Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den Mai 2010.
Wie Sie bereits wissen, ist Frau Landgeflüster immer sehr an Verhaltensmustern und Denkweisen ihrer Mitmenschen interessiert. Sie hat auch bereits die ein oder andere wissenschaftliche Studie zu bestimmten Themenveröffentlicht (die verlinkten Einträge sind zwei Beispiele zur Auswahl). Für die Erforschung ihrer Studienobjekte ist Frau Landgeflüster keine Aufgabe zu schwer und keine Forschungsgebiet zu gefährlich. Das ist bekannt und deshalb wird Frau Landgeflüster oft und gern gebeten, eben diese wichtigen wissenschaftlichen Studien vorzunehmen.
Der aktuelle Forschungsauftrag:
Wie reagieren Menschen, wenn sie an Fenstern vorbeikommen, die nicht von oben bis unten mit Gardinen verhangen sind? Gibt es spezifische Unterschiede bzw. Auffälligkeiten zwischen verschiedenen möglichen Bevölkerungsgruppen?
Vorbereitung der Studie:
Die erste Aufgabe bestand in der Auswahl der teilnehmenden Forschungsobjekte und einer Räumlichkeit, die perfekte Bedingungen für diese Untersuchung bietet. Wie Sie es von Frau Landgeflüster gewohnt sind, hat sie sich auch für ihre aktuelle Forschungsarbeit auf ganz gefährliches Terrain begeben:

Nach exaktem Abwägen aller Vor- und Nachteile hat sie sich ein Forschungslabor mit modernstem und technisch aufwendigstem Standard errichtet. Mögliche Probanden wurden eingeladen, an dieser Studie teilzunehmen. Die Auswahl dieser Teilnehmer erfolgte nach dem Zufallsprinzip, nachdem sie nacheinander diese Schaukästen passierten:

Die Dauer der Studie:
Verschiedene Zeitintervalle an unterschiedlichen Tagen und Tageszeiten.
Das Ergebnis der Studie:
Es gibt durchaus Unterschiede, wie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen auf blickfreie Fenster reagieren. Hier eine kurze Zusammenfassung:
- Kinder bis 12 Jahre unabhängig vom Geschlecht: keine Reaktion zu erkennen
- Jungs zwischen 12 und 16 Jahren: bleiben unverändert wild und laut bzw. desintressiert und schlurfend
- Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren: nutzen die Fensterscheiben als Spiegel, bleiben stehen, korrigieren ihre Haare und drehen sich auch schon einmal, um zu überprüfen, wie sie von hinten aussehen.
- Jungs ab 16 Jahren: werfen einen prüfenden Blick auf ihr Äußeres, gehen dabei aber weiter
- Mütter mit Kindern, unabhängig vom Alter: bleiben stehen, sobald ihre Kinder ihnen Gelegenheit dazu geben und starren interessiert ins Fenster, es ist nicht zu erkennen, ob sich ihr eigenes Äußeres oder das Zimmer dahinter erkunden wollen.
- Männer mit Kinder, unabhängig vom Alter: lassen sich kurz von der Blickfreiheit locken, gehen aber nach einem kurzen Blick weiter
- Frauen mit Einkaufstaschen oder Ehemann an der Hand: versuchen angestrengt zu erhaschen, was sich hinter der Scheibe befindet, bleiben dafür auch schon mal stehen (die mit Einkaufstasche) bzw. drehen sich meistens auch noch einmal um (die mit Ehemann)
- Männer, unabhängig davon, ob allein oder mit Einkaufstasche bzw. Ehefrau: schauen kurz, gehen aber nach einem kurzen Blick weiter
- Fahrradfahrer, unabhängig von Alter und Geschlecht: werfen einen kurzen Blick, fahren aber ohne Unterbrechung weiter
Fazit der Studie:
Am blickfreien Fenster macht es Spaß unentdeckt Menschen zu beobachten. Was Sie oder die Menschheit von dieser Studie haben, müssen Sie selbst für sich entscheiden. Mir hat es wie immer Spaß gemacht, meine Energie für die Forschung im Auftrag der ganzen Menschheit zu investieren. Wenn Sie weitere Aufträge für mich haben, gern. Sie wissen ja, wie Sie mich erreichen.
Wie Sie wissen, liebt es Frau Landgeflüster schöne Filme anzusehen. Ganz ohne Werbeunterbrechungen oder nervigen Einblendungen, wie sie heutzutage bei jedem Fernsehsender zu jeder Sendezeit vorgenommen werden. Diese Einblendungen beleidigen das Auge von Frau Landgeflüster und so bevorzugt sie für das perfekte Filmvergnügen DVDs, aus der Videothek oder gekauft.
Der Film gestern („Sex in the city“) bildetet da die große Ausnahme, da dieser Film ohnehin vollgespickt mit Werbung ist, so dass der Unterschied zwischen Film und Werbepause kaum auffiel. Erschreckt hat mich dabei nur die Häufigkeit und Länge der einzelnen Pausen, zumal jede Pause inhaltlich fast identisch war. Gibt es überhaupt Lebewesen, die sich jede Werbepause während eines Filmes anschauen? Allerdings gibt es gar nicht so viele Möglichkeiten, diese Pausen zu umgehen. So oft und so lange kann kein Mensch pinkeln. Na gut, die Zeit würde reichen, ein mehrgängiges Menü zuzubereiten oder soziale Kontakte in Form von Telefonaten zu pflegen…. Aber gut, meins ist das nicht und so bleiben die DVDs die beste Alternative für mich. Der Film selbst, den ich zum ersten Mal sah, hat mich allerdings positiv überrascht. Auch der Michelmann hat sich köstlich amüsiert und so kann ich Ihnen berichten, dass wir beide einen schönen Filmabend verlebt haben.
Bei unserem letzten Besuch in der großen Stadt haben wir zufällig in einer schönen großen Buchhandlung einen Tisch mit vielen DVDs gefunden, darunter gab es einige, die weniger als 3 Euros kosteten. Na, das ist doch mal ein Angebot und so störberten wir ein wenig herum. Der Michelmann und ich lieben den schwarzen englischen Humor und so haben wir uns diese zwei DVDs ausgesucht.
Zum einen selbstverständlich, weil sie einfach perfekt ins Landgeflüster passen, zum anderen weil die Inhaltsbeschreibung vielversprechend klangen. Der aufmerksame Leser wird sich erinnern, dass ich den Film „Grasgeflüster“ bereits früher einmal erwähnt habe. Bravo, Sie haben ein großartiges Gedächtnis! Der Film kam im Januar im Fernsehen und hat mich damals sehr amüsiert.
Angesehen haben wir uns vorgestern den zweiten Film „Grabgeflüster“ . Als ich eben nach einer Filmkritik zu diesem Film suchte, las ich an einigen Stellen, dieser Film wäre albern und doof. Schade, ich selbst finde den Film nämlich wirklich sehenswert, weil in diesem Film mit dem Thema Tod und Beerdigung so herrlich ungezwungen umgegangen wird. Aber so unterschiedlich sind Geschmäcker eben. Mir selbst geht es so mit den „Mr. Bean“-Filmen, die ich persönlich nur albern finde, während viele andere in ihnen einen großartigen Humor sehen. Oder während ich mich innerlich übergebe, wenn ich Herrn Barth sehe, brechen andere in Begeisterung aus. Da Sie mich und meine Vorlieben in meinem Blog ein wenig kennengelernt haben, werden Sie den Humor dieses Fimes selbst einzuordnen wissen, und für sich entscheiden können, ob er etwas für Sie ist oder nicht.
Wissen Sie, was ich so toll finde an meinem Leben mit dem Michelmann? Mit ihm ist jeder freie Tag wie ein Urlaubstag. Genuß und Entspannung pur. Na gut, die frühe Sonne, die uns den ganzen Tag begleitete, trug auch sehr zu diesem Gefühl bei. Mir geht es einfach gut, wenn ich aufwache und die Sonne scheint. Das Frühstück nahmen wir noch im Esszimmer zu uns, aber die zweite Tasse Kaffee haben wir in den Garten getragen und auf der Bank vor dem Stall getrunken. Das ist der Sitzplatz, der als Erster in Sonne getaucht ist.
Schnell waren wir uns einig, diesen Tag zuhause zu verbringen. An meinen Arbeitstagen fehlt mir einfach die Zeit, meinen Garten ausgiebig genießen zu gönnen. Entweder wirbele ich abends noch einmal in den Beeten herum oder entspanne mich in der Sonne. Heute aber sollte es ein Ich-mache-alles-was-ich-will-wann-ich-will-solange-ich-will-Tag sein. Sie wissen ich liebe es, mich einfach treiben zu lassen.
Dazu gehört auch, auf der Liege zu liegen, ein Eis am Vormittag zu lutschen und zuzusehen, wie der Michelmann unsere Gartenstühle und den Tisch vom Dachboden holt und unser grünes Wohnzimmer herrichtet. Die Feineinrichtung erledige ich in den nächsten Tagen.

Die meiste Zeit habe ich heute auf meiner Liege zugebracht. Das zweiten Stieg Larsonn Buch habe ich zu Ende gelesen und gleich das Dritte begonnen. So spannend und toll zu lesen! Ich liebe diese Bücher! Nach dem Mittagessen, einem Nizza-Salat, bin ich aber auch auf meiner Liege eingeschlafen. Dabei habe ich mir, oh weh, oh weh, einen Sonnenbrand eingefangen. Das ist mir seit 20 Jahren nicht mehr passiert. Doof, aber nicht mehr zu ändern.
Natürlich habe ich auch ein bisschen in meinen Beeten gezuppelt. Aber anders als gewöhnlich, bin ich nur einmal durch den Garten spaziert und habe unterwegs die größten Wildkräuter herausgerissen. Normalerweise kann ich nicht lange auf der Liege bleiben und springe immer wieder auf. Heute hat das prima geklappt. Aber heute ist ja auch Urlaub.
Und außerdem finde ich den Garten gerade sehr schön, so wie er ist. Mit jedem einzelnen Wildkraut. Ist es nicht unglaublich, wie schnell alles grün und lebendig geworden ist? Ich liebe meine Seelenoase! Hier kann ich wirklich Kraft tanken.
Zu einem perfekten Urlaubstag gehört auch die ganze Zeit nach Lust und Laune zu speisen und zu trinken. Dazu passt der Nachmittagskaffee genauso wie das Geflügelwürstchen und die Bollos zwischendurch und abends ein leichtes Sommeressen.
Inzwischen sitzen wir beim Michelmann im Zimmer und, stellen Sie sich das mal vor, sehen einen Fernsehsender mit Werbeunterbrechung. Das mache ich normalerweise nur mittwochs, um grey’s zu sehen. Ich hasse Werbefernsehen. Vielleicht fragen Sie sich, warum ich es dann ausgerechnet heute mache? Weil ich mich auf meinen Besuch am Donnerstag bei meiner lFF vorbereite und „Sex in the City“ schaue. Hahaha, das ist doch der richtige Ausgleich dafür, dass ich in den letzten beiden Wochen fast jeden Abend Fußball mit dem Michelmann geschaut habe. Der Michelmann amüsiert sich aber köstlich, dafür, dass er den Film nicht freiwillig schaut.
Ich hoffe, Sie hatten auch so einen schönen sonnigen Pfingsturlaubstag wie wir. Für heute wünsche ich Ihnen einen schönen Abend. Alles Liebe für Sie.
das Gartenwohnzimmer einzurichten.
In diesem Jahr soll es noch ein bisschen gemütlicher werden. Morgen geht es los!
Den frühen Abend haben wir auch heute im sonnigen Garten verbracht. Ich glaube, dies wird mein neuer Lieblingssitzplatz am Abend:
Hier ist die Stelle, an der bis zum Schluß die Sonne scheint. Inzwischen sitze ich aber auf dem Sofa und sehe am Himmel ein wunderschönes Abendrot. Da ich aber viel zu bequem bin, um jetzt aufzustehen und ein Foto zu machen, kann ich Ihnen das Himmelsfarbenspiel nicht präsentieren.
Dafür präsentiere ich Ihnen meine Post von gestern:
Ob die wirklich glauben, dass ich jetzt etwas bestelle??? Pfff, das beeindruckt eine Frau Landgeflüster gar nicht. Wird schon einen Grund haben, dass sie nichts bestellt, oder? Dieser Katalog ist jedenfalls ungelesen in den Müll gewandert. Und wer weiß, jetzt wo Frau Landgeflüster fast jeden Tag in die große Stadt fährt, wird sie vielleicht irgendwann doch noch Gefallen am Einkaufen finden. Dann braucht sie gar keine Kataloge mehr.
Apropos brauchen, jetzt brauche ich Entspannung! Und deshalb wünsche ich Ihnen allen einen schönen Abend und mache jetzt den Rechner aus. Jetzt wird es langsam Zeit die Daumen für die Bayern zu drücken. Allein schaffen sie es wohl nicht.
Wenn der Erfolg so wächst wie der Meisterschaftsrasen, dann holen die Wölfe in der nächsten Saison das Triple:

Aber heute drücken wir dem Feierbiest und seinen Jungs die Daumen.
Die Sonne scheint.
Der Michelmann und Frau Landgeflüster essen Kohlenhydrate nach 18 Uhr! Ganz bewusst und mit riesigem Appetit:

Frau Landgeflüster ist nicht so der Chipstyp. Aber heute, zu einem Glas französischen Landwein, da isst auch sie mit großem Appetit:

Auch der Michelmann genießt die Sonne.
Und der Frosch.
Und wenn Sie gern Fliederduft schnuppern möchten, kommen Sie doch zu uns in den Garten.
Eis essen und Kaffee trinken. Liebe Sonne, in 105 Minuten möchte ich Dich dort treffen. Und den Michelmann auch!





Ihr Geflüster