Sie haben es geahnt, wir sind nicht zum Ninanena-Konzert in meine alte Heimatstadt gefahren, sondern in die große Stadt. Den Michelmann kann ich eher mit Zugfahren und Stöbern begeistern als mit trällender Frauenpopmusik.

Die liebe Birgit hat mir die Lister Meile ans Herz gelegt und so haben wir uns das Viertel hinter dem Bahnhof heute mal genauer angesehen.

Es ist wirklich schön dort. So ganz anders als in der riesig großen Fußgängerzone auf der anderen Seite des Bahnhofs. Es ist alles viel gemütlicher und kleinstädtischer. Mit ein wenig Phantasie kommt das Gefühl, auf dem Kiez zu sein. Ich habe auch sofort meinen Lieblingsladen auf der Lister Meile entdeckt:

So einiges an dem Viertel hat mich an so manche Kleinstadt in meinem geliebten Frankreich erinnert. Diese Chocolaterie zum Beispiel. Die musste sich Frau Landgeflüster natürlich gleich genauer ansehen. Hineingehen konnte sie leider nicht, denn in der Lister Meile starten die Geschäfte früh in das wohlverdiente Wochenende und das ist auch gut so. Ausgesprochen nett fand ich den Hinweis an der Tür:

Uns Beiden hat der Besuch sehr gut gefallen und wir werden bestimmt wieder in das Viertel fahren. Dann ein wenig früher, um auch in den Geschäften zu stöbern. Also, wenn Sie das große Hannover nicht so mögen, besuchen Sie doch auch einmal das Kleine hinter dem Bahnhof.