würde diejenigen von Ihnen nerven, die lange Einträge hassen oder diejenigen, die es nicht leiden können, wenn ein Blogger mehr als einen Eintrag am Tag schreibt. Ich versuche mich kurzzufassen, versprochen. Wenn Sie keine Geduld haben, klicken Sie jetzt bitte weg.
Sie können sich gar nicht vorstellen, wie toll dieser Urlaub, besonders die zweite Woche, war! Wir sind am Montag ohne größere Verkehrsprobleme in Paris angekommen. Die kleinen Unannehmlichkeiten, die Autobahnen zu bieten haben (schlechte Straßen, Staus und Baustellen) beschränkten sich wie erwartet auf die Strecke in Deutschland. In Frankreich zahlt jeder Autofahrer teuer dafür, davon verschont zu bleiben. Entsprechend steigerte sich unsere Laune von Kilometer zu Kilometer. Das Wetter in Paris war unglaublich. War es die Tage vorher in unserem Dorfe grau, trübe und weder kalt noch warm, so schien die Sonne in Paris drei Tage ununterbrochen am fast wolkenlosen Himmel. Die Luft war eisig und klar, perfekt!
Paris war in diesem Jahr noch weihnachtlicher als wir es von den anderen Dezemberbesuchen kannten. Weihnachtsmärkte sind das Thema in Paris. Vom Place de la Concorde bis zur Champs Elysee reihte sich eine Hütte an die nächste. Beide Straßenseiten zusammengezählt müssen es einige Hundert sein. Am letzten Tag wurden wir über Nacht von viel Schnee überrascht. Das war richtig klasse, weil ich Paris noch nie im Schnee erlebt habe. So wurde es noch viel winterlicher und weihnachtlicher. Toll, toll, toll.
Ein wenig traurig waren wir, dass wir Paris am Freitag wieder verlassen mussten, aber wir sind direkt nach Frankfurt zu Kerstin weitergefahren. Dies haben wir bereits im Sommer so geplant, als der Michelmann mich mit der Parisreise überrascht hat. Dies erklärt auch, warum wir im Frankfurter Stadion waren. Als wir die Karten bestellten, hatten wir 25 ° C und sind nicht auf die Idee gekommen, dass wir in diesem Winter richtiges Winterwetter bekommen könnten. Normalerweise ist das im Dezember ja nicht üblich. Ausführlich beschrieben hat unser Wochenende Kerstin bereits, deshalb lesen Sie bitte dort nach. (Verlinken kann ich mit dem IwiPhone nicht so gut, deshalb kein Link).
Zum Fußballspiel nur eins: es war so schlecht, dass es uns irgendwann egal war, welche Mannschaft endlich ein Tor schießt. Einen Sieg hat keine der beiden Mannschaften verdient, daher geht das Ergebnis so in Ordnung. Schämen müssen sich allerdings die Wölfe für dieses Spiel! Dieses Niveau ist einem Deutschen Meister nicht würdig. Ein schwacher Trost, dass wir als Regionalclub der Organisation im Stadion der Weltstadt Frankfurt weit überlegen sind und auch die Wolfsburger Fans bei den Heimspielen bessere Unterstützung für die Mannschaft leisten als die Frankfurter Fans. Lassen wir als Ausrede gelten, dass die Fans aufgrund der Eiseskälte an ihren Plätzen festgefroren waren und die Stadioncrew davon überrascht wurde, dass Stadionbesucher bei Kälte lieber warme Getränke als eisgekühltes Bier trinken.
Am Sonntag nach dem Frühstück machten sich der Michelmann und Frau Landgeflüster wie geplant auf den Heimweg. Und weil es strategisch so günstig war, hatten wir uns schon vorher mit Frau und Herrn Rotkraut auf ein Tässchen Kaffee verabredet. Aus diesem Stündchen wurde ein wunderschöner Tag inklusive toller Gespräche und großartigem Essen. Wir waren uns von Beginn an so vertraut, als wären seit unserem letzten persönlichen Treffen nicht fünf Monate sondern fünf Tage vergangen. Zuerst bekamen wir allerdings einen gehörigen Schrecken, als wir von dem Samstag im Hause Rotkraut erfuhren. Glücklicherweise ist es so gut ausgegangen. Die Zeit ging so schnell vorbei und als die Schneeflocken immer dichter wurden, sind wir aufgebrochen. Ein wenig traurig, aber ganz beseelt. Vielen Dank, liebe Familie Rotkraut, für diese schöne Zeit. Immer wieder gern, es passt so gut! Und in die beiden wohl schönsten und tollsten Hunde der Welt und der wohl einzigen „normalen“ Katze, bei der ich nicht ununterbrochen niesen muss, habe ich mich verliebt!
Von den Vorteilen, die es mit sich bringt, wenn man im Dezember verreist, berichte ich in einem zweiten Eintrag von zuhause. Das geht nur mit Fotos. Jetzt aber entschuldige ich mich für diesen mal wieder viel zu langen Eintrag und wünsche Ihnen einen schönen Tag. Ich muss jetzt noch ein wenig arbeiten.


4 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
Dezember 21, 2009 um 15:49
Kerstin
Hallo liebe Frau Landgeflüster,
na da warste aber fleissig mit Deinem IwiPhone – das geht wirklich daheim am PC deutlich schneller.
Es war sooo schön mit Euch und ich freue mich schon sehr auf unser nächstes Treffen. Nur um Eure Heimreise, da tat´s mir richtig leid. Aber der Tag ist irgendwie überstanden und alles ist wieder gut.
Von der Nieserei hast Du Dich hoffentlich wieder erholt – es tut mir immer noch sooo leid und ich bin schon ein wenig traurig darüber. Und ich hoffe, dass Du, nein, dass Ihr uns trotzdem wieder besuchen kommt.
Nun schicke ich Dir liebe Grüße, genieße Deinen Feierabend,
Kerstin ♥
Dezember 21, 2009 um 17:43
Rotkraut
Ja – es war wunderschön und leider viel zu kurz!
Nur schade das Eure Heimfahrt so anstrengent war. Genau wie Kerstin hoffen wir – das weder Katzenhaare noch Heimweg Euch schrecken uns wieder zu besuchen. Denn eins sei Euch gewiss Hühnersuppe und ein warmes Bett stehen für Euch immer bereit♥
viele liebe Grüße
Dezember 23, 2009 um 21:05
Der fragende Adventskalender – 22.12.2009 « Feuervogel
[...] noch eher mit den Geschenken anfangen? ;o)) Oder Urlaub nehmen wie sie? (Allerdings bekommen wir ja in 2010 ein arbeitgeberfreundliches Jahr.) Irgendwie ist der [...]
März 14, 2010 um 18:05
Der 62. Gutschein « Landgeflüster
[...] Geplant war die Einlösung schon im Dezember, denn traditionell isst der Michelmann Baumkuchen nur in der Adventszeit. Er liebt Baumkuchen, aber nur den hochwertigen aus Salzwedel. Früher hatte ich einen Kollegen aus Salzwedel, bei dem ich jedes Jahr vor unserem Weihnachtsentstressungsurlaub einen Baumkuchen bestellte. Dieser Kollege hatte uns aber im vorletzten Jahr verlassen und so entstand die Idee für diesen Gutschein. Im Dezember fehlte uns die Zeit dorthin zu fahren, denn unser Weg führte uns nach Paris und Frankfurt. [...]