An diesem Wochenende zeigen viele tausende Menschen, dass sie gegen Atomkraft und die Giftzugtransporte sind. Nicht jeder kann es so leicht öffentlich tun, wie wir, die wir hier in der Nähe des Wendlands wohnen.

Wenn  Ihr wirklich gegen Atomkraft seid und ebenfalls ein Zeichen setzen möchtet, dann überlegt Euch doch bitte, bitte, ob Ihr nicht Euren Stromanbieter wechseln möchtet. Es gibt vier echte, von allen Umweltverbänden empfohlene, bundesweite Ökostrom-Anbieter. Diese vier Anbieter liefern umweltfreundlichen Strom und haben nichts mit den Betreibern von Atomkraftwerken zu schaffen.

Wir selbst sind vor drei oder vier Jahren zu Greenpeace Energy gewechselt und zahlen dadurch kaum mehr als vorher. Der Wechsel war super einfach und ohne Probleme. Neben Greenpeace Energy gibt es noch EWS Schönau, Naturstrom und Lichtblick. Ich finde, deutlicher kann man der Atomlobby nicht zeigen, dass man gegen sie ist.

Seid nicht bequem oder gleichgültig. Denkt an Eure Zukunft und an die Zukunft Eurer Kinder. Wir haben alle die Wahl und können alle ein Zeichen setzen. Je mehr wir sind, um so deutlicher wird unser Signal.

I have a dream….

Monika hat einen Link da gelassen, auf den ich unbegingt noch verweisen möchte: “Die Legende vom Salzstock“.  Sie schrieb dazu “Das war mir auch nicht bekannt und ängstigt noch viel mehr” Sie wird nicht die Einzige sein, der es beim Lesen dieses Textes so ergeht. Es ist ein sehr langer Text, der es verdient, bis zum Ende gelesen zu werden. Einen ganz kleinen Auszug, damit Ihr seht, worum es geht:

Die Castoren, sagt er, werden die nächsten 30 oder 40 Jahre im Zwischenlager stehen (also in der grünen Halle neben der Straße). Dort sollen sie ein wenig auskühlen, und in frühestens circa 30 Jahren sollen sie geöffnet und der Müll soll in kleinere „Pollux“-Behälter (sic! Deshalb also „Castor“!) umgebettet werden. Diese kleinen Pollux-Behälter sollen dann in den einen Kilometer entfernten Salzstock hinabgelassen werden, natürlich nur in dem Fall, dass bis dahin der Salzstock als Endlager für Atommüll genehmigt worden ist. Der Salzstock selbst wird lediglich dahingehend erforscht, ob er sich als Endlager eignet…