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Heute habe ich getestet, wie es ist, eine Stunde später in die große Stadt zu fahren. Denn glücklicherweise habe ich dank meines großzügigen Chef  die Möglichkeit, meine Arbeitszeiten relativ frei zu gestalten. Nun werden Sie sich vielleicht fragen, warum ich dann immer schon um halb fünf aufstehe. Die Antwort ist ganz einfach: Damit ich so früh wie möglich wieder zuhause bin. Denn, wenn ich um zehn vor sechs zum Bahnhof in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes fahre, bin ich um 18 Uhr wieder zuhause und kann noch ein klein bisschen meinen Garten genießen. Die Stunde, die ich später losfahre, komme ich natürlich auch später zurück und das ist gerade bei diesem sensationellen Wetter kein schöner Anreiz.

Die Züge sind genauso leer wie eine Stunde früher und alles andere war auch wie sonst. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Start in die neue Woche. Morgen fahre ich wieder zur normalen Zeit in die große Stadt, damit ich früh zuhause bin und mich auf meinen freien Tag am Mittwoch freuen kann. Das Wetter soll ja nicht mehr ganz so schön werden und das ist schade, weil ich mir einen großen Gartentag vorgenommen habe. Pah, davon lasse ich mir aber meinen freien Tag nicht vermiesen. Und wenn es wirklich grauslig wird, werde ich mich auf das Sofa in meinem Zimmer setzen und mich über das schöne Zimmer freuen.

Ich muss sagen, es gefällt mir gerade gar sehr so sehr! Obwohl oder gerade weil es bis auf das Sofa und meine kleine Kommode ganz leer ist. Am liebsten würde ich es so lassen. Aber was mache ich dann mit meinen vielen Büchern? Einen kleiner Teil der Bücher stapelt sich vor dem Fenster, die anderen sind in Kisten verpackt. Sehr nützlich ist das Zimmer so nicht gerade.

Aber es sieht schick aus. Und so riesig, was durch die 2,80 m hohe Decke noch unterstrichen wird. Leider kann man dies auf einem Foto so schlecht festhalten.

Dies ist die erste Kommode, die der Michelmann und ich vor ca. 12 Jahren selbst renoviert haben. War das eine Arbeit! Als wir sie bekamen, war sie in einem schmuddeligen Weiß gestrichen und war überall angeschlagen. Wir haben sie gemeinsam in mühevoller Arbeit abgeschliffen, abgebeizt und dann mit schönen Porzellanknöpfen verziert, ähnlich wie diese. Ich liebe das Kommödchen und es wird einen anderen Ehrenplatz erhalten, sollten wir sie aus dem Zimmer verbannen. Solange ich allerdings keinen neuen Schrank habe, darf sie bleiben.

Nun wissen Sie, dass wir immer noch nicht weiter sind wie weit wir mit der Renovierung meines Zimmers sind. Und mit diesem Gruß aus dem Hause Landgeflüster wünsche ich Ihnen einen schönen Abend!

nur für einen Tag. So schön. Schade, dass der Michelmann nicht dabei war. Aber begonnen haben wir den Tag immerhin gemeinsam. Nach dem Konzert haben wir den Abend in der Bar nett mit unserem Freund und seinen Bekannten ausklingen lassen. Heute morgen, stellen Sie sich das mal vor, sind wir erst um zehn Uhr aufgestanden! Um halb elf startete der Sommer im Garten Landgeflüster.

Mit dem ersten Gartenfrühstück im Jahre 2010! Während der Michelmann mit dem Rad zu Tante Emma fuhr und Brötchen kaufte, hat Frau Landgeflüster den Tisch gedeckt und Schnittlauch geerntet.

Bevor der Michelmann losfuhr, um die Welt zu retten, hat er mir noch die Liege aufgebaut und die acht Stunden, die er unterwegs war, habe ich im Garten verbracht. Es gibt so viel zu tun in einem großen Garten, wie Sie auf diesem Foto erkennen können:

Buch, LaLu, IwiPhone und Telefon, so lässt sich prima entspannen. Aber wenn Sie hier im Landgeflüster bereits öfter gelesen haben, wissen Sie, dass es Frau Landgeflüster nie lange im Garten aushält ohne in den Beeten zu werkeln. So ist sie auch heute von der Liege zum Beet und vom Beet zur Liege gewechselt und zwischendurch mit der Kamera durch den Garten spaziert.

Der Mirabellenbaum steht gerade in voller Blüte und gerade als ich darüber nachdachte, wie nett es wäre, wenn sich jetzt ein Schmetterling auf die wunderschönen Blüten setzen würde, passierte Unglaubliches:

Ein Zeichen?

Ein großartiger sommerlicher Tag geht zu Ende. Die Höchsttemperatur im Schatten war heute 20,7 ° C. Als Kind galt bei uns: Kniestrümpfe ab 20 °C, und wäre ich noch ein Kind, hätte ich heute zum ersten Mal einen Rock ohne Strumpfhose anziehen dürfen! Ich hoffe, Sie hatten auch so einen schönen Entspannungstag.

Für morgen wünsche ich Ihnen einen guten Start in die Woche!

Danke für dieses großartige Konzert. Es war toll, toll, toll. Bereits die Musik Ihrer Vorgruppendamen war sensationell und Sie, Sie haben wie immer mein Herz von der ersten bis zur letzten Sekunde getroffen. Vielen Dank für diesen wunderschönen Abend.

Ihre Worte, die Sie zwischen Ihren Liedern sprachen, haben mich sehr berührt, da sie so wahr sind. In der Pause haben wir einen Freund getroffen, der uns traurige Dinge aus dem Bekanntenkreis berichtete, die mich sehr betroffen gemacht haben. Und trotz dieser traurigen Momente, haben Sie es geschafft, mich mit einem großen Glücksgefühl in die Nacht zu entlassen. Mit einem Lied den Lippen. Und ganz tief in meinem Herzen werden Sie und Ihre Musik immer einen Platz in meinem Herzen haben.

1984 haben Sie der Welt und mir das Lied „Mit einem Taxi nach Paris“ geschenkt. Drei Jahre, nachdem ich mich in diese Stadt verliebt habe. Auch dafür werde ich Ihnen immer dankbar sein. Fast jedes Jahr fahren wir nach Paris und raten Sie mal, welches Lied wir zu Beginn jeder Reise hören?

Machen Sie es gut, Herr Reincke. Ich freu mich auf ein Wiedersehen. Sie haben’s versprochen!

Vor vier Jahren gesah das Unfassbare und den ganzen Tag denke ich an Dich. Du bleibst unvergessen. Auch an so einem Tag, an dem ich so viele Glücksmomente verspürte.

Auch bei uns im Dorf ein wolkenloser Himmel.

Ich bin dann mal im Garten. Es ist LaLu-Tag. Was für eine schöne Überraschung im Briefkasten!

Und ich fahre jetzt nach Hause und gucke, ob sie dort scheint.

Gestern auf der Rückfahrt in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes. Erste Ansage kurz nach der Abfahrt aus der großen Stadt. „Moin, moin. Ich begrüße alle Zugestiegenen im Metronom alkoholfrei auf dem Weg in die Kleinstadt. Wir halten unterwegs mehrmals an, unter anderem in ‘erste Haltestelle nach der großen Stadt‘ und ‘letzte Haltestelle vor der Kleinstadt‘. Bitte beachten Sie, dass Sie in diesen Zügen nicht rauchen und s (kurze Pause) keinen Alkohol trinken dürfen“.

Kurz vor der Ankunft in einer kleineren Stadt auf halber Strecke ertönt folgende Ansage: „Wir erreichen nun ‘die kleinere Stadt‘. Von hier aus haben Sie Anschluss an folgende Züge … “ Er zählt zwei Verbindungen auf und sagt dann: „Wenn Sie während der Fahrt in die Kleinstadt jetzt doch Alkohol trinken möchten, können Sie jetzt außerdem auf den gleich folgenden IC umsteigen.“

Immer wieder interessant, was die Zugführer so von sich geben. Von der Stimme her, könnte es sogar dieser Herr gewesen sein.

Da ich weiß, dass mindestens zwei liebe Menschen aus meiner alten Heimat hier regelmäßig lesen, verlinke ich den Wohnungssuche-Eintrag von Frau Zimtapfel. Vielleicht haben Sie eine Idee, an wen sich Frau Zimtapfel wenden kann, oder kennen sogar jemanden, der ihre Traumwohnung anbietet?

Und Frau Zimtapfel, verraten Sie doch noch einmal, ob Sie unbedingt eine Wohnung in der Innenstadt oder aber vielleicht auch in Fallersleben, Vorsfelde oder einem anderen Stadtteil bewohnen möchten.

Das Wetter soll großartig werden und deshalb gilt es, dass Wochenende effektiv zu verplanen. Da ich morgen leider auch noch arbeiten muss, werde ich die Sonne nicht so ausgiebig genießen können, wie Sie vielleicht. Schade, denn einen Tag im Garten oder eine Fahrt an die Küste würde mich sehr reizen. So bleibt mir tagsüber nur der Blick aus dem Bürofenster, eine Mittagspause auf der Terrasse und der Spaziergang zur Zugstation auf dem Heimweg. Das alles ist natürlich bei Sonnenschein viel schöner als im Regen und daher verstehen Sie diesen Eintrag bitte nicht als Jammereintrag. Den Arbeitstag werde ich bestimmt gut überstehen und, wenn die Züge pünktlich fahren, meinen Feierabendkaffee um 18 Uhr im Garten gemeinsam mit dem Michelmann genießen. Abends gehen wir ins Konzert und darauf freue ich mich schon gar sehr so sehr. Genauso sehr freue ich mich auf meinen freien Tag am Sonntag. Den möchte ich nur im eigenen Garten verbringen, solange wie möglich. Leider arbeitet dann der Michelmann und kann mir daher keine Gesellschaft leisten. Aber das ist nun mal so. Heute rettet er bis fast um Mitternacht die Welt, also habe ich die Zeit bis eben für meine Bügelwäsche genutzt und nebenbei Fernsehen geguckt. Damit habe ich alle meine selbstverordneten Hausfrauenpflichten für dieses Wochenende erledigt. Es war ein ganz schön großer Haufen Wäsche, das können Sie mir glauben. Deshalb war der Eintrag davor auch so kurz. Wenn Sie Interesse an einem fluxen Garnelen-Curry-Gemüse-Auflauf-Rezept haben, überlasse ich es Ihnen gern:

1. Garnelen salzen und pfeffern und in Olivenöl 2 min anbraten.
2. gehacktes Gemüse (1 Zucchini, 1 Chalotte, 5 Champignons, 1 gelbe Paprika, Ingwer) mit Salz und Pfeffer würzen und ebenfalls in reichlich Olivenöl andünsten.
3. Garnelen und Gemüse in Auflaufform geben, mit 6 halbierten Cocktaintomaten und 4 Walnüssen (nur den Inhalt) garnieren.
4. 2 Eier und etwas Milch verquirlen, mit Salz, Pfeffer, einem Teelöffel Curry und einem Teelöffel Senf würzen und über das Gemüse gießen.

Im Ofen 15 min bei 200 Grad fertigbacken. Glauben Sie mir, er ist echt lecker!

Nun wünsche ich Ihnen einen schönen Abend. Ich werde noch ein wenig Fernsehen und nebenbei nachlesen, was Sie heute so angestellt haben. Ich hoffe, Sie sind gut ins Wochenende gestartet und können die Sonne richtig genießen. Ein wunderschönes Wochenende für Sie alle!

Dazu mein derzeitiges Lieblingsgetränk. So lecker kann Essen sein. Und wie so oft mit ganz wenig Kohlenhydraten.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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~japanische Weisheit~

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