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Als ob ich das jemals vergessen könnte!
sagte der Kollege und verabschiedete sich. Der wohlverdiente Ruhestand!
„Es wird Zeit für mich zu geh’n“ , sprach Frau Landgeflüster kurze Zeit später und verabschiedete sich. Wochenende!
Wieder einmal sehr spontan, Frau Landgeflüster!
Wenn der Michelmann sich den Smartie von Frau Landgeflüster ausleiht und mitten in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes parkt, dann kann es sein, dass Frau Landgeflüster einen kleinen Gruß hinterlässt. Wenn Sie zufällig den Zweitschlüssel in der Tasche hat.

(Das sind die Knickklatschdinger, die es bei jedem Beach Volleyball – Turnier gibt. Frau Landgeflüster nutzt sie nicht aber Knickklatschding, deshalb sehen sie so ungebraucht aus und eignen sich daher sehr gut als Grußkarte.)
klagt Frau Landgeflüster. „Dann bekommst Du jetzt einen Salbeitee“, antwortet der Michelmann: „und einen Killepitsch.“
Liebe geht durch den Magen, also kann ein Killepitsch nicht schaden.
(Außerdem denke ich dann sofort an die lFF und die liebe Frau Tonari. Prost, Ihr Beiden. Und liebe Grüße an Herrn Tonari vom Michelmann.)
Nachtrag: nach diesem Glas Killepitsch wird Frau Landgeflüster bestimmt ein wenig betrunken sein. Der Michelmann hat versehentlich ein Cocktailglas erwischt. Er meint zwar, es wäre ein Likörchenglas, aber Frau Landgeflüster weiß es besser.
- Da muss ich am Sonntag ja schon wieder Currywurst-Pommes essen! Aber wenn es hilft…
- Ich hoffe, Sie haben den gestrigen Fußballabend gut überstanden.
- Den heutigen Fußballnachmittag habe ich im Zug erlebt, live am IwiPhone. Unterbrochen von den Funklöchern. Egal, ich möchte mich nicht beklagen, da Italien ausgeschieden ist.
- Nicht, dass ich persönlich etwas gegen die Italiener hätte. Aber diese Mannschaft gewinnt nicht, weil sie schönen Fußball spielt oder viele Tore schießt, sondern nur, weil die Gegnermannschaft noch schlechter spielt oder eben noch weniger Tore schießt. Oder weil die Italiener in der letzten Minute mehr Dusel haben, als sie verdienen.
- Diese WM deckt es gnadenlos auf: wer schlechten Fußball spielt scheidet aus. Zumindest wird es ab der nächsten Runde so sein. Deshalb habe ich ab dem Achtelfinale auch kein Mitleid mit ausscheidenen Mannschaften (sofern nicht wieder ein Schiedsrichter, der Vogelkacke auf dem Kopf verdient, das Spiel entscheidet). Im K.O.-System ist es einfach wichtig, gut zu spielen und Tore zu schießen. Und wer das nicht macht, selbst schuld!
- England-Deutschland im Achtelfinale ist aber schon ziemlich heftig, findet Frau Landgeflüster.
- Die letzte halbe Stunde in dem Spiel Italien-Slovenien war schon recht spannend, oder?
- Aber bitte, 7 Minuten Nachspielzeit?! Wollte der Schiedsrichter vielleicht, dass die Italiener auf jeden Fall weiterkommem? „Ich lass das Spiel einfach mal laufen, solange, bis die Italiener noch ein Tor schießen. Merk ja keiner.“
- Von dem anderen Spiel habe ich gar nichts mitbekommen. 0:0. Verraten Sie mir bitte, ob das Spiel langweilig oder trotz der fehlenden Tore spannend war.
- Das Fußballgeflüster glänzt heute nicht, ich weiß. Aber Frau Landgeflüsters Prioritäten waren heute eher auf das echte Leben ausgerichtet. Sie mögen es mir verzeihen, wenn ich nicht näher darauf eingehe. Aber wenn Sie mein Landgeflüster bereits länger verfolgen, wissen Sie, dass ich nicht über ungelegte Eier schreibe. Die ganz aufmerksamen Leser/innen unter Ihnen ahnen sowieso, worum es geht. Freuen Sie sich einfach mit mir. Wenn der Michelmann aufhört, die Welt zu retten, köpfen wir eine Flasche Sekt. Der Michelmann schuldet mir noch den ein oder anderen Wetteinsatz. Zeit den Ersten einzulösen.
- Ich wünsche Ihnen allen einen spannenden Fußballabend, egal, ob mit oder ohne Fußball.
Heute habe ich den ersten Schritt in eine neue Richtung gemacht. Es werden noch Einige folgen, aber die richtige Richtung ist eingeschlagen. Und deshalb fühlt sich dieser eine Schritt schon ziemlich gut für mich an. Dabei ist der erste Schritt, dieses „Wirklich-Aufmachen“ immer einer der schwierigsten Schritte überhaupt. Hallo Zukunft! Ich freu mich auf Dich!
sprach Frau Landgeflüster gestern Nachmittag zum Michelmann, während sie ihre Nägel petrolfarben lackierte.

„Du aber auch“, antwortete der Michelmann. Darauf Frau Landgeflüster: „Ähm. Was?“ „Na, Du bist auch die Beste auf der Welt!“, sagte der Michelmann. “ „Was hast Du denn verstanden?“ entgegnete Frau Landgeflüster, worauf der Michelmann erwiderte: „Du bist der Beste auf der Welt, hast Du doch gesagt, oder nicht?“
Nachdem dieses Missverständnis aufgeklärt war, mussten wir beide ziemlich lachen. Und Recht hat er ja, er ist wirklich der Beste auf der Welt für mich.
So oder so ähnlich könnte Frau Landgeflüster ihren heutigen Eintagesurlaub betiteln. Von dem Lauschen der für sie angenehmen Geräusche am Morgen vor dem Aufstehen, konnten Sie bereits lesen. Auch die Nase von Frau Landgeflüster wurde schon früh angeregt.
Meine Frühstücksvorbereitung begann heute mit dem Mahlen des Kaffees. Ich liebe diesen Duft! Danach den Kaffee aufbrühen, die Augen schließen und tief einatmen. Aber erst noch ein Foto knipsen, damit auch Sie die Augen schließen und tief einatmen können.
Nachdem die auditive und olfaktorische Wahrnehmung stimuliert wurde, wandte sich Frau Landgeflüster der visuellen Wahrnehmung zu und spazierte durch den morgendlichen Garten, während der Kaffee leise durch den Filter tröpfelte. Rot ist bekannterweise eine sehr anregende Farbe, also schaute sie, was der Garten heute Rotes zu bieten hat:



Gleichzeitig konnte sie natürlich auch noch einmal den olfaktorischen Sinn reizen, blühen in ihrem Garten doch viele duftende Pflanzen.

Unser gustatorische Sinn wurde auf gewohnte Weise mit einem Frühstück unter dem Mirabellenbaum, einer Brotzeit auf dem Hof vor dem Küchenfenster und dem Fußballessen im Garten-WM-Studio gefordert. Und natürlich beim Nachmittagskaffee mit dem „Ich-hab-Dich-lieb-Geschenk“ vom Michelmann. Stellen Sie sich das mal vor! Nicht nur ich habe dem Michelmann gestern ein Geschenk mitgebracht, sondern auch der Michelmann für mich! Eine Lieblingsschokolade für den Urlaub! So, ist er, der Michelmann! ♥
Nun habe ich die ersten vier Sinne beschrieben, fehlt also noch der haptische Sinn. Den haben wir gefördert, in dem wir den Pinsel in die Hand genommen haben. Frau Landgeflüster hat auch noch in den Beeten gewerkelt, Erde und Wildkräuter gefühlt.
Tja, und nun fühlt Frau Landgeflüster nur noch eine Nervösität wegen der fehlenden deutschen Tore des Fußballspiels. Sie muss sich jetzt wieder auf das Spiel konzentrieren und beendet daher diesen Sinneseintrag! Männo, ich will deutsche Tore sehen!
- Der Tag der Entscheidung. Gruselig. Fies. Nervendaufreibend. Und das nur wegen eines Fußballspieles. Aber es ist ja, wie es ist. Wenn es um die WM geht, wird auch aus den meisten Fußballignoranten Fußballinteressierte und das finde ich gut.
- Der Fußballnachmittag war spielerisch nicht so toll, aber ganz ehrlich, wenn vier Mannschaften um den Einzug ins Achtelfinale spielen, dann müssen sie dafür kämpfen und Tore schießen. Wenn sie es nicht tun und ausscheiden, sind sie selbst schuld. Basta!
- Gut, dass England gewonnen hat, auch wenn ich die englischen Fußballer nicht so nett finde. Aber wenn alle „großen“ Mannschaften versagen und ausscheiden, ist es auch doof. Dann lieber die Italiener. Ich meine, ausscheiden. Die Italiener.
- Über das Tor der Amerikaner habe ich mich sehr gefreut. Schließlich wurden ihnen im Laufe des Turniers bereits zwei regluläre Tore nicht anerkannt. Achtung, Ihr Schiedsrichter, kackende Vögel!
- Der Fernsehmann sagte während des Spieles: „Rooney wartet auf sein erstes WM-Tor.“ Schön doof, findet Frau Landgeflüster, er sollte lieber eines schießen.
- Im Hause Landgeflüster sind die Vorbereitungen für das Fußballspiel getroffen. Das Fußballessen schlechthin:
Und natürlich das kleine Schwarze:
Und nun Jungs, macht mal wieder richtig einen los! Haut dem Schmunzelhasen viele Bälle ins Netz!- Fortsetzung folgt!
- Danke für dieses Tor !
- Alles ist gut! Das Spiel war komisch. Es war keine Taktik zu erkennen und die deutschen Jungs haben sich nur „irgendwie durchgemogelt“.
- Eine afrikanische Mannschaft ist noch im Rennen. Auch das ist gut.
- Ätsch, Ihr Ghanaer, Ihr habt es nicht geschafft, zum ersten Mal eine deutsche Mannschaft nach der Vorrunde nach Hause zu schicken. Obwohl Ihr Euch das so fest vorgenommen habt.
- Meine Helden von heute: Herr Schweinsteiger, Herr Özil, Herr Neuer und Herr Lahm. Danke, Jungs! Bitte knöpft Euch Eure Kameraden vor, damit sie Euch im nächsten Spiel gegen die Engländer richtig unterstützen.
- Puh, bin ich erleichtert!
- Ach ja, eins noch: dem Schiedsrichter würde ich als Vöglein nicht auf den Kopf kacken.
Hach, wie war das schön heute morgen, als ich wach wurde ohne Weckerklingeln. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es erst schon sechs Uhr war. Wie toll, zu wissen, bereits anderthalb Stunden länger geschlafen zu haben und sich einfach wieder umdrehen zu können, um weiterzuschlafen!
Da die Sonne durch den Spalt des geöffneten Fensters fällt und den Raum in ein so freundliches, fröhliches Gelb taucht, wurde Frau Landgeflüster in kürzester Zeit putzemunter. Sie lauschte den Vögeln und dem Atmen vom Michelmann und erfreute sich fast eine Stunde an diesen angenehmen Geräuschen. Dann schnappte sie sich ihr Bettzeug, drapierte es auf dem Sofa im Zimmer vom Michelmann, schaltete sich das Frühstücksfernsehen an und schnappte sich ihren Laptop. Ein früher Blick in ihre Lieblingsblogs. Ob die frühe Uhrzeit der Kommentare wohl verwundert?
Hach, Sie können sich gar nicht vorstellen, wie ich dieses Gefühl liebe, aufzuwachen und zu wissen, es ist Urlaub!
Bisher haben wir nur geplant, das Gartenwohnzimmer noch einmal von innen zu lasieren. Das wird nicht lange dauern, weil wir ja zu zweit sind. Und der Rest des Tages? Wir werden sehen, worauf wir gerade Lust bekommen. Was für ein Luxus!


Ihr Geflüster