Wenn Sie bereits länger in meinem Landgeflüster lesen, wissen Sie, dass der Michelmann und ich immer gern zum Beachvolleyball fahren. Vor zwei Jahren waren wir in St. Peter-Ording, im letzten Jahr in Zinnowitz und in diesem Jahr stand Hamburg auf dem Programm. Da der Michelmann ja so oft am Wochenende die Welt retten muss, sind wir terminlich immer ein bisschen eingeschränkt, denn gemeinerweise nimmt die Smart-Beach-Tour keine Rücksicht auf die Arbeitszeiten vom Michelmann.

Der Michelmann konnte glücklicherweise seinen heutigen Dienst tauschen und so hatten wir die Gelegenheit, an den Strandkai  in der Hafencity Hamburg zu fahren und ein bisschen Strandfeeling zu schnuppern. Nett war es, mit dem Blick auf den Hamburger Hafen. Auch die Elbphilharmonie konnten wir von der Tribüne aus betrachten.

Die Spiele waren spannend und die Stimmung wurde immer besser. Bei den Halbfinalen waren die Ränge noch ziemlich leer und die Stimmung entsprechend zurückhaltend, ganz anders als wir es von SPO und Zinnowitz kannten. Das änderte sich aber beim Finale, bei dem jeder Platz auf den Rängen besetzt war.

Ich weiß ja auch nicht, warum, aber ich fühle mich in Hamburg einfach wohl. Die Architektur, der Hafen, die Speicherstadt. Ich liebe es, durch Hamburg spazieren zu gehen und mich einfach treiben zu lassen.

Bei dem genialen Wetter, das Thermometer am Auto zeigte 30° C an, macht es natürlich noch viel mehr Spaß.

Ich freue mich, dass wir nicht so weit weg wohnen und öfter “kurz mal eben” nach Hamburg fahren können.

Tschüß Hamburg und bis bald!

(Diesen Abschlusssatz hat der Michelmann diktiert, ganz nach dem Motto: “KISS = Keep it simple and short”, so wie sein Englischdozent zu sagen pflegt.)