stimmt, hier war letztens noch eine 25 Meter hohe Birke. Sie stand auf dem Grundstück nebenan und auf einmal ist sie weg. Ich habe es gar nicht bemerkt. Der Michelmann musste mich erst darauf hinweisen. Allerdings weiß er auch nicht so recht, wann sie verschwand. Es mag daran liegen, dass es doch noch recht dunkel ist, wenn ich das Haus verlasse oder abends wieder betrete. Jedenfalls ist sie nun weg. Einerseits finde ich es immer sehr traurig, wenn so alte und große Bäume verschwinden. Anderseits neige sich die Birke bei jedem Sturm bedenklich in unsere Richtung. Und in den letzten Jahren hatten wir eine Menge richtiger Stürme. Die vielen Äste auf unserem Grundstück zeugten davon, dass mit allem zu rechnen war. Ich denke, dies ist auch der Grund, warum sie weichen musste.
Meine Birkenpollenallergie wird dankbar sein und mein Gartenwohnzimmer auch. Obwohl es ja relativ abgeschlossen ist, haben wir es fast täglich gesaugt, um den Teppich einigermaßen sauber zu halten. Auf Wiedersehen, liebe Birke.


6 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
Januar 17, 2011 um 8:18
mayarosa
Ich vermute, daran liegt es. Ich war am Samstag im Stadtwald joggen und da sah ich jede Menge frisch abgesägter Bäume. Schätze, die haben alle den Sturmtest nicht bestanden bzw. den Winter/vielen Schnee nicht überstanden. Leider.
Und herzlichen Glückwunsch. Habe die gerade auf WordPress bei den “Heute angesagten Blogs” gesehen!
LG mayarosa
Januar 17, 2011 um 10:19
Birgit
Moin,
bei uns war es ähnlich. Bei uns fehlte plötzlich die Tanne vor dem Badezimmer-Fenster. Sie war noch nicht alt und nicht hoch (1. Etage), aber sie war immer da. Wann und warum sie gefällt wurde – keine Ahnung. LAG musste mich auch erst darauf aufmerksam machen, das da was fehlte.
Bei solchen Aktionen fällt mir immer das Lied von Alexandra ein “Mein Freund der Baum ist tod!”.
LG
Birgit
Januar 17, 2011 um 10:39
Brigitte
Was Birken (und insbesondere die, die vor unserer Terrasse steht) betrifft, bin ich auch etwas zwiegespalten: schönes Licht bei Sonnenschein einerseits, auch angenehmer Schatten, aber dafür fast das ganze Jahr Zweige, Blätter und Pollen.
Einen schönen Montag, hier hängen alle PC-Systeme etwas. Montag halt.
Liebe Grüsse Brigitte
Januar 17, 2011 um 13:23
Meeresrauschen
Liebe Frau Landgeflüster!
Erstens wollte ich Sie gerne darauf hinweisen, dass Sie das fertig gelesene “Kleine Schiffe” noch nicht in die Liste des Buchgeflüsters aufgenommen haben. Wenn ich es richtig interpretiert habe, hat es Ihnen nun doch auch insgesamt gefallen, oder?
Und zu dem gefallenen Baum…Das ist so ein Phänomen: Der Mensch bemerkt eher negative Dinge und vor allem Veränderungen, die positiven bleiben oft lange bewußt unrealisiert (unbewußt natürlich nicht)!
Beispiel Rauchen: Wenn man aufhört zu rauchen, wird das im Umfeld kaum registriert! Aber wehe, man würde plötzlich anfangen zu rauchen…
Einen schönen Wochenstart wünsche ich!
Januar 18, 2011 um 13:31
Meeresrauschen
Upps: “Unterbewußt” sollte es eigentlich heißen, also das man unterbewußt auch positive Dinge registriert.
Januar 21, 2011 um 19:17
Frau Landgeflüster
Vielen Dank für die Erinnerung. Ich habe es endlich geschafft, “Kleine Schiffe” in die Liste zu schreiben!! Liebe Grüße!