Unsere elfte Etappe führt uns aus dem sonnigen Spanien über den großen Ozean nach Kanada! Miss Zwopi ist unsere Reiseleiterin und weil sie keinen eigenen Blog hat, habe ich die Ehre, ihren Eintrag für sie zu veröffentlichen:
“Wer kennt das nicht: (besonders aus DDR-bananenlosen Zeiten):
Wir haben vor Weihnachten Bananen gekauft (weil wir das schon immer so gemacht haben!) und niemand will sie essen. Die ehemals gelben Dinger werden immer unansehnlicher und die Fruchtfliegen schwärmen beglückt aus und wir überlegen: taugen die braunen Dinger noch für Bananenmilch (die dann auch keiner trinken will) oder schmeißen wir sie gleich in den Müll?
BLOSS NICHT! UM HIMMELS WILLEN! NICHT DOCH! LASST DAS BLEIBEN!
Denn jetzt könnt Ihr einen köstlichen Bananenkuchen backen, ein Kuchenrezept aus Kanada. Wahrscheinlich kämpfen die kanadischen Hausfrauen auch immer mit Fruchtfliegen in ihrer Blockhaus-Küche. Dieser Kuchen
bietet viele Vorteile: Er schmeckt super. Er hält lange frisch. In die Küche zieht wieder Ruhe ein, weil die Fruchtfliegen beleidigt von dannen ziehen. Unser Gewissen ist beruhigt, wir müssen keine Lebensmittel wegwerfen, denn merke: je reifer, desto besser!In Kanada bäckt man diesen Kuchen zu Weihnachten, im Hause von Miss Zwopi immer dann, wenn Bananen weg müssen
, könnte also auch zu Ostern oder im Herbst sein…
Kanadischer Bananenkuchen
Zutaten:
ca. 3 – 4 Bananen zerdrücken und mit der Gabel „aufschlagen”
1 Tasse Zucker
¼ Tasse Sonnenblumenöl
½ Tasse Saure Sahne
2 Eier, aufschlagen und kurz verquirlen
1 ½ Tassen Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL Salz
200g Walnüsse, sehr grob hacken
Zubereitung:
In eine große Schüssel gibt man zerdrückte Bananen, Zucker, Öl, Saure Sahne und Eier und verrührt alles gut mit dem Rührbesen. In eine separate, kleinere Schüssel mischt man das Mehl, das Backpulver, Natron und Salz.
Anschließend werden die trockenen, gemischten Zutaten in die große Schüssel zu der Bananenmasse geschüttet, alles kräftig verrühren. Die gehackten Walnüsse zugeben.
Backen: Ofen auf 150 Grad Celsius vorheizen
In einer gefetteten 2l-Backform (Kasten) oder auch in einer (natürlich ebenfalls gefetteten) Aschkuchenform (das ist diese runde Form mit den Dellen, wie sie unsere Omas immer verwendeten) backen.
150 Grad, 1 bis 1,5 Stunden => Stäbchenprobe!
Hinweis: Der Kuchen wird ganz dunkel und sieht nach dem Backen wie ein Schokoladenkuchen aus.”
Unter diesem Eintrag bitte Ihre Kommentare für Miss Zwopi!
◊
Hier kommt der Link zur zwölften Etappe unserer gemeinsamen Reise um die Welt!


11 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
März 6, 2011 um 11:32
Sandiego
Oh ja, das kenne ich mit den Bananen…………….. das Rezept klingt lecker und ich werde es mit Sicherheit mal ausprobieren. Sind die 150 Grad Umluft oder Ober-/Unterhitze?? Bestimmt Umluft……… Danke für das tolle Rezept und einen schönen Sonntag
LG
Sandiego
März 6, 2011 um 20:05
miss zwopi
Ich benutze beim backen immer Umluft… Und dem Bananenkuchen hat das bisher auch nicht geschadet
März 6, 2011 um 12:29
Heike
schade schade..leider bin ich auf Bananen allergisch..vielleicht kann ich andere Früchte nehmen..und Kanada ist doch ein tolles Land..lGHeike
März 6, 2011 um 20:06
miss zwopi
Der Kuchen schmeckt auch mit Mangofleisch – dann bleibt er aber hell
März 6, 2011 um 13:42
unddaslebengehteinfachimmerweiter
Jaja, genau so ist das mit Bananen – wenn sie zu reif sind, will sie keiner mehr essen. Ich habe auch immer noch Walnüsse von Weihnachten, was für ein praktisches Rezept!! Danke Miss Zwopi! LG von Rana
März 6, 2011 um 20:07
miss zwopi
Na, dann ab in die Küche
März 6, 2011 um 17:53
llewella
Seit Junior sein Herz für “Nane” entdeckt hat und jeden Tag eine futtert (oder auch mal zwei) werden die Dinger bei uns nicht mehr braun. Aber dennoch vielen Dank für das Rezept, denn im Prinzip kenne ich das mit den braun gewordenen Bananen auch
März 6, 2011 um 20:12
miss zwopi
Liebe Ilewella, ich weiß aus eigener Erfahrung: Das gibt sich beim Junior – und wenn er dann urplötzlich keine Bananen mehr will, geht Mama in die Küche und sucht das Rezept
Sollte sie es – dann – nicht finden – Mail genügt oder im Archiv bei Frau Landgeflüster suchen 
Übrigens: für den Junior besser keine Nüsse nehmen, der Kuchen schmeckt auch ohne…
LG
Miss Zwopi
März 6, 2011 um 19:27
GZi
Hört sich witzig und interessant an – werde ich bestimmt mal ausprobieren!
März 6, 2011 um 20:13
miss zwopi
Ja unbedingt – der Kuchen schmeckt eindeutig besser als er klingt! Und man kann auch Mangos pürieren, es wird also nicht langweilig, siehe oben!
März 10, 2011 um 5:57
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