Du durchsuchst gerade das Tagesarchiv für den August 18, 2010.
denkt sich Frau Landgeflüster und bereitet einen kleinen Salat aus Zucchinis, Gurke, Tomaten, Eiern und gerösteten Kürbiskernen, verfeinert mit Baslikum, Bibernelle und Schnittlauch, gewürzt mit Weinessig und Olivenöl aus der Toskana und Pfeffer aus der Mühle. Der Tisch grün dekoriert.
Wer solange die Welt rettet, bekommt viele Vitamine. Und kleine Käsewürfel. Und gaaaanz viel Aufmerksamkeit!
Heute ist Frau Landgeflüster wieder im Partykochstudio. Sie liebt die Vorbereitung ihrer Gartenpartys bekannterweise gern stressfrei und so erledigt sie alles, was sich gut vorbereiten lässt, auch immer so früh wie möglich. So wie diese Zutat für ihre geplantes Buffet.
Hier sollten die feedreadernutzenden Partygäste jetzt aufhören zu lesen, wenn sie sich überraschen lassen möchten.
Vor nahezu genau zwei Jahren habe ich das erste Mal von unserem Hausgeist berichtet. Stellen Sie sich vor, in dieser Woche ist er wieder aufgetaucht! Diesmal meldet er sich aber nicht über die Dunstabzugshaube, sondern über die Gardine in der Lesegalerie. Gruselig, oder? Die Geschichte begann am letzten Wochenende. Wie Sie vielleicht auf dem ein oder anderen Foto in meinem Blog gesehen haben, hängen all unseren Fenstern an der Oberkante Hardangergardinien, die Mutter Landgeflüster in liebevoller Handarbeit in den letzten Jahren gefertigt hat. Ich liebe diese Gardinen, weil sie das Fenster verzieren ohne den freien Blick zu nehmen und trotzdem wirkt das Haus von außen nicht unfertig, wie es oft bei gardinenlosen Fenstern der Fall ist. Alle Gardinen hängen an kleinen weißen Plastikhaken, die an den Fensterrahmen geklebt sind.

Am Wochenende löste sich der linke Haken einer Gardine und so fiel das schöne Stück herunter. Das passiert alle paar Jahre mal und ist gar nichts Ungewöhnliches. Der Michelmann reinigt dann den Rahmen, klebt den Haken neu an und hängt am nächsten Tag die Gardine wieder auf. Alles kein Problem. Dieses Mal aber mischt unser Hausgeist mit. Er löst den Haken am nächsten Tag wieder ab und lässt ihn verschwinden. Wahrscheinlich hat er ihn im Heizungskörper versteckt, wo er nicht zu sehen ist. Also einen neuen Haken genommen , den Rahmen wieder gereinigt und erneute mit bombenfesten Kleber angeklebt. In der Nacht löste sich auch dieser Haken und fiel auf die Fensterbank. Nun gut. Also am nächsten Tag das Ganze noch einmal. Das Ergebnis: auch in der folgenden Nacht verschwand der Haken. “Mit mir nicht!”, sprach da der Michelmann. Den neuen Haken hat er nun angeklebt und mit einer Minischraube festgeschraubt. Das Fenster gehört uns und deshalb darf er das. Jetzt bin ich gespannt, was der Geist nun macht. In dieser Nacht ist ihm noch nichts eingefallen…..


Ihr Geflüster