Du durchsuchst gerade das Monatsarchiv für den April 2011.
Haben manchmal nur Blödsinn im Kopf.

Diese Zwei haben, sobald sie in der Ferne ein Auto sahen, so getan, als würden sie ein Seil aufheben und stramm ziehen. Nicht jeder Fahrer fiel darauf ein, aber einige bremsten doch und rollten ganz vorsichtig heran.
… neigt sich dem Ende zu. Hier geht es zur vorletzten Etappe.
Sie wissen ja, dass ich „meine“ große Stadt schon ziemlich ins Herz geschlossen habe und gern auf Entdeckungstour gehe. Gespannt war ich auf den Stadtteil Linden, über den ich vor einigen Monaten eine schöne Reportage im regionalen Fernsehen sah. Damit wir nicht ganz ziellos durch die Straßen laufen, habe ich mir auf der Lindener Homepage die Route der MixTour ausgedruckt. „ein Lehrpfad, der kulturhistorische und stadtökologische Themen verbindet“ , das klingt doch ziemlich interessant.

Wenn Sie mögen, folgen Sie mir auf unserem Spaziergang durch Linden. Nicht jede Station kann man wirklich besichtigen. Aber für alle gibt es eine Schautafel und die zeige ich Ihnen bei den Sehenswürdigkeiten, die nicht zu sehen sind. Ausführlichere Informationen zu den allen Stationen finden Sie hinter dem o.a. Link „MixTour“
Beginnen wir unseren Spaziergang bei der Martinskirche:

Wir haben von dort aus gleich einen Abstecher zum „Von-Alten-Garten“ gemacht, der nach seinen früheren Besitzern, der Familie von Alten benannt ist. Diese Statue haben wir am Rand des Gartens gefunden.

Dies ist die Von-Alten-Buche, ein 35 Meter hohe Rotbuche. Vor ungefähr 200 Jahren wurden drei Jungbäume in ein Pflanzloch gesetzt, die im Laufe der Zeit zu diesem Baum verwuchsen.

Die zweite Station ist der ehemalige Standort des Kalkbrennerhäuschen. Leider wurde es 1969 abgerissen und die IGS Linden dort errichtet, ein gar hässlicher 70er-Jahre-Bau.

Hier amüsierte ich mich das erste Mal darüber, dass ich auf der Tour etwas ansehen sollte, was es gar nicht gibt. Auf der anderen Straßenseite genau gegenüber liegt eines der ältesten Fachwerkhäuser Lindens. Es ist der dritte Anlaufpunkt der MixTour.

Ein Stückchen weiter ist die nächste Sehenswürdigkeit, die „Villa Osmers“ . Sie wird auch „das Lindener Schlösschen“ genannt und ist jetzt in Privatbesitz.

Station fünf ist der Wasserhochbehälter, auf dem sich Teleskope der Volkssternwarte befinden. Hier stand früher ein Berggasthaus, denn dies ist der höchste Punkt Lindens (89 Meter). 1878 wurde der Wasserhochbehälter errichtet, der noch heute Wasser liefert. 1968 wurde die Volkssternwarte gegründet. Der Wasserhochbehälter ist wahrlich kein attraktives Gebäude, deshalb habe ich diesen Ausschnitt gewählt:

Ganz in der Nähe befindet sich die sechste Sehenswürdigkeit, der Jazz-Club Linden, der sich das Gebäude mit dem „Mittwochs-Theater“ teilt. In diesem Gebäude treffen sich seit der Kaiserzeit Jugendliche. Seit Mitte der 60er Jahre befindet sich der Jazz-Club im Keller. Im Obergeschoss ist das Theater, das ursprünglich nur mittwochs geöffnet hatte.

Die siebte und letzte Station diesen ersten Teils ist der „Lindener Turmgarten“ Hier befindet sich hier ein Biergarten, in dem im Sommer eine Menge los sein soll. 1392 wurde hier ein Wehrturm errichtet, der. 1650-52 zu einer Mühle umgebaut wurde, die 1927 den Betrieb einstellte.

Nun haben wir die Hälfte geschafft und damit Sie sich ein wenig ausruhen können, machen wir jetzt eine Pause. Morgen werden wir die nächsten sieben Stationen besuchen. Ich hoffe, Sie sind dann wieder mit dabei!
Vielen Dank für diese schöne CD. Seit 27 Jahren begleiten Sie mich nun durch mein Leben und das ist gut so. Ich höre Sie so gerne. Danke für so viele Glücksmomente. ♥
Alles Liebe, Ihre Frau Landgeflüster, gerade im Zug auf der Fahrt zum Bahnhof in die Kleinstadt vor den Toren ihres Dorfes, wo sie gleich der Michelmann abholen wird.
Sonnenaufgang am wolkenlosen Himmel
Nebelschwaden
Frühlingshafte Natur
Kann man schöner in die Woche starten?
Auch im Garten Landgeflüster ist die Grillsaison eröffnet. Trotz Fastenzeit!

Das Fleisch und die Würste rochen gar köstlich, doch Frau Landgeflüster bliebt eisern.

Nett war es, wie immer, wenn Familie Rotkraut zu Besuch da ist.

rief der Michelmann mir zu, als ich gerade die knickfaltenweggebügelte Tischdecke auf den Tisch im Garten legte: „Du darfst jetzt nicht in den Stall gehen.“ Als ich dann in der Küche stand, um das Mittagsgrillen mit unseren neuen Fastnachbarn vorzubereiten, schickte er mich in mein Zimmer, damit ich ja nicht durch die Küchenfenster in den Garten schaue. Auch das tat ich. Kurz darauf kam der Michelmann in mein Zimmer, nahm meine Hand, führte mich zum Gartentor und bat mich dabei, die Augen zu schließen. Am Gartentor durfte ich die Augen öffnen und über das Tor schauen.

„Wir haben ein Geburtstagskind. Dein Smartie wird heute 8 Jahre alt!“ Ach, ja! Gestern habe ich noch daran gedacht, aber heute war ich so mit meinen Vorbereitungen beschäftigt, da kam es mir gar nicht in den Sinn. Danke, lieber Michelmann, dass Du mich wieder an diesen tollen Tag vor acht Jahren erinnerst! Damals war wunderschönes Wetter und ganz stolz habe ich mir meinen Smartie direkt in Strasbourg gekauft. Mein erster Neuwagen! Mit einem Tachostand von 0 km! Mein bestes Urlaubsmitbringsel überhaupt. Ich liebe meinen Smartie und hoffe, er wird mich noch recht lange begleiten.
Happy birthday, kleines ‘martinchen!
An jedem 17. April denke ich zuerst an Dich und es macht mich immer noch traurig. Aber zum erstenmal realisiere ich, dass es wirklich wahr ist. Die Jahre vorher kam es mir immer noch so unwirklich vor. Es ist wohl so, irgendwann kommt es auch im Kopf an.
Frau Landgeflüster ist eher in passives Mitglied von greenpeace, aber natürlich sendet sie immer wieder gern Zeichen und macht mit bei Aktionen wie diesen.

Aus dem Atomkraftsymbol soll ein Windrad entstehen. Fotos vom Dach des Hotels an der Marktkrche sollen dies dokumentieren und es wird auch ein Video gedreht. Um die 300 Menschen machen mit und was soll ich sagen: Es klappt gleich beim ersten Versuch. Klar, wir wollen ja auch alle das Gleiche: weg von der Atomkraft, hin zu erneuerbarer Energie, und das nicht nur auf dem Foto. Ganz ohne Anleitung geht es bei 300 Personen aber doch nicht:

Und von hier wird gefilmt und die Fotos geschossen:

Außer dem Menschenbild gibt es natürlich auch Informationen, für Zweifler und Uninformierte. Unaufdringlich, aber eindringlich, so wie man es von greenpeace gewohnt ist.

◊

◊

Das Video ist noch nicht eingestellt, aber die Fotos können Sie sich ansehen. Wenn Sie genau hinsehen, erkennen Sie vielleicht den Michelmann und Frau Landgeflüster.
Das Atomkraftsymbol




Ihr Geflüster