Wunder schafft die Weihnachtszeit.
Vor dem Dorf, darin verschneit
Jeder Hof und jedes Haus,
Vogelbeerbaum, Nacht für Nacht
Hundert Lichtlein trägt, entfacht,
Die da leuchten weit hinaus.
Achtet seiner Herrlichkeit
Niemand auch im Wintergraus,
Bläst der Wind doch keins ihm aus,
Alle strahlen dicht gereiht -
Wunder schafft die Weihnachtszeit.
Martin Greif, 1839 – 1911


4 Kommentare
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Dezember 22, 2009 um 7:12
engelswelt
Das ist ein sehr schönes Gedicht
Danke dafür!
Dezember 22, 2009 um 9:26
Kerstin
Ein wunderschönes Gedicht – passt so schön zu der weißen Pracht da draussen
die nun schon wieder beregnet wird und wohl bald verschwunden istEs wäre schön gewesen, das zwei bis drei Tage später zu haben. Aber ich will nicht maulen. Gestern war das Weihnachts-Winter-Märchen für einen Abend und eine Nacht da
Dezember 22, 2009 um 10:10
Frau Landgeflüster
Bei uns schneit es immer noch. Tiefster weißer Winter.
Dezember 22, 2009 um 11:15
llewella
Oh, Frau Landgeflüster, darum beneide ich Sie ein wenig! Bei uns liegt er zwar noch, der Schnee – aber es ist deutlich wärmer geworden und ich fürchte, er wird nicht bleiben bis Donnerstag *seufz*