Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den Februar 2010.
Noch ist alles ruhig und entspannend. Gefühlstechnisch, aber auch wettertechnisch. Keine übertriebene Unruhe oder Aufgeregtheit, die sich bisher in mir breit macht. Die Nachrichten über die Unwetter- und Naturkatastrophen, die unsere Erde aktuell heimsuchen, finde ich allerdings schon sehr erschreckend. Etwas unwohl wird mir bei dem Gedanken, dass in Nordrheinwestfalen, im Saarland und Rheinland-Pfalz, aber auch in Frankfurt der Bahnverkehr teilweise bzw. sogar komplett eingestellt wurde. Auf der Homepage der Unwetterzentrale Deutschland liegt auch der Bereich um Hannover im roten Gefahrenbereich. Nun gut, ich gehe einfach mal davon aus, dass mich die Doitsche Barn morgen gut und sicher an meinen neuen Arbeitsplatz bringt. Wenn nicht, wäre es blöd. Denn mit meinem Smartie möchte ich nicht nach Hannover fahren, wohin ich selbst noch nie mit dem Auto gefahren bin und ein Navi habe ich auch nicht.
Der Tag heute war sehr angenehm für mich. Zwar musste der Michelmann leider wieder früh los, die Welt zu retten, aber so hatte ich Zeit zu bügeln, aufzuräumen, aber auch für so angenehme Dinge wie lesen, Musik hören, im Gartenforum zu lesen und zu schreiben. Nachmittags haben mich meine Eltern besucht. Es war so nett! Gerade heute habe ich wieder gemerkt, wie schön es ist, dass sie so sind, wie sie sind. Da ich faste, habe ich für sie und den Michelmann sechs Bananen-Schoko-Muffins gebacken. Ich weiß zwar nicht, ob es stimmt, aber die Drei meinten, sie wären sehr lecker.
Die Zeit mit meinen Eltern ging wieder viel zu schnell vorbei. Nachdem sie gefahren sind, haben wir unser Abendessen nach einer Inspiration von Frau GZI-kielnotiert zubereitet. Es gab gefüllte Paprika, u.a. mit Spinat und Garnelen. Das war sehr, sehr lecker und ich bedanke mich bei Gesa für die Anregung. Den Abend werden wir gemütlich auf dem Sofa mit dem Film „Verblendung“ verbringen. Ich wünsche uns allen eine ruhige Nacht ohne Sturmschäden oder anderen unangenehmen Störungen. Und nach dem Aufwachen gucken wir mal, was der morgige Tag so bringt.
Sie glauben gar nicht, wie großartig es ist, dass im Jahre 2008 gerade dieser Film in die Kinos kam. Dieser Film traf mein Herz im Sturzflug und die Begeisterung darüber durften Sie noch und nöcher in meinem Blog verfolgen. Auch das, was sich aus daraus entwickelte bis hin zu unserem Kennenlernen.
Mein Leben hat gestern neu begonnen, mit neuen Bekannten, die vielleicht zu Freunden werden und immer wieder gern zu uns zurückkommen dürfen.
Das schrieb ich damals und es kam, wie es kommen musste. Immer stärker wird die Verbundenheit und immer intensiver nehmen wir an Eurem Leben teil sowie Ihr an unserem. Liebe Gedanken, Worte, Gesten und Geschenke, die das Leben leichter machen. Freundschaftsbeweise eben. Wie dieses Notfallköfferchen. Sie lesen in meinen Worten Glück, Freude und Dank aus tiefstem Herzen. Ich bin so froh, dass es Euch gibt und wir uns gefunden haben. Und der Michelmann findet das auch ganz toll. (Zitat vom Michelmann: „Du kannst ruhig schreiben ‘Der Michelmann ist sprachlos und das will schon was heißen.’ „)

Da einige von Ihnen bestimmt genauso neugierig sind wie wir, zeige ich Ihnen gern, für welche Notfälle ich nun gerüstet bin:
- erste Hilfe
- damit die Finger etwas zu tun haben, wenn der Akku vom iPhone schlapp macht oder die Funklöcher zu groß sind
- für den Sprint, weil der Zug auf dem anderen Gleis abfährt
- Ruhe, die zwei hinter Dir reden und reden….
- wenn es mal mehr pfui wie hui ist
- auch Vitamine aus der B-Gruppe werden hin und wieder benötigt
- das hast Du Dir auf jeden Fall verdient
- manche aus der Bloggerwelt bekommen Unbesiegbarkeitshosen geschickt – da Du so lange auf den Beinen bist, bekommst Du Unbesiegbarkeitssocken
- leichte Kost nach einem langen Tag

So ein leeres Köfferchen kann man übrigens auch prima gebrauchen als Reiseführerin für liebe Urlaubsgäste auf einer Reise in den Norden. Da kommen dann die Picknickdecke, Geschirr und sommerliche Speisen hinein, der Fotoapparat, das IwiPhone zum Livebloggen und die Liste mit den Tagestouren, die wir machen werden. Mit Euch ♥
Der Michelmann musste heute um halb sechs auf, um die Welt zu retten. Und weil der Michelmann immer so nett so mir ist, bin ich auch so früh aufgestanden, um seinen Hallo-wach-Kaffee zu kochen und ihn beim Frühstück zu unterhalten. Danach hat sich Frau Landgeflüster erlaubt, wieder ins noch warme Bett zu schlüpfen, ein wenig vor sich hinzuträumen und den Rest ihres Buches zu lesen.
Ich hatte Ihnen ja bereits von den Buchspenden erzählt, von denen ich einen Teil ungelesen wieder zurückgegeben habe. Da ich ja schon einige Male in die große Stadt gefahren bin, habe ich schon vier Bücher meiner Schwester gelesen. Die waren so spannend und packend, dass ich sie auch zuhause nur schwer aus der Hand legen konnte.
Sie sehen also, Frau Landgeflüster ist heute ganz gemütlich ins Wochenende gestartet. Das zweite Frühstück steht neben ihr, das sie heute live beim Bloggen zu sich nimmt. Wenn Sie schon allein ist… Und heute endlich mal wieder ein früher Eintrag.
Und, was steht noch auf dem Programm? Haare schneiden, die nächsten Grey’s -Folgen schauen, die der Michelmann mir aus der Videothek mitgebracht hat, Muffins backen für meinen Besuch morgen und in den stürmischen Garten gehen, Schneeglöckchen suchen, die Wäsche aufhängen, sobald Else sie fertiggeschleudert hat. Und wenn der Michelmann heute Nachmittag nach Hause kommt, dann gucken wir mal…. Ihnen wünsche ich einen schönen Samstag. Genießen Sie ihn.
Ein komischer Tag. Traurig, echt traurig. Aber ich habe nicht geheult. Nur einmal nach dem Frühstück. Aber nur so kurz, dass es noch nicht einmal der Michelmann gemerkt hat, also mehr innerlich. Bei der Arbeit gab es soviel zu organisieren und zu erledigen, da blieb keine Zeit für traurige Gedanken. Irgendwann war mein Schreibtisch und das kleine Schränkchen leergeräumt. Für meinen privaten Kram, der mit nach Hause musste, habe ich mir einen schönen Karton organisiert. Wenn schon, denn schon, dachte sich Frau Landgeflüster und hat ihre Sachen ganz klassisch ins Auto getragen. So, wie wir es in den amerikanischen Filmen immer gezeigt bekommen. Wie Sie es von Frau Landgeflüster kennen, hat sie sich natürlich von ihrem Schreibtisch mit einem Abschiedsfoto verabschiedet.
Danach haben wir Abschied gefeiert. Erst ein bisschen feierlich mit Sekt für die Nichtfastenden und nachdem der Chef nach Hause fuhr, gab es auch noch Bier für die Nichtfastenden. Ganz anders als befürchtet, war die Party keineswegs traurig, sondern fröhlich und entspannend. Und das lag nicht am Alkohol! Wir haben uns lustige Begebenheiten der letzten Jahre in Erinnerung gerufen und uns köstlich amüsiert. Es war ein schöner Abschied und es nun gut, dass alles vorbei ist.
Zuhause habe ich mich sehr über ihren seelischen Beistand gefreut, den Sie mir in Ihren Kommentaren spenden. Dir, liebe lFF, danke ich für die dritte Karte. Bei soviel Unterstützung kann ja nächste Woche gar nichts schieflaufen.
Ein extrem witziges Erlebnis hatten der Michelmann und ich heute auf dem Weg zur Arbeit. Das muss ich Ihnen unbedingt noch erzählen. Wir sind heute mit meinem Smartie gefahren. Wie Sie wissen herrscht bei uns noch mehr Winter als bei vielen von Ihnen. An den Straßenrändern türmen sich noch immer hohe Schneeberge, die die teilweisen schmalen Straßen in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes noch enger machen. Als wir durch eine der Seitenstraßen fuhren, fuhr ein BeEmWe vor uns. Wir fuhren auf einen Laster zu, der gerade dabei war, mit einem Baggeraufsatz schwere Dinge abzuladen. Ich weiß nicht, wie so ein Laster korrekt heißt, aber das ist auch nicht so wichtig. Blöderweise hat sich dieser Laster so dicht an ein auf der anderen Straßenseite parkendes Auto gestellt, dass der BeEmWe nicht dazwischen durchfahren konnte. Also hat er mühsam zwischen den Schneebergen gewendet und ist zurück gefahren. Der Michelmann, der keine Lust auf einen Riesenumweg hatte, ist dann zwischen den Schneebergen slalomfahrenderweise über den Gehweg gefahren. Ein Smartie ist eben das perfekte Stadtauto. Das dachte wohl auch der Golffahrer hinter uns von seinem Auto und fuhr ebenfalls auf den Gehweg. Leider hat er nicht an die Schneeberge gedacht und so steckte er nach kürzester Zeit fest. Kam weder vor noch zurück. Also, liebe Kinder zuhause, nicht nachmachen! Ich gebe zu, der Autofahrer tat mir leid. Aber mal ehrlich, ein Golffahrer, der es mit einem Smartiefahrer aufnehmen will, kann nur verlieren.
Bevor ich diesen Eintrag abschicken konnte, musste ich noch drei Telefonate mit neugierigen Menschen führen, und so ist es schon wieder ganz schön spät. Und weil das so ist, verrate ich Ihnen auch noch, was es heute an dem nun wirklich letzten Tag im Hause Landgeflüster zu essen gab: Zwiebel-Champignon-Zucchini-Gemüse, dazu Lachs und Buntbarsch in einer leckeren Parnade.

tschüß alter Schreibtisch
tschüß altes Büro
tschüß altes Haus
tschüß alter Parkplatz
tschüß alter Weg
tschüß 15 Jahre Arbeit in der Kleinstadt vor der Toren unseres Dorfes
hallo Zukunft
Frau Landgeflüster kommt gar nicht nach mit den vielen Eindrücken, die sie fast jeden Tag so erlebt. Heute hatte ich zum Beispiel ganz kurzfristig die Gelegenheit, meinen neuen Schreibtisch zu besuchen und so auch zum erstenmal mein neues Büro zu sehen. Über die Einladung habe ich mich sehr gefreut und so bin ich frohgelaunt heute Vormittag in den Zug gestiegen, der mich in die große Stadt bringen sollte. Ein bisschen aufgeregt war ich auch, denn es ist ja, wie es ist: so oft hat Frau Landgeflüster ihren Arbeitsplatz noch nicht gewechselt und alles, was sie nicht kennt, macht sie etwas zapplig und nervös. Erst hat sie sechs Jahre in ihrer alten Heimat gearbeitet und nun über 15 Jahre in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes. Also, eines kann ich Ihnen verraten: mein Büro ist wunderschön. Funkelnagelneu renoviert in schönen warmen Farben. Die hellgelben Wände im ganzen Gebäude vermitteln das Gefühl von Wärme und Sonne. Die neuen Kollegen, die ich getroffen habe, waren sehr nett und offen. Gefreut habe ich mich, als mich eine Kollegin fragte, ob ich denn jünger als sie wäre oder sie noch immer das Küken im Team wäre. Als sie mir dabei ihr Alter verriet, musste ich ein wenig grinsen und ich antwortete nur kurz, dass sie jünger sei. Dass ich neun Jahre älter bin, habe ich noch nicht verraten.
Die Zugfahrt zurück war auch sehr lustig. Ich bin nicht mit dem IC der Doitschen Barn gefahren sondern mit dem regionalen blau-gelben Zug. Der Zugbegleiter war ganz schräg drauf. Normalerweise wird kurz nach der Abfahrt mit wenigen Worten darauf hingewiesen, dass in diesen Zügen kein Alkohol getrunken werden darf. Bisher habe ich immer einen Standardsatz gehört. Heute hat es sich der Zugbegleiter es sich nicht nehmen lassen, auch noch zu erwähnen, dass nicht geraucht werden darf. „Na gut“, werden Sie jetzt zu Recht fragen:“ und was ist daran jetzt so drollig?“ Bevor wir in Celle hielten, ertönte wieder die Stimme von dem Zugbegleiter, der anders wie sonst, nicht nur den nächsten Halt ansagte. Er kündigte natürlich den nächsten Halt an und wünschte allen eine gute Weiterreise. Aber damit nicht genug: „Bitte drehen Sie sich noch einmal um und achten besonders auf die Kleinteile, die man immer so gern mal vergisst: Schal, Mütze, Handschuhe. Und wenn Sie aussteigen, dann passen Sie bitte auf. Auch wenn wir heute so einen schönen warmen sonnigen Tag hatten, kann es noch sein, dass Eis auf den Wegen liegt und Sie ausrutschen.“
„Na“, dachte sich Frau Landgeflüster: „der hat wohl Plapperwasser getrunken.“ Aber natürlich ist es toll, wenn der Mann so spät am Tag noch gute Laune hat. Vor dem Halt in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes hat er noch einen draufgesetzt. Seine Ansage war ähnlich, nur hat er nicht nur Schal, Mütze, Handschuhe aufgezählt, sondern auch noch „die Schwiegermutter, Ehemann oder Ehefrau und ganz besonders die kleinen Kinder“. Das klingt doch nun wirklich eindeutig nach Plapperwasser, oder?
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Wieder zurück in der Kleinstadt bin ich noch einmal in mein Büro gegangen. Es war schon fast 18 Uhr und Frau Landgeflüster musste sich überlegen, ob sie noch zum Tai Chi geht oder nicht. Sie war ganz schrecklich kaputt von diesem langen Tag und so schloß sie für sich den Kompromiss zum Training zu gehen, aber nur für anderthalb Stunden. Das war die richtige Entscheidung. Stellen Sie sich vor, es hat alles geklappt, auch die Figur, die ich letzte Woche erst gelernt habe und da nicht gut zurecht kam. Aber ich habe ja fleißig geübt und das ist sogar meiner Trainerin aufgefallen. Es gab nichts auszusetzen, also kann ich nächste Woche schon die nächste Figur lernen. Das finde ich fabelhaft.
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Zuhause hat der Michelmann für uns einen Spinatauflauf vorbereitet. Für ihn die fleischige Version mit Hähnchenfleisch, für mich die vegetarische Eier-Variante. Es war so lecker und ich finde, es sah auch lecker aus:

Für den Rest des Abends werde ich mich auf das Sofa legen und bestimmt auch schon bald schlafen. Der Michelmann darf Sport (erst Olympia, nun Fußball) gucken. In diesem Sinne: einen schönen Abend für Sie alle und morgen einen guten Start ins Wochenende.
wie war Ihre Reise?“ wurde ich gefragt und da gibt es nur eine passende Antwort: Es war großartig! Zwei sehr bereichernde Tage liegen hinter mir. Es waren rein berufliche Termine, daher schreibe ich nichts weiter darüber. Mir haben die zwei Tage aber sehr bewusst gemacht, dass meine Entscheidung, ab nächste Woche in der großen Stadt zu arbeiten, die Richtige ist. Ich möchte dort mit diesen Menschen zusammenarbeiten und mich den neuen Herausforderungen stellen. Die zwei Tage waren aber gleichzeitig auch sehr lang und sehr, sehr anstrengend. Und so bin ich gestern Abend nach meiner Ankunft nur noch auf’s Sofa gefallen und vorn dort aus dann ins Bett gewankt.
Gestern hatte ich keine Lust und Kraft das Laptop einzuschalten. Auch auf der Heimfahrt mit der Bahn habe ich nicht gebloggt. Der Kopf war so voll Eindrücken, da war kein Platz für das private Geschreibsel der Frau Landgeflüster. Außerdem hat sie sich köstlich mit dem süßen, attrakiven, Mann unterhalten, der sie die ganze Zeit mit seinem bezaubernden Lächeln und den strahlenden Augen in Bann gezogen hat.
Als ich gestern nach Hause kam, war der Michelmann noch unterwegs. Unsere Reise um die Welt, die wir eigentlich in dieser Woche fortführen wollten, hat er mit einigen Kollegen beim Chinesen fortgesetzt. Dafür habe ich in seinem Zimmer wunderschöne Vorhänge an seinen drei Fenstern vorgefunden. Stellen Sie sich das vor: Frau Landgeflüster ist zwei Tage nicht da und der Michelmann kauft mir nichts, dir nichts mal eben neue Gardinen! Unglaublich, oder? Und so hübsch. Gut, dass er so spontan zugeschlagen hat. Schönere und vor allem Preisgünstigere hätte ich auch nicht kaufen können. Hach, der Michelmann ist schon toll.
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Der Tag heute war erwartungsgemäß ziemlich arbeitsreich, denn das, was liegenblieb, musste heute ja auch erledigt werden. Jetzt ist aber Feierabend und Zeit für das Landgeflüster. Vielleicht wurden Sie heute auch mit Neuschnee überrascht. Für uns bedeutete es ein wenig Stress, denn damit haben wir nicht gerechnet und entsprechend lange hatten wir rumgetrödelt. Na ja, Schnee schieben am Morgen hat den Vorteil, dass man etwas munterer wird.
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Ich wurde in den letzten Tagen auch gefragt, ob ich aus unserer Reise um die Welt nicht ein kleines Blogevent starten möchte, da sie doch so regen Zuspruch gefunden hat. Eine spannende Anregung, die mich seit Tagen beschäftigt. Einerseits sagt mein Herz: Ja! Tolle Idee! Anderseits sagt mein Kopf: Nein! Nicht noch eine Blogaktion! Irgendwie habe ich es im Moment selbst so gar nicht mit der Teilnahme an Aktionen. Denn einerseits finde ich fast jede Aktion für sich wirklich toll, aber anderseits gibt es mir gerade in diesem Augenblick viel zu viele Mitmachdingens gleichzeitig. Es gibt viele Blogs, die mich früher aufgrund vieler persönlicher Einträge wirklich gefesselt haben. Inzwischen denk ich immer öfter, wie schade es ist, wenn der Anteil dieser Mitmachgeschichten in den Blogs inzwischen so hoch ist, dass die eigene Individualität ein wenig verloren geht. Ich lese so gerne persönliche Einträge. So bin ich eben. Aber die Idee mit einer gemeinsamen Reise um die Welt, die reizt mich gar sehr so sehr. So bald ich eine vorschlagsfähige Idee habe, werden Sie es sofort erfahren.
Außerdem koche ich ja auch so gerne und lasse mich noch lieber inspirieren. Deshalb finde ich die Idee, die Reise um die Welt weiterzumachen und irgendwie Ihre Anregungen mitaufzunehmen, auch sehr toll. Gerade in dieser Woche läuft unsere Reise nämlich gar nicht rund. Am Montag war ich nicht da, gestern kam ich so spät nach Hause, dass der Michelmann mir einen Gemüseauflauf vorbereitet hat und selbst essen gefahren ist.
Heute hatten wir noch einen Teil des Auflaufs übrig und bis auf Garnelen auch keine weiteren brauchbaren Zutaten im Haus. So spontan wussten wir auch nicht, was wir auf dem Heimweg einkaufen könnten, um ein aufregendes Rezept aus einem Land, das wir bei dieser Reise bisher noch nicht besucht haben, nachzukochen. Also haben wir uns entschieden, ordinäre Pommes zu dem restlichen Auflauf zu essen.

Da ich aber so groß auf die Kacke gehauen angekündigt habe, dass wir ja so toll kochen werden, schreibe ich, dass wir heute „Gutschigutschigarnigarni“ gegessen haben. Kenner wissen, dass es sich hier um eine afrikanische Gemüse-Garnelenspeise handelt.
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Sie werden bereits gemerkt haben, dass ich mich gerade einige Dinge beschäftigen und ich so einiges in diesen Artikel durcheinanderwürfele. Sehen Sie es mir bitte nach. Auch Frau Käßmann beschäftigt mich heute sehr. Ich finde diese Frau einfach nur toll und kann ihren Schritt, jetzt zurückzudrehen sehr gut nachvollziehen. Hochachtung. Und alles Gute für Sie, liebe Frau Käßmann.
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Berüht hat mich heute auch diese fabelhafte Karte. Auch, aber nicht nur wegen des wunderschönes Fotos.

Nein, die Worte waren es, die mir Tränen der Rührung in die Augen getrieben haben. Sie gingen direkt ins Herz, liebe Tine. Danke dafür ♥
Und nun habe ich alle offenen Fragen beantwortet und auch die ungestellten und bedanke mich bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster!
Im Garten noch alles weiß. Auf dem Esszimmertisch viel Farbe. Beige-, Rot- und Blau-Töne. Auf dem Foto sehen Sie eine kleine Auswahl der Töne, die der größte Baumarkt in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes bereithält. Bei den Blautönen nur die, die ins Petrol gehen. Von Rot nur die dunklen Töne und bei Beige nur die, die nicht zum Gelb, Grau oder Braun tendieren. Unglaublich, wie viele verschiedene Farbennuancen es insgesamt gibt.

Dazu ein paar Vorschläge, wie jedes Zimmer in zwei bis drei Farben kombiniert gestrichen werden kann. Bunt hatten wir es früher auch. Inzwischen ist allerorts eine ähnliche Farbgestaltung Standard (meist weiß oder cremefarben plus eine kräftig farbige Wand, dabei bevorzugt dunkelrot). Das mag ich zwar auch leiden, aber unser Häuschen darf ruhig ein bisschen anders aussehen. Daher werden wir wie auch beim letzten Mal auf den klassischen Stil zurückgreifen und alle Wände in einer Farbe, ganz dezent cremefarben streichen. Die Farbe bringen dann Gardinen, Kissen, Kerzen, Bilder und andere Dekogegenstände.
Ich freue mich sehr, dass wir am Samstag schöne schlichte rote Gardinen für die Lesegalerie gefunden haben. Drücken Sie mir die Daumen, dass der Michelmann bald Lust bekommt, die Wandfarbe bald auszuprobieren. Dann fehlt nur noch eine Lampe und, voilà, die Galerie wäre fertig. Ich könnte ja selbst streichen, aber da Streichen eine der Lieblingsarbeiten vom Michelmann ist, musste ich ihm versprechen, es ihm zu überlassen.
Irgendjemand fragte nach Vorher-Nachher-Fotos. Das wird leider nicht klappen, denn wir haben kein aktuelles Vorher-Foto. Wir waren einfach wieder zu spontan als wir die Sofas getauscht haben. Sobald die Ecke fertig ist, zeige ich sie aber gern. Einige von Ihnen können sich vielleicht noch an die Hausbesichtigung im Juli erinnern und immerhin so in Gedanken vergleichen. Für den Kronenleuchter, der bisher in der Galerie hängt, habe ich auch schon eine Verwendung. Er wird künftig unseren Garten verzieren. Sie wissen vielleicht, dass ich sehr auf etwas ungewöhnliche Gartendekorationen stehe. Aber ich schweife ab. Der Garten wird hier bei dem vielen Schnee wohl noch länger kein Thema sein. Konzentrieren wir uns also noch den Winter über auf das Häuschen…..
Und eins noch: gestern sind wir bei unserem Spaziergang durch das Dorf auch beim Briefkasten vorbeigekommen, um einen Brief hineinzuwerfen. Frau Landgeflüster hat auch eine Geburtstagskarte geschrieben, die der Michelmann am Dienstag in den Briefkasten werfen sollte, damit sie rechtzeitig ankommt. Nun hat Frau Landgeflüster sie allerdings ohne darüber nachzudenken auch schon gestern in den Kasten getan. Also bitte nicht wundern, liebe Empfängerin. So pünktlich sollte sie nun auch nicht ankommen.
Für heute wünsche ich Ihnen einen guten Start in die Woche. Ich bin zwei Tage beruflich unterwegs und sitze gerade im Zug. Und teste mal wieder die Doitsche Barn. Ihre Kommentare beantworte ich also wahrscheinlich erst morgen Abend. In diesem Sinne: bis bald!
Uns verbindet eine ganz besondere Freundschaft. Seitdem wir gemeinsam feierten und ich Dich kurz am Ärmel zupfte, sind wir Freunde. Du weißt, ich hätte Deinen Führerschein Dein Leben gerettet, wenn Du Dich bei mir gemeldet hättest. Deinen Freundschaftsbeweis hast Du mir heute präsentiert und ich danke Dir sehr dafür.
Dein Geschenk kostet mich zwar eine Flasche Sekt, die ich dem Michelmann versprochen habe, sollte das Unwahrscheinliche heute wirklich eintreffen. Das ist aber gar nicht schlimm, denn erstens ist es die Sache wirklich wert und zweitens habe ich in den letzten Tagen zwei Flaschen Sekt beim Wetten gewonnen (Stichwort Eric Heiden und die Gardine Franka).
Zwar war der Michelmann heute ziemlich frech, weil er mich beim Mittagessen um sechs Garnelen beschissen betrogen hat, aber egal, was soll ich während der Fastenzeit mit zwei Flaschen Sekt. Lieber Felix, mein Freund, wenn Du allerdings ein Trostschlückchen brauchst, melde Dich ruhig. Dann spendiere ich Dir eine ganze Flasche Sekt. Bis dahin verbleibe ich breitgrinsend mit freundlichen Grüßen, Deine Freundin Frau Landgeflüster.
den ich seit langem gesehen habe, ist der Film „Beim Leben meiner Schwester„. Als hätte der Michelmann geahnt, dass ich an diesem Wochenende so früh munter sein würde, hat er nur für mich zwei Filme aus der Videothek mitgebracht. „Coco Chanel“ und eben diesen Film. Entgegen der teilweise negativen Kritik, die ich über den zweiten Film gelesen habe, finde ich ihn großartig. Sehr bewegend, rührend, tieftraurig und, so schmalzig es auch klingen mag, der Film macht mich demütig und dankbar für mein eigenes gesundes Leben. Die Hälfte des Filmes habe ich geheult.
Um nach diesem Film wieder zu mir zu finden, habe ich fast anderthalb Stunden Tai Chi geübt und Bauchtrainig gemacht. So viel Disziplin am Sonntagmorgen macht Frau Landgeflüster nicht nur geistig und körperlich fit, sondern auch ein wenig stolz. Irgendwann ist der Michelmann aufgestanden und nachdem ich ihm erzählt habe, wie sehr er mich mit dem Film zum Weinen gebracht hat, meint er nun, mich mit einem schönen Frühstück verwöhnen zu müssen. Das ist fein und so nehme ich mir noch die Zeit, Ihnen von meinem Morgen zu berichten und einen schönen Sonntag zu wünschen. Machen Sie es sich fein.


Ihr Geflüster