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Frau Landgeflüster ist sehr begeistert von Berlin. Das wissen Sie bereits, wenn Sie schon länger im Landgeflüster mitlesen. Und auch der Michelmann fährt immer wieder gern in die riiiiesengroße Stadt. Nicht erst, seitdem er Herrn und  Frau Tonari kennengelernt hat, aber seitdem noch viel lieber. Deshalb haben wir uns auch gar sehr so sehr gefreut, dass wir am Freitag mit Frau Tonari Geburtstag feiern durften. Es war so nett.

Das Frühstück am nächsten Morgen war sehr zünftig. Berliner essen lustige Dinge, die sie sich aus München liefern lassen. Das finde ich zwar ziemlich umständlich, aber ich muss zugeben, der Aufwand lohnt sich.

Ich hatte am Anfang ein bisschen Angst, dass ich vielleicht auch eine Maß Bier trinken müsse, aber glücklichweise gab es Tee und Kaffee. Eine gute Grundlage für den Michelmann und mich, mit der U-Bahn zum Alexanderplatz zu fahren.

Wir überlegten kurz, ob wir auf den Turm fahren sollten, aber die Menschenmassen darunter, davor und darinnen schreckten uns ab. Uns war das senstationelle Wetter einfach zu schade und so spazierten wir zu den Hackeschen Höfen.

Dort hat es uns sehr gut gefallen, auch wenn der Michelmann es sich etwas anders vorgestellt hat. Ich selbst freue mich sowieso immer, wenn ich in einer Stadt bin und etwas mir bis dato total Unbekanntes kennenlerne. Und so sind wir durch jeden einzelnen Hof spaziert und haben es sehr genossen.

Es gab eine Menge zu sehen. Auch den Ampelmannladen haben wir gefunden. Aber auch viele nette Details, die gar nichts kosten. Sieht lustig aus, diese Sattelhülle:

Ich mag so was. Wir sind irgendwie auch in einen ganz verfallenen, noch und nöcher mit Malereien und Graffits bemalten Innenhof gekommen. Es ist das Haus Schwarzenberg.

So geballt sah das richtig witzig aus. Ich mag keine Wandschmiereien und Graffitis, die leider immer und überall auf Häusern und Wänden auftauchen. Aber in diesem Hinterhof lösten sie eine gewisse Faszination aus.

Vom Hinterhof führte ein ebenfalls stark verzierter Treppenaufgang in verschiedene Lädchen, in denen es unter anderem Bücher, Comics und Bilder gab.

Der Hinterhof war auch Treffpunkt für technikbegeisterte Frauen, wie Sie hier sehen können:

Von den Hackeschen Höfen ging es weiter zur Nationalgalerie und von dort aus immer weiter. Wir ließen uns einfach treiben.

Zum Schluß haben wir uns das Nicolaiviertel ausgiebig angeschaut. Der Michelmann meint, wir sind insgesamt um die 12 Kilometer durch Berlin spaziert. Weil wir von Frau Tonari wussten, dass unsere Strecke abends sechs Kilometer sein würde, haben wir uns vor dem Treffen noch ein wenig ausgeruht.

Und dann begann unser Treffen. Ich bin so frei und verweise auf die Beschreibung von Frau Tonari und zeige selbst nur ein paar Fotos vom “Festival of lights” . Während wir tagsüber noch beide fotografiert haben, hat der Michelmann abends mit beiden Kameras jongliert. Er hat einfach die ruhigere Hand.

Und weil es einfach so wunderschön war, nun noch einmal ganz bunt:

Berlin ist immer eine Reise wert. Vielen Dank für die wunderschöne Zeit, liebe Familie Tonari, und auch an alle anderen, die wir an diesem Tag kennenlernen durften. Es war toll mit Euch!

Ist Euch eigentlich aufgefallen, dass Frau Landgeflüster so ziemlich die Einzige war, die unterwegs nicht pullern musste???

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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~japanische Weisheit~

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