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Sie wissen ja, Frau Landgeflüster ist kein Handarbeitswunder. Das ist zwar einerseits schade, anderseits aber auch ziemlich praktisch. Besonders, wenn die eigene Mutter handarbeitlich extrem begabt ist und, was noch viel toller ist, auch gar so gerne abends beim Fernsehgucken werkelt. Dieser Tatsache hat es Frau Landgeflüster zu verdanken, dass zum Beispiel wunderschöne Hardangergardinen die Fenster ihres über 120jährigen kleinen Häuschen zieren.

Das neuste Projekt der Mutter Landgeflüster wird das wunderschöne gestrickte Mieder aus der letzten LaLu sein. Dabei wollte Frau Landgeflüster dieses Mal ihre Mutter wirklich nicht damit belästigen, sondern sich selbst ans Werk machen. Aber da Mutter Landgeflüster berechtigterweise kein allzu großes Vertrauen in die Strickkunst ihrer Tochter legt, bot sie sofort an, das Mieder zu stricken. Wahrscheinlich erschien ihr das Stricken leichter als die Geduld aufzubringen zu erklären, wie es geht. Und Frau Landgeflüster hat klein bei gegeben und sich riesig über das Angebot gefreut. Schließlich hat sie in den letzten neun Jahren nur zwei einfache Schals gestrickt und davor 20 Jahre gar nicht.

Wenn sie also nicht stricken darf, lässt sich Frau Landgeflüster eine Nähmaschine kaufen. Nichts Großartiges, ein einfaches Teil, das der Michelmann heute bei Herrn Discounter gekauft hat. Es wird Zeit, findet Frau Landgeflüster, sich mit dem Nähen von Tischläufern oder Kissenhüllen zu beschäftigen. Nie, nie, nie wird sie die Geduld aufbringen, Klamotten oder Taschen zu nähen. Aber einfache, schlichte Dinge, die wird sie versuchen. Freuen Sie sich also auf Berichte aus der Nähstube Landgeflüster. Hahaha, jetzt lehnt sich Frau Landgeflüster abergaaaa nz weit aus dem Fenster!

Ganz furchtbar findet Frau Landgeflüster Erbstreitigkeiten. Wie raffgierig muss ein Mensch sein, dass er jeglichen Respekt dem Verstorbenen gegenüber verliert? Wie anmaßend ist eine Person, die Ansprüche auf das Lebenswerk eines anderen Menschen erhebt, der unabhängig und selbstständig sein Leben lebte?

Bin ich froh, dass dies nie ein Thema bei uns sein wird. Wir haben keine Ansprüche und keine direkten Erben. Wie beruhigend.

So ein toller Tag. Die meiste Zeit sonnig, im Schatten schon herbstlich kühl. Strahlende Farben. Frau Landgeflüster ist ein wenig traurig, dass sie krank ist und nicht stundenlang durch die Wälder streifen kann. Aber sie hat sich einen ausführlichen Spaziergang durch den Garten gegönnt und eine ganze Stunde in der Sonne gelesen, natürlich warm eingemummelt.

Am Vormittag hat sie ein wenig Papierkram sortiert und ausgemistet. Am Esszimmertisch mit Blick in den sonnigen Garten. Das hat ihr auch gefallen. Der Michelmann ist in der Zeit mit meinem Wunschzettel und einem Gutschein in meine Lieblingsbaumschule vor den Toren unseres Dorfes gefahren und hat drei Pflanzen gekauft, von denen ich später im Gartengeflüster berichten werde.

In dieser Woche muss der Michelmann erst ab mittags die Welt retten und weil er noch ein paar Lebensmittel kaufen wollte, hat er für mich netterweise den Pflanzboten gespielt. Das ist ganz toll, denn dann kann er die beiden Sträucher morgen einpflanzen. Die Dritte, eine Lilientraube habe ich selbst gleich in den Vorgarten gesetzt. Das schöne Gartenwetter ausnutzen.

Nach einem Mittagssüppchen musste der Michelmann dann los und Frau Landgeflüster hat sich auf das Sofa in ihr Zimmer verzogen.

Auch hier ist ganz ruhig und entspannend. Und damit mein Iwizimmer nicht denkt, ich hätte das Kaminzimmer viel lieber, lese ich heute auf diesem Sofa. Das Buch „Mängelexemplar“ von Sarah Kuttner habe ich gestern ja beendet und heute nun „Der Geschmack von Apfelkernen“.  Zu diesem Buch kann ich noch nicht so viel schreiben, außer dass sich der Anfang gut liest und ich gleich weiterlesen möchte. Das „Mängelexemplar“ hat mir gefallen. Es ist geschrieben, wie es von Frau Kuttner zu erwarten ist. Wie sie spricht, schreibt sie auch. Zunächst hatte ich die Befürchtung, dass ihre locker, zeitweise anstrengend lustige Art mich nerven könnte. Doch das Thema (Depressionen, Ängste, Panikattacken) ist traurig und ernst, da tut die aufgelockerte Schreibe von Frau Kuttner wirklich gut. Das Buch ist durchaus empfehlenswert.

‘nupfentechnisch geht es mir ganz gut. Der Husten ist ein wenig anstrengend, aber sonst fühle ich mich nicht schlimm krank. Meinen Leidensgenossen wünsche ich auch heute eine gute und rasche Besserung. Bei Dir, liebe Britta, konnte ich mal wieder keinen Kommentar hinterlassen. Werd schnell wieder gesund und Grüße an Deinen Hund, er möge bitte etwas rücksichtsvoller mit Dir sein!

Ich weiß nicht, wer von Ihnen den letzten Eintrag gelesen, meinen Wunsch erfüllt und mir die Sonne geschickt hat. Es wäre schön, wenn Sie es mir verraten. Ich habe Ihnen nämlich zum Dank ein kleines Blumengesteck aus den letzten mehr oder weniger unverregneten Rosen, einer Hortensie, Weinranken und Echinacea-Köpfen gebastelt. So sehr habe ich mich über die halbe Stunde Sonnenschein an einem fast wolkenfreien Himmelstreifen gefreut.

Als die Sonne hervorblitzte, bin ich gleich in den Garten und habe warm eingemummelt auf der Rosenbank mein Buch zu Ende gelesen. Solange bis sich eine dicke Wolkendecke wieder vor die Sonne schob. Hach, war das schön! Danke, dass Sie mir diese Wärme und das Licht spendiert haben!

Bevor ich wieder ins Haus gegangen bin, habe ich einen Spaziergang durch den Garten gemacht und ein bisschen Bastelmaterial gesammelt. Schade, durch den vielen Regen sind fast alle Rosenblüten verregnet. Aber dies ist mein Blumengruß für die edle Spenderin oder den edlen Spender der Sonnenstrahlen.

Ich habe Ihr Blumengesteck auf das Highboard im Esszimmer gestellt. So kann der Michelmann für Sie darauf aufpassen und ich mich auch daran erfreuen. Ich hoffe, es ist Ihnen recht.

na, wissen Sie es noch?

Richtig! Wohlfühltag! Letzte Woche fand er kurzfristig am Donnerstag statt und er verlief  nicht ganz so wie geplant. Das war schade, aber so hatte ich wenigstens genug Stoff für einen Eintrag, der mir viele mitfühlende Kommentare einbrachte. Und darüber freut sich schließlich ein jeder Blogger.

In dieser Woche habe ich krankheitsbedingt jeden Tag einen „Ich-mache-alles-damit-es-mir-schnell-wieder-gut-geht-Tag“ und damit also auch eine Art Wohlfühltag. Und wenn der Husten nicht so anstrengend wäre, käme ich mir wie im Urlaub vor. Der Schlaf der Nacht dauerte zehn Stunden, entsprechend ausgeruht fühle ich mich.

Heute Abend werde ich mir wohl ein Erkältungsbad gönnen. Ja, ganz mutig werde ich mich in die selbe gefährliche Situation begeben, um tapfer den Erinnerungen des traumatischen Ereignisses entgegenwirken.

In der letzten Woche habe ich am Haustag mein Esszimmer dekoriert. An einem äußerst sonnigen Herbsttag. Und so gefiel mir da der ruhige Kontrast zu den strahlenden Farben in der Natur sehr. In den letzten Tagen war es hier so grau und düster, dass in mir die Sehnsucht nach strahlenden Herbstfarben wuchs. Also habe ich gestern mein Esszimmer und heute meine Küche ein bisschen herbstfarbenfroher dekoriert. Das ist gut für das Wohlbefinden und passt also auch zu meinem heutigen Wohlfühltag. Vielleicht ist Ihnen auch ein wenig nach Farbe, dann dürfen Sie gern einen Blick auf den Esszimmertisch und die Küchenkommode werfen.

Gar nichts Großartiges. Einfach Farbe und Natur. Moos, Rinde, Lampions und Apfel aus dem Garten, Kastanien aus der großen Stadt und mein geliebter Hirsch. Andersfarbene Kerzen wären auch nicht schlecht, aber erst werden die alten verbraucht.

In der Küche ein kleines Sammelsurium in Glas. Eine Pinie aus Südfrankreich, Kastanien aus der großen Stadt und der Rest aus dem Garten.

Ganz einfach und simpel. Sie wissen ja, ich bin keine Bastelqueen. Auf dem Foto fehlt noch das Windlicht, dass nun auf der Fensterbank hinter den Gläsern steht und abends ein warmes Kerzenlicht auf die Kommode werfen wird.

Mit diesen Fotos wünsche ich Ihnen einen schönen Herbsttag. Sollten Sie Sonne bei sich sehen, schicken Sie mir doch bitte etwas vorbei. Es regnet zwar nicht mehr bei uns, aber es ist immer noch dicht bewölkt. Nach 65 l/m² Regen in den letzten beiden Tagen ist mir jetzt ein wenig nach Sonne.

  • einige neue leckere Tees ausprobieren, die der Michelmann gestern mitgebracht hat. Als Geschmacksalternative für den Salbei aus dem eigenen Garten. Danke der Nachfrage, ich habe noch eine Menge. Vier große Salbeipflanzen im Garten sei dank.
  • interessante Dokumentationen im Fernsehen, für die ich anders nie Zeit hätte.
  • und andere schöne Sendungen. Es gibt also doch noch gutes Fernsehen. Und glücklicherweiese werbepausenfrei.
  • Schlaf jederzeit. Ohne schlechtes Gewissen. Schlaf ist ja die beste Medizin! Hals, Rotz und Husten schlafen auch gerade. Fein das.
  • Lesen im Kaminzimmer ist viel entspannender als im Zug.
  • zwei Maschinen Wäsche trocknen vor sich hin und versprechen ein hausarbeitsärmeres Wochenende.
  • Zeit haben zwischendurch zu bloggen. Gibt aber nichts zu schreiben.

Und bald kommt der Michelmann nach Hause, dann ist es noch viel toller. Das alles macht den ‘nupfen positiv.

Vielen, vielen Dank für Ihre Gute-Besserungs-Wünsche. Ich glaube, die haben schon etwas bewirkt. Nachdem es mir gestern Mittag wirklich noch ziemlich schlecht ging, habe ich den Nachmittag schlafenderweise mit meinem Bettzeug auf dem Sofa im Kaminzimmer verbracht. Der Michelmann musste bis abends um acht die Welt retten und als er nach Hause kam, bin ich mit nach oben in sein Zimmer umgezogen. Wir haben irgendeinen Film geguckt, den ich mehr oder weniger verschlafen habe. Der Michelmann hat mich gar nicht geweckt, als er ins Bett gegangen ist. Erst heute um kurz vor zehn meinte er, es wäre genug. Schlafen ist die beste Medizin und deshalb fühle ich mich heute schon wesentlich besser. Jetzt ist der Husten da. Der ist ein wenig anstrengend und ich hoffe, ich bekomme kein Kopfweh von den Erschütterungen. Sonst aber fühle ich mich fit.

Viele von Ihnen sind ebenfalls krank. Das tut mir sehr leid. Ich wünsche Ihnen natürlich auch eine schnelle und gute Besserung. Allen, die von den Viren bisher verschont blieben, wünsche ich, dass dies so bleibt.

Der Michelmann muss inzwischen wieder die Welt retten und ich habe mein Lager im Kaminzimmer aufgeschlagen. Sollte ich mich weiterhin so gut fühlen, werde ich später meinen obligatorischen Haustag zelebrieren und den Esszimmertisch neu dekorieren. Und mich ein wenig um die Wäsche kümmern. Das macht nicht so viel Spaß, muss aber auch mal sein.

Sollte es in den nächsten Tagen etwas ruhiger sein, wird es daran liegen, dass hier nicht viel passiert und nur von meiner Erkältung zu schreiben ist auch doof. Aber vielleicht fällt mir ja doch noch etwas ein, von dem ich Ihnen berichten kann. Zum Beispiel, dass sich das Handarbeitsmonster eine Nähmaschine kaufen wird….

Doof das. Dabei habe ich mich heute morgen gut und ausgeschlafen gefühlt. Deshalb bin ich auch mit dem Zug in die große Stadt gefahren. Dort wurde mir eisekalt und ich musste ständig niesen. Ganz schnell habe ich mich richtig krank gefühlt. Da ich mit mehreren Kollegen in einem Raum sitze, habe ich mich dann entschlossen, wieder nach Hause zu fahren und zum Arzt zu gehen. Besser ist das. Nicht, dass ich alle anstecke und nachher allein im Büro sitze, weil sie ihre Erkältung zuhause pflegen. Blöd ist, dass ich für die eine Stunde im Büro fast fünf Stunden im Zug saß. Auf der Hinfahrt Chaos und auf der Rückfahrt auch ein bisschen. Nun liege ich aber warm eingemummelt auf dem Sofa im Kaminzimmer und warte darauf, dass die Arzthelferin mich anruft und mich in die Praxis lockt. Ich finde es großartig, eine Ärztin im eigenen Dorfe zu haben, die es mir ermöglicht, auf meinem eigenen Sofa zu warten, statt in einem virenverseuchten Wartezimmer.

In diesem Sinne: Hatschi und Hust! Schnaub, schnaub. Passen Sie auf sich auf!

Außer zwei späten rustikalen Frühstücken

einer superleckeren Gulaschsuppe (der Michelmann) und Tomatensuppe (Frau Landgeflüster) in der großen Stadt

in einer urigen Kneipe

einem angenehmen Einkaufsbummel mit anschließendem Teekauf im Supermarkt in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes (Salbeitee und Holunderminzetee, für Frau Landgeflüsters geschundetem Erkältungskörper)

ein früher Abend im Kaminzimmer und eine sehr lange Schlafnacht. Heute Besuch von Mutter und Vater Landgeflüster, mit Urlaubsfotos aus Südtirol (die Eltern Landgeflüster) und Südfrankreich (der Michelmann und Frau Landgeflüster), Tee, Apfelstrudel mit Vanillesauce, Kaffee, Pralinen und sehr netten Gesprächen.

Nun wieder Tee im Kaminzimmer. Die Zeit, wenn es draußen grausig gruschelig ist, nur mit Kerzen, Decke und Tee zu ertragen.

Hoffentlich geht es mir morgen einigermaßen. Ich möchte nicht krank sein, jetzt wo ich wieder gesund bin. Vielleicht drücken Sie mir die Daumen. Das wäre so nett. Ihnen einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die neue Woche.

Da hat mich doch an diesem Wochenende glatt eine kräftige Erkältung erwischt. Wie doof. Ich fühle mich zwar nicht kraftlos und kaputt, aber schnupfig bin ich eben doch. Geetern früh bin ich schon mit fiesen Halsschmerzen aufgewacht. Die habe ich aber glücklicherweise mit Salbeitee und Eukalyptusbonbons gut in den Griff bekommen. Nach unserer Einkaufstour in der großen Stadt und dem Abendessen, bin schon um halb neun auf dem Sofa eingeschlafen. Ich bin dann irgendwann im Schlaf in mein Bett umgezogen und stellen Sie sich vor, der Michelmann hat mich dann heute um zwanzig vor elf geweckt.  14 Stunden habe ich geschlafen. Tief und fest. Wahrscheinlich fühle ich mich deshalb auch nicht wirklich krank. Nur die Nase läuft und die Stimme klingt ganz quietschig.

Wir haben nett gefrühstückt und werden gleich unseren ersten Herbsteintopf in diesem Jahr verspeisen. Hmmm, ich liebe Eintöpfe. Leider ist es draußen ganz grauselig. Aber um so schöner wird es sein, sich von der Suppe wärmen zu lassen.

Von meinem Wochenende berichte ich beim nächsten Mal ein wenig ausführlicher, jetzt muss ich mich erst einmal um die Suppe kümmern….

Einen schönen Sonntag Ihnen allen!!

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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~japanische Weisheit~

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