Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den Mai 2010.
Ich freue mich gar sehr so sehr wieder einmal ganz spontan Kasi, Frieda, Dich und auch die anderen Mädels zu treffen. Das wird fein! Hach, heute ist so ein schöner Tag!
Tai Chi ausfallen zu lassen:
- Ankunft in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes erst um 18:40 Uhr. Zur Sporthalle braucht es 20 Minuten. Beginn des Trainings 18:30 Ihr
- gar fürchterliche Schmerzen im rechten Fuß
Was spricht dagegen?
- Nächsten Donnerstag plane ich, meine lFF am Rhein zu besuchen.
- danach zwei Wochen Urlaub zu haben
- die nach meinem Urlaub anstehenden Sommerferien Herbstferien
Was bringt die Entscheidung?
- die Feststellung am Auto, die Sportschuhe vergessen zu haben.
- leider die Trittchen mit Hacken anzuhaben. Und Tai Chi mit klackenden Hacken und Riemchen, das auch noch in fliederlila, das geht nun gar nicht.
Wie fühlt sich Frau Landgeflüster mit dieser Entscheidung?
- ein bisschen plagt sie das schlechte Gewissen.
- ein bisschen, als würde sie Schule schwänzen.
Was tut Frau Landgeflüster dagegen?
- gleich mit der lFF telefonieren
- Salat und Geflügelwiener essen
- sich bewusst machen, dass sie die Wolkenhände nach den 6 Wochen Sommerferien sowieso wieder neu lernen muss.
Das Fazit?
- Es gibt gute Gründe, heute Tai Chi zu schwänzen und den freien Abend zuhause zu genießen.
Nirgends treffe ich so viele Menschen mit einer Links-Rechts-Schwäche wie im Zug. Sie kennen ja bestimmt die Hinweisansagen „Ausgang in Fahrtrichtung…“ Da offenbart sich Einiges! Und es sind nicht nur Frauen!
Meine Lieblingsschwester kenne ich seit fast 43 Jahren. Noch nie habe ich sie so fröhlich und glücklich erlebt, wie gestern am Telefon. Ich musste fast ein wenig weinen vor Rührung, so sehr hat das mein ♥ erfreut.
Telefonieren Sie gern im Zug? Also, ich mag das ganz und gar nicht. Nicht nur, weil ich sowieso nicht gern mobil telefoniere, sondern weil ich grundsätzlich lieber unter vier Ohren und in netter Atmosphäre, auch räumlich, telefoniere. Genauso wenig mag ich es, wenn andere Menschen im Zug telefonieren. Denn die wenigsten Menschen verstehen es, dies in einer Lautstärke zu tun, dass nicht das halbe Abteil gezwungen ist, den Worten zuzuhören.
Liebesgesäusel ist dabei noch recht amsüsant, aber Streitereien und geschäftliche Telefonate, die den Datenschutz auf’s Gröbste verletzten, die finde ich ganz arg.
Das ätzende Streitgespräch ein paar Reihen vor mir ist glücklicherweise gleich vorbei. Ein Vorteil der vielen Funklöcher auf meiner Strecke!
Frau Landgeflüster betritt das kleine 120jährige Häuschen in der Lüneburger Heide. Um 6:45 Uhr hat sie es verlassen und findet es noch genauso vor, wie sie es verlassen hat. Nun gut, nicht ganz genauso. Der Frühstückstisch ist abgedeckt, die Küche blitzeblank sauber und im Ofen steht eine schöner (fast kohlehydratfreier) Gemüseauflauf. Bohnen und Möhren, hm, die isst Frau Landgeflüster gar sehr so sehr. Das in einer großartigen Verbindung mit einer Curry-Creme fraîche-Sahnemasse und Hackfleisch. Lecker, lecker, lecker.
Der Fernseher läuft und Frau Landgeflüster erträgt einen weiteren Fußballabend, nachdem sie bereits die letzten Tage sämtliche Relegations-, Pokalend- und Europaligaendspiele geschaut hat. Wahrscheinlich testet der Michelmann ihre Fußballerträglichkeitsfähigkeit in Hinblick auf die anstehende WM. Das ertrage ich selbstveständlich ganz klaglos, denn dafür verwöhnt er mich ja fast jeden Tag mit meinem Abendessen und erspart mir das Einkaufen in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes, das ich ja ganz und gar nicht mag.
In diesem Sinne bin ich froh und glücklich wieder zuhause zu sein und werde den Fußballabend für eine ausgiebige Tour durch das Bloggerland nutzen. Endlich mal wieder Zeit für Ihre Blogs! Juhee.
Frau Landgeflüster hat jetzt Feierabend und so eben im Zug Platz genommen, der sie in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes bringen soll. Und jetzt freut sie sich auf Herrn Larsson. Bitte nicht stören!
auf neue Zugbücher!

Nummer 1 eine Empfehlung von Ihnen, heute im Briefkasten (weil gestern nicht geguckt), und Nummer 2 gestern von einer Kollegin bekommen. Und damit sie es schnell wiederbekommen und ich den dritten Band von Herrn Larsson lesen kann, habe ich gestern auf der Heimfahrt gleich damit angefangen. Schon der Beginn liest sich gut! „Deine Juliet“ werde ich noch ein wenig liegenlassen und dann, wenn es gut passt, lesen ♥
Heute war Frau Landgeflüster ein bisschen der Star am Blutspenderhimmel. Sie hat heute nämlich die Ehrennadel in Gold verliehen und auch ein kleines Geschenk *) bekommen.
Die goldene Ehrennadel gibt es allerdings schon beim zehnten Mal Blutspenden und daher ist es keine große Leistung. Ich schaffe es ja leider immer maximal zweimal im Jahr zum Spenden, weil die Termine oft mit meinen Arbeitszeiten und jetzt mit meinen Fahrzeiten kollidieren. In den ersten Jahren hier in der neuen Heimat hatte ich auch ausgesetzt und daher habe ich es in den letzten 18 Jahren seit der ersten Spende auch erst 10 Mal geschafft.
Meine Goldnadel hat einer der AIDS-Teddys bekommen. Auch meine bronzene und die silberne Nadel haben dankbare Abnehmer gefunden, wie sie auf dem oberen Bild erkennen können.
„Aber was sollen die AIDS-Teddys denn mit den Nadeln?“, werden Sie jetzt vielleicht fragen. Na, so werden doch die Ersthelfer im Korb gekennzeichnet! Woher sollen die Teddys denn sonst wissen, wen sie im Notfall ansprechen können!?
*) ich habe mir einen Gutschein von einem Blumengeschäft in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes ausgesucht. Hach, genau das Richtige für mich!



Ihr Geflüster