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Auch bei uns gibt es heute einen Grandprix-Abend (ja, ich weiß, es heißt heutzutage nicht mehr so!) Es wird das Erste sein, was ich überhaupt davon mitbekomme seit Oslo. Da ich ja schon im letzten Jahr weder Lena noch ihre Stimme mochte, war für mich die Sache schon gelaufen, als in Oslo verkündet wurde, das Lena uns auch in diesem Jahr vertreten würde. Auch wenn alle von ihrer Natürlichkeit schwärmten, fand ich sie gekünstelt und eben nicht natürlich. Da sehen Sie mal, wie eigen mein Geschmack ist. Aber nun gut. Der Michelmann möchte gern schauen, also schaue ich auch.
Dafür hat er mir heute Nachmittag den Gefallen getan und alle Radios, PC und Fernsehgeräte bis zum Abpfiff des letzten Fußballspieltages auszulassen. Sie ahnen vielleicht, wie sehr wir beide heute angespannt waren. Auch wenn uns alle Freunde, Kollegen und Bekannten Mut machten und uns versicherten, dass die Wölfe nicht absteigen würden und auch die Fohlen die Chance der Relegation bewahren würden. Schließlich wäre es an St. Pauli und Frankfurt abzusteigen. Ich bin froh, dass sie Recht hatten und sehr glücklich darüber. Fast so wie damals vor zwei Jahren. Ehrlich gesagt kann ich es immer noch nicht fassen: Wir Deutscher Meister????

Am Tage haben wir uns mit Gartenarbeit abgelenkt. Alle Pflanzen sind eingepflanzt und das, obwohl es danach aussah, als müssten wir unseren Gartentag absagen. Vormittags sind wir nämlich einkaufen gefahren und mussten feststellen, dass unser Lieblingshofladen im Nachbardorf nur noch Eier und Fleisch und weder Milchprodukte noch andere Produkte anbietet. Also sind wir noch einmal in die Kleinstadt vor den Toren unseres Dorfes gefahren, um dort die restlichen Dinge zu kaufen.
Danach trafen wir uns mit unseren Nachbarn, die in der Woche unsere Post entgegengenommen haben. Und wie immer dauerte dieses Gespräch wesentlich länger als geplant. Wir aßen also verspätet Mittag und danach setzte ein Sturm ein. Aber glücklicherweise verschwand er wieder so schnell, wie er kam und wir konnten doch noch fleißig werkeln.
Um 17:20 Uhr begann dann im Kaminzimmer die Stunde der Wahrheit. Und danach konnten wir ganz entspannt die superleckere Pizza vom Michelmann verspeisen. Sie sehen, bei uns ist alles gut!
Ich werde den Abend nutzen, noch ein paar Fotos im Gartengeflüster einzustellen. Ein aktueller Rundgang durch den Garten, in dem inzwischen alles grün ist. Ihnen wünsche ich einen schönen Abend, mit oder ohne Lena und Co. Viel Spaß, was immer Sie tun werden.
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Nachtrag: Herr Raab kann viel schöner singen als Lena. So gefällt mir “Satellite” auch!

Heute die Folge “Konstanz”
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Testergebnis: Bier und Brezl lecker.
Wenn Sie englischen Rasen mögen, in dem kein Fitzel Wildkraut oder Moos wächst, dann werden Sie sich in meinem Garten nicht wohl fühlen. Bei uns tauchen ständig Blümeleins auf dem Rasen auf, die sich auch nicht schlecht in den offiziellen Beeten machen würden. Zuerst waren es die Veilchen, jetzt Vergissmeinnicht und Hornveilchen:

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Und dies hier sind die Waldanemonen, die sich sehr gern aussäen:

Die liebe ich sehr und zwar jedes Jahr mehr. Ich werde die Sämlinge wie im letzten Jahr vorsichtig herausholen und in ein Beet setzen. Die Vergissmeinnicht lasse ich stehen, bis sie verblühen. Das wird nicht mehr lange dauern. Die Hornveilchen setze ich um, damit der Michelmann sie nicht mit dem Rasenmäher zerhackt. Die wilden Kräuter wie Löwenzahn, Klee, Gundermann und Gänseblümchen erwähne ich jetzt mal nicht…
Dieser Eintrag gehört eher ins Gartengeflüster, aber da ich so viel Zeit im Garten verbringe, darf er im Hauptblog stehen bleiben. Außerdem sagt mein unenglischer Rasen ja auch ein wenig über mich aus und damit passt er dann doch wieder hier her…
Es war unser zweiter Besuch in Konstanz. Deshalb fühlten wir uns auch von Anfang an nicht fremd.

Konstanz ist ein wunderschönes Städtchen, das ich sofort in mein Herz geschlossen habe.

Ein bisschen wuselig machten mich die vielen, vielen, unzähligen Fahrradfahrer. In keiner anderen Stadt habe ich jemals so viele Menschen auf dem Rad gesehen. Wir selbst sind in zu Fuß durch Konstanz spaziert.

Die Größe des Bodensees ist so beeindruckend. Diese Weite! Ich fühlte mich wie am Meer. Und Sie wissen ja, wie sehr ich das Meer liebe. Das konnte nur ein schöner Urlaub werden.

Und auch dieses Blütenmeer mag ich sehr:

Natürlich spazierten wir auch durch die Innenstadt, wo ich das Kleid fand. Sie wünschten ein Foto davon , also bekommen Sie Ihr Foto. In echt sieht das Kleid natürlich noch viel schöner aus, ist ja klar.

Es ist zweiteilig mit einem kurzärmeligen Bolero. Sehr praktisch, findet Frau Landgeflüster. Das Schönste daran: es ist nicht schwarz! Da der Einkauf so fix erledigt war, kamen wir gerade zum richtigen Zeitpunkt zum Kaiserbrunnen und konnten an der Mahnwache teilnehmen.

Danach ein leckeres Abendessen und ein weiterer Spaziergang am wunderschönen Bodensee.

Jeden Abend sind wir am Bodensee entlang spaziert. Wissen Sie, so einen großen See oder das Meer, das hätte ich gern auch in der Nähe meiner Heimat. Es ist so schön, den Blick auf’s Wasser schweifen zu lassen, Entspannung pur. In den nächsten Tagen zeige ich Ihnen noch einige Fotos von unseren Ausflügen. Unseren Hochzeitstag haben wir tagsüber auf der Blumeninsel Mainau verbracht, am Mittwoch sind wir mit dem Schiff nach Meersburg gefahren und am Donnerstag waren wir in Lindau. Es war ein toller Urlaub, ein Mix aus Neuentdeckungen und ruhigen Abenden in Konstanz. Aufregung und Entspannung also. Toll war, dass wir gestern wirklich staufrei nach Hause gekommen sind und jetzt noch zwei freie Tage vor uns haben. So können wir langsam in den Alltag starten. Den heutigen Tag werden wir im Garten verbringen. Meine Babys wollen in die Beete bzw. in die Kübel. Das Wetter soll ja nun etwas weniger sommerlicher werden, das ist für meine Pflanzen auch gut.
Ich wünsche Ihnen allen ein wunderbares Wochenende! Machen Sie es fein!


Ihr Geflüster