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Tai Chi war toll! Und jetzt mache ich mir den Fernseher an, lege ich mich auf das Sofa und warte auf den Michelmann, der noch eine Stunde die Welt retten muss.  Gute Nacht!

So, den anderen Eintrag habe ich dann doch gleich veröffentlicht hat keiner im Büro gemerkt, diesen jetzt live aus dem Zug. Wenn ihn kein Funkloch frisst, werden Sie ihn nun lesen können. Also, die Geschichte mit dem schlechten Kundenservice geht so (und nein, ich weiß auch nicht, warum der Feedreader ihn schon angezeigt hat)

Wieder ein Jahr vorbei, wieder steht die Inspektion für den Smartie an und wieder müssen wir in die wohl schlechte Autovertragswerkstatt in ganz Deutschland. Ich weiß nicht, ob der Service grundsätzlich beim Smartiehändler so mies ist, weil der Smartie eben so ein spezielles Auto ist, dass sowieso nur schlecht geschulte und unfreundliche Miniautomitarbeiter an diesem Auto basteln können und deshalb keinen Service bieten brauchen, weil die Kunden hinfahren müssen, oder ob der Service nur in Garbsen so schlecht ist. Jedenfalls würde ich jedem Menschen, der überlegt, sich dieses wirklich großartige Stadtauto zu kaufen, dringend davon abraten, wenn er im Großraum Hannover wohnt und auf diese Werkstatt angewiesen ist. Das Autohaus in Braunschweig wurde leider geschlossen. Der Servcie war zwar auch ziemlich schlecht, aber nicht ganz so doof wie Garbsen.

“Ups!”, werden Sie jetzt fragen: “Was ist denn Schlimmes passiert?” Nun, eigentlich gar nichts Besonderes, es war ein ganz normaler Besuch. Eine einfälltige Dame am Empfang, die in unserem Beisein unfreundlich und inkompetent am Telefon spricht, Unzuverlässigkeit bei der Ausführung der Aufträge, lange Wartezeiten und total überzogene Preise.

In diesem Jahr nur der zweifelhafte Austausch der Antenne im Zuge der Lampenauswechselung. Glücklicherweise nicht so anstrengend wie die Sache mit den Lampen im vorletzten Jahr.

Ich gebe ja zu, berufsbedingt bin ich eine sehr aufmerksame Kundin und lege vielleicht mehr Wert auf Kundenservice und echtem Interesse, Kunden zu begeistern. Dennoch sind die Maßstäbe, die ich anlege, nicht übertrieben. Ich freue mich einfach, wenn ich als Kunde und nicht als Bittsteller wahrgenommen werde. Besonders, wenn ich wie gestern fast 700 € bezahlen muss.

Einmal im Jahr steht der Smartieinspektionstermin in der großen Stadt an. Dieser Tag war gestern. Der Michelmann ist begeisterter Autofahrer und beansprucht die Fahrt in die Werkstatt grundsätzlich für sich. Bisher konnte ich mir an diesen Tagen immer frei nehmen und den Michelmann begleiten. In diesem Jahr haben wir uns etwas Neues ausgedacht. Ich bin wie immer mit den Zug in die große Stadt zur Arbeit gefahren und habe meinen Chef überredet, mich schon mittags gehen zu lassen. Und weil er ein netter Boss ist, war das auch kein Problem. Also bin ich in die Fußgängerzone gestiefelt und habe mich dort mit dem Michelmann getroffen. Er hatte bis dahin das Auto weggebracht und ist mit der Straßenbahn in die Innenstadt gefahren.

Und, was soll ich sagen? Es war so ein toller Nachmittag! Wir sind zusammen Kaffeetrinken gegangen, haben unterwegs gegessen und ein wenig einkauft. Das Wetter war viel besser als angekündigt wie immer, wenn Engel reisen, und die Sonne schien den ganzen Tag. Nachdem der erlösende Anruf von der Werkstatt kam, haben wir das Auto geholt und sind zum blau-gelben Schweden gefahren. Ich möchte mir ja noch immer neue Möbel für mein Zimmer kaufen. Beim letzten Mal haben wir den Schrank, den wir ursprünglich geplant haben, nicht gefunden. Dieses Mal auch nicht, aber wir haben uns in den letzten Wochen andere Alternativen überlegt und heute auch Schränke gefunden, die es in die nähere Auswahl geschafft haben. Mehrere Möglichkeiten sogar, denn auf dem Rückweg in unser Dorf haben wir in einem anderen Möbelhaus noch ein weiteres schönes Teil gefunden. Da wir mit dem Smartie unterwegs waren, konnten wir natürlich keinen mitnehmen. Aber das ist auch gut so, denn so können wir noch einmal ganz in Ruhe überlegen. Einen Teppich haben wir sogar auch gefunden. Es geht also bald weiter mit meinem Zimmer. Hach, ich freue mich!

Wissen Sie was das allerbeste für mich war? Ich habe noch nie nie nie so einen menschenleeren Schwedenladen erlebt! Es war unglaublich! Wir waren fast allein im ganzen Laden, dabei war das Geschäft noch drei Stunden offen. Sie wissen ja, ich bin nicht so die Shoppingqueen, weil es mir oft zu voll, eng, warm und laut ist. Aber diesmal war es großartig und deshalb haben wir uns auch ganz viel Zeit gelassen und trotzdem kaum etwas gekauft. Ich habe mir nur zwei Flaschen mit Bügelverschluß für meine diesjährige Holunderblütensirupproduktion gekauft. Literflaschen, denn in diesem Jahr sammle ich noch viel mehr Blüten. Ist zwar noch Zeit bis dahin, aber es ist ja, wie es ist: wer weiß ich, ob ich bis dahin noch die Gelegenheit habe, Flaschen zu organisieren und was ich habe, habe ich schon einmal. Es war ein günstiger Schwedenbesuch, der aber wirklich viel Spaß gemacht hat. Und überhaupt war das ein ganz toller Tag! Hach…..

Hallo Sie, ich hoffe, Sie haben den UnSinn der gestrigen Umfrage richtig verstanden. War natürlich nur’n Spass. Hahaha, aber wie nett Sie immer mitspielen. Das bringt mich gleich zum nächsten Eintrag: Frau Landgeflüster und Blogstatistiken! Okay, den Besucherzähler und die Suchanfragen, die kann sie gut ablesen. Aber alles andere? Auf die Frage, ob ich sehe, wer wie abgestimmt, kann ich mit einem klaren “Nein” antworten. Vielleicht geht das trotz Datenschutz sogar, aber Frau Landgeflüster kann das nicht. Sie weiß nicht, wie und auch nicht solche Dinge wie: wie viele Leser verfolgen diesen Blog im Feedreader und so. Sie wundert sich immer nur, das Sie alles immer so genau wissen.

Einige von Ihnen haben ja gestern auch gleich bemerkt, dass ich den einen der beiden Einträge gestern veröffentlich habe, statt ihn als Entwurf zu speichern. So habe ich gelernt, dass der Feedreader ein oller Verräter ist. Verraten Sie mir doch bitte einmal, was im Feedreader passiert, wenn ich einen Eintrag korrigiere. Das mache ich ja nun öfter, weil mir meine Fehler oder doof klingende Formulierungen erst nach dem zweiten oder gar dritten Querlesen auffallen.

Egal, ich wollte Ihnen nur schreiben, dass ich beide Artikel noch einstelle. Nachher im Zug, der mich in die Kleinstadt vor den Tores unseres Dorfes bringt.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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~japanische Weisheit~

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