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Heute ist Frau Landgeflüster wieder im Partykochstudio. Sie liebt die Vorbereitung ihrer Gartenpartys bekannterweise gern stressfrei und so erledigt sie alles, was sich gut vorbereiten lässt, auch immer so früh wie möglich. So wie diese Zutat für ihre geplantes Buffet.

Hier sollten die feedreadernutzenden Partygäste jetzt aufhören zu lesen, wenn sie sich überraschen lassen möchten.

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Vor nahezu genau zwei Jahren habe ich das erste Mal von unserem Hausgeist berichtet. Stellen Sie sich vor, in dieser Woche ist er wieder aufgetaucht! Diesmal meldet er sich aber nicht über die Dunstabzugshaube, sondern über die Gardine in der Lesegalerie. Gruselig, oder? Die Geschichte begann am letzten Wochenende. Wie Sie vielleicht auf dem ein oder anderen Foto in meinem Blog gesehen haben, hängen all unseren Fenstern an der Oberkante Hardangergardinien, die Mutter Landgeflüster in liebevoller Handarbeit in den letzten Jahren gefertigt hat. Ich liebe diese Gardinen, weil sie das Fenster verzieren ohne den freien Blick zu nehmen und trotzdem wirkt das Haus von außen nicht unfertig, wie es oft bei gardinenlosen Fenstern der Fall ist. Alle Gardinen hängen an kleinen weißen Plastikhaken, die an den Fensterrahmen geklebt sind.

Am Wochenende löste sich der linke Haken einer Gardine und so fiel das schöne Stück herunter. Das passiert alle paar Jahre mal und ist gar nichts Ungewöhnliches. Der Michelmann reinigt dann den Rahmen, klebt den Haken neu an und hängt am nächsten Tag die Gardine wieder auf. Alles kein Problem. Dieses Mal aber mischt unser Hausgeist mit. Er löst den Haken am nächsten Tag wieder ab und lässt ihn verschwinden. Wahrscheinlich hat er ihn im Heizungskörper versteckt, wo er nicht zu sehen ist. Also einen neuen Haken genommen , den Rahmen wieder gereinigt und erneute mit bombenfesten Kleber angeklebt. In der Nacht löste sich auch dieser Haken und fiel auf die Fensterbank. Nun gut. Also am nächsten Tag das Ganze noch einmal. Das Ergebnis: auch in der folgenden Nacht verschwand der Haken. „Mit mir nicht!“, sprach da der Michelmann. Den neuen Haken hat er nun angeklebt und mit einer Minischraube festgeschraubt. Das Fenster gehört uns und deshalb darf er das. Jetzt bin ich gespannt, was der Geist nun macht. In dieser Nacht ist ihm noch nichts eingefallen…..

Nicht lange blieb Frau Landgeflüsters Pflanzentisch so sauber und leer. Genau genommen nur drei Tage.

Leider machen die wunderschönen weißen Petunien, die unsere Stallwand seit Mai mit einem strahlenden Weiß geschmückt haben, langsam, aber sicher schlapp. Das ist ziemlich doof, denn die Auswahl an schönen sommerlichen blühenden Pflanzen ist zur Zeit ziemlich eingeschränkt. Es wäre kein Problem, wenn Frau Landgeflüster Herbstblumen in dezenten Farben auswählen würde. Aber dazu ist sie noch nicht bereit. Sie wissen ja, für Frau Landgeflüster ist noch richtig Sommer, weil sie ja nächste Woche erst in die Sommerferien startet. Also dürfen auch noch keine neuen Herbstpflanzen in den Garten. Tja, aber was stattdessen? Am liebsten möchte sie weiße Blumen, weil dies in diesem Jahr ihre Farbe des Sommers ist. Sie erkennen es am Gartenwohnzimmer.

Lange Rede, kurzer Sinn. Frau Landgeflüster hat Ballonblumen gekauft. Weiße. Die einzigen weißen Sommerblumen überhaupt, die sie bekommen konnte. Die offene Blüte ist auf dem Foto leider nicht so toll zu erkennen. Aber wenn Sie meinen Blog aufmerksam lesen, dann wissen Sie, wie eine Ballonblume aussieht. Habe ich sie Ihnen doch letztens erst in blau gezeigt. Und im Herbst kommen sie dann ins Beet. Mehrjährige Pflanzen mag ich viel lieber als Einjährige. Es tut mir jedesmal in der Seele weh, wenn die Einjährigen endgültig verblüht sind und entsorgt werden müssen. So aber freue ich mich noch mehr über meine neuen Stallwandtöpfe, weil ich weiß, dass sie mich auch in den nächsten Jahren noch begleiten werden.

Es wird wettertechnisch ziemlich spannend. Trotzdem möchte ich meinen Garten bei der Party natürlich schön präsentieren und deshalb habe ich heute noch ziemlich herumgewirbelt. Es hat richtig Spaß gemacht. Das Wetter war bis zum Abendregen sehr sommerlich und es hat mir richtig viel Spaß gemacht. Deshalb habe ich auch wirklich was geschafft. Die heute geleerte Biotonne ist schon fast wieder voll.

Während ich noch über das Ende dieses Eintrages nachdachte, rief mich der Michelmann, der inzwischen auch wieder zuhause ist, zum Abendessen. Also unterbrach ich meinen Eintrag und setzte mich zu ihm an den Esszimmertisch. Wir aßen ein wenig und stießen mit unserem Getränk an, wie wir es immer so machen, egal, ob wir Sekt oder Wasser trinken. Und wissen Sie, welchen Toast der Michelmann aussprach? „Herzlichen Glückwunsch zu diesem Ehemann!“ Dazu hatte Frau Landgeflüster nichts entgegenzusetzen, außer das sie sehr lachen musste. Recht hat er ja, der Michelmann.

Lange nicht mehr über die Suchanfragen im Landgeflüster geschrieben und weil ich heute gar nichts Aufregendes zu berichten habe, widme ich diesen Eintrag den Top 10 der letzten Tage. Die Reihenfolge ist aber keine Wertung.

  • ich will unterhosen mit schlitz
  • frau schlachtet
  • susigkeiten zur hochzeit
  • die hesslichsten fingernägel der welt
  • komisches e
  • bleistift im auge
  • tröstende worte für ersten arbeitstag
  • blutige hände
  • mann mit lackierten nägeln
  • welche männer tragen unterhosen mit schlitz
  • 20 cm kürzere Haare, das geht ratz-fatz
  • Wir haben Bettwäsche, die steigert meinen Appetit auf Schokolade.
  • Den Duft von frischer Bettwäsche finde ich immer wieder toll.
  • Ich weiß, warum ich keine Pfifferlinge esse. Auch wenn ich sie geschmacklich lecker finde.
  • Der blau-gelbe Schwede ist auch böse. Discounter sind so. Auch schwedische. Aber bei denen ist der Aufschrei größer. Weil wir uns alle blenden lassen.
  • Lachsröllchen schmecken am nächsten Tag noch viel besser.
  • Auf Regen folgt Sonnenschein

  • Wochen, in denen der Michelmann bis nachts die Welt rettet, finde ich nicht so schön. Netter ist, wenn ich die Abende nicht allein verbringen muss.
  • Wenn der Michelmann bis nachts die Welt retten muss, telefoniere ich viel und lange. Dabei bin ich gar kein Telefoniermensch.
  • Wenn der Festplattenrecorder nicht so doof wäre, hätte ich gestern einen der schönen französischen Filme geguckt, die letztens im Fernsehen kamen. So habe ich ohne französischen Film gebügelt. Geht auch.
  • Wilden Wein finden Bienen ganz toll. Hunderte (tausende?) Tiere bevölkern bei Sonnenschein unsere Hauswand. Das Geräusch ist beruhigend. Auf die Bank davor setze ich mich bei Sonnenschein aber nicht.

  • Es ist komisch zu beobachten, dass der Herbst zwei Wochen vor den Sommerferien langsam Einzug hält. Ferien vor dem offiziellen Herbstanfang sind Sommerferien. Basta.
  • Noch 9 ups verzählt, es sind doch 10 Tage und der Rest von heute. Hach.

Jetzt, da es abends bereits um neun Uhr dunkel wird, erwartet Frau Landgeflüster ihren Michelmann doch lieber im Haus. Jedenfalls solange sie das Gartenwohnzimmer noch nicht verschließen kann.

Im Kaminzimmer ist’s ja auch recht gemütlich, findet Frau Landgeflüster.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht!

Ein Buch, wunderbar geschrieben, schön zu lesen, gut zum Mitfühlen und -leiden. Schlicht, ruhig, ergreifend. Schwer zu in Worte zu fassen. Ein entspannendes, beruhigendes Lesevergnügen.

Vielen Dank dafür. ♥

(Im nächsten Jahr werde ich viel netter zu meinen Apfelbäumen sein. Versprochen!)

Zwei Tage nach dem besonderen Geburtstagsanruf habe ich einen Brief mit Fotos im Briefkasten vorgefunden. Schön war es, meine Schulfreundin nach zwanzig Jahren wiederzusehen und wenn es nur auf den Fotos ist. Das ist doch schon einmal ein Anfang. Dazu Bilder von ihrem Mann, den Kindern und dem Haus von innen und außen. Hach, so schön.

Ist ja klar, dass auch Frau Landgeflüster die versprochenen Fotos schnellst möglich verschicken möchte. Aber da sie keine aktuellen Papierfotos besitzt, muss sie die Festplatte nach Fotos von sich, dem Michelmann, dem Gartenwohnzimmer und dem Haus absuchen. Den Garten und das Haus fotografierte sie gestern, denn da hat sich gerade in den letzten Tagen ja noch einiges getan. Die Bilder hat Frau Landgeflüster auf Fotopapier ausgedruckt und sie ist ganz begeistert von den Fotos. Den Drucker hat der Michelmann im Frühjahr neu gekauft und endlich haben wir einen, mit dem sich Fotos in hochwertiger Qualität ausdrucken lassen. Das Papier fässt sich sehr schön an und die Farben sind brilliant.

Auf diesem Foto sehen sie etwas gelbstichig aus, aber das liegt an der Esszimmerlampe. Frau Landgeflüster findet Papierfotos auch immer noch viel schöner als Fotos auf CD oder Festplatte. Ich glaube, ich druck mir noch eins vom Michelmann aus. Für die Brieftasche. Und eins für das Portemonnaie. Und eins für…. Ich druck mir was, drucken macht soviel Spaß….

Ein Grund, warum Frau Landgeflüster so gern über die Zubereitung von Gerichten bloggt, ist, dass sie so jederzeit von unterwegs am IwiPhone die Zutatenlisten ihrer liebsten Speisen aufrufen und spontan einkaufen lassen kann. Das findet sie sehr praktisch. Also wird sie auch die Rezepte bloggen, die sie bei der Gartenparty kredenzen möchte. Aber nur die, die Frau Landgeflüster zum ersten Mal ausprobiert hat und nach erfolgreicher Verköstigung durch den Michelmann für das Buffet auserwählt wurden.

Da ich meine Gäste selbstverständlich überraschen möchte und wird das Geheimnis erst nach einem weiteren Klick gelüftet. Ob es mit dem Feedreader funktioniert weiß ich nicht, aber das werden Sie dann ja selbst feststellen. Wenn Sie nach diesem Absatz ohne Klick weiterlesen können, aber nicht wollen, dann sollten Sie jetzt aufhören, zu lesen und mich evtl. aus Ihrem Reader raus schmeißen…

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Frau Landgeflüster liebt Gartenpartys, das wissen Sie bereits. Und auch die Vorbereitungen mag sie gar sehr so sehr. Gestern nach dem Frühstück hat Frau Landgeflüster sich einen Block geschnappt und ihre Ideen für das Essen zusammengetragen. In diesem Jahr wird nicht gegrillt, schließlich neigt der Sommer sich da schon seinem Ende zu. Aber ich denke, mir sind so einige leckere Speisen eingefallen. In der nächsten Woche werde ich sie zur Probe für den Michelmann zubereiten.

Auch diese Gartenparty wird eine bunt gemischte Feier sein. Im letzten Jahr haben wir die Kombination Blogger und Nichtblogger sehr erfolgreich getestet. Und weil in diesem Jahr ganz viel Blogger selbst feiern und wir deshalb nur eine kleine Runde sind, habe ich die Familie, Freunde und Bekannte gleich miteingeladen, um unsere Geburtstage mit ihnen nachzufeiern. Praktisch, oder? Meine Blogfreunde dürfen schon früh anreisen, die anderen Gäste kommen am frühen Abend dazu.

Zwei Wochen sind keine lange Zeit für die Vorbereitung einer Gartenparty, wenn wir nebenbei auch noch Geld verdienen müssen. Also haben wir gestern schon richtig losgelegt. Der Stall ist aufgeräumt, die verwuchertsten Beete sind gesäubert und die vergammelten Laternen sind restauriert. Gestern noch verrostet mit abgeplatztem schwarzen oder dunkelgrünen Lack strahlen sie nun in weiß und passen so wunderbar in den Eingangsbereich unseres Gartenwohnzimmers.

Frau Landgeflüster hat auch schon einmal ihren Pflanztisch aufgeräumt. Sie kann zwar nicht garantieren, dass er die nächsten zwei Wochen so leer bleibt, aber die Platte musste sowieso mal wieder kräftig gesäubert werden.

Nachmittags dachten wir uns, wären fleissig genug und könnten ein wenig einkaufen fahren und dann die Lieblingsschwester besuchen. Also sind wir zum Schweden in die Stadt von Heinrich dem Löwen gefahren und haben für die Party 24 Dessertgläser und anderes Partyschnickeldi gekauft. Nachdem wir uns bei der Schwester gestärkt haben, sind wir noch ein wenig durch ein Neubaugebiet einige Dörfer weiter spaziert. Dieses Neubaugebiet direkt am Mittellandkanal ist unglaublich.

So etwas kenne ich bisher nur aus Südfrankreich. Riesige Villen im südländischen Stil, teilweise mit Bootsanleger. Sollten Sie einmal eine Million über haben und dies zur Schau stellen wollen, melden Sie sich, dann verrate ich Ihnen, wo Sie dieses Villenviertel finden.

Ich habe nur zwei Fotos mit dem IwiPhone gemacht, aber ich kann Ihnen versichern, dort gibt es Einiges zu schauen. Für Frau Landgeflüster, die ja in einem kleinen roten Backsteinhäuschen wohnt, war das ein Ausflug in eine ganz andere Welt. Ganz ehrlich, das ein oder andere Haus hat ihr wirklich gefallen. Aber wenn sie einmal so viel Geld besitzt, dass sie sich so ein Haus bauen lassen kann, dann möchte sie nicht so dicht an dicht mit den Nachbarn wohnen. Dann kauft sie sich stattdessen auch gern nur eine kleine Wohnung am Meer in der Bretagne oder in Südfrankreich. Und behält dazu ihr kleines 120 jähriges Backsteinhäuschen.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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