Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den Februar 2010.
Der Michelmann musste heute um halb sechs auf, um die Welt zu retten. Und weil der Michelmann immer so nett so mir ist, bin ich auch so früh aufgestanden, um seinen Hallo-wach-Kaffee zu kochen und ihn beim Frühstück zu unterhalten. Danach hat sich Frau Landgeflüster erlaubt, wieder ins noch warme Bett zu schlüpfen, ein wenig vor sich hinzuträumen und den Rest ihres Buches zu lesen.
Ich hatte Ihnen ja bereits von den Buchspenden erzählt, von denen ich einen Teil ungelesen wieder zurückgegeben habe. Da ich ja schon einige Male in die große Stadt gefahren bin, habe ich schon vier Bücher meiner Schwester gelesen. Die waren so spannend und packend, dass ich sie auch zuhause nur schwer aus der Hand legen konnte.
Sie sehen also, Frau Landgeflüster ist heute ganz gemütlich ins Wochenende gestartet. Das zweite Frühstück steht neben ihr, das sie heute live beim Bloggen zu sich nimmt. Wenn Sie schon allein ist… Und heute endlich mal wieder ein früher Eintrag.
Und, was steht noch auf dem Programm? Haare schneiden, die nächsten Grey’s -Folgen schauen, die der Michelmann mir aus der Videothek mitgebracht hat, Muffins backen für meinen Besuch morgen und in den stürmischen Garten gehen, Schneeglöckchen suchen, die Wäsche aufhängen, sobald Else sie fertiggeschleudert hat. Und wenn der Michelmann heute Nachmittag nach Hause kommt, dann gucken wir mal…. Ihnen wünsche ich einen schönen Samstag. Genießen Sie ihn.
tschüß alter Schreibtisch
tschüß altes Büro
tschüß altes Haus
tschüß alter Parkplatz
tschüß alter Weg
tschüß 15 Jahre Arbeit in der Kleinstadt vor der Toren unseres Dorfes
hallo Zukunft
Im Garten noch alles weiß. Auf dem Esszimmertisch viel Farbe. Beige-, Rot- und Blau-Töne. Auf dem Foto sehen Sie eine kleine Auswahl der Töne, die der größte Baumarkt in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes bereithält. Bei den Blautönen nur die, die ins Petrol gehen. Von Rot nur die dunklen Töne und bei Beige nur die, die nicht zum Gelb, Grau oder Braun tendieren. Unglaublich, wie viele verschiedene Farbennuancen es insgesamt gibt.

Dazu ein paar Vorschläge, wie jedes Zimmer in zwei bis drei Farben kombiniert gestrichen werden kann. Bunt hatten wir es früher auch. Inzwischen ist allerorts eine ähnliche Farbgestaltung Standard (meist weiß oder cremefarben plus eine kräftig farbige Wand, dabei bevorzugt dunkelrot). Das mag ich zwar auch leiden, aber unser Häuschen darf ruhig ein bisschen anders aussehen. Daher werden wir wie auch beim letzten Mal auf den klassischen Stil zurückgreifen und alle Wände in einer Farbe, ganz dezent cremefarben streichen. Die Farbe bringen dann Gardinen, Kissen, Kerzen, Bilder und andere Dekogegenstände.
Ich freue mich sehr, dass wir am Samstag schöne schlichte rote Gardinen für die Lesegalerie gefunden haben. Drücken Sie mir die Daumen, dass der Michelmann bald Lust bekommt, die Wandfarbe bald auszuprobieren. Dann fehlt nur noch eine Lampe und, voilà, die Galerie wäre fertig. Ich könnte ja selbst streichen, aber da Streichen eine der Lieblingsarbeiten vom Michelmann ist, musste ich ihm versprechen, es ihm zu überlassen.
Irgendjemand fragte nach Vorher-Nachher-Fotos. Das wird leider nicht klappen, denn wir haben kein aktuelles Vorher-Foto. Wir waren einfach wieder zu spontan als wir die Sofas getauscht haben. Sobald die Ecke fertig ist, zeige ich sie aber gern. Einige von Ihnen können sich vielleicht noch an die Hausbesichtigung im Juli erinnern und immerhin so in Gedanken vergleichen. Für den Kronenleuchter, der bisher in der Galerie hängt, habe ich auch schon eine Verwendung. Er wird künftig unseren Garten verzieren. Sie wissen vielleicht, dass ich sehr auf etwas ungewöhnliche Gartendekorationen stehe. Aber ich schweife ab. Der Garten wird hier bei dem vielen Schnee wohl noch länger kein Thema sein. Konzentrieren wir uns also noch den Winter über auf das Häuschen…..
Und eins noch: gestern sind wir bei unserem Spaziergang durch das Dorf auch beim Briefkasten vorbeigekommen, um einen Brief hineinzuwerfen. Frau Landgeflüster hat auch eine Geburtstagskarte geschrieben, die der Michelmann am Dienstag in den Briefkasten werfen sollte, damit sie rechtzeitig ankommt. Nun hat Frau Landgeflüster sie allerdings ohne darüber nachzudenken auch schon gestern in den Kasten getan. Also bitte nicht wundern, liebe Empfängerin. So pünktlich sollte sie nun auch nicht ankommen.
Für heute wünsche ich Ihnen einen guten Start in die Woche. Ich bin zwei Tage beruflich unterwegs und sitze gerade im Zug. Und teste mal wieder die Doitsche Barn. Ihre Kommentare beantworte ich also wahrscheinlich erst morgen Abend. In diesem Sinne: bis bald!
Uns verbindet eine ganz besondere Freundschaft. Seitdem wir gemeinsam feierten und ich Dich kurz am Ärmel zupfte, sind wir Freunde. Du weißt, ich hätte Deinen Führerschein Dein Leben gerettet, wenn Du Dich bei mir gemeldet hättest. Deinen Freundschaftsbeweis hast Du mir heute präsentiert und ich danke Dir sehr dafür.
Dein Geschenk kostet mich zwar eine Flasche Sekt, die ich dem Michelmann versprochen habe, sollte das Unwahrscheinliche heute wirklich eintreffen. Das ist aber gar nicht schlimm, denn erstens ist es die Sache wirklich wert und zweitens habe ich in den letzten Tagen zwei Flaschen Sekt beim Wetten gewonnen (Stichwort Eric Heiden und die Gardine Franka).
Zwar war der Michelmann heute ziemlich frech, weil er mich beim Mittagessen um sechs Garnelen beschissen betrogen hat, aber egal, was soll ich während der Fastenzeit mit zwei Flaschen Sekt. Lieber Felix, mein Freund, wenn Du allerdings ein Trostschlückchen brauchst, melde Dich ruhig. Dann spendiere ich Dir eine ganze Flasche Sekt. Bis dahin verbleibe ich breitgrinsend mit freundlichen Grüßen, Deine Freundin Frau Landgeflüster.
den ich seit langem gesehen habe, ist der Film “Beim Leben meiner Schwester“. Als hätte der Michelmann geahnt, dass ich an diesem Wochenende so früh munter sein würde, hat er nur für mich zwei Filme aus der Videothek mitgebracht. “Coco Chanel” und eben diesen Film. Entgegen der teilweise negativen Kritik, die ich über den zweiten Film gelesen habe, finde ich ihn großartig. Sehr bewegend, rührend, tieftraurig und, so schmalzig es auch klingen mag, der Film macht mich demütig und dankbar für mein eigenes gesundes Leben. Die Hälfte des Filmes habe ich geheult.
Um nach diesem Film wieder zu mir zu finden, habe ich fast anderthalb Stunden Tai Chi geübt und Bauchtrainig gemacht. So viel Disziplin am Sonntagmorgen macht Frau Landgeflüster nicht nur geistig und körperlich fit, sondern auch ein wenig stolz. Irgendwann ist der Michelmann aufgestanden und nachdem ich ihm erzählt habe, wie sehr er mich mit dem Film zum Weinen gebracht hat, meint er nun, mich mit einem schönen Frühstück verwöhnen zu müssen. Das ist fein und so nehme ich mir noch die Zeit, Ihnen von meinem Morgen zu berichten und einen schönen Sonntag zu wünschen. Machen Sie es sich fein.
So, ich hoffe, Sie haben alle die närrischen Tage gut überstanden? Mir geht es großartig. Bei dem Wetter ist es auch schwerlich möglich, schlecht drauf zu sein. Wann hatten wir das letzte Mal drei Tage Sonnenschein hintereinander? Im Dezember in Paris und davor, glaube ich, lange Zeit nicht. Hach, zu schön.
Vielleicht haben Sie gemerkt, dass ich gestern nicht gebloggt habe. Stattdessen habe ich lange gearbeitet, gebügelt, lange Bauchtraining gemacht und fleißig Tai Chi geübt mir Gedanken über das diesjährige Fasten gemacht. Die Liste im letzten Jahr war sehr lang und natürlich habe ich mir in diesem Jahr vorgenommen, keine Schwäche zu zeigen und genauso viel Verzicht zu üben wie 2009. Aber nach intensivem Überlegen habe ich beschlossen, dieses Mal nicht auf Kaffee zu verzichten. Ab 01. März muss ich morgens drei Stunden früher aufstehen als bisher und wenn ich den Wecker wie bisher einige Minuten vorher stelle, sogar noch früher. Bisher stehe ich um halb acht auf und frühstücke morgens auch noch gemütlich mit dem Michelmann. Künftig muss ich um zehn nach sechs am Bahnhof stehen und ich glaube nicht, dass ich diese Veränderung ohne erhöhten Kaffeekonsum überstehe.
Toll, mit was für kleinen Problemchen sich Frau Landgeflüster nur herumschlagen muss, oder? Ich finde mein Leben gerade so schön. Alles so locker und leicht, ruhig und entspannt. Und ich genieße diesen Zustand einfach, ohne mir Gedanken zu machen, ob ich mit dieser Aussage nun etwas Böses und Unangenehmes heraufbeschwöre oder wie lange dieser schöne Zustand wohl anhalten wird. Klar wird es sich wieder ändern, aber das ist der normale Lauf des Lebens und darüber möchte ich mir jetzt in diesem Moment keine Sorgen machen. Heute bin ich einfach nur mal froh und glücklich.
Diesmal war es der Michelmann, der zuerst aufgestanden ist und hinaus geschaut hat. “Guck Dir mal die Bäume an”, sagte er.
Wunderschön, dieser Rauhreif. Ein Zeichen für Frau Landgeflüster, dass es wohl ziemlich kalt ist. Das Thermometer zeigte – 12,9 ° C an. Hui. Aber immerhin hat es keinen Neuschnee gegeben und so ist Frau Landgeflüster vor der Arbeit nicht zum Schneeschieber gegangen, sondern mit der Kamera durch den Garten. Die Weihnachtsdekoration sah einfach zu schön aus. Der Rest auch, aber das zeige ich erst morgen.
Zur Zeit mag ich den Winter so richtig gern. Einfach, weil er optisch so schön ist. Nachmittags, als der Hochnebel weg war und der Himmel wolkenlos blau wurde, habe ich mich wirklich gefreut. Schöner wäre es gewesen, wenn der Reif noch geblieben wäre, aber es wurde zu warm.
Eben hat Frau Wetterfee im Fernsehen diese Bauernregel von sich gegeben: “Im Februar Schnee und Eis – macht den Sommer lang und heiß”. Freuen Sie sich also auf einen schönen langen Sommer. Ich freue mich auch schon drauf, auch wenn ich mir gerade gar nicht vorstellen kann, wie es sein soll, so ganz ohne Schnee.
Fällt Ihnen etwas auf? Frau Landgeflüster schreibt heute abend nur vom Wetter. Ein untrügliches Zeichen, dass heute gar nichts Bemerkenswertes passiert ist. Der Michelmann rettet noch die Welt und Frau Landgeflüster lässt sich nach ihrem Feierabend einfach nur treiben. Allein macht die kulinarische Reise um die Welt keinen Spaß und deshalb hat Frau Landgeflüster für sich nur Lachs im Blätterteig zubereitet. Also kann sie nicht mit einem Foto von einem besonderen Essen protzen. Sie sehen also, der Start in Frau Landgeflüsters Woche ist nicht nur kalt, sondern auch unbedeutend und seicht.
Ach so ja, 36 ° C waren es nicht heute, sondern am 20. August 2009.


Aber nur ganz knapp!
Käse – Kuh, Ziege, Schaf, Frischkäsecreme -, Wurst – spanisch, französisch, deutsch -, Putenschinken, Krabbensalat, Obst – Weintrauben, Melone, Clementine, Apfelsine, Banane – , Nougatcreme, Lavendelhonig, Konfitüre von Mutter Landgeflüster, Wildlachs, Sardellenspießchen, frisch Rührei und Bacon, später Kürbissuppe mit Garnelen, Kaffee, Tee, Orangensaft frisch gepresst, Ananassaft und 

Ihr Geflüster