Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den Januar 2010.
Sie und Frau Schmitt, Sie sind so lieb! ♥ Vielen Dank für diesen wunderschönen Brief. Schon von außen sah er so nett aus!

Ich finde es ganz zauberhaft, dass Sie mir meine ersten Zugfahrten so versüßen. Für die werde ich mir den Inhalt nämlich aufsparen. Danke!
Liebe Suse, Dir danke ich für Deinen Versuch, mich mit Sonne zu beglücken. Ich weiß, Du hast es wirklich versucht, aber leider ist die Sonne hier nicht angekommen. Kannst Du es morgen bitte noch einmal versuchen? Vielleicht bist Du ja nicht zu sehr mit Hern Stuart beschäftigt und denkst auch ein bisschen an mich.
Der Tag heute war nett. Angenehm und gutlaunig. Auch dafür bin ich dankbar. Morgen wird der Arbeitstag wieder sehr lang und ich werde gleich im Anschluss zum Tai Chi gehen. Sollten Sie also gar nichts von mir lesen, liegt es daran, dass der Rechner nach dem Sport ausbleibt. Wir werden sehen.
Mehr habe ich heute nicht zu sagen schreiben.
Nachtrag: mit dem dunklen Geheimnis kann man übrigens prima steppen. Nur mal so geschrieben.
Manchmal ist Frau Landgeflüster wirklich doof. Da ist sie unmotivert und gelangweilt, obwohl sie eigentlich glücklich und zufrieden sein sollte, weil es nämlich gar nichts, rein gar nichts zu beklagen gibt. Und trotzdem ist Frau Landgeflüster eben manchmal grundlos unlustig. Gottseidank kommt das nur sehr, sehr selten vor. Aber heute war es so. Warum gerade heute? Keine Ahnung. Klar war der Arbeitstag mit seinen neun Stunden anstrengend und ermüdend. Anderseits ist das doch schon ein gute Einstimmung auf die 12-Stunden-Tage, die sie künftig täglich genießen darf. Auch war heute der erste Tag in diesem Winter, an dem das Wetter richtig ekelig war. Also, so richtig ekelig, wie er ekeliger nicht sein kann. Mit Worten gar nicht zu beschreiben. Ich bin ja glücklicherweise alles andere als wetterfühlig. Aber auch im Winter darf es ruhig ein wenig heller sein. Und natürlich wäre es toller, wenn der Michelmann nicht bis um 23 Uhr die Welt retten müsste. Aber immerhin werden wir uns heute einige Minuten sehen. So what?
Bevor Sie sich jetzt überlegen, wie Sie mich nun aufmuntern können, kann ich Sie beruhigen. Es gibt ein garantiert wirkungsvolles und sicheres Mittel, Frau Landgeflüster aus diesem Stimmungstief zu holen. Und eben mit diesem Mittel hat es Frau Landgeflüster geschafft, ihre gute Laune zurückzugewinnen. Deshalb ist sie jetzt auch wieder hier zu lesen.
Sie fragen sich vielleicht, was das denn wohl für ein tolles Mittelchen ist? Gar nichts Spektakuläres, nur ein ganz bestimmtes Lied. Ich habe es vor langer, langer Zeit in meinem Blog als mein dunkles Geheimnis verraten. Leser, die meinen Blog schon länger verfolgen, könnnen sich vielleicht noch erinnern. Dieses Lied ist so heftig, dass es nur wirkt, wenn man es laut, also wirklich ganz laut hört, wenn man dazu springt, tanzt und mitträllert. Aber so dolle, dass es peinlich wäre, dabei beobachtet zu werden. Es sei denn, man ist so betrunken, dass man es selbst nicht mehr merkt. Anders ist dieses Lied auf gar keinen Fall zu ertragen. Höchstens noch beim Staubsaugen. Das Ergebnis dieser Selbsttherapie? Mir geht es jetzt so gut, dass ich auch die restlichen Lieder auf dieser CD höre und mitsinge, was ich gewöhnlich nie tue. Das eine Lied ist schon so peinlich. Auf einmal ist alles wieder gut.
Nein, fragen Sie nicht nach dem Titel des Liedes. Das dunkle Geheimnis werde ich nicht noch einmal lüften. Sie können ja die Leser fragen, die hier schon länger mitlesen. Ich werde lieber die CD lieber noch einmal starten schweigen…
- Ohne Internet sind lange TuDu-Listen gut zu schaffen. Kurze auch.
- Frau Landgeflüster ist technisch zumindest so begabt, dass sie den Plattenspieler auch allein zum Laufen bringt. Immerhin sind dafür drei elektrische Geräte und ein Schalter an der Steckdosenleiste zu bedienen.
- Zu „Such a shame“ und „It’s my life“ von Talk Talk kann man gut steppen.
- Es ist Zufall, dass die Farben des Plattencovers so gut zum Stepper passen.

- Es ist viel schöner, wenn der Michelmann nur bis um 21 Uhr die Welt rettet. Heute leider wieder zwei Stunden später.
- Der Film „Last Stop 174 – Endstation Hoffnung“ ist ein beeindruckender Film, aber keine leichte Kost. Trotzdem, wenn Sie das Thema interessiert, schauen Sie sich den Film an. Danach werden Sie vielleicht auch dankbar sein für das, was Sie haben und sind.
- Der Michelmann kann zienlich streng sein. Besonders, wenn Frau Landgeflüster spät noch Lust auf Cashew Kerne oder Schokolade hat. „Aber, Frau Landgeflüster!“, sagt er dann ganz streng: „Um diese Uhrzeit noch Kohlehydrate naschen, das geht nun wirklich nicht!“ Dazu guckt er ganz vorwurfsvoll.
- Frau Landgeflüster muss nur ganz traurig gucken und tief seufzen, damit der Michelmann ihr für heute nach der Arbeit (vor 18 Uhr!) einen Schokopudding verspricht.
- Der Start in die neue Woche war nett.
Heute ist Frau Landgeflüster hochmotiviert. Sie möchte ganz viel schaffen, bevor der Michelmann um 21 Uhr nach Hause kommt und so sieht ihre TuDu-Liste aus, die sie teilweise schon abgearbeitet hat:
- Else anschmeißen √
- Termin bei Zahnfried erbeten √
- den Obstsalat mit Joghurt und Essen für die Arbeit morgen vorbereiten. √
- einen kleinen Nudelsalat zum Sofortessen √ Als aufmerksamer Leser werden Sie jetzt sagen: „Aber, Frau Landgeflüster, Kohlenhydrate nach 18 Uhr?!??“ Ja, sehr inkonsequent, ich weiß. Aber ich musste heute länger arbeiten als geplant und die Nudeln waren noch von gestern über.

- Nasenspülung √
- Bauchtraing √
- Stepper √
- Papierkram sortieren und abheften (1. Teil) √

Sie sehen, ich habe noch eine Menge vor.
muss nicht das Schlimmste sein. Ich nutze solche Sonntag meist dazu, wenn ich nicht gerade meinen Frauentag mit der liebsten Freundin veranstalte Arbeiten zu erledigen, die ich mir in der Woche extra für das Wochenende aufhebe. Wäschewaschen, Bügeln und so’n Quatsch: Alles Zeichen meiner Solidarität.
Heute aber hatte ich gar keine Hausfrauensachen zu erledigen und deshalb konnte ich mir schönere Dinge als Solizeichen für den Michelmann aussuchen. Für die Arbeit morgen habe ich zwischen Grey’s und „Selbst ist die Braut“ einen Obstsalat mit Joghurt (natürlich auch mit Walnüssen) und einen Nudelsalat vorbereitet. Nicht ohne vorher eine Stunde mit der liebsten Freundin zu telefonieren. Ihr Zweiwochenrhytmus hat sich geändert und so wird sie erst übernächste Woche wieder da sein. Sie kommt nur nur so selten nach Hause, weil sie 500 Kilometer entfernt arbeitet. Wir haben zwar den zweiten Weihnachtstag miteinander verbracht, aber so einen richtigen Frauentag haben wir schon lange nicht mehr gemacht. Den nächsten veranstalten wir aber noch mit Sekt vor der Fastenzeit, die in diesem Jahr am 17. Februar beginnt.
Der Film mit Frau Bullock ist herrlich albern. Wahrlich ein schöner lustiger Frauenfilm. Wenn Sie sich irgendwann einmal einfach nur amüsieren möchten, dann schauen Sie diesen Film. Den Schluß kenne ich zwar noch nicht, aber wenn der Rest des Filmes auf diesem Niveau bleibt, wird er mich gefallen. Leichte, lustige Kost. Inzwischen dauert es auch nicht mehr lange, bis der Michelmann nach Hause kommt. Kuchen hat er angekündigt, also werde ich rechtzeitig den Kaffee vorbereiten. Schneeschieben ist wohl nicht noch einmal notwendig, denn es hat aufgehört zu schneien. Also können wir die Zeit besser nutzen. Gestern Abend kamen uns nämlich noch einige Idee für die Umgestaltung unseres Hauses. Dazu gehört, dass wir drei Sofa tauschen werden. Und damit könnten wir ja eigentlich schon einmal beginnen. Mal sehen, wieviel Elan der Michelmann mitbringt. Sie werden sicherlich davon erfahren.
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Ihnen wünsche ich einen schönen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche. ♥
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Nachtrag: Der Michelmann ist da und dieses Foto ist vor dreizehn Minuten mit den IwiPhone enstanden. So lecker.
Der Michelmann rettet seit viereinhalb Stunden die Welt. Frau Landgeflüster ist natürlich um halb sechs mit aufgestanden, um ihm ein kleines Frühstück und Kaffee zuzubereiten. Schließlich muss der weltbeste Weltretter gut in den Tag starten. Oft bleibe ich an solchen Wochenenden gleich wach, heute war die Nacht mit weniger als fünf Stunden aber doch zu kurz. Und außerdem war mein Bett so einladend warm und weich. Und, was soll ich sagen? Bis halb zehn habe ich geschlafen. Nun gut, wenn der Körper es so braucht. Nachdem ich die Gardinen im Badezimmer aufzog, war ich doch sehr überrascht. Es schneit und das wohl schon recht lange. Um die 10 cm Neuschnee. Ein Blick auf die Straße zeige mir Nachbarn allerorts, die gerade Schnee schieben oder es schon erledigt haben.
Also hat sich Frau Landgeflüster sich ausgehfertig gemacht und ist wohlgemutet in den Schnee gestampft. Nachdem ich den Gehweg und die Auffahrt freigeschoben habe, war ich zwar immer noch gut gelaunt, aber ich spürte schon den ein oder anderen Wirbel Rebellen. Ich glaube, es gibt bessere Tätigkeiten für mich. Bis das nächste Mal geschoben werden muss, ist der Michelmann glücklicherweise wieder da.
Ich muss es einfach noch einmal schreiben, dass es ist richtig doof, wenn der Michelmann sooft am Wochenende arbeiten muss. Jetzt geht es noch, weil wir uns auch trotz seiner blöden Arbeitszeiten tagsüber sehen. Und wenn es nur 10 Minuten vor seinem Arbeitsbeginn oder 10 Minuten nach meinem Feierabend sind. Manchmal haben wir ja sogar das Glück, uns mittags in der Pause treffen zu können. Ab März bin ich wahrscheinlich jeden Wochentag von 5:40 bis 18:00 Uhr unterwegs. Das bedeutet für uns, dass wir uns jede zweite Woche erst eine halbe Stunde vor Mitternacht sehen. Außerdem arbeitet er jedes 3. Wochenende im Monat an beiden Tagen und ich an jedem 3. Samstag. Leider nicht an seinen Samstagen. Doof, oder? Bitte drücken Sie mir unbedingt die Daumen, dass ich meine Wochenarbeitszeit im Laufe des Jahres reduzieren kann, ohne auf einen anderen Arbeitsplatz wechseln zu müssen. Das wäre so schön!
Meine Abneigung gegen Sonntagsarbeit können Sie vielleicht nachvollziehen. Das ist auch der Grund, warum ich nie, nie, nie zu verkaufsoffenen Sonntagen in irgendwelche Städte oder Möbelhäuser fahre. Die Menschen, die sonntags arbeiten müssen, weil es ihr Beruf als solcher eben verlangt, das ist eine Sache. Aber Menschen um ihre wohlverdiente und für mich hochheilige Freizeit zu bringen, das muss nun wirklich nicht sein. Am schlimmsten finde ich verkaufsfreie Sonntage im Advent, aber das ahnen Sie bereits. Stopp! Genug gejammert. Man muss im Leben Prioritäten setzen! Grey’s, die 4. Folge und ein leckerer Mango Lassi warten auf Frau Landgeflüster! Und beide haben jetzt definitiv die erste Priorität! In diesem Sinne: einen schönen Sonntag.
Für meinen plane ich ein ausgiebiges Telefongespräch mit der liebsten Freundin, meinen Frauenfilm, übrigens „Selbst ist die Braut“ und einen schönen ausgiebigen Schneespaziergang mit dem Michelmann. Der Rest wird spontan verplant.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles, alles Liebe wünschen Dir der Michelmann und Frau Landgeflüster. Da ich nicht weiß, ob die Post pünktlich war, bekommst Du es hier auch noch einmal schriftlich:
(Das Geschenk wie immer persönlich. Bierkisten lassen sich so schwer verschicken.)
Vielen Dank, dass Sie sich noch einmal gemeldet haben, um Ihren Musikwunsch zu konkretisieren. Und, weil es gerade zu diesem Lied eine ganz besondere Jugenderinnerung gibt, bekommt das Lied 28vdT einen ganz eigenen Eintrag.
Hinter dieser Nummer verbindet sich die Maxisingle „Talk Talk“ von der gleichnamigen Band. Das Lied selbst war zu einer bestimmten Zeit (im Sommer 1982) mein Song. Bevor ich ihn überhaupt hören konnte, hatte mir meine Schwester schon wochenlang davon vorgeschwärmt. Sie war 16 Jahre alt und durfte schon in die Disco, während ich, ein Jahr jünger, nicht hinein kam. Klar hatte ich mich damals schon seit zwei Jahren heimlich in die Discotheken geschlichen, die es mit dem Jugendschutzgesetz nicht so eng genommen haben. Aber gerade in diese In-Disco in der Innenstadt meiner alten Heimat, da kam ich eben noch nicht hinein, weil jeden Abend eine Ausweiskontrolle stattfand. Oh, das war so gemein und doof. Aber Frau Landgeflüster wäre nicht Frau Landgeflüster, wenn sie es nicht doch immer wieder versucht hätte. Und, was soll ich sagen? Einmal hat es geklappt. Der Türmann hat mich mit durch gewunken, weil ich mich ein Junge aus der Clique als Freundin durchgeschleust hat. Irgendwann spielte der DJ dann endlich „Talk Talk“! Zum erstenmal konnte ich es hören und ich war hin und weg. Natürlich tanzten wir fleißig, auch als es ein zweites und ein drittes Mal gespielt wurde. Tja, und nun kommt es. Irgendwann sagte der DJ: „So, wir kommen jetzt zu einer Verlosung. Der- oder Diejenige, die die Eintrittskarte mit der Nummer hat, die wir gleich ziehen, darf sich eine Platte von mir aussuchen!“ Sie ahnen jetzt, was kommt? Meine Nummer wurde gezogen. Kurz habe ich überlegt, ob ich überhaupt nach vorne gehe. Schließlich war ich zu einer falschen Uhrzeit an einem falschen Ort und hatte echt Schiss, dass sie mich doch noch entdecken. Aber sollte ich mir die Chance entgehen lassen?
Also bin ich tapfer nach vorne zum DJ und habe mir seine Maxisingle von Talk Talk aushändigen lassen. Boah, war der sauer! Denn Sie müssen wissen, die Maxisingle, ich meine genau diese eine Version, deren Cover ich gerade in der Hand halte, die gab es damals nirgends zu kaufen. Nirgendwo. Internet und so gab es ja noch nicht.Was haben wir die Platte damals zuhause gespielt. Hoch und runter, runter und hoch. Ohne Ende. Seit mehr als 27 Jahren halte ich sie in Ehren. Einfach, weil so schöne Erinnerungen daran hängen.
Danke, liebe Frau Irodeschi, dass Sie mich heute wieder daran erinnern. Vielen, vielen Dank.
Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen! Weil der Michelmann morgen schon wieder um halb sechs auf muss, um die Welt zu retten, findet unser Abend zuhause statt. Und so erfüllt der Michelmann auch schon heute unsere Musikwünsche. Eigentlich hatte ich geplant, alle Lieder bei you*tube zu suchen und einen Link zu hinterlassen. Doch sie waren nicht zu finden. Jedenfalls nicht die Versionen, die der Michelmann aufgelegt hat. Zumindest die den Maxisingles. Entweder gab es Versionen, die sich total anders anhören (anders abgemischt oder statt vocal nur intrumental) oder ich habe die Lieder gar nicht gefunden. Wir haben auch LPs gezogen, bei denen hat der Michelmann grundsätzlich das erste Lied auf der ersten Seite gespielt. Und jetzt kommen Ihre und meine Lieder. Für uns alle ♥

Damit Sie wissen, welchen Beitrag Sie zu unserem Musikabend beigetragen haben, kommt hier unsere Liederliste (LP=Langspielplatte, MS=Maxisingle, EP=Mini-LP)
Die liebe lFF, 33vF: „Runaway“ von Bon Jovi (LP)
Andrea (Frau Hamburgissimo), 25vdT: „Radio Bostich“ von Voyou (MS)
Katja, 26vF: „A Cha Cha at the Opera“ von A Cha Cha at the Opera (MS)
Kerstin (die Neue), 13vF: „Never gonna give you up“ von Rick Astley (LP)
GZi (kielnotiert), 173vdT: „Money changes everything“ von Cindy Lauper (LP)
Für Frau Landgeflüster:
12vF: „Legs“von The Art of Noise (MS)
73vF: „W.Y.H.I.W.Y.G“ von Front 242 (LP)
96vF: „Boys don’t cry“ von The Cure (LP)
15vdT: „Ego“ von Kim Wild (LP)
36vdT: „Los Linos del Parque“ von Two of China (MS)
84vdT: „Schizophrenic Party“ von Schwefel (EP)
(Pssst, ich verrate Ihnen etwas. Einige der Lieder finde ich selbst etwas, sagen wir, anstrengend und ungewöhnlich. Natürlich nur die, vom Michelmann. Meine Mädchenplatten erkennen Sie bestimmt schon am Interpreten, oder???)
Und der Filmfilm des Abends ist heute „Lange Beine, kurze Lügen“ mit Bruce Willis. Leider habe ich keine ausführliche Filmbeschreibung für Sie gefunden. Nicht sehr aussagekräftig, aber der Michelmann wird schon wissen, warum er gerade diesen Film ausgewählt hat.
Der Michelmann kommt um halb vier von der Arbeit und bringt den wohl leckersten Kuchen der Welt mit, gebacken von einem großartigen Biodorfbäcker aus der Region. Nachdem wir den zusammen mit einer leckeren Tasse Kaffee verspeist haben, führt der Michelmann Frau Landgeflüster in sein Zimmer, schubst sie auf das Sofa, packt eine DVD aus der Videothek aus und schaltet sein Kino an. „Ich muss noch mal los zu dem Elektroladen, den Du so doof findest. Ein neues Scherblatt für den Rasierer kaufen und das bekomme ich nur dort. Du darfst Dich solange auf das Sofa legen und auf mich warten.“ Oh, Grey’s! Die erste DVD der fünften Staffel. Toll!, findet Frau Landgeflüster und fragt: „Dann dauert Dein Einkauf bestimmt länger, oder?“ Der Michelmann lacht und fährt los. Männerkram kaufen.
Der Michelmann hat seine Mittagspause wirklich toll genutzt, finde ich. Sogar einen Frauenfilm für morgen hat er aus der Videothek mitgebracht. Das ist großartig von ihm, denn dies ist wieder das (wie immer jedes zweite) Wochenende an dem die liebste Freundin nicht zuhause ist. Sonst wäre der morgige Tag und dieser Film natürlich perfekt für unseren obligatorischen Frauentag, den wir gewöhnlich einmal im Monat veranstalten. Verraten hat mir der Michelmann noch nicht, was ich morgen sehen werde. Aber das haben Sie wahrscheinlich genauso wenig wie ich erwartet.



Ihr Geflüster