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Dirty Dancing. Leider wieder mit gefühlten 23 Werbepausen. Warum habe ich die DVD eigentlich immer noch nicht???
„Mein Baby gehört zu mir…!“
Wenn Sie bereits länger in meinem Landgeflüster lesen, wissen Sie, dass der Michelmann und ich immer gern zum Beachvolleyball fahren. Vor zwei Jahren waren wir in St. Peter-Ording, im letzten Jahr in Zinnowitz und in diesem Jahr stand Hamburg auf dem Programm. Da der Michelmann ja so oft am Wochenende die Welt retten muss, sind wir terminlich immer ein bisschen eingeschränkt, denn gemeinerweise nimmt die Smart-Beach-Tour keine Rücksicht auf die Arbeitszeiten vom Michelmann.
Der Michelmann konnte glücklicherweise seinen heutigen Dienst tauschen und so hatten wir die Gelegenheit, an den Strandkai in der Hafencity Hamburg zu fahren und ein bisschen Strandfeeling zu schnuppern. Nett war es, mit dem Blick auf den Hamburger Hafen. Auch die Elbphilharmonie konnten wir von der Tribüne aus betrachten.

Die Spiele waren spannend und die Stimmung wurde immer besser. Bei den Halbfinalen waren die Ränge noch ziemlich leer und die Stimmung entsprechend zurückhaltend, ganz anders als wir es von SPO und Zinnowitz kannten. Das änderte sich aber beim Finale, bei dem jeder Platz auf den Rängen besetzt war.

Ich weiß ja auch nicht, warum, aber ich fühle mich in Hamburg einfach wohl. Die Architektur, der Hafen, die Speicherstadt. Ich liebe es, durch Hamburg spazieren zu gehen und mich einfach treiben zu lassen.

Bei dem genialen Wetter, das Thermometer am Auto zeigte 30° C an, macht es natürlich noch viel mehr Spaß.
Ich freue mich, dass wir nicht so weit weg wohnen und öfter “kurz mal eben” nach Hamburg fahren können.

Tschüß Hamburg und bis bald!
(Diesen Abschlusssatz hat der Michelmann diktiert, ganz nach dem Motto: “KISS = Keep it simple and short”, so wie sein Englischdozent zu sagen pflegt.)
Frau Landgeflüster ist eine ganz schlechte Patientin. Bereits am Mittwoch hätte sie vergessen zum Blutabnehmen zu gehen, wenn der Michelmann sie morgens nicht daran erinnert hätte. Am Donnerstag und Freitag hat sie natürlich nicht daran gedacht, bei der Ärztin anzurufen und nachzufragen, ob denn alles in Ordnung ist. Zwar geht Frau Landgeflüster davon aus, dass die Ärztin sich gemeldet hätte, wenn dem nicht so ist, aber ein bisschen Interesse zeigen kann ja auch nicht schaden. Und damit sie es bis morgen nicht wieder vergisst:

Komisch, dass ich das überhaupt vergessen habe. Schließlich habe ich in diesen Tagen das passende Buch gelesen:
Mein erstes Vampirbuch überhaupt. Ich habe mich ja zunächst geweigert, das Buch mitzunehmen. Es ist aus der Sammlung der liebsten Freundin und sie hat mich gezwungen, es einzupacken. “Nun stell Dich nicht so an und nimm es mit” , sprach sie zu mir: “Das liest sich wirklich gut und ist toll geschrieben. Selbst Du wirst es mögen.” Immer wieder habe ich es ignoriert und erst einige andere Zugbücher gelesen. Nach dem letzten Buch nahm ich es dann endlich in die Hand, um es wenigstens einmal anzulesen. Und was soll ich sagen? Es ist toll und packend geschrieben und ganz anders, als ich mir Vampirbücher so vorgestellt habe. Es kommt natürlich auf die Liste meiner Zugbücher, denn ich hätte es im Zug gelesen, wenn ich in dieser Woche Zug gefahren wäre.
Heute lege ich wieder eine Lesepause ein und fahre jetzt mit dem Michelmann nach Hamburg. Ihnen wünsche ich einen schönen Sonntag. Ich hoffe, inzwischen ist die Sonne überall angekommen?


Ihr Geflüster