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Hamburg ist immer eine Reise wert. Besonders, wenn wir am Morgen von einem wolkenlosen Himmel begrüßt werden. Also haben wir beim Frühstück beschlossen, uns ins Auto zu setzen und in den Norden zu fahren. Sie wissen ja, wie gern ich mich durch die Welt fahren lasse. Der Rebell hat sich mit ins Auto gesetzt, ganz heimlich. Ich habe ihn erst bemerkt, als wir unterwegs waren. Aber wir haben uns gedacht, wenn wir ihn irgnorieren, wird er artig sein.
Begonnen haben wir unseren Spaziergang durch das Schanzenviertel, bevor wir an der Speicherstadt vorbei, in die Hafencity und den Landungsbrücken entlangflanierten. Leider wurde der Rebell ganz ungezogen und ich bekam migräneartige Kopfschmerzen und mir wurde gar fürchterlich schlecht. Der Michelmann hat mich also viel zu schnell wieder nach Hause gefahren. Allerdings musste er zwischendurch anhalten und ich dreimal brechen. Das war doof. Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, auf dem Rückweg zum Haus unser Fastnachbarn zu fahren, um zu schauen, ob alles gut ist. Aber auch dieser kleine Umweg war schon zu viel. Wäre ja auch blöd, wenn ich ihnen vor die Tür kotze. Zuhause habe ich mich auf das Sofa gelegt, habe eine Schmerztablette geschluckt und zwei Stunden geschlafen. Nach der zweiten Schmerztablette sind die Kopfschmerzen einigermaßen erträglich und die Übelkeit glücklicherweise verschwunden. An solchen Tagen bin ich echt dankbar, dass der Rebell nur so selten richtig rumzickt. Immer würde ich diese Schmerzen nicht ertragen. Ein wenig traurig war ich natürlich, dass wir unseren Besuch in meiner Lieblingsnordstadt schon nach zweieinhalb Stunden abbrechen mussten. Ich wäre auch gern noch einmal an der Binnenalster spazierengegangen. Noch nicht einmal einen Kaffee haben wir getrunken.
Aber lassen wir das jammern, dazu war es in Hamburg viel zu schön. Gucken Sie mal:
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Ich sag’s ja, Hamburg ist immer eine Reise wert. Mit und ohne Rebell, aber immer mit dem Michelmann.
Unsere elfte Etappe führt uns aus dem sonnigen Spanien über den großen Ozean nach Kanada! Miss Zwopi ist unsere Reiseleiterin und weil sie keinen eigenen Blog hat, habe ich die Ehre, ihren Eintrag für sie zu veröffentlichen:
“Wer kennt das nicht: (besonders aus DDR-bananenlosen Zeiten):
Wir haben vor Weihnachten Bananen gekauft (weil wir das schon immer so gemacht haben!) und niemand will sie essen. Die ehemals gelben Dinger werden immer unansehnlicher und die Fruchtfliegen schwärmen beglückt aus und wir überlegen: taugen die braunen Dinger noch für Bananenmilch (die dann auch keiner trinken will) oder schmeißen wir sie gleich in den Müll?
BLOSS NICHT! UM HIMMELS WILLEN! NICHT DOCH! LASST DAS BLEIBEN!
Denn jetzt könnt Ihr einen köstlichen Bananenkuchen backen, ein Kuchenrezept aus Kanada. Wahrscheinlich kämpfen die kanadischen Hausfrauen auch immer mit Fruchtfliegen in ihrer Blockhaus-Küche. Dieser Kuchen
bietet viele Vorteile: Er schmeckt super. Er hält lange frisch. In die Küche zieht wieder Ruhe ein, weil die Fruchtfliegen beleidigt von dannen ziehen. Unser Gewissen ist beruhigt, wir müssen keine Lebensmittel wegwerfen, denn merke: je reifer, desto besser!In Kanada bäckt man diesen Kuchen zu Weihnachten, im Hause von Miss Zwopi immer dann, wenn Bananen weg müssen
, könnte also auch zu Ostern oder im Herbst sein…
Kanadischer Bananenkuchen
Zutaten:
ca. 3 – 4 Bananen zerdrücken und mit der Gabel „aufschlagen”
1 Tasse Zucker
¼ Tasse Sonnenblumenöl
½ Tasse Saure Sahne
2 Eier, aufschlagen und kurz verquirlen
1 ½ Tassen Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL Salz
200g Walnüsse, sehr grob hacken
Zubereitung:
In eine große Schüssel gibt man zerdrückte Bananen, Zucker, Öl, Saure Sahne und Eier und verrührt alles gut mit dem Rührbesen. In eine separate, kleinere Schüssel mischt man das Mehl, das Backpulver, Natron und Salz.
Anschließend werden die trockenen, gemischten Zutaten in die große Schüssel zu der Bananenmasse geschüttet, alles kräftig verrühren. Die gehackten Walnüsse zugeben.
Backen: Ofen auf 150 Grad Celsius vorheizen
In einer gefetteten 2l-Backform (Kasten) oder auch in einer (natürlich ebenfalls gefetteten) Aschkuchenform (das ist diese runde Form mit den Dellen, wie sie unsere Omas immer verwendeten) backen.
150 Grad, 1 bis 1,5 Stunden => Stäbchenprobe!
Hinweis: Der Kuchen wird ganz dunkel und sieht nach dem Backen wie ein Schokoladenkuchen aus.”
Unter diesem Eintrag bitte Ihre Kommentare für Miss Zwopi!
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Hier kommt der Link zur zwölften Etappe unserer gemeinsamen Reise um die Welt!


Ihr Geflüster