Es freut mich sehr, dass Ihnen meine Weihnachtskarten gefallen. Ich finde sie auch hübsch, weil sie so schlicht, aber doch sehr elegant aussehen. Und weil inzwischen einige von Ihnen nachgefragt haben, wie ich sie präge, zeige ich es heute. Sie sind bestimmt einverstanden, wenn Sie es statt in einer Mail auf diesem Wege erfahren. Damit sind dann auch gleich die Kommentare beantwortet ♥

Ich weiß gar nicht, ob “prägen” überhaupt der richtige Ausdruck ist, aber ich nenne es so. Die wichtigsten Utensilien neben den Blankokarten ist der Lichtkasten, die Schablonen und der Prägestab. Sie konnten die Teile bereits sehen, als ich Ihnen die erste Karte zeigte. Der Lichtkasten wird angeschaltet und die gewünschte Schablone darauf gelegt. Nun wird die Karte auf die gewünschte Position auf die Schablone gelegt. Sie sehen, nun scheint die Schablone durch die Karte.

Jetzt kommt der Prägestab zum Einsatz.

Mit dem Stab wird das Papier in alle “offenen Stellen” der Schablone gedrückt. Das sieht dann so aus:

Können Sie es erkennen? Wenn Sie die Karte dann umdrehen, also die Außenseite der Karte ansehen, sieht das Ganze so aus:

In meiner Bastelkiste habe ich diverse Schablonen mit Motiven für alle möglichen Anlässe. Vielleicht erinnern Sie sich ja an meine Tischkärtchen bei der letzten Gartenparty. Die waren mit kleinen Gartenmotiven verziert. Wenn ich Bücher verschenke, dann kommt da meistens auch noch ein geprägtes Lesezeichen hinein. Das Prägen ist eine ganz famose Möglichkeit, allem eine persönliche Note zu verleihen. Wenn mein Rebell doch nur besser mitspielen würde.