Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den April 2010.
Tai Chi war toll! Und jetzt mache ich mir den Fernseher an, lege ich mich auf das Sofa und warte auf den Michelmann, der noch eine Stunde die Welt retten muss. Gute Nacht!
So, den anderen Eintrag habe ich dann doch gleich veröffentlicht hat keiner im Büro gemerkt, diesen jetzt live aus dem Zug. Wenn ihn kein Funkloch frisst, werden Sie ihn nun lesen können. Also, die Geschichte mit dem schlechten Kundenservice geht so (und nein, ich weiß auch nicht, warum der Feedreader ihn schon angezeigt hat)
Wieder ein Jahr vorbei, wieder steht die Inspektion für den Smartie an und wieder müssen wir in die wohl schlechte Autovertragswerkstatt in ganz Deutschland. Ich weiß nicht, ob der Service grundsätzlich beim Smartiehändler so mies ist, weil der Smartie eben so ein spezielles Auto ist, dass sowieso nur schlecht geschulte und unfreundliche Miniautomitarbeiter an diesem Auto basteln können und deshalb keinen Service bieten brauchen, weil die Kunden hinfahren müssen, oder ob der Service nur in Garbsen so schlecht ist. Jedenfalls würde ich jedem Menschen, der überlegt, sich dieses wirklich großartige Stadtauto zu kaufen, dringend davon abraten, wenn er im Großraum Hannover wohnt und auf diese Werkstatt angewiesen ist. Das Autohaus in Braunschweig wurde leider geschlossen. Der Servcie war zwar auch ziemlich schlecht, aber nicht ganz so doof wie Garbsen.
„Ups!“, werden Sie jetzt fragen: „Was ist denn Schlimmes passiert?“ Nun, eigentlich gar nichts Besonderes, es war ein ganz normaler Besuch. Eine einfälltige Dame am Empfang, die in unserem Beisein unfreundlich und inkompetent am Telefon spricht, Unzuverlässigkeit bei der Ausführung der Aufträge, lange Wartezeiten und total überzogene Preise.
In diesem Jahr nur der zweifelhafte Austausch der Antenne im Zuge der Lampenauswechselung. Glücklicherweise nicht so anstrengend wie die Sache mit den Lampen im vorletzten Jahr.
Ich gebe ja zu, berufsbedingt bin ich eine sehr aufmerksame Kundin und lege vielleicht mehr Wert auf Kundenservice und echtem Interesse, Kunden zu begeistern. Dennoch sind die Maßstäbe, die ich anlege, nicht übertrieben. Ich freue mich einfach, wenn ich als Kunde und nicht als Bittsteller wahrgenommen werde. Besonders, wenn ich wie gestern fast 700 € bezahlen muss.
Einmal im Jahr steht der Smartieinspektionstermin in der großen Stadt an. Dieser Tag war gestern. Der Michelmann ist begeisterter Autofahrer und beansprucht die Fahrt in die Werkstatt grundsätzlich für sich. Bisher konnte ich mir an diesen Tagen immer frei nehmen und den Michelmann begleiten. In diesem Jahr haben wir uns etwas Neues ausgedacht. Ich bin wie immer mit den Zug in die große Stadt zur Arbeit gefahren und habe meinen Chef überredet, mich schon mittags gehen zu lassen. Und weil er ein netter Boss ist, war das auch kein Problem. Also bin ich in die Fußgängerzone gestiefelt und habe mich dort mit dem Michelmann getroffen. Er hatte bis dahin das Auto weggebracht und ist mit der Straßenbahn in die Innenstadt gefahren.
Und, was soll ich sagen? Es war so ein toller Nachmittag! Wir sind zusammen Kaffeetrinken gegangen, haben unterwegs gegessen und ein wenig einkauft. Das Wetter war viel besser als angekündigt wie immer, wenn Engel reisen, und die Sonne schien den ganzen Tag. Nachdem der erlösende Anruf von der Werkstatt kam, haben wir das Auto geholt und sind zum blau-gelben Schweden gefahren. Ich möchte mir ja noch immer neue Möbel für mein Zimmer kaufen. Beim letzten Mal haben wir den Schrank, den wir ursprünglich geplant haben, nicht gefunden. Dieses Mal auch nicht, aber wir haben uns in den letzten Wochen andere Alternativen überlegt und heute auch Schränke gefunden, die es in die nähere Auswahl geschafft haben. Mehrere Möglichkeiten sogar, denn auf dem Rückweg in unser Dorf haben wir in einem anderen Möbelhaus noch ein weiteres schönes Teil gefunden. Da wir mit dem Smartie unterwegs waren, konnten wir natürlich keinen mitnehmen. Aber das ist auch gut so, denn so können wir noch einmal ganz in Ruhe überlegen. Einen Teppich haben wir sogar auch gefunden. Es geht also bald weiter mit meinem Zimmer. Hach, ich freue mich!
Wissen Sie was das allerbeste für mich war? Ich habe noch nie nie nie so einen menschenleeren Schwedenladen erlebt! Es war unglaublich! Wir waren fast allein im ganzen Laden, dabei war das Geschäft noch drei Stunden offen. Sie wissen ja, ich bin nicht so die Shoppingqueen, weil es mir oft zu voll, eng, warm und laut ist. Aber diesmal war es großartig und deshalb haben wir uns auch ganz viel Zeit gelassen und trotzdem kaum etwas gekauft. Ich habe mir nur zwei Flaschen mit Bügelverschluß für meine diesjährige Holunderblütensirupproduktion gekauft. Literflaschen, denn in diesem Jahr sammle ich noch viel mehr Blüten. Ist zwar noch Zeit bis dahin, aber es ist ja, wie es ist: wer weiß ich, ob ich bis dahin noch die Gelegenheit habe, Flaschen zu organisieren und was ich habe, habe ich schon einmal. Es war ein günstiger Schwedenbesuch, der aber wirklich viel Spaß gemacht hat. Und überhaupt war das ein ganz toller Tag! Hach…..
Hallo Sie, ich hoffe, Sie haben den UnSinn der gestrigen Umfrage richtig verstanden. War natürlich nur’n Spass. Hahaha, aber wie nett Sie immer mitspielen. Das bringt mich gleich zum nächsten Eintrag: Frau Landgeflüster und Blogstatistiken! Okay, den Besucherzähler und die Suchanfragen, die kann sie gut ablesen. Aber alles andere? Auf die Frage, ob ich sehe, wer wie abgestimmt, kann ich mit einem klaren „Nein“ antworten. Vielleicht geht das trotz Datenschutz sogar, aber Frau Landgeflüster kann das nicht. Sie weiß nicht, wie und auch nicht solche Dinge wie: wie viele Leser verfolgen diesen Blog im Feedreader und so. Sie wundert sich immer nur, das Sie alles immer so genau wissen.
Einige von Ihnen haben ja gestern auch gleich bemerkt, dass ich den einen der beiden Einträge gestern veröffentlich habe, statt ihn als Entwurf zu speichern. So habe ich gelernt, dass der Feedreader ein oller Verräter ist. Verraten Sie mir doch bitte einmal, was im Feedreader passiert, wenn ich einen Eintrag korrigiere. Das mache ich ja nun öfter, weil mir meine Fehler oder doof klingende Formulierungen erst nach dem zweiten oder gar dritten Querlesen auffallen.
Egal, ich wollte Ihnen nur schreiben, dass ich beide Artikel noch einstelle. Nachher im Zug, der mich in die Kleinstadt vor den Tores unseres Dorfes bringt.
Als Frau Landgeflüster heute kurz vor 18 Uhr den Garten betrat, sah sie gleich, wie fleißig der Michelmann war.
Der Rasen ist vertikutiert! Sieht ja immer schlimm aus. Um so schöner, wenn der Rasen später wieder grün leuchtet. Wie immer nach der Arbeit hat sich Frau Landgeflüster eine Tasse Kaffee gekocht und weil die Sonne so schön scheint, hat sie sich auch ihr Buch geschnappt und sich auf die noch zu streichende Rosenbank gesetzt. Der Fotoapparat war auch dabei, denn für ihr Gartengeflüster hat sie ein paar Fotos gemacht.
Und während Frau Landgeflüster ihren Kaffee schlürft, hält sie die Nase in die wärmende Sonne. Mit dieser großen vollen Tasse in der Hand lassen sich die Seiten auch gar nicht gut umblättern und deshalb bleibt das Buch zu. Dies ist ihr Blick gerade aus:
Frau Landgeflüster liebt es ihren Blick einfach so schweifen zu lassen und dies ist der Blick durch den ganzen Garten auf das Haus.
Als ich meine Tasse Kaffee leer getrunken habe, habe ich mir meine grünen Handschuhe geschnappt und habe angefangen, das erste Beet frühlingshübsch zu machen. Es war schon fast acht, als ich das Gefühl hatte, es reicht für heute.
Früher brauchte ich solche Feierabende, um mich nach der Arbeit zu entspannen. Gerade diese fiesen Wildkräuter waren eine Supertherapie, um wieder einen freien Kopf zu bekommen. Seitdem ich in der großen Stadt arbeite und mich auf dem Heimweg immer so nett unterhalte oder fleißig lese, brauche ich diese nervige Arbeit nicht mehr, um zu mir zu finden. Aber soll ich Ihnen etwas verraten? Das Zuppeln und Zupfen hat mir trotzdem Spaß gemacht. Bei diesem famosen Wetter kann es ja auch gar nicht doof sein.
Selbstverständlich verrate ich Ihnen das Rezept für die überbackenen Eiern. Sehr gern sogar, denn das Rezept gehört zu meinen Lieblingsrezepten. Sie wissen schon, flux und lecker!
Also, das Rezept geht so: Sie begeben sich in die Küche und kochen harte Eier, so viele wie Sie brauchen oder halbiert in die Auflaufform passen. Dann puhlen Sie vorsichtig das Eigelb heraus und zermatschen es mit einer Gabel. Als nächstes reiben Sie Parmesankäse und mischen den Käse und das Eigelb mit etwas Sahne. Anschließend hacken Sie bitte Petersilie, Basilikum und Thymian fein (oder vergleichbare andere Kräuter) und verrühren einen Teil der Kräuter mit der Ei-Käse-Sahnemasse. Die Masse wird großzügig in die Eier gefüllt, die Sie wiederum in die gefettete Auflaufform setzen. Den Rest der Kräuter darüber streuen, noch einmal salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufen. Dann alles in den Ofen bei 180 °C goldbraun backen. Das dauert etwa 15 Minuten.

Sie sehen, gar nicht aufwendig und doch so lecker. Und das findet nicht nur Frau Landgeflüster, sondern auch das Geburtstagskind und die anderen Geburtstagsgäste. Das ist auch ein gutes Essen für abends, wenn der Michelmann ein wenig länger die Welt retten muss, weil es ziemlich kohlenhydrat-arm ist. Viel Spaß beim Nachkochen!
fragte die liebste Freundin: „Ich habe doch am Sonntag Geburtstag und möchte ein Brunch veranstalten.“ Da muss sie mich nicht ein zweites Mal bitten. Sie wohnt allein und ich weiß selbst, dass solche Vorbereitungen zu zweit einfach viel mehr Spaß machen. Ich fuhr also gestern schon früh zu ihr, um Speisen für ihr Büffet zuzubereiten. Und während sie noch aufräumte und den Tisch dekorierte, machte ich als erstes überbackene Eier mit Kräutern und Parmesan:
Außerdem wünschte sie sich diesen Salat mit Tintenfisch, Kirschtomaten, Zucchini und Rucola:
Sie selbst bereite Garnelen in Knoblauch und Schweinefilet im Spinat-Speck-Mantel und die Ofenkartoffeln vor. Während sie sich noch geburtstagshübsch machte, die ersten Gäste begrüßte und Sekt verteilte, verteilte ich die restlichen Speisen auf die Platten und arrangierte das Büffet :
Meine Freundin hatte noch eine leckere Kaffeecreme vorbereitet und ihre Schwester eine Erdbeertorte. Hach, was haben wir geschlemmt, insgesamt fast fünf Stunden. Und weil Sie es sind, zeige ich Ihnen meine ersten zwei Gänge:

Ich habe mir ausnahmsweise sogar ein Stückchen Schweinfleisch gegönnt. Es sah so unwiderstehlich aus und duftete wunderbar:
Vom Dessert und der Torte habe ich keine Fotos, aber glauben Sie mir, die sahen auch toll aus und haben großartig geschmeckt. Nachdem die letzten Gäste um halb sechs gegangen waren, habe ich meiner Freundin noch schnell beim Aufräumen geholfen. Danach war ich richtig kaputt. Wir haben uns noch ein Gläschen Sekt gegönnt und dann bin ich mit dem Michelmann nach Hause gefahren.
Und wenn Sie sich wundern, warum ich so wenig über den Michelmann geschrieben habe, er war bei einer anderen Feier. Es ist ja immer doof, wenn zwei Feiern an einem Tag stattfinden. Immerhin war es für ihn auch ein schöner Tag, der sogar länger als erwartet dauerte. Deshalb kam er auch erst dazu, als alle Gäste bereits weg und wir mit aufräumen fertig waren.

Noch fast leer. Es sieht sehr elegant aus und bietet viele Möglichkeiten. Als nächsten hängen wir die petrolfarbenen Gardinen auf. Fortsetzung folgt…
(*gestern Abend fotografiert, deshalb wirkt es so dunkel)
Und jetzt geht es zur liebsten Freundin, das Brunch vorbereiten. Einen schönen Sonntag für Sie.



Ihr Geflüster