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Unsere Reise geht nun weiter. Brigitte ist unsere Reiseleiterin und sie stellt uns ein Rezept aus der Cajun-Küche vor. Lesen Sie also nun den Eintrag von Brigitte:

Flusskrebs-Etouffèe

Zutaten:
45 g Butter
180 g Cajun-Gemüse (s. unten)
1 Rote Paprikaschote (in feinen Streifen)
1 Tl Cajun-Gewürze (s. unten)
1 TL Selleriesalz
½ TL getrocknetes Basilikum
1 rote Chili
500 ml Meeresfrüchtefond
3 EL braune Roux (s. unten)
500 g Hummerschwänze (oder Flusskrebse)
3 Frühlingszwiebeln

Cajun-Gemüse:
1 große Gemüsezwiebel
1 grüne Paprikaschote
2 kurze Stangen Staudensellerie (ich kaufe eine Staude, putze und schneide sie und friere den Rest ein für Saucen aller Art oder Suppen)

Cajun-Gewürz
1 EL Knoblauchpulver
1 EL Zwiebelpulver
2 TL weißer Pfeffer
2 TL groß gemahler schwarzer Pfeffer
1 ½ TL Cayennepfeffer
2 TL getrockneter Thymian
½ TL getrockneter Oregano

Alle Zutaten vermischen und in einem Gewürzglas aufbewahren; statt Pulver kann auch Zwiebel- und Knoblauchsalz verwendet werden

Roux
Für die Roux benötigt man zu gleichen Teilen Öl und Mehl. Das Öl in einer schweren Pfanne erhitzen. Wenn es sehr heiss ist, ein Viertel des Mehls darüberstreuen und kräftig unterrühren, am besten mit einem Schneebesen mit einem langen Stiel. Nach und nach das restliche Mehl zugeben und weiterrühren, bis es die gewünschte Farbe angenommen hat. Die Mischung muss ständig leichte Blasen werfen Eine helle Roux, bei großer Hitze gerührt, braucht ca. 2 Minuten, eine rotbraune ca. 5 Minuten. Die Roux muss ständig gerührt werden, damit sie nicht anbrennt. Vorsicht: das Öl spritzt und kann zu Verbrennungen führen.

Aus diesem Grund bevorzuge ich eine klassische Mehlschwitze für das Gericht.

Zubereitung:

Cajun-Gemüse und Paprikastreifen 5 Minuten in Butter andünsten. Mit Cajun-Gewürzen, Selleriesalz und Basilikum sowie Chili würzen. Fond zum Kochen bringen, Roux einrühren und bei mittlerer Hitze 5 Minuten köcheln lassen (hier bereite ich eine Mehlschwitze zu, die ich mit dem Fond ablösche), Gemüse zugeben und 15 Minuten mitköcheln. Hummerstücke (Flusskrebse) und Frühlingszwiebeln und 3-4 Minuten gar kochen. Abschmecken. Auf gedämpftem weißem Reis servieren.

Etouffèe bedeutet wörtlich etwa „überhäuft“ und bezeichnet Gerichte mit viel Sauce. Statt den Flusskreben /Hummerschwänzen kann auch kleingeschnittenes Huhn verwendet werden.

Unter diesem Rezept bitte Ihre Kommentare für Brigitte.

Und hier geht es nun weiter nach Griechenland!

Der Michelmann hat mir heute am Frühstückstisch seinen Traum erzählt. Der war toll! Schade, dass ich nicht dabei war!!

Er träumte davon, dass wir unseren Dachboden aufräumten und ich dort ein Geschäft für ökologisch wertvolle Lebensmittel einrichten wollte. Daraus entwickelte sich dann ein Schnickeldiladen mit Dingen, wie sie ich selbst so gerne mag. Außerdem gab es zumindest ökologisch wertvolle Torten zu kaufen. Unterstützt wurde ich dabei von der liebsten Freundin und einer ehemaligen Kollegin.

Der Traum ging noch weiter: bei einem Fest im Heimatdorf vom Michelmann betreute die liebste Freundin einen Stand mit unseren Waren und besonders die Torten gingen weg wie warme Semmel. Der Michrlmann beobachte das Treiben und wurde plötzlich von seinem Freund aus Kindertagen angesprochen. Dieser meinte, es wäre doch besser statt Schnickeldikram und Torte lieber Döner im Wendland zu verkaufen! Es entbrannte eine heftige Diskussion, mit dem Ergebnis, dass Beide beschlossen, ökologisch wertvolle Sultaninen im Wendland zu verkaufen.

Ich erkenne an diesem Traum, dass der Michelmann in seinem Traum unsere Lebensmittelumstellung verarbeitet, unseren AKW-Protest, der sich in diesem Traum im Wendland widerspiegelt, und den Verzicht auf Fleisch während der Fastenzeit! Er verzichtet selbst zwar nicht unbedingt auf Fleisch, aber durch die vielen vegetarischen Speisen, die wir kochen, ist sein Fleischverbrauch extrem reduziert.

Ein wahrlich sehr faszinierender Traum, finde ich!

Herzlichen Glückwunsch und alles, alles Liebe zum Geburtstag

wünschen Dir von ganzen Herzen

der Michelmann und ich!

Wenn Sie keine Pastinaken-Möhren-Kartoffel-Puffer mögen, vielleicht mögen Sie dann Rote Beete-Petersilienwurzel-Möhren-Kartoffel-Knoblauch-Puffer? Der Michelmann mag beides und ich auch!

Es geht hier entlang! Gute Reise!

Nach der Arbeit habe ich meine neuen Pflanzen in den Bauerngarten gesetzt. Das Wetter war wieder ganz famos und deshalb habe ich auch noch ein wenig Gartendeko verteilt, den Oleander umgetopft, Kürbisse, Wunderblumen und Kohlrabi eingesät. Bei dem sonnigen Wetter lebe ich spürbar auf.

Ins Haus ist der Frühling auch eingezogen, nachdem ich Zweige von Forsythie und Zierjohannis  in Vasen in die Fenster gestellt habe. Anders als die Jahre zuvor, habe ich mir noch gar keine Frühlingsblüher für die Fensterbank gekauft. In diesem Jahr reichen mir einzelne Zweige in schönen Flaschen.

Am Abend habe ich noch ein wenig geprägt. Meine Karten sind alle inzwischen verbraucht, also nutzte ich das helle Licht im Esszimmer, um den Vorrat wieder aufzufüllen.

Na, ja, es sind nur drei geworden, dann rief die Küche. Auf dem Speiseplan standen Nudeln mit Roter Beete und geriebenen Käse, falls es Sie interessiert. Und nun verabschiede ich mich von Ihnen. Das Sofa ruft! In diesem Sinne: einen schönen Abend für Sie alle!

Seien Sie mir bitte nicht böse, aber ich möchte mich nicht an der Schokoladenspendeaktion beteiligen. Verstehen Sie mich bitte auch nicht falsch, es soll keine Kritik sein. Schließlich zählt jeder Euro. Aber für mich selbst habe ich entschieden, meine Spende wie immer direkt weiterzuleiten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Heute wurde ich von den Eltern Landgeflüster am Bahnhof in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes abgeholt. Wir sind gemeinsam in meine Lieblingsbaumschule gefahren, die auch vor den Toren unseres Dorfes liegt, und dann in unseren Garten. Dort wurden wir vom Michelmann bereits mit frisch gekochten Kaffee bzw. Tee für mich begrüßt. Es folgte eine Besichtigung des Gartenwohnzimmers und ein Spaziergang durch den Garten, bevor wir es uns drinnen gemütlich machten. Leider war es am Nachmittag doch zu frisch. Da es in der Fastenzeit keine Torte bei uns gibt, haben wir einen warmen Rotkohlsalat mit Äpfeln und Orangen zum frühen Abendessen verspeist. Sehr nett haben wir uns unterhalten, auch wenn die Themen zum großen Teil sehr ernst waren. Die Meinung meiner Eltern zu Atomkaftwerken und der aktuellen Politik unserer Regierung deckt sich mit der unsrigen. Klar, alles andere hätte mich auch gewundert.

Es war so ein netter Tag! Und morgen wird ein Gartentag folgen, denn eine Kiste mit neuen Pflanzen wartet darauf in die Beete zu kommen. Habe ich Ihnen schon verraten, dass ich den Frühling liebe? Hach!

Schauen Sie mal, was ich heute in der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes sah. Da musste ich gleich an Ihren gestrigen Eintrag denken:

Ich habe Ihnen ja bereits öfter berichtet, dass wir das riiiiiiesengroße Glück haben, von guten Lebensmittelproduzenten umgeben zu sein. Zum Beispiel ist der Bauernhof in unserem Nachbardorf, in dessen Hofladen wir einkaufen, einer der ersten nach Demeter-Richtlinien arbeitenden landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland überhaupt. Heute stand in der Klatschzeitung der Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes ein großer Artikel über diesen Betrieb, denn nun gibt es auch eine „Bio-Schlachterei“ auf dem Hof. Die Vorteile liegen auf der Hand. Gut so.

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.

~japanische Weisheit~

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