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Lesen Sie heute die Folge: wie lasse ich die goldenen Kugeln unauffällig verschwinden?
Wenn die liebste Freundin zu Besuch kommt, soll sie richtig verwöhnt werden. Also hat sich Frau Landgeflüster vorgenommen, mal wieder Muffins zu backen.

Bereits seit einigen Tagen überlegt sie, ob sie nicht die Gelegenheit nutzen sollte, das liebgemeinte Geschenk, das in unserem Haus nicht so gern gegessen wird (wegen der Zutatenliste, aber auch der verschwenderischen Verpackung), zu verbrauchen. Gesagt, getan! Schnell einen einfachen Muffinsteig hergestellt (130 g Mehl, 1TL Backpulver, 1 Prise Salz, 60 g Butter, 60 g Zucker, 1 Ei, 150 ml Milch, ein bisschen Kakaopulver) und in jedes Muffins so eine Schokokugel gesetzt.

Bei 190° C 25 Minuten gebacken. Sie sind nicht schön, aber lecker. Die Hässlichkeit der Küchlein unter meiner neuen Küchenhaube versteckt, warten sie nun darauf verspeist zu werden.

Nein, ich habe nicht 5 Muffins probiert, sondern nur eins. Die anderen vier sind für den Michelmann reserviert.

Kaum zu glauben, dass es vor wenigen Jahren bis auf roten Weihnachtsschmuck und einem roten Sofa nichts Rotes in unserem Hause gab. Früher war alles blau-weiß.
Fazit: Experiment geglückt!
Es ist nicht das, wonach es aussieht.

Aber danke, dass Sie mich daran erinnert haben!

Schließlich bekomme ich heute Besuch.

Äh, wieso sind auf dem Spiegel im Foto denn Putzstreifen? Die waren doch eben nicht auf dem echten Spiegel. grrr.

Danke für Ihre mitfühlenden Gedanken zu diesem Eintrag. Es ist aber nicht so, dass ich mich über Kommentare geärgert habe, die persönlich an mich gerichtet sind. Glauben Sie mir, darüber würde ich mich zwar wundern, aber nicht so ärgern, dass ich diese umständliche Kommentarfunktion wählen würde. Nein, ich möchte Sie vor Kommentaren schützen. In dem ein oder anderen Blog werden Sie vielleicht davon gelesen haben. Da ich dem Schreiber dieser Kommentare im Landgeflüster kein Podium bieten möchte, bitte ich um Ihr Verständnis, dass ich nicht näher darauf eingehe. Merci.
Wenn der Rest meines neuen Zugbuches genauso schön ist, wie der Anfang, dann freue ich mich noch mehr auf die nächsten Zugfahrten.

Danke, lieber Weihnachtsmann!
Die ersten Austernpilze im Hause Landgeflüster!

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Und so gab es heute als Entree einen Postelein-Salat mit Austernpilzen und roten Zwiebeln. Dressing aus Olivenöl und Balsamico.

Ich kann Ihnen versichern, diesen Salat gab es nicht zum letzten Mal. So lecker. Und falls Sie die Hauptspeise auch interessiert: im Backofen gegrilltes Gemüse und für jeden ein Hähnchenschenkel.

Genauso lecker.

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Morgen übrigens wieder Frauentag mit der liebsten Freundin. Zum Kaffee die Weihnachtsgeschenk-Tassen-Einweihung zu zweit und abends lädt der Michelmann zur Einweihung seines neuen Zimmers und zum Pizza-Essen ein. Sie wissen ja, der Michelmann ist der wohl beste Pizzabäcker der Welt, deshalb haben wir uns sehr über seine Einladung gefreut. Dafür spielen wir dann auch wieder mit ihm dieses lustige Jo-La-Spiel, das wir auch beim letzten Frauentag gespielt haben…
…. bei mir derzeit auch nur moderierte Kommentare. Bitte nicht wundern. Ist wohl aber besser so.
Ihre entsetzte und sprachlose Frau Landgeflüster.
Es wird Zeit, dass Frühling wird. Es fehlt mein Garten und das richtige Wetter für spontane Ausflüge. Zur Zeit habe ich nämlich kaum etwas zu berichten. Wahrscheinlich nehmen deshalb die Esseneinträge hier in den letzten Tagen so massiv zu. Irgendwie schreibe ich ja gerade nur vom Essen oder Zugfahren, aber mehr passiert auch nicht. Witzigerweise haben wir, seitdem wir unsere Abokiste nicht mehr am Dienstag, sondern am Freitag bekommen, regelmäßig uns bis dato unbekanntes Gemüse in der Kiste. Das ist natürlich Zufall, aber dadurch beschäftigen wir uns eben wieder intensiver mit der Zubereitung unseres Essen. Heute zum Beispiel probiere ich zum ersten Mal Austernpilze. Auch der Michelmann hat sie bisher noch nie gegessen. Was es genau gibt, zeige ich nachher. Dieser Eintrag ist nur die Vorwarnung darauf, dass ich wohl auch heute nix anderes schreibe. Wenn Sie Kochblogs langweilig finden, dann wissen Sie schon einmal Bescheid. Vielleicht zeige ich aber nachher auch noch mein aktuelles Zugbuch und frage Sie in einem dritten Eintrag, ob Ihnen was auffällt.
Ende der Warnung.
- Heute wollte ich eine längere Zugfahrt, um meine „Kleine Schiffe“ in Ruhe lesen zu können. Der Bummelzug ist wesentlich leerer und kommt auch nur 15 Minuten später an.
- Das war eine kluge Entscheidung! Ich musste ein wenig weinen. Das Buch ist so traurig! Glücklicherweise ist mein Mascara wasserfest. Ich war froh, dass weit und breit kein Mitreisender war und meine Tränen bald wieder trockneten.
- Lesen Sie dieses Buch nie, nie, nie im Zug. Wenn Sie gefühlskälter als ich sind oder auf Dramen stehen, dann dürfen Sie es natürlich tun.
- Auf der Rückfahrt habe ich das erste Laptop mit Sichtschutzfolie gesehen! Ich konnte mich noch so anstrengen, es war nichts zu erkennen.
- Außerdem saßen auf dieser Fahrt nur Menschen mit iPhones um mich herum. Männer bevorzugen die 4. Generation, Frauen die 3.
- Wenn sich zwei Frauen mit den wohl größten Reisekoffern der Welt im Zuggang treffen, dann geht gar nichts mehr. Kein vor und kein zurück.
- Nett, wenn die Herren den Damen helfen, das Gepäck im Gepäckfach zu verstauen. Witzig, wenn sie merken, dass die Tasche oder der Koffer schwerer sind als gedacht. Die Gesichtsausdrucke sehen manchmal echt drollig aus.
- morgen fahre ich schon um kurz nach sechs mit dem Zug. Sehr ungewohnt. Es ist schon so lange her, dass ich täglich um diese Zeit in die große Stadt gefahren bin. Gefühlsmäßig seit vielen Monaten, in echt erst seit 2 1/2.
Bekannterweise ist am Freitag immer unser Haupteinkaufstag der Woche. An diesem Wochentag bekommen wir unsere Biokiste, besucht der Michelmann den Hofladen, bei dem wir Käse und Fleisch kaufen, und den Biosupermarkt, bei dem er alles andere bekommt. Besonders spannend ist immer unsere Gemüse-Obstkiste.

Hier bestellen wir nicht nach Liste, sondern lassen uns immer überraschen. Wenn der Fahrer uns nicht antrifft, deckt er sie sorgfältig ab, bevor er sie versteckt. Das erhöht die Spannung ungemein!

Ein vorsichtiger Blick offenbart wie immer die Eier. Eine Papiertüte bedeutet meist Pilze. Heute Austernpilze!

Wie immer ist ein Gruß und ein Rezeptvorschlag dabei:

Es gibt Obst und Gemüse:

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Die Äpfel lagern bei uns immer in einer eigenen Schale, deshalb sieht es so wenig aus. Da ich gestern die letzten Erdnüsse genascht habe, hat der Michelmann unseren Nussvorrat wieder aufgefüllt:

Für die Arbeit mische ich täglich ein Müsli für uns aus verschiedenen Getreideflocken und Nusssorten. Dazu gibt es einen Obstsalat und Joghurt. Die Schale, die wir beide mit zur Arbeit nehmen, ist recht groß. Daher werden wir auch beide satt. „Richtig“ gegessen wird bei uns ja immer abends wie Sie wissen.

Heute gab es standesgemäß zur Eröffnung der Fußballsaison Currywurst – Pommes. Die Wurst vom Biobauern aus Angusrind und die Pommes in Demeter-Qualität, vom Michelmann geschnippelt. Beides so lecker.

Wenn Sie jetzt Mitleid mit uns haben, wegen der kleinen Portion: jeder bekam zwei. Denn in kleinen Portionen fritiert, schmeckt es am besten. Zum Fritieren verwenden wir übrigens keine Industriefette. Das soll ich unbedingt schreiben, meint der Michelmann. Also auch kein Dioxin in den Pommes.
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Ihr Geflüster