Du durchsuchst gerade das Tagesarchiv für den Dezember 20, 2009.
Nein, wir sind noch nicht zuhause. Schnee in Hessen inklusive Vollpfosten und Sommerreifenfahrer. Da nutzt auch kein Allrad. 240 Kilometer in 3,5 Stunden. Neuer Rekord. In Niedersachsen auch Schnee, aber keine Sommerreifenfahrer. Die linke Fahrbahn ist unsere. Dank Allrad. Noch 170 Kilometer.
Michelmann, lach mal!
Nachtrag: 5 Std 10 Min und noch 80 Kilometer.

Nachnachtrag: nach 6 Std 20 Min öffnet Frau Landgeflüster das Gartentor. Alles ist gut. Und zuhause ist es irgendwie doch immer am schönsten.
Danke, dass Sie mich auf dem Nachhauseweg begleitet und ihn mir mit Ihren tröstenden Worten verkürzt haben.
Das Highlight für Dezember vorzubloggen fällt mir ein wenig schwer, weil ich noch nicht weiß, was der Monat bringen wird. Aber wir werden auch in diesem Weihnachtsurlaub einige Tage verreisen und diese geplante Reise nach Paris verspricht uns auch in diesem Jahr eine wunderschöne Vorweihnachtszeit. Da ich diesen Eintrag ja nun bereits am 2. Adventswochenende vorbereite und wir erst in der Woche nach dem 3. Advent fahren, zeige ich Ihnen ein Foto aus dem Dezember 2003 von der weihnachtlich geschmückten Champs Elysee. Sie mögen es mir verzeihen.

Mit diesem Eintrag ist mein Jahresrückblick zu Ende. Ich hoffe, Sie hatten ein wenig Freude an meinen kleinen persönlichen Erinnerungen. Mir hat das Blättern im Archiv jedenfalls eine Menge Spaß gemacht und das ein oder andere “Ach ja, das war ja auch” entlockt, auch wenn es doch eher unbedeutende Dinge waren. Es war ein gutes Jahr und ich hoffe, das nächste Jahr wird genauso gut werden. Ich freue mich drauf.
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Wenn Sie diesen Eintrag lesen, ist Frau Landgeflüster bereits wieder zuhause und hat dann vielleicht auch schon den Koffer ausgepackt. Wahrscheinlich bereitet sie sich seelisch auf ihren ersten Arbeitstag am nächsten Morgen vor und ist wohlmöglich ein bisschen wehmütig, dass ihr Urlaub wieder vorbei ist. Vielleicht schafft sie aber auch, dies noch bis zum nächsten Morgen zu verdrängen, bis ihr Wecker sie gnadenlos aus dem Bett schmeißt. Wir werden sehen.
Also dann, ich bin wieder hier und beim nächsten Mal blogge ich live.
Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926


Ihr Geflüster