Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den März 2010.

  • in der letzten Nacht sturmbedingt nur viereinhalb Stunden geschlafen
  • keine Sturmschäden zu erkennen.
  • heute großartiges Wetter, ganz überraschend, da ganz anders angekündigt
  • ein Kollegenessen ist gut für das Betriebsklima
  • aus dem vorzeitigen Feierabend wurde nichts, aber macht nichts, für das hat es sich gelohnt.
  • vielleicht starte ich dafür noch viel früher in das Osterwochenende
  • die Fastenzeit ist schon fast vorbei. Wo ist die Zeit nur geblieben? Und warum habe ich nichts vermisst?
  • das siebte Buch ist gelesen
  • wenn kleine Jungs die Ansagen im Zug machen dürfen, ist das supernett von der Zugbegleitung und erfreut alle Menschen im Zug
  • Frau Landgeflüster war auch heute im Garten fleißig und hat ganz viel geschafft.
  • wo kommt denn der viele Giersch her???
  • alles totspritzen oder Mut zur Natur???
  • warum muss der Michelmann morgen die Welt retten? Können die Menschen nicht einmal allein klarkommen?
  • Schokolade, Fleisch, Torte, Croissants, Sekt, Bier, Wein.
  • Ostern an die Küste?
  • nur eine Osterkarte geschrieben. Schlimm?
  • um so mehr über jede Karte gefreut. Danke, Ihr seid großartig  ♥
  • noch gestalte ich meinen Tag nicht so effektiv, wie ich es gern hätte. Aber ich arbeite daran.
  • ich möchte gern wieder eine Gartenparty feiern, aber nicht im Mai, sondern eher im Spätsommer.
  • gleich gibt es Essen. Das drittletzte fleischlose Essen, weil ich das Fasten bereits am Samstag beende.
  • mir fehlen heute die Worte für ausschweifende Einträge.
  • vielleicht haben Sie es bereits gemerkt.
  • haben Sie mir etwas zu erzählen? Geht es Ihnen gut?

Heute war Frau Landgeflüster nicht nur arbeiten in der großen Stadt, sondern auch noch essen mit den neuen Kollegen. Zwar musste sie als Erste gehen, damit sie noch ein Zug in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes bringt, aber trotzdem war es ein rundum gelungener Tag für sie.

Die Zugfahrt war sehr faszinierend, wurde Frau Landgeflüster doch fast die ganze Strecke von Wetterleuchten und immer wilderen Blitzen begleitet. Großartig sah das Spektakel aus. Inzwischen bin ich zuhause angekommen und das Gewitter hat auch unser Dorf erreicht. Jetzt hoffe ich, dass auch der Michelmann, der noch eine Stunde die Welt rettet, sicher nach Hause kommt. Und natürlich, dass das Gewitter auch keinen Schaden an unserem Haus und den großen Bäumen anrichtet. Mein Laptop mache ich nun lieber aus und wünsche Ihnen nur noch schnell eine gute Nacht. Wahrscheinlich schlafen Sie sowieso schon alle. Es ist schließlich schon spät, bereits nach 22 Uhr. Da sehen Sie mal, wie lange Frau Landgeflüster heute in der großen Stadt war: 16 Stunden! Gute Nacht, Sie alle!

So überflüssig ich die Sommerzeit auch finde, heute Abend habe ich sie doch genossen. Ich bin wieder um sechs Uhr nach Hause gekommen und weil es draußen so nett ist, bin ich gleich noch ein Stündchen in den Garten gegangen. Würde im Nachbargarten nicht gerade ein Kettensägenmassaker stattfinden, wäre ich vielleicht auch noch draußen geblieben. Aber auf Dauer strengt mich der Lärm doch an. Ein Blick aus dem Fenster sagt mir, er hat noch eine Menge zu tun, und wie ich ihn kenne, wird ihn auch kein Wetter und keine Uhrzeit davon abhalten.

Gut, dass in meinem Notfallköfferchen von Frau Rotkraut auch Ohrenstöpsel waren. Wenn er die ganze Nacht durchmacht, werde ich also schlafen können. Habe ich schon verraten, dass mein Nachbar außergewöhnlich ist?

So viele Männer in einem Film und auch viel ♥, das verspricht ein Filmvergnügen für uns Frauen zu werden. Und, was soll ich sagen? Ich habe mich wirklich köstlich amüsiert. Der Michelmann hat mir wirklich nicht zu viel versprochen. Er war sehr begeistert, aber “Männerherzen” ist ja auch kein reiner Frauenfilm.

Frau Landgeflüster sagt “Ja!” zu “Männerherzen”.

Dieses Wochende war eindeutig zu kurz. Um halb vier (nach normaler Zeit) aufzustehen, ist doof.

Einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen eine müde Frau Landgeflüster.

ole oleoleole    1:0

Eine Mail vom Michelmann, die supergute Laune verspricht.

Gut, um perfekt zu sein, könnten es 5 -10 °C mehr und 26354 Wolken weniger sein. Aber sonst ist der Tag schon ziemlich toll. Aufgestanden sind wir recht früh, damit wir auch noch etwas von dem gemeinsamen Tag haben, bevor der Michelmann los muss, die Welt zu retten. Gemeinsam frühstücken, Musik hören, quatschen und beginnen, mein Zimmer auszuräumen, damit wir demnächst die Decke und Wände streichen können. Dann ein gemütliches Mittagessen mit toskanischen Nudeln, damit es etwas schneller geht, und selbstgemachter Sauce Bolognese, die früh genug angeschaltet, lange vor sich hinköcheln kann. Später noch einen Tee und dann hieß es Abschied nehmen.

Und weil der Michelmann arbeiten muss, findet Frau Landgeflüster, sie könne auch ruhig etwas im Hause tun und so beginnt sie zuerst mit ihrer Lieblingshausarbeit: Die Wäsche. Beim Bügeln belohnt sie sich mit den ersten Folgen der fünften grey’s-Staffeln, schließlich beginnt nächsten Mittwoch die sechste Staffel. Inzwischen sind auch die Böden in der Küche und den Bädern gewischt und alle anderen Räume gesaugt. Das ist eine Arbeit, die sie nicht so gerne mag. Aber wenn Frau Landgeflüster dabei laut Musik hört und mitträllert, macht das die Arbeit wesentlich angenehmer. Tina Turner ist eine wundervolle Unterstützung bei der Hausarbeit. Selbstverständlich habe ich mich aber auch um mich selbst gekümmert. Meine Haare sind gepflegt und der Bauch ganz kräftig trainiert, anderthalb Stunden lang. Die Belohnung ist eine große rosafarbene Tasse gefüllt mit wohlduftenden Kaffee. Dazu die Zweite der drei DVD grey’s. Vielleicht ist es doch gar nicht so schlecht, dass es nicht wärmer und sonniger ist. Denn so lässt es sich wirklich gut aushalten, findet Frau Landgeflüster. Sie freut sich schon auf ihren Haferschleim, den sie gleich verspeisen wird, und auf den Film, über den sie nur Gutes gehört und gelesen hat. Und in viereinhalb Stunden kommt der Michelmann nach Hause. Wenn das nichts ist, worauf es sich zu freuen lohnt!

Gestern wollte ich so gerne bloggen, aber da kam mir der Sturm dazwischen. Nach der Ankunft zuhause haben wir uns wieder eine Tasse Kaffee auf der Gartenbank gegönnt und danach war ich sogar noch fleißig im Garten. Einige Sträucher und Rosen habe ich zurückgeschnitten. Gerade als ich es mir auf dem Sofa im Kaminzimmer gemütlich gemacht und überlegt habe, ob ich meinen Laptop herunterhole um zu bloggen oder ob ich mit dem Bloggen warte, bis wir oben im Zimmer vom Michelmann den Fernseher anmachen, da wurde es auf einmal ziemlich schnell schwarz am Himmel. Fotografiert und gebloggt habe ich es dann mit dem IwiPhone. Das Unwetter kam schnell und heftig. Sehr heftig sogar. Und lange. Mit grellen Blitzen und sehr lautem Donner. Deshalb blieb mein Laptop aus. Der Fernseher fiel von allein aus. Und so wurde es ein gemütlicher Filmabend. Fragen Sie mich aber bitte nicht, wie der Film war. Der Michelmann war begeistert, Frau Landgeflüster hat auf dem Sofa geschlafen. Ich werde mir den Film morgen Nachmittag anschauen, wenn der Michelmann leider die Welt retten fährt. Dann verrate ich Ihnen auch mehr über den Film.

Heute hat Frau Landgeflüster ja auch gearbeitet. Um zwanzig vor fünf war sie zurück am Bahnhof in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes. Tja, und weil Frau Landgeflüster auch unbedingt noch ein wenig frische Luft tanken wollte, ist sie die fast sieben Kilometer zu Fuß in unser Dorf gegangen. Ich war um Punkt 18 Uhr zuhause. Jetzt wärmt sich mein Gemüseauflauf im Ofen und mit der Verspeisung beginnt dann mein Wochenende. Der Michelmann kommt leider erst nach 23 Uhr nach Hause. Unser Abend wird also kurz sein. Morgen muss er dann auch bis nachts die Welt retten und Frau Landgeflüster wird sich einen Luxussonntag gönnen. Mit einem schönen Bad (Liebe Grüße, Frau Rotkraut!), Kurpackung für das Haar, Gesichtsmaske und alles, was die Frau von Welt, die in der großen Stadt arbeitet, so braucht. Und wissen Sie was, ich werde mir morgen am Tag auch einen richtig tollen Haferschleim kochen! So! Ich weiß, ich kann Sie damit jagen, aber ich liebe das Zeug. Und da ich jetzt fast nie vor 18 Uhr zum kohlehydrathreichen Essen nach Hause komme, gönne ich mir am Wochenende eine Extraportion.

Dazu gibt es noch den verschlafenen Film und mein superspannendes Buch, das ich mir letztens spontan im Bahnhof der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes gekauft habe, weil ich mein damals akutelles und gerade ausgelesenes Buch zuhause vergessen hatte. Frau Landgeflüster reist nämlich nie mehr ohne Buch, seitdem sie vor Monaten mal im Zug umgeleitet wurde und eine 3 Stunden längere Fahrt ohne Buch aushalten musste. Das Buch, das ich zuhause liegen ließ und in der letzten Woche ausgelesen habe (Liebe Grüße an Heikeline!), ist das Buch “Schatten der Angst” von Diane Guest. Ein Buch, dass ich mir zu DM-Zeiten gekauft habe und irgendwie, weiß der Himmel warum, nie gelesen habe. Sehr spannend und kurzweilig. Gut für die Zugfahrt.

Eigentlich hatte ich mir als nächstes Buch “Beim Leben meiner Schwester” von Jodi Picoult vorgenommen, das ich nach diesem Filmtipp von Heikeline geschenkt bekommen habe ♥ Da ich dann ja zwischendurch mit dem Buch vom Bahnhof begonne habe, muss Frau Picoult noch ein wenig warten. Das Buch vom Bahnhof ist “Verblendung” von Stieg Larsson, das ich letztens ebenfalls als Film sah. Das Buch ist sehr toll geschrieben und Frau Landgeflüster findet, Bücher sind schon etwas sehr Feines!

So, nun ist mein Essen fertig und deshalb beende ich diesen Eintrag. Vielleicht lesen wir uns ja später noch einmal. Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster.

Sturm, Blitze, schwarze Wolken.

Fehlt nur noch der Regen. Frau Landgeflüster ist froh, dass sie jetzt im Kaminzimmer sitzt. Nach der Arbeit aber war sie sogar noch im Garten, Kaffee trinken und Sträucher schneiden. Alles gut.

Nachtrag: 2 Minuten später peitscht der Regen. Schade, dass die Kamera meines IwiPhones das nicht richtig erfasst. Auch der Sturm wird schlimmer. Der riesige alte Baum unserer Nachbarn neigt sich in Richtung unseres Hauses. Es wird spannend.

Wenn Sie mich heute fragen, was die drei Dinge sind, die mir heute die größten Glücksgefühle geschenkt haben, dann fallen mir spontan diese Dinge ein:

◊ nach einem wirklich anstrengenden und bewegten Arbeitstag, pünktlich um 16 Uhr das Gebäude verlassen, die Sonne anblinzeln und die milde Frühlingsluft einatmen. Den ganzen Tag habe ich in einem viel zu kühlen Besprechungsraum bei einem anstrengenden Workshop verbracht, abgeschnitten von Sonne und Wärme. So ein wohliges Gefühl!

◊ in der Schnellbahn lesen, dass der Zug in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes wegen einer beginnenden Bombenräumung nicht fahren wird, ahnen, was das für die darauffolgenden Züge bedeuten wird. und auf dem Bahnhof in der großen Stadt feststellen, dass der Zug doch noch fahren wird. So eine Erleichterung!

◊ um kurz vor sechs nach Hause kommen, ohne Jacke und gemeinsam mit dem Michelmann fast eine Stunde auf der Lieblingsbank vor dem Küchenfenster sitzend eine Tasse Kaffee trinken und schweigend in den Garten schauen. So schön! Zuhause!

Heute ist so ein Tag, da braucht es nur Kleinigkeiten, um mich zufrieden und glücklich zu machen.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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