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Meine Damen und Herren, es geht los! Sind Sie bereit? Koffer, Reisepass, Sonnenbrille, Handschuhe, Schal, Badehose, Gummistiefel, alles dabei? Dann lassen Sie uns starten! Steigen Sie ein, lehnen Sie sich ganz entspannt zurück und machen Sie es sich so richtig schön bequem. Genießen Sie unsere Reise!
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Unsere Weltreise beginnt in der Türkei. Warum Türkei? Ich war aus persönlichen Gründen noch nie in diesem Land, aber wir haben vor einigen Jahren in Konstanz am Bodensee eine nette Gaststätte kennengelernt, in der türkische Speisen angeboten wurden. Die waren so lecker, dass ich mir gleich nach diesem Urlaub ein entsprechendes Kochbuch kaufte.
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Angeregt durch dieses Kochbuch habe ich mich letzte Woche entschieden, für unsere Gäste ein türkisches Menue vorzubereiten. Die Zutaten für die Hauptspeise haben wir wie immer im Bioladen in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes gekauft. Außer das Fleisch, das kaufen wir ja woanders.

Bevor ich Ihnen das Rezept vorstelle, berichte ich Ihnen noch ein wenig von den Vorbereitungen unseres türkischen Abends.

Der Michelmann ist am Vormittag auch noch einmal in den türkischen Supermarkt in der Kleinstadt gefahren. Denn zu einem schönen Abendessen gehört auch ein Entree und ein Dessert. Die türkische Küche ist teilweise sehr aufwenig und deshalb haben wir beschlossen, nur das Hauptgericht selbst zu kochen. In diesem Supermarkt gibt es so nette frischzubereitete Speisen, die wir bestimmt nicht so perfekt selbst machen können. Jedenfalls nicht im ersten Versuch.

Der Vorspeisenteller: eingelegte Artischocken, Mozzarella in Kräutern und Krautsalat.

Sehr delikat. Nun wissen wir, dass auch in der Türkei die gleichen Vorspeisen wie in den anderen südlichen Ländern auf der Speisekarte zu finden sind.

Die Hauptspeise habe ich schon am Nachmittag vorbereitet. Leider muss ich Ihnen gestehen, dass ich vergessen habe, davon ein Foto zu machen. Immerhin sehen Sie ein Foto mit meinem Tontopf im Ofen. Darin garte das „Lammfleisch mit Feigen, Weintrauben und Mandeln“ .

Die Zubereitung ist denkbar einfach, deshalb liebe ich dieses Gericht sehr. Ein schönes „Pi mal Daumen“ -Rezept, das sich gut vorbereiten lässt und auch noch einmal aufgewärmt lecker bleibt. Zubereitet wird es in einem Tontopf. Bei der Menge für 4 Personen eignet sich der Römertopf sehr gut. Und nun kommt das Rezept. In Klammern habe ich für Sie die Menge geschrieben, die ich gestern genommen habe.
(9) Schalotten abziehen, die einzelnen Zehen abtrennen. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Schalotten 10 min. darin bräunen. Danach die Schalotten aus der Pfanne in den Tontopf legen und noch etwas Butter in der Pfanne zerlassen. In der Zwischenzeit das Lammfleisch ( 800 gr.) in kleine Stücke schneiden und in zwei Portionen braten, bis es leicht gebräunt ist. Danach das Fleisch zusammen mit geviertelten (getrockneten) Feigen (10) und ganzen Mandeln (ca. 100 gr.) in den Tontopf füllen. Gut salzen (Meersalz) und pfeffern. Klaren Honig (1 EL) dazugeben und alles gut mischen, damit der Honig sich überall verteilt. Lorbeerblätter (3) dazugeben. Nun mit soviel warmer Brühe übergießen, dass alles knapp bedeckt ist. Den Topf zudecken und 1 1/2 Stunden im vorgeheizten Ofen bei 150 °C garen. Dann den Ofen ausstellen, den Topf herausnehmen, die Weintrauben (ca. 300 gr.) hinzufügen und den Topf ohne Deckel im geöffneten Ofen 30 min. ruhen lassen.

Vor dem Servieren die Lorbeerblätter herausnehmen. Als Beilagen haben wir Fladenbrot gereicht. Sie sehen also, dieses Gericht eignet sich ganz wunderbar für ein Essen mit Gästen, weil Sie sich um die Gäste kümmern können und den Abend nicht in der Küche verbringen müssen.

Zum Dessert gab es kleine süße (!) Köstlichkeiten, die ich bereits tagsüber angerichtet und fotografiert habe.

Teilweise sehr mächtig und insgesamt sehr, sehr süß. Aber mit Kaffee waren sie gut zu essen.

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So, ich hoffe, Ihnen hat der Ausflug in die türkische Küche gefallen. Innerhalb der nächsten drei Tage findet die nächste Etappe statt. Den Link dorthin finden Sie dann hier an dieser Stelle, sobald der Eintrag geschrieben wurde. Freuen Sie sich drauf!
Und weiter geht unsere Reise! Hier entlang geht es auf die zweite Etappe. Hmmm, es klingt so lecker, liebe Frau Reiseleiterin!
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Bei Heike gibt es die Liste aller Etappen.
Darauf habe ich schon so viele Jahre gewartet.
mit der Speise, mit der morgen unsere kulinarische Reise um die Welt beginnt. „Warum nicht heute?“ , werden Sie vielleicht fragen. Na, weil ich das Rezept natürlich mit Fotos einstellen möchte, wie Sie es vom Landgeflüster gewohnt sind. Das schaffe ich jetzt nicht mehr, weil die Gäste bald kommen.

Zur Einstimmung zeige ich Ihnen meine dezente türkische Dekoration. Das blaue Auge, ein Glückssymbol in der Türkei, dass mir jemand vor einigen Jahren schenkte.
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Unsere kulinarische Reise wird noch ein bisschen länger sein als gedacht. Das finde ich toll, toll, toll. Und Sie sind auch weiterhin herzlich eingeladen, mitzumachen….
bei 2° C Tageshöchsttemperatur.

Wie schön, dass sich gestern die Wetterfrau im Fernsehen und auch der Wettermann im Radio heute morgen so geirrt haben. Die eisige Winterluft haben wir bei einem Spaziergang durch das Dorf genossen.
Heute beim Mittagessen fühlte ich mich in meine Kindheit versetzt.

Als das Brot noch so schmeckte wie heutzutage nur noch das Brot vom Lieblingsbäcker. Ich bin groß geworden in einer Zeit, als der Bäcker seinen Teig noch selbst herstellte. In der es noch keine Backshops und Selbstbedienungsöfen gab. Wo das Brot genauso schmeckte. Eine leckere Beilage zum Resteintopf von gestern.
Wenn Sie bereits länger im Landgeflüster lesen, wissen Sie, dass ich unser Heim liebe und gern zuhause bin. Wenn wir auch regelmäßig neue Projekte starten, wie das Gartenwohnzimmer oder die häufigen Renvoierungen, fühlen wir uns sehr wohl in unserem über 120jährigen kleinen Häuschen.
Nachdem der Eingangsflur nun bis auf das fehlende Möbelteil fertig ist, planen der Michelmann und ich schon die nächsten zwei Projekte. Hahaha, Sie sehen, es wird nie langweilig. Die eine Idee ist noch zu unausgegoren, als dass ich darüber schreiben möchte. Aber das zweite Projekt, das nehmen wir jetzt in Angriff: Die Verschönerung des Vorgartens. Pflanzentechnisch haben wir dies schon weitesgehend abgeschlossen, aber jetzt kommt der Zaun an die Reihe.

Irgendwann im Laufe der Zeit, lange bevor wir das Häuschen kauften, ist der ursprüngliche Zaun verschwunden und einer verklinkerten Minimauer gewichen. Diese Minimauer fanden wir nie besonders attraktiv, eben nur praktisch und gut als Laubabfangding für die Bäume an der Dorfstraße. Nun hat der starke Frost in den letzten beiden Wintern den Klinkern ganz schön zugesetzt. Also überlegten wir schon seit einiger Zeit, was wir daraus machen. Neue Klinker? Neuer Zaun? Metall? Holz? Oder gar keine ohne Abgrenzung mehr? Gar nicht so einfach, schließlich soll es ja zum Stil des Hauses und der Minigröße des Vorgartens passen. Und auf einmal war die Idee da, das Gute ist oft so nah: wir werden einen Altmark – der einen Staketzaun aufstellen. Diese kommen dem ursprünglichen Zaun auf dem Foto von 1895 sehr nahe und sind typisch für unsere Region.
Wenn die Hortensienbüsche in einigen Jahren richtig groß sind, wird es bestimmt ein sehr schönes Bild abgeben. Darauf freue ich mich schon heute.
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Apropos heute: Soll ich Ihnen mal verraten, was mir heute früh passiert ist? Ich bin um 5:34 Uhr wach geworden, habe mich im Halbschlaf gedreht und dabei einen Blick auf den Wecker geworfen. Blitzschnell war ich putzemunter, saß im Bett und rief dem Michelmann zu: „Es ist 20 vor 6, wir haben verschlafen!!“ Darauf anwortete er ganz verschlafen: „Heute ist Samstag!“, drehte dann wieder um und schlief augenblicklich weiter. Puh, war ich erleichtert, aber auch ein bisschen enttäuscht, weil ich ja nun wach war. Ich habe zwar versucht, wieder einzuschlafen, aber das funktionierte nicht. Und weil ich keine Lust hatte, den regelmäßigen Atmengeräuschen vom Michelmann, gepaart mit meinem Ohrenrauschen zuzuhören, bin ich um kurz vor sechs aufgestanden.
Als Entschädigung sah ich später einen wunderschönen Sonnenaufgang, glühendes Morgenrot und einen fröhlich trällernden Vogel direkt auf dem Baum vor dem Fenster gesehen. Leider zieht der Himmel nun langsam zu. Für heute ist Regen angekündigt, aber das kennen wir ja so: wenn uns unsere neuen Fast-Nachbarn besuchen, wird das Wetter schlecht(er). Das üben wir aber noch mit den Beiden, bei den Eltern Landgeflüster hat es schließlich ja auch geklappt.
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Oh, ich höre, die Schlafzimmertür öffnet sich… Ich gehe dann mal das Frühstück vorbereiten. Ein schönes Wochenende für Sie alle!
- Lieblingstag
- lecker Kaffee und Mandelecke mit dem Michelmann
- LaLu
- Lieblingsmusik
- liegend auf dem Sofa ein kurzes Schläfchen
- ländliches Abendessen (Eintopf)


Ihr Geflüster