburg schon seit Jahren. Also spricht nichts dagegen, es in diesem Jahr wirklich zu tun?

Bevor ich mich jetzt aber auf die Fotos stürze, freue ich mich über eine Runde durch Ihre Blogs. Dazu gibt es noch einen leckeren Weihnachtskakao von Frau Frische Brise, der uns beide auch schon an Weihnachten die Tage versüßt hat, und leckere Kekse und Pralinen von Frau Rotkraut. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen schönen Sonntag!

Ich hoffe, Sie alle hatten ein schönes Weihnachtsfest und konnten so feiern, wie Sie es sich gewünscht haben. Unser Weihnachten war ruhig und sehr angenehm. Wenn Sie mögen, erzähle ich Ihnen ein wenig davon.

Am Heiligabend musste Frau Landgeflüster noch arbeiten, aber erwartungsgemäß war es ganz stressfrei. Der Michelmann hat mich von der Arbeit abgeholt und wir haben nachmittags noch ganz gemütlich etwas Gewürzkuchen gegessen und Kaffee getrunken.

Danach haben wir es uns im Kaminzimmer gemütlich gemacht und irgendwann die ersten Geschenke geöffnet. Für mich lagen insgesamt drei Geschenke von Kerstin, Frau Sterntau und Frau Rotkraut unter dem Baum, während der Michelmann gleich drei (!) Geschenke von Frau Rotkraut öffnen konnte. Vielen lieben Dank Ihr Lieben für Eure schönen Geschenke, wir haben uns riesig gefreut! Und Ihnen, liebe Frau Rotkraut, möchte ich sagen, dass der zauberhafte, wunderschön gerahmte Scherenschnitt einen Ehrenplatz im Hause Landgeflüster erhalten wird. Ich weiß auch schon wo und Sie dürfen ihn dort bei Ihrem nächsten Besuch bestaunen.

Später haben wir unsere eigenen Geschenke geöffnet, abwechselnd, immer eins nach dem anderen. Gefreut haben wir uns beide. Aber es ist wie es ist: am allermeisten habe ich mich wie im jedem Jahr über die Weihnachtskarte vom Michelmann gefreut. Seit unserem ersten Weihnachtsfest bekomme ich liebevoll ausgesuchte Karten, deren Texte immer mit den Worten “Heute feiert die kleine Familie zum xxxmal gemeinsam Weihnachten….”. In diesem Jahr bereits zum sechzehntenmal.

Zum erstenmal seit vielen Jahren musste der Michelmann weder am Heiligabend noch am ersten Weihnachtstag die Welt retten. Und so haben wir uns entschlossen, da das Wetter wieder autofreundlicher geworden ist, unsere Eltern unangkündigt zu überraschen. Wir sind am späten Nachmittag zunächst in das 15 Kilometer entfernte Heimatdorf vom Michelmann gefahren und haben seine Eltern für zwei Stunden auf ein Gläschen Sekt und einer Tasse Tee besucht. Das war sehr nett. So entspannt und unaufgeregt habe ich seine Eltern an Weihnachten noch nie erlebt. Wenn wir unseren Besuch sonst ankündigten, auch mit dem deutlichen Hinweis, dass wir später beim meinen Eltern essen würden, hat meine Schwiegermutter grundsätzlich aufwendiges Essen vorbereitet und war entsprechend enttäuscht, wenn wir nur wenig und das nur anstandshalber aßen. Diesmal aber konnte sie nichts vorbereiten und es war richtig schön so.

Danach ging es noch einmal 65 Kilometer durch Dunkelheit und Nebel zu meinen Eltern, wo sich bereits meine drei Schwestern, zwei Schwager, eine Nichte und drei Neffen zur gemeinsamen Bescherung eingefunden hatten. Gerade als wir an der Tür klingelten, saßen alle am fertig vorbereiteten Esstisch und wollten gerade mit dem Essen beginnen. Der perfekte Zeitpunkt für unseren Auftritt unsere Ankunft. Genau wie bei meinen Schwiegereltern war die Freude groß und unsere Überraschung somit gelungen. Bei meinen Eltern hatten wir uns auch nicht angemeldet, weil wir nicht wussten wie das Wetter sein würde und wir wussten, dass genug Essen auch für uns da sein würde. Traditionell gibt es bei meinen Eltern am Heiligabend immer Fondue. Der Abend war sehr nett. Ich sehe meine Schwestern sehr selten. Eine der Drei habe ich am Heiligabend zum erstenmal  in diesem Jahr überhaupt gesehen. Also gab es viel zu erzählen.

Am ersten Weihnachtstag bin ich zwar bereits um 8 Uhr aufgewacht, aber dann doch noch einmal eingeschlafen. Um Viertel nach elf hat mich der Michelmann dann geweckt. Wir haben also sehr spät gefrühstückt und auf das Mittagessen verzichtet. Da es den ganzen Tag gar heftig gestürmt hat, haben wir den Tag am Feuer im Kaminzimmer verbracht. Gelesen, meine neuen CDs von Michy Reincke und Tina Dico gehört, in den neuen Büchern geblättert, einen Film geguckt.

Außerdem habe ich viel telefoniert, unter anderem mit meiner Freundin, um den zweiten Weihnachtstag und unser gemeinsames Silvester zu besprechen. Abends gab es die Ente, die wir eigentlich zum Mittag essen wollten.

Auf dem Fotos rechts sehen Sie, dass die Portion auf meinem Teller riesengroß war. Wie immer, wenn der Michelmann das Essen verteilt. Der Teller wurde leer gegessen, aber nicht von mir. Links, das war unser Frühstück.

Den Abend verbrachten wir sehr traditionell, also ich meine sehr landgeflüstertraditionell. Okay, wenn man etwas zum zweitenmal tut, ist es wohl noch keine wirkliche Tradition, aber wir arbeiten dran. Es war Kino im Hause Landgefüster angesagt mit dem Film “It’s a wonderful life” wie im letzten Jahr in London auf englisch und dazu gab es auch wieder einen Cocktail, eine Christmas-Oranga Colada.

Es war so gemütlich. Draußen wurde der Sturm von Stunde zu Stunde schlimmer und drinnen wurde es dadurch immer gemütlicher.

Auch der zweite Weihnachtstag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück. Für ein ausgiebiges Mittagessen reicht die Zeit leider nicht, weil der Michelmann ja die Welt retten muss. Traditionell geht es bei uns heute weiter mit dem Weihnachtsausklangtag. Der Michelmann wird abends dazustoßen. Vielleicht hilft es ja, wenn Sie die Daumen drücken, dass er wieder früher fahren darf. Das wäre doch toll. Seien Sie bitte so nett.

Ihnen wünsche ich einen schönen zweiten Weihnachtstag. Wenn der Michelmann morgen die Welt rettet, werde ich den Sonntag wahrscheinlich mit Laptop am Kamin verbringen und nachschauen, wie Sie Weihnachten verbracht haben. Bis dahin, machen Sie es fein.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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~japanische Weisheit~

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