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Ich weiß nicht, wer von Ihnen den letzten Eintrag gelesen, meinen Wunsch erfüllt und mir die Sonne geschickt hat. Es wäre schön, wenn Sie es mir verraten. Ich habe Ihnen nämlich zum Dank ein kleines Blumengesteck aus den letzten mehr oder weniger unverregneten Rosen, einer Hortensie, Weinranken und Echinacea-Köpfen gebastelt. So sehr habe ich mich über die halbe Stunde Sonnenschein an einem fast wolkenfreien Himmelstreifen gefreut.

Als die Sonne hervorblitzte, bin ich gleich in den Garten und habe warm eingemummelt auf der Rosenbank mein Buch zu Ende gelesen. Solange bis sich eine dicke Wolkendecke wieder vor die Sonne schob. Hach, war das schön! Danke, dass Sie mir diese Wärme und das Licht spendiert haben!

Bevor ich wieder ins Haus gegangen bin, habe ich einen Spaziergang durch den Garten gemacht und ein bisschen Bastelmaterial gesammelt. Schade, durch den vielen Regen sind fast alle Rosenblüten verregnet. Aber dies ist mein Blumengruß für die edle Spenderin oder den edlen Spender der Sonnenstrahlen.

Ich habe Ihr Blumengesteck auf das Highboard im Esszimmer gestellt. So kann der Michelmann für Sie darauf aufpassen und ich mich auch daran erfreuen. Ich hoffe, es ist Ihnen recht.

na, wissen Sie es noch?

Richtig! Wohlfühltag! Letzte Woche fand er kurzfristig am Donnerstag statt und er verlief  nicht ganz so wie geplant. Das war schade, aber so hatte ich wenigstens genug Stoff für einen Eintrag, der mir viele mitfühlende Kommentare einbrachte. Und darüber freut sich schließlich ein jeder Blogger.

In dieser Woche habe ich krankheitsbedingt jeden Tag einen “Ich-mache-alles-damit-es-mir-schnell-wieder-gut-geht-Tag” und damit also auch eine Art Wohlfühltag. Und wenn der Husten nicht so anstrengend wäre, käme ich mir wie im Urlaub vor. Der Schlaf der Nacht dauerte zehn Stunden, entsprechend ausgeruht fühle ich mich.

Heute Abend werde ich mir wohl ein Erkältungsbad gönnen. Ja, ganz mutig werde ich mich in die selbe gefährliche Situation begeben, um tapfer den Erinnerungen des traumatischen Ereignisses entgegenwirken.

In der letzten Woche habe ich am Haustag mein Esszimmer dekoriert. An einem äußerst sonnigen Herbsttag. Und so gefiel mir da der ruhige Kontrast zu den strahlenden Farben in der Natur sehr. In den letzten Tagen war es hier so grau und düster, dass in mir die Sehnsucht nach strahlenden Herbstfarben wuchs. Also habe ich gestern mein Esszimmer und heute meine Küche ein bisschen herbstfarbenfroher dekoriert. Das ist gut für das Wohlbefinden und passt also auch zu meinem heutigen Wohlfühltag. Vielleicht ist Ihnen auch ein wenig nach Farbe, dann dürfen Sie gern einen Blick auf den Esszimmertisch und die Küchenkommode werfen.

Gar nichts Großartiges. Einfach Farbe und Natur. Moos, Rinde, Lampions und Apfel aus dem Garten, Kastanien aus der großen Stadt und mein geliebter Hirsch. Andersfarbene Kerzen wären auch nicht schlecht, aber erst werden die alten verbraucht.

In der Küche ein kleines Sammelsurium in Glas. Eine Pinie aus Südfrankreich, Kastanien aus der großen Stadt und der Rest aus dem Garten.

Ganz einfach und simpel. Sie wissen ja, ich bin keine Bastelqueen. Auf dem Foto fehlt noch das Windlicht, dass nun auf der Fensterbank hinter den Gläsern steht und abends ein warmes Kerzenlicht auf die Kommode werfen wird.

Mit diesen Fotos wünsche ich Ihnen einen schönen Herbsttag. Sollten Sie Sonne bei sich sehen, schicken Sie mir doch bitte etwas vorbei. Es regnet zwar nicht mehr bei uns, aber es ist immer noch dicht bewölkt. Nach 65 l/m² Regen in den letzten beiden Tagen ist mir jetzt ein wenig nach Sonne.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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~japanische Weisheit~

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