Manchmal ist es ein Anruf, der die Welt zum Stillstand bringt. Der einen Innehalten und den Atem anhalten lässt. Anrufe, die alles durcheinander bringen. Leider bringen diese Anrufe immer schlimme Nachrichten.
Mein Mitgefühl gilt meiner Kollegin, die bei der Arbeit erfuhr, dass ihr Vater plötzlich und unerwartet im Schlaf gestorben ist.


13 Kommentare
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Dezember 30, 2010 um 16:57
GZi
Ja, die Welt scheint in solchen Momenten still zu stehen… und doch ist es für denjenigen, der gegangen ist, die schönste Art zu gehen: im Schlaf und plötzlich und unerwartet… das lässt schließen auf kein Leiden, keine gravierende Krankheit außer vielleicht kleinen, normalen Wehwehchen. Ein solches Gehen ist eigentlich eine Erfüllung, nur ist sie um so schwerer für die Zurückgebliebenen zu ertragen, weil kein unmittelbarer Abschied möglich war. Ich denke fest an Deine Kollegin und ihre Familie und wünsche Ihr Kraft, Stärke und Mut und hoffe sehr, dass keine unausgesprochenen Worte den Verlust zusätzlich erschweren.
Dezember 30, 2010 um 20:54
Frau Landgeflüster
Genauso denke ich auch. Sie tut mir so leid.
Dezember 30, 2010 um 17:31
freidenkerin
Oh ja, so ist es. Diese Anrufe lassen die Welt für einen inne halten…
Dezember 30, 2010 um 17:53
freidenkerin
Mein lieber Papa durfte vor gut zwei Jahren auch im Schlaf gehen. Für alle, die ihn sehen durften, wird auf ewig der wunderschöne, gelöste, friedliche Ausdruck seines Gesichts unvergesslich sein…
Dezember 30, 2010 um 20:55
Frau Landgeflüster
Hoffentlich empfindet sie es auch so. Dein Kommentar gibt jedenfalls Hoffnung ♥
Dezember 30, 2010 um 17:58
Sandiego
Ja, sowas ist sehr schlimm – für die, die zurückbleiben. Für die, die gehen, ist es schön, so wie GZi schreibt. Wir haben das in diesem Jahr auch erlebt und wissen, dass es für meine Schwiegermutter das Beste war, aber es tut trotzdem weh. Viel Kraft für Deine Kollegin, die wird sie brauchen. Und Menschen, die sie unterstützen, zuhören, einfach mal in den Arm nehmen. Das ist leider nicht selbstverständlich…
Dezember 30, 2010 um 18:20
Tine
Und eigene Erinnerungen kommen hoch… Dies sind wahrlich alles andere als gute Nachrichten. Und Ängste. Immer wieder. Das einem dies alles auch irgendwann trifft. Ich hab daran immer sehr schwer zu schlucken! Fühl dich gedrückt und vielleicht kannst du ein ganz klein bisschen Trost geben.
Dezember 30, 2010 um 20:52
Frau Landgeflüster
Ich hoffe es. Sie hat mich noch einmal angerufen und so konnte ich noch einmal mit ihr sprechen. Und ich weiß nun, dass sie sicher nach Hause gekommen ist.
Dezember 30, 2010 um 19:08
Frau Neu(n)malklug
Dezember 30, 2010 um 19:54
ohnevorwaesche
Bei solchen Nachrichten werde ich ganz still und die Vergänglichkeit steht neben mir.
Dezember 30, 2010 um 23:14
tonari
Grausam. Aber die Einschläge kommen immer dichter.
Momentan bin ich sehr, sehr dünnhäutig und es erfasst mich nahezu grenzenlose Panik, wenn die gewohnt nächtlichen Schlafgeräusche neben mir nicht mehr oder minder regelmäßig kommen.
Kommt gut über den Jahreswechsel, ihr Lieben.
Dezember 31, 2010 um 9:19
Lebensumbau
… oh man, daß ist echt schlimm
. Mein Großvater ist damals genauso von uns gegangen. In einem solchen Moment gibt es nichts das einen trösten kann.
Januar 3, 2011 um 19:53
Warum Frau Landgeflüster heute so glücklich ist…. « Landgeflüster
[...] das erst nach ganz bewussten Atemübungen verschwand. Ich weiß nicht, ob der Auslöser der Anruf am Donnerstag oder der Film gestern Abend war, der mich im Schlaf so beschäftigte. Aber es war ein [...]