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An diesem wettertechnisch gar wundervollen Osterwochenende werden Sie nicht im Internet unterwegs sein. Und auch ich werde nach diesem famosen Freundinnentag das Landgeflüster ruhen lassen und das echte Leben genießen. Ich werde Sonne tanken, Frühlingsluft aufsaugen, Glücksmomente sammeln und dankbar alles Schöne der Welt spüren und wahrnehmen. Wenn es passt, werde ich diese Augenblicke in Fotos festhalten und wenn nicht, werde ich sie aufnehmen und in meinem Herzen die Erinnerung daran bewahren. Es ist gerade so schön und ich möchte die Tage glücklich und fröhlich sein. Ganz allein mit dem Michelmann. Deshalb verabschiede ich mich bis Montag oder Dienstag.

Ich wünsche Ihnen ein wundervolles erholsames Osterfest. Alles Gute für Sie und Ihre Lieben! ♥

Auch an diesem stillen Feiertag muss der Michelmann die Welt retten. Die Menschen nehmen keine Rücksicht auf christliche Feiertage. Ich selbst werde mit der liebsten Freundin und einer zweiten, genauso geliebten Freundin einen ruhigen, gemütlichen Freundinnentag im Garten Landgeflüster zelebrieren. Und weil ich heute auch ohne Wecker schon ganz früh wach und munter bin, erzähle ich Ihnen heute ein bisschen davon, was Freundschaft für mich bedeutet.

Die liebste Freundin kenne ich schon immer, also über 40 Jahre lang. Aus einer lockeren Kinderfreundschaft hat sich besonders in den letzten etwa 8 Jahren eine tiefe Frauenfreundschaft entwickelt. Als ich 1994 meine alte Heimat verließ und näher an die ihre zog, lernten wir uns besser kennen und ganz schnell entwickelte sich eine tiefe Verbundenheit. Leider arbeitet sie 500 Kilometer entfernt von hier und so ist sie nur jedes zweite Wochenende zuhause. Also sehen wir uns nicht oft, manchmal zweimal im Monat, aber oft auch noch seltener. Von unseren Frauentagen habe ich Ihnen ja schon öfter berichtet.

Die zweite Freundin wohnt 180 Kilometer entfernt. Also ist sie auch keine “mal eben kurz besuchen – Freundin”. Kennengelernt habe ich sie vor 25 Jahren bei einer beruflichen Weiterbildung. Wir sehen uns 1-2 mal im Jahr, aber auch dies reicht aus, eine tiefe, echte Freundschaft zu pflegen.

Es gibt einen wunderschönen Satz: Freunde sind wie Sterne, man sieht sie zwar nicht immer, aber sie sind immer da. Das finde ich so treffend.

Mit beiden Freundinnen funktioniert es ganz wunderbar. Wir fordern nichts ein, was wir selbst nicht erfüllen und wissen, dass die andere immer da ist. Es gibt kein Neid und keine Eifersucht, auch wenn vielleicht eine andere Person augenblicklich wichtiger für die andere ist. Das ist normal, schließlich leben wir in einer Beziehung und pflegen auch andere Freundschaften. Wir geben uns Freiheit, aber fangen uns auf, wenn es nötig ist. Es gibt keine Vorwürfe oder einseitigen Erwartungen. Alles also ganz einfach.

Ich bin wirklich glücklich, dass ich diese Freundinnen habe. Sie kennen sich natürlich, weil sie sich auf unseren Gartenpartys treffen und sind sie sich deshalb auch nicht fremd.

Irgendein wichtiger Mensch schrieb einmal zum Thema Freundschaft, dass sie gepflegt werden müsse wie ein Garten, denn ohne Aufmerksamkeit und der richtigen Pflege würde beides verkümmern. Wie wahr und so hat dieser Freundinnentag im Garten eine besondere Symbolik. Hahaha, das sehen Sie mal, wie sorgfältig ich diesen Tag geplant habe. Traumhaftes Gartenwetter bestellt, den Michelmann zum Weltschicken geschickt und den Damen Lust und freie Zeit eingehaucht. Wir werden keine laute “Party” feiern, nicht an diesem Tag. Es gibt also auch keinen Sekt, da bin ich ganz streng.

Wie immer Sie Ihren Tag verbringen werden, ich hoffe, Sie finden die Zeit innezuhalten und zur Ruhe zu kommen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag! Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster

Jede Weltreise geht einmal zu Ende und so endet heute unsere kulinarische Reise um die Welt. Heike ist die Reiseleiterin unserer Abschlußetappe. Ihr Rezept führt uns noch einmal in die Küche von Cajun und weil sie keinen Blog hat, stelle ich das Rezept für sie ein. Ich kann Ihnen versichern, seitdem sie mir vor einigen Wochen die Mail schickte, habe ich Appetit auf Jambalaya. Hier kommt Heikes Eintrag:

Hier nun also eines unserer liebsten Rezepte. Es ist optisch hübsch, geschmacklich wirklich lecker und trotzdem ziemlich einfach in der Zubereitung:

Jambalaya

Zutaten für 4 Personen:
1 – 2 Chilischoten
2 mittelgroße Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
je 1 rote, grüne und gelbe Paprikaschote
4 Tomaten
400 gr. gekochten Schinken
1 frische Ananas oder 1 Dose Ananas in Scheiben
4 EL Öl
nach Belieben rohe Garnelen
300 gr. Langkornreis
1 l klare Brühe (Instant)

1 Ei
2 EL Mehl
75 gr. Kokosraspel
2 EL Butter oder Margarine
Salz, weißer Pfeffer, geriebene Muskatnuss,
Chilipulver – nach Belieben: Kurkuma / Curry


Zubereitung:
1. Die Chilis (ich nehme entweder frische oder welche aus dem Glas)
waschen, entkernen und in dünne Ringe schneiden.
Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln.
Paprikaschoten und Tomaten putzen und in Stücke schneiden.
Schinken würfeln.
Die Ananas schälen und in Ringe schneiden, den harten Strunk entfernen – oder einfach die Dose öffnen und und die Scheiben abtropfen lassen.


2. Öl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Chili andünsten, dann die abgespülten und trocken getupften Garnelen mitdünsten, anschließend herausnehmen und zur Seite stellen. Danach Paprikastücke und Schinken hinzufügen und mitdünsten.

3. Beim Originalrezept wird der lose Reis dazugegeben und mit der Brühe abgelöscht (in dem Fall bitte das Gericht ca. 30 Minuten zugedeckt garen). Weil ich das Gericht oft für mehr als 4 Personen zubereite, koche ich den Reis gesondert und füge ihn dann erst dem angedünsteten Gemüse bei. Dazu nehme ich eine größere möglichst flache Auflaufform. Dann wird die Gemüsebrühe zugegeben (weil der Reis schon fertig gekocht ist, nehme ich etwas weniger in der Menge) und alles gut vermischt. Nun wird das Jambalaya mit den angegebenen Gewürzen ganz nach Belieben mit Salz, Pfeffer, Muskat, Chilipulver, Curry und Kurkuma gut abgeschmeckt. Und zum Schluss gebe ich die Tomatenstücke und Garnelen dazu, decke die Auflaufform mit Alufolie ab und stelle sie bei ca. 150° für ca. 20 Min. in den Backofen.


4. Für die Ananasringe wird jetzt das Ei verschlagen und die Ananasringe werden zuerst in Mehl, dann in dem Ei und zum Schluss in den Kokosraspeln gewendet.
Das Fett wird in einer Pfanne erhitzt und die panierten Ananasringe darin von jeder Seite ca. 2 – 3 Minuten goldbraun gebraten.

5. Dann das Jambalaya aus dem Backofen nehmen und die Ananasringe dekorativ darauf verteilt. Wem das Panieren zu viel Mühe bereitet oder bei wem es schneller gehen muss, der kann die Ananasringe unpaniert aufs Jambalaya legen und mit den Kokosraspeln bestreuen.


Ich hoffe, Ihr habt Spass beim Nachkochen und wünsche “Guten Appetit”!


Dieses Rezept, meine lieben Gäste, war das Finale unserer gemeinsamen kulinarischen Reise um die Welt. Jetzt müsste ich wohl mit einer Eisbombe und Wunderkerzen durch das Bild huschen, so wie es (früher zumindest, als ich es noch sah) beim “Traumschiff” zu sehen war. Das hätte ich selbstverständlich gemacht, wenn nicht gerade Fastenzeit wäre und ich die Eisbombe danach auffuttern könnte. So aber haben Sie sicherlich Verständnis dafür, dass ich keine Eiskreation zubereitet habe. Ich hole es in den nächsten Monaten bestimmt nach.

Dennoch bedanke ich mich bei allen Teilnehmern für die vielen tollen abwechslungsreichen Rezepte, die Sie mir in den letzten Wochen und Monaten geschenkt haben. Vielen, vielen Dank! Sie haben mir damit eine riesige Freude gemacht. Das wissen Sie selbst, weil Sie ja meine Vorliebe für gute Produkte und abwechslungsreiche Speisen kennen. Bei Heike möchte ich mich noch einmal bedanken, weil sie sich die Mühe gemacht hat, eine Liste aus allen Rezepten bereitzustellen, wofür mir aus Zeitgründen, zumindest in den ersten Wochen unserer Reise einfach die Zeit fehlte.

Vielen Dank, meine Lieben, es hat Spaß gemacht mit Ihnen zu verreisen!

Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen.

~Guy de Maupassant~

 

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~japanische Weisheit~

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