Es freut mich sehr, dass Ihnen meine Weihnachtskarten gefallen. Ich finde sie auch hübsch, weil sie so schlicht, aber doch sehr elegant aussehen. Und weil inzwischen einige von Ihnen nachgefragt haben, wie ich sie präge, zeige ich es heute. Sie sind bestimmt einverstanden, wenn Sie es statt in einer Mail auf diesem Wege erfahren. Damit sind dann auch gleich die Kommentare beantwortet ♥
Ich weiß gar nicht, ob “prägen” überhaupt der richtige Ausdruck ist, aber ich nenne es so. Die wichtigsten Utensilien neben den Blankokarten ist der Lichtkasten, die Schablonen und der Prägestab. Sie konnten die Teile bereits sehen, als ich Ihnen die erste Karte zeigte. Der Lichtkasten wird angeschaltet und die gewünschte Schablone darauf gelegt. Nun wird die Karte auf die gewünschte Position auf die Schablone gelegt. Sie sehen, nun scheint die Schablone durch die Karte.

Jetzt kommt der Prägestab zum Einsatz.
Mit dem Stab wird das Papier in alle “offenen Stellen” der Schablone gedrückt. Das sieht dann so aus:
Können Sie es erkennen? Wenn Sie die Karte dann umdrehen, also die Außenseite der Karte ansehen, sieht das Ganze so aus:

In meiner Bastelkiste habe ich diverse Schablonen mit Motiven für alle möglichen Anlässe. Vielleicht erinnern Sie sich ja an meine Tischkärtchen bei der letzten Gartenparty. Die waren mit kleinen Gartenmotiven verziert. Wenn ich Bücher verschenke, dann kommt da meistens auch noch ein geprägtes Lesezeichen hinein. Das Prägen ist eine ganz famose Möglichkeit, allem eine persönliche Note zu verleihen. Wenn mein Rebell doch nur besser mitspielen würde.


23 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
November 23, 2010 um 20:00
kerstin
Die Karten sind wirklich, wirklich schön! Aber das macht doch eine unglaubliche Arbeit, oder! Aber die ist es wert! So schön!
Vielen Dank fürs zeigen!
Liebe Grüße,
Kerstin
November 23, 2010 um 20:31
Frau Landgeflüster
Es ist ein wenig kraftaufwendig, aber ich finde auch, es lohnt sich.
November 23, 2010 um 20:20
Ines
Liebe Frau Landgeflüster,
du nennst das Ganze prägen … hmmm … wenn nun aber eine interessierte Bastlerin Interesse hat und sich auf die Suche nach so einem Kasten und allem drumunddran machen will … wonach muss sie suchen? ***Grübel***
Grübelnde Grüße aus Berlin schickt
Ines
November 23, 2010 um 20:29
Frau Landgeflüster
dann klickt sie hier: http://www.vbs-hobby.com/de/basteln/sets-5618.html
und sieht, wo Frau Landgeflüster die Zutaten vor vielen, vielen Jahren bestellt hat
November 23, 2010 um 20:23
nima
Liebe Frau Landgeflüster,
wow – die Karte sieht so im Detail noch viel schöner aus und diese Technik war mir bis jetzt ganz unbekannt. Also vielen Dank, dass ich auch noch, neben dem bestaunen, etwas lernen durfte!
Was macht der Rebell?
LG nima
November 23, 2010 um 20:31
Frau Landgeflüster
Danke.
Ach der Rebell… Bei dem Wetter meldet er sich fast täglich. Ich versuche ihn zu ignorieren, aber er ist hartnäckig.
November 23, 2010 um 20:31
Yvonne
Die sind ja wirklich schön! Das Equipment dafür liegt hier auch schon in der Schublade und wird auf einen meiner Adventskalenderzettel landen (vor allem jetzt, wo ich sehen kann WIE schön das sein kann). Danke
November 23, 2010 um 21:35
Frau Landgeflüster
♥
Dezember 3, 2010 um 23:38
Yvonne
Danke für Deine Anleitung! Ich hätte sonst heute meine 3. Tür nicht geschafft. Ich Dussel habe das Papier unter die Schablone gelegt, wie sinnig! Wofür braucht man dann den Lichtkasten??? Das Ergebnis ist zwar nicht der Knüller, aber nu weiß ich wie es geht (und wie anstrengend das ist…)
November 23, 2010 um 21:01
Maren
Der Ausdruck “Prägen” stimmt! Im Fachjargon “Embossen” = auf deutsch “Prägen”!
Das Ganze die Embossing-Technik!
Schöne Schablonen haben Sie!
November 23, 2010 um 21:34
Frau Landgeflüster
Ja, danke, die Fachbegriffe fielen mir dann auch wieder ein, als ich den Link in die o.a. Antwort kopierte
November 23, 2010 um 21:20
Tine
Diese “Baschdell-Idee” gefällt mir wirklich ganz ausgezeichnt und bevor du das hier gepostet hast, habe ich gar nicht gewußt, daß es so etwas gibt. Könnte mir gut vorstellen, mir so ein Teilchen mal anzuschaffen… Die mit den Bäumchen und der Kirche sehen echt sensationell aus! Du Baschdellkween, Du !
November 23, 2010 um 21:35
Frau Landgeflüster
November 23, 2010 um 21:32
nima
Ach der doofe Rebell
Ich drücke die Daumen, dass er sich halbwegs zusammenreisst und Sie noch viele schöne Karten machen können!!
November 23, 2010 um 21:33
Frau Landgeflüster
Danke, wie lieb
November 24, 2010 um 8:38
Frische Brise
Ui, das ist ja wirklich aufwändig! Hätte ich nicht gedacht. Jetzt wird mir auch klar, warum das so lange dauert und der Rebell dabei rebelliert.
Schön sind die Karten, aber vielleicht solltest Du den Michelmann anlernen
November 24, 2010 um 10:16
Claudia
Die geprägten Karten sind wunderschön!
Viele Grüße
Claudia
November 24, 2010 um 10:24
Frau Doktor
Wunderbar und Danke für den Link, die Karten sehen genial aus und sind ja wirklich etwas besonderes. Dank unserer fleissigen Blogger fange ich nun wieder an Karten zu sammeln und die von Ihnen gehören ja in einem Rahmen so wunderschön
Liebe Grüße *wink*
November 25, 2010 um 14:48
freidenkerin
Das sieht aber wirklich sehr schön und auch edel aus!
November 26, 2010 um 19:48
Mein Tag in der großen Stadt « Landgeflüster
[...] werde ich noch einen Snacki für den Michelmann vorbereiten und dann noch eine Weihnachtskarte prägen. In diesem Sinne: einen schönen Abend für Sie [...]
Dezember 4, 2010 um 9:16
Tür 3 · Prägen - DreiKaisers
[...] ich ein bisschen Papier abrubbele. Da fällt mir ein, dass Frau Landgeflüster so nett war eine Anleitung in ihr Blog zu stellen. Da hab ich dann mal eben nachgeguckt und siehe da, ich fand die Lösung: [...]
November 9, 2011 um 19:06
M.
Jetzt bin ich um einiges schlauer und werde gleich morgen nach der Arbeit in meinem neuentdeckten Bastelladen vorbeischauen. Hach, mich hat das
Baschdellfieber gepackt. Und du hast mich jetzt auch noch infiziert. Aber ich vergebe dir großmütig. Lach. Dankeschön!!!
November 9, 2011 um 19:11
Frau Landgeflüster